Fakt ist, dass bei medizinischen wissenschaflichen Arbeiten viel Schmu betrieben wird, das habe ich selbst während der Arbeit an meiner Dissertation bemerkt. Aber, ich bin eher der Meinung, dass das an dem wahnsinnigen Publikationsdruck liegt als an der Beeinflussung durch Pharmaunternehmen. Es wird immer verlangt, dass man tolle Ergebnisse rauskriegt und wenn diese nicht so toll sind, werden sie eben durch Verschweigen von Daten oder "statistischer Kunstgriffe" ein wenig zurechtgebogen. Jede Arbeitsgruppe will nunmal die beste und tollste sein, mit den weltbewegendsten Ergebnissen. Mein Doktorvater meinte immer, dass eigentlich fast egal sei, was dabei herauskommt, hauptsache man ist in der Lage es gut zu verkaufen und wer am lautesten schreit, hat sowieso Recht, naja. Den Gedanken, dass das aber alles auf Grund einer Verschwörung der Pharmaindustrie passiert halte ich jedoch für etwas zu paranoid...

    Dass so etwas, wie von Kathibaby beschrieben, gemacht wird ist klar.


    Allerdings eine Verschwörungstheorie zu vermuten ist extrem übertrieben. Außerdem ist es auch unwahrscheinlich, dass irgendwelche Irrlehren unter die Menschen gebracht werden können (Beispiel: Gene sind nicht für Krankheiten verantwortlich).

    So!


    Die Diskussion scheint beendet.


    Ich fasse jetzt nochmal meine gewonnene Erfahrung/Meinung zusammen:


    Im Vergleich Heilpraktiker vs. Schulmediziner ist für mich klar, dass ein Arzt mehr über den Körper weiß als ein Heilpraktiker. Sein Sichtfeld ist extrem groß, da er eine Vielzahl von Krankheiten kennt und eine großes Wissen an naturwissenschaftlichen Grundlagen mitbringt. Des Weiteren ist seine Ausbildung besser und teurer (Kostenfaktor. 200000 Euro/Mediziner). Jedoch habe ich auch erkannt, dass ein Heilpraktiker lernt, wann es für den Patienten besser ist in ein Krankenhaus zu gehen. Er besitzt außerdem die Fähigkeit von einer Vielzahl von Infektionen zu unterscheiden (Quelle: Lichtwesen). Dies bedeutet, dass ein gewissenhafter Heilpraktiker keine Gefahr für das Allgemeinwohl ist, wie ich vorher dachte. Jedoch haben Akute und lebensbedrohliche Fälle nix bei einem Heilpraktiker verloren.


    Aber trotzdem bleibt für mich der Punkt:


    Heilpraktiker und Mediziner unterscheiden Welten, was das Wissen über den menschlichen Körper anbelangt und solange ich die Wahl habe, werde ich zu einem Arzt gehen.

    re

    Zitat

    ...und solange ich die Wahl habe, werde ich zu einem Arzt gehen.

    ..das ist dein gutes Recht :-)


    Solange du das für dich selbst bestimmst und anderen nicht deine Gedanken dazu aufzwingen möchtest ist das vollkommen in Ordnung :-)


    Vg


    Kurt

    Ja stimmt, ich habe nämlich noch ne Woche Ferien und habe nix zu tun. Mal im Ernst. Ich habe danach gar nicht gesucht. War nur gerade dabei mich über die Wahl zu informieren und schon bin ich darüber gestolpert. Da habe ich mir gedacht, dass ich den glatt mal, völlig wertefrei, hier hinein poste.

    Langweilig?

    Es handelt sich lediglich um einen Bericht über angebliche Studien; die Studien selbst sind auf dieser Site (vorsorglich?) nicht veröffentlicht worden.


    Es ist also lediglich eine Aussage; mehr nicht....


    Weder werden die Testkriterien aufgeführt noch die angewendeten Methoden.


    Zudem ist es hinlänglich bekannt und müßig zu erwähnen, daß jeder Forscher das Ergebnis zutage bringt, was er erwartet hat und woran er glaubt.


    Wenn man allerdings auch Pflanzen und Tiere erfolgreich homöopathisch behandelt (auch darüber gibt es Studien und Erfahrungen zahlreicher Einzelner), kann niemand mehr von Placeboeffekt und Einbildung reden, ohne sich lächerlich zu machen.


    demolant, Du solltest Dich vielleicht einmal mit der Realität beschäftigen, statt nur nach "wissenschaftlichen" Studien im Internet zu suchen.....

    Yaron

    Es ist aber auch schon lange bekannt, dass die Homöopathie keinerlei seriöse Studien zur Wirksamkeit vorzulegen hat. Sogar die große Akkupunkturstudie hat gezeigt, dass es egal ist, wo man reinsticht, die Wirkung ist die Gleiche. Und die Chinesische Medizin war in ihrer Lehre schon plausibler für mich als Homöopathie. Aber an sich ist Homöopathie so schlimm nicht, man kann damit zumindest nichts Schlimmes anrichten, wenn es tatsächlich "hilft", dann umso besser, solange man dafür nicht Hunderte bis Tausende von Euro bei irgendwelchen selbsternannten Homöopathen blechen muss.

    re

    Hallo :-)


    ..ich halte von den sogenannten Studien nichts, weder von den Studien der Schulmediziner noch der homöopathischen.


    Es ist ja so, wenn man nicht mit der rosaroten Brille durch die Welt geht, dass heute (fast) jede Studie getürkt ist. Wird zwar bestritten (was denn sonst?), ist aber leider Realität. Viele schulmedizinische Medikamente mussten wieder vom Markt genommen werden weil die Nebenwirkungen zu groß (Behinderungen, Tote...) waren. Lt. Studien waren diese Medikamente ohne Zweifel über alles erhaben und wurden (werden immer noch) auf die Menschheit losgelassen. Was solls, den Pharmariesen kann nichts passieren, Geld ist Macht.


    Der Spiegel schrieb ja:

    Zitat

    Die Zeit für immer neuen Studien sei jetzt vorbei.

    ..genau das ist erwünscht, damit die Chemiebomben noch besser verkauft werden können. Die Medikamenteneinnahmen sind ja rückgängig, dafür steigen eben die Preise. Nur wird das ganze leider einmal wirklich unbezahlbar und dann können die Chemieriesen keine fetten Gewinne mehr einstecken.


    Deshalb ist es unter allen Umständen erforderlich die alternativen Methoden mit allen Mitteln zu unterdrücken.


    Nur durch unterschwellige und absichtlich negativ herbeigeführten sogenannten wissenschaftlichen Beweisen mit Unterstützung naiver und bestochener Ärzte und Wissenschaftler ist es möglich, die fetten Gewinne der Pharmazeuten zu gewährleisten.


    Der Bürger wird absichtlich unmündig gehalten, sei es durch gezielte Werbung der Produkte in Verbindung von Panikmache, oder absichtlich herbeigeführter Manipulation durch Medienberichte und einer gewissen Ärzteschaft die daran gut verdient. Skrupel spielt dabei keine Rolle, auch ehrlichen Kollegen dabei ans Bein zu pinkeln ist dabei an der Tagesordnung.


    Mit Homöopathie lässt sich bei weitem nicht so gut verdienen als mit Pharmazeutika.


    Vg


    Kurt