Ich ziehe meine unsachlichen Beiträge zurück und ich bin mir sicher, dass die Mädels von der Ärztefraktion auch etwas netter diskutieren können.


    Aber du hast mit deinem LALALA nicht gerade zu einer friedlichen Diskussion eingeladen. Es wäre nett, wenn du trotzdem auf die Argumente, die da schon stehen eingehen könntest. @:)

    Zitat

    Cetus ich sag da nichts mehr zu, dieses Forum ist mir zu blöd. Hätte mich über eine NETTE Diskusion gefreut, aber man wird ja gleich beschimpft und böse angegriffen wenn man den Nagel auf den Kopf trifft.

    Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder raus mein Lieber und wenn man dann auch noch merkt, dass Du in der medizinisch-wissenschaftlichen Materie so unbedarft bist, aber Dir anmaßt darüber zu urteilen, musst Du mit solchen Reaktionen rechnen.

    Zitat

    ...nicht selten sind es Ärzte, die die abstrusesten Diagnoseverfahren "erfinden"

    Korrekt. Aber diese abstrusen Verfahren werden von anderen Ärzten meist sehr schnell als das entlarvt, was sie sind: eben abstrus. Die Folge ist, dass diese Verfahren nur von Außenseitern angewendet werden.


    Aber Heilpraktiker stürzen sich traditionsgemäß auf gerade diese Verfahren, denn alle diese Verfahren haben eines gemeinam, sie sind einfach, leicht zu "erlernen" und anzuwenden. Und das kommt den HPs mit ihrer Schmalspur-Ausbildung entgegen, denn in zwei, drei Jahren Abenduntericht zwei Mal wöchentