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    Illy66

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    Also angenommen den (natürlich nur theoretischen und völlig unwahrscheinlichen :-)) Fall, dein Arzt würde sagen, die BRT ist kompletter Humbug, dann würdest du zumindest ernsthaft in Erwägung ziehen, dass er vielleicht Recht hat? Versteh ich das richtig?

    Nein Broderick, verstehst du falsch.


    Denn , wenn mir ein reiner Schulmediziner verklickern würde, das es Humbug ist, würde ich das vom Schulmediziner nicht glauben, da er nur an die reine Schulmedizin glaubt.

    Meine Hoffnung war ja nur, dass du es "in Erwägung ziehen würdest", dass er vielleicht Recht hat.


    Nichtmal das? Schade.


    Der Arzt "glaubt" übrigens nicht an die Schulmedizin. Das wär ein Widerspruch in sich.


    Medizin ist eine Wissenschaft, und Wissenschaft verbietet definitionsgemäß sogar das Glauben. Sie sucht unter Anwendung der Logik und Vernunft beständig nach Wissen und hinterfragt danach sogar beständig alles, was sie selber herausgefunden zu haben meint.

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    @ Erdbeerplantage

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    Ich habe nur 2 Sachen gemerkt, ich schlief bei einem bestimmten Programm sofort ein und ich hatte Magen und Darmgeräusche.

    Magst Du das noch näher erläutern? Welches Programm lies dich einschlafen? Ich kann das sonst nicht nachvollziehen. Ohne Begründung bliebe mir nur anzunehmen, dass Du vllt. an diesem Tag sehr müde und erschöpft warst.


    Du hast eine CU. Magen- und Darmgeräusche tauchen auch ohne Erkrankung auf, z.B. nach dem Essen. Deshalb kann ich hier keinen unbedingten Zusammenhang erkennen.

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    Ich habe nach 2 Sitzungen die Sache abgebrochen, da ich keine Besserung spürte und viele Sitzungen nötig wären.

    Deine Entscheidung die BRT abzubrechen ist ok. Die Erwartung nach zwei Sitzungen Besserung zu verspüren... ":/ . Die Frage, die ich mir stelle ist, warum Du nach zwei Sitzungen Besserung erwartet hast, obwohl die Behandlung bzw. Besserung über die Schulmedizin schon sehr schwierig ist. Denn hier ist u.U. zur Linderung/Verbesserung auch eine Ernährungsumstellung erforderlich.


    Welche Infos hast Du denn insgesamt erhalten? Was sollte denn in den nächsten Sitzungen überprüft bzw. behandelt werden? Wann wurde denn die BRT durchgeführt?

    Erdbeerplantage01

    Du schreibst, Du hättest bei einem bestimmten Programm mit sofortigem Einschlafen und Magen-Darmgeräuschen reagiert. Da Du ja nur zwei Sitzungen hattest, könnte es sich natürlich auch um Zufall handeln, was ich aber nicht glaube. M.E. passierte da etwas, worauf Du reagiert hast.


    Ich hatte im Jahr 2005 wegen meines schweren Verwachsungsbauches mal an die 10 Sitzungen bei einem TCM-Arzt, der bei mir die Laser-Akupunktur anwendete. Es ging damals v.a. um Schmerzlinderung. Kaum befand er sich mit seinem Laser-Stab über bestimmten Punkten, begann mein Gedärm lautstark zu poltern. Verließ er die Stellen, hörten die Darmgeräusche abrupt wieder auf. Der Arzt meinte dazu nur, ich sei ein besonders stark reagierendes Paradebeispiel, das ignorante Professoren im Hörsaal zum Nachdenken bringen könnte.


    Die Behandlung half zur Schmerzlinderung tatsächlich, und zwar nachhaltig. Leider kam es einige Monate später zu herben Subileus-Zuständen, so dass mir der Doc empfahl, auf die Akupunktur zu verzichten und mich in eine osteopathische Therapie zu begeben, wenn ich nicht bald wieder auf dem OP-Tisch landen wolle. Seitdem (= seit Ende 2005) nehme ich eine solche in Anspruch - mit Erfolg. Bis heute brauchte ich keine neue OP.


    In diesem Fall - so denke ich - hätte mir eine BRT nicht helfen können, da es sich bei Bauchfellverwachsungen ja um ein mechanisches Problem handelt. Als Begleittherapie bei einer CED könnte die BRT allerdings schon sinnvoll sein. Natürlich wirkt die nicht so schnell wie ein ordentlicher Cortison-Stoß. Wie geht es Dir heute mit Deiner Erkrankung?


    Liebe Grüße!

    Bitte entschuldige, wenn ich nochmals nachfrage: Ihr seid also bei etlichen Ärzten gewesen, und offensichtlich konnte Euch keiner so richtig weiterhelfen. Verstehe ich das richtig? Irgendwann habt Ihr es dann mit der BRT versucht, die dann nicht gewirkt hat. Wurde sie Euch vorher von jemandem empfohlen, oder habt Ihr Euch eigenständig darum gekümmert?

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    Wie wurdet Ihr beraten?

    Meine Frage bezog sich auf ärztliche Beratung und/oder eine Beratung durch denjenigen, der die BRT durchführte. Oder gab es keine?


    Danke für ein bissl mehr Infos!

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    **Der Körper steht in Resonanz zu allem.

    Darauf gehe ich jetzt mal etwas genauer ein mit Informationen, damit es für die, die vllt. mal sich selbst überprüfen oder in sich hinein horchen wollen, evtl. eine neue oder andere Sichtweise für sich selbst erhalten - können. Viele haben für sich mehr oder weniger die Erfahrung gemacht, in bestimmten Situationen anders zu handeln als sonst üblich. Dann kann es sich um eine intuitive Reaktion handeln, die man oft rational nicht - nicht sofort, oder viel später - für sich erklären kann.


    Für mich kann ich sagen, dass sich bei mir über Jahrzehnte der Gewalt und med. Irrtümern, die ich ausbaden musste, eine eigene hohe Sensibilität für Ereignisse von aussen entwickelte - anders kann ich es nicht erklären. Als ich begann mich durchzusetzen, indem ich mir meiner Verantwortung für mich bewusster wurde und Entscheidungen traf, ging es mir zusehends besser. Dadurch lernte ich auf meinen eigenen Körper immer mehr zu hören, den ich vorher niemals so beachtet habe, beachten konnte.


    Durch meine rheumatische Erkrankung, deren Auswirkungen am schlimmsten meinen Zahnhalteapparat betrafen, bekam ich trotz exelenter Pflege und wöchentlicher Überprüfung mind. 2x die Woche iwo einen Abszess oder Zahnfleischentzündungen. Und von einigen Ausnahmen abgesehen, wurden die Schmerzen nach einer Behandlung noch unerträglicher. Iwann fiel mir auf das ich bei einem von den drei Mitteln kaum bis keine Schmerzen hatte. So nahm ich dann mein Hasenherz in die Hand und bestand nur auf das eine Medikament.


    Natürlich großes ? in den Augen der Ärzte, woher ich das so genau wüsste. Meine Antwort dazu, das kann ich ihnen ohne Erklärung beweisen. Zum Glück liessen sie sich auf das Experiment ein, das wie folgt ablief.


    Ich schaute nur die Helferin an die links von mir stand, während ich meine rechte Hand zum Arzt nach rechts ausstreckte. Bevor er die erste Carpule mit dem entsprechenden Medikament in meine Hand legte, zog ich diese weg. Er war ziemlich verblüfft, sagte aber nicht um welches Medikament es sich handelte. So erfolgte der Durchgang mit allen Medikamenten, wobei ich jedesmal sofort etwas dazu sagte. Ich denke ich brauche hier nicht mehr erläutern das ich genau das Medikament herausfand, was mir immer schon die wenigsten Schmerzen bereitete und am besten half. Erklären musste ich nichts mehr.


    Selbstverständlich führte auch das in meinem Umfeld zu kopfschütteln und Unverständnis. Ist für mich deshalb auch hier auf med1 nicht neu aber egal, denn ich weiss es.


    Und hier schließt sich für mich der Kreis - der Körper steht in Resonanz zu allem.

