Osteopath gesucht - wie finde ich den besten?

    Hallo,


    ich bin auf der Suche nach einem Osteopathen. Seit Jahren quälen mich Rückenprobleme, der Orthopäde und die Physiotherapeuten kommen nicht weiter, daher gab es heute vom Arzt einen Zettel zur osteopathischen Behandlung.


    Wie finde ich den für mich besten Osteopathen? Welche Osteopathen haben einen "großen Namen"?


    Über Tipps und Hinweise bin ich dankbar.


    Grüße,


    Laale *:)

  • 41 Antworten

    Ich würde auf große Namen pfeifen sondern einfach mal die Ohren spitzen, wo jemand erzählt, da hat jemand ein Händchen dafür.


    Große Namen sprechen auch häufig für Terminstau...


    Ich habe immer auf Mundpropaganda gehört, auch meine Ärzte haben immer einen Supertipp (als Rückmeldung von Patienten) auf die Frage: Wo würden sie den hingehen?


    Hatte genau von so etwas die besten Empfehlungen.

    Einen guten Osteopath erkennt man daran, dass dieser nahezu ausgebucht ist. Aber die ganzen Therapien beim besten Therapeuten bringen nichts, wenn man nicht auch aktiv etwas für seine Rumpfmuskulatur tut.

    Hyperion  

    Kurz: Seit ca 6 Jahren schon Beschwerden im unteren Rücken, Schmerzen, stellenweise ausstrahlend in die beine. Orthopäde und Physiotherapeut sagen, dass es das ISG ist. Bechterew wurde ausgeschlossen. Habe zudem einen Gleitwirbel (der nicht das Problem ist). Sport, manuelle Therapie, KG hilft alles nichts. Mein Orthopäde weiß mittlerweile nicht mehr weiter und hat mich zum Osteopathen geschickt.


    BenitaB.  

    Mein Orthopäde meinte, ich soll mir nicht den erstbesten suchen, sondern mich informieren, wer ein "Guru" auf dem Gebiet ist, damit mir endlich geholfen wird.

    Zitat



    Kurz: Seit ca 6 Jahren schon Beschwerden im unteren Rücken, Schmerzen, stellenweise ausstrahlend in die beine. Orthopäde und Physiotherapeut sagen, dass es das ISG ist. Bechterew wurde ausgeschlossen. Habe zudem einen Gleitwirbel (der nicht das Problem ist). Sport, manuelle Therapie, KG hilft alles nichts. Mein Orthopäde weiß mittlerweile nicht mehr weiter und hat mich zum Osteopathen geschickt.ii

    Die Wirbelsäule ist grundsätzlich sehr robust und stabil. Sie ist für Bewegung und Belastung gebaut.

    Das ISG ist auch sehr stabil und es ist praktisch zwischen den Beckenschaufeln verkantet. Es ist dafür gemacht Kraft zu übertragen und Kompressionskräfte weiterzuleiten. Die Bewegung die dort stattfindet ist so minimal das man das nicht erfühlen und auch nicht mobilisieren kann.

    Ich glaube auch nicht das du ein ISG Problem hast.

    Es fing damit an, dass mir die rechte Seite im unteren Rücken immer Mal wieder wehtat. Daraufhin hat ein Orthopäde eine ISG Blockade diagnostiziert und mobilisiert. Gab dann eine Überweisung zur KG.

    Die Probleme kamen aber immer öfter und in Verbindung mit Schmerzen in den Beinen. Wurde nach wir vor aufs ISG geschoben. Sitzen ist schmerzhaft, liegen auf der entsprechenden Seite ist auch nicht schön. Wenn ich auf der anderen Seite liege, nutze ich ein Kissen zwischen den Beinen, da ich ansonsten auch Schmerzen habe.

    Habe mittlerweile zwei Rheumatologen durch mit MRT, Szintigraphie und Labor - kein Rheuma, kein bechterew.

    Habe Senk-Spreizfüße, trage aber Einlagen. Mache täglich Übungen, gehe hin und wieder schwimmen und erledige viel zu Fuß und mit dem Rad.

    Es ist mittlerweile so, dass nicht nur der Bereich ums ISG wehtut, sondern auch die seitliche Hüftmuskulatur.

    Wenn's ganz schlimm ist, tut das Husten oder Niesen ordentlich weh, da es dann einmal ordentlich im unteren Rücken ganz hell zieht.

    Wenn ich einen sehr verspannten Rücken habe (aufgrund Schmerz), kribbelt gelegentlich die Fußinnenseite.

    Durch den Sport fühle ich mich viel stabiler als vorher, aber die Schmerzen bleiben.

    Ich stelle hier mal diesen Link ein:

    https://www.osteopathie.de/osteopathie-was_ist_osteopathie

    Wenn Du die erste Seite gelesen hast, kannst und solltest Du dir weitere Infos holen über - Mein Osteopath - oben rechts auf der Seite anklicken.

    Ich war schon öfter bei Ostepathen in Behandlung und bin es wieder. Bei mir ist alles med. angesprochen, überprüft und ausgereizt. Manchmal sind der Medizin eben Grenzen gesetzt, weshalb es über diese Methode zu Erleichterungen/Verbesserungen kommen kann. Das ist jedenfalls bei mir so.

    Alles Gute.

    Fizzlypuzzly super, vielenDank! :)


    Was haltet ihr davon, noch eine weitere Meinung eines anderen Orthopäden einzuholen? Vielleicht sogar einer mit Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie"?


    Mir würde es schon helfen, aus dem Schmerz rauszukommen. Ich denke, dass solche Orthopäde nochmal einen anderen Blick haben und eventuell doch eine Idee haben, wo das Problem liegt und wie man es beheben/lindern kann?

    Laale18 schrieb:

    Was haltet ihr davon, noch eine weitere Meinung eines anderen Orthopäden einzuholen? Vielleicht sogar einer mit Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie"?

    Versuchen solltest Du es, wenn es denn Orthopäden mit dieser Zusatzbezeichnung gibt.

    Laale18 schrieb:

    Daraufhin hat ein Orthopäde eine ISG Blockade diagnostiziert und mobilisiert. Gab dann eine Überweisung zur KG.

    Wurde dir denn auch mitgeteilt, was Du nicht mehr machen solltest - dein Verhalten ändern?

    Z.B. nicht zu schwer tragen und die Gewichte auf beide Seiten verteilen, bzw. vor dem Körper mit beiden Händen tragen. Mit den Knieen etwas in die Hocke gehen, beidseitig - z.B. Kasten - anheben und gerade vor dem Körper tragen. Schlägst Du evtl. immer noch die Beine übereinander? Stellst Du einen Fuss vor, bevor Du Du dich vom Stuhl abstützt? Legst Du dich erst auf die Seite, stützt dich ab, bevor Du aus dem Bett steigst?

    Liest sich evtl. ein bissken plöd, bringt aber schon eine ganze Menge.

    Und ich weiss, Veränderungen sind u U lästig, aber 2-3 Wochen intensive darauf achten und wiederholen bringt eine ganze Menge. Einmal verinnerlicht, wird es zur Gewohnheit.

    Fizzlypuzzly schrieb:
    Laale18 schrieb:

    Daraufhin hat ein Orthopäde eine ISG Blockade diagnostiziert und mobilisiert. Gab dann eine Überweisung zur KG.

    Wurde dir denn auch mitgeteilt, was Du nicht mehr machen solltest - dein Verhalten ändern?

    Z.B. nicht zu schwer tragen und die Gewichte auf beide Seiten verteilen, bzw. vor dem Körper mit beiden Händen tragen. Mit den Knieen etwas in die Hocke gehen, beidseitig - z.B. Kasten - anheben und gerade vor dem Körper tragen. Schlägst Du evtl. immer noch die Beine übereinander? Stellst Du einen Fuss vor, bevor Du Du dich vom Stuhl abstützt? Legst Du dich erst auf die Seite, stützt dich ab, bevor Du aus dem Bett steigst?

    Liest sich evtl. ein bissken plöd, bringt aber schon eine ganze Menge.

    Und ich weiss, Veränderungen sind u U lästig, aber 2-3 Wochen intensive darauf achten und wiederholen bringt eine ganze Menge. Einmal verinnerlicht, wird es zur Gewohnheit.

    Danke für die Anregungen. Viele der Sachen sind mir bekannt und hab ich bereits verändert. Und ja, das ist auf jeden Fall schon Mal besser dadurch. Die Sache mit dem Stuhl und dem Bett weiß ich nicht, da muss ich Mal drauf achten.