    In den vielen vielen Jahren bis heute, habe ich gelernt meinem Körper das zu geben, was er braucht. Das erforderte ein ständiges überprüfen, ausprobieren und Rückschläge zu akzeptieren. Das hat mich nicht davon abgehalten zu resignieren, sondern immer wieder nach neuen Möglichkeiten für mich zu suchen. Ich habe vieles gefunden, was ich je nach Situation verwende bzw. mit einbeziehe. Ein Mittel nehme ich seit zwanzig Jahren. Trotz meiner Erkrankung nehme ich nur Cortison - was auf Dauer nicht der Hit ist - bedeutet aber keine anderen Medikamente einnehmen zu müssen. Das ist mir bewusst, und ich habe mich nach Rücksprache mit allen Ärzten und Fachärzten entschieden.


    Angeregt durch das Thema BRT - was ich völlig aus den Augen verloren hatte - fragte ich meinen HA. Er selbst hat keine Ahnung aber seine Vorgängerin, bei der ich vor ihm ihn Behandlung war. Da sie in den Ruhestand gegangen ist, fragte eine Helferin bei ihr nach ob sie das noch machen würde. Vor dem nächsten Jahr nicht und sie muss sich erst wieder neu damit befassen, hat aber meine Tel.-Nr.


    So habe ich mir über das I-Net in meiner Umgebung einen Termin im Dez. zur BRT geholt. Die Kosten sind mir bekannt. Ich habe auch nicht die Absicht, vorher einen Bericht über meine Probleme abzugeben. So lasse ich alles auf mich zukommen und bin gespannt, was sich daraus ergibt oder auch nicht. Und mittlerweile dürfte hier auch einigen bekannt sein, das meine Berichte immer eigenen Erfahrungen zu Grunde liegen.


    Zu gegebener Zeit werde ich hier berichten.

    Darauf bin ich schon sehr gespannt! :)z Ich überlege, ob ich wegen meiner chemo-bedingten Neuropathien zur BRT gehe. Derzeit habe ich aber so viele ärztliche und therapeutische Termine, dass ich keinen Bock auf zusätzliche Dates habe.

    Monsti 16.11.17 21:16

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    Habt Ihr selbst schon solche (Rutengänger) Erfahrungen gemacht?

    Ja. Ein Freund, seines Zeichens Techniker, erzählte mir davon, wo die Rute in seiner Wohnung ausschlägt. Ich meinte, das kann ich mir nicht vortsellen. Er machte es vor und ich meinte, eine Bewegung seiner Hände zu sehen, jedenfalls schlugen die zwei Kupferdrähte deutlich aus.


    Dann gab er mir die Drähte, überprüfte, dass ich sie richtig halte und ich ging zur besagten Stelle. Keine Reaktion der Drähte. Wir diskutierten noch etwas, wechselten uns mit den Drähten ab. Bei ihm schlugen sie an der Srelle aus, bei mir nicht.


    Kann es sein, dass ein Störfeld (oderwasimmer) den Einen unwohl werden, den nächsten kalt lässt und den Dritten anzieht?

    Ja, das ist ganz sicher so. Offensichtlich reagieren wir Menschen sehr unterschiedlich. Wenn mein Mann die Rute benutzt, passiert auch rein gar nix. Dass aber ausgerechnet mein rechthaberischer und wissenschaftshöriger Vater extrem und für alle sichtbar darauf reagierte, nahm ich megabreit grinsend zur Kenntnis. Er war danach ja auch geraume Zeit still *lach*.


    Ich sehe das ungefähr so wie in der Musik: Der eine hat das absolute Gehör, jemand anderes ein gutes relatives Gehör, wieder ein anderer kann bei zwei gehörten Tönen nicht mal erkennen, welcher höher und tiefer ist. Dazwischen gibt es unendlich viele Nuancen, von extrem reagierend bis vollkommen schmerzfrei. Dies kann man auch auf andere Künste (z.B. Malen, Tanzen, Modellieren) übertragen.

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    Wenn mein Mann die Rute benutzt, passiert auch rein gar nix.

    Stimmt so nicht, aber er bewegte sie m.E. bewusst bzw. versuchte bewusst zu kontrollieren. Er konnte die Stäbe einfach nicht locker halten, deshalb pendelten sie ständig irgendwie hin und her. Fakt ist: Er kann es nicht. ;-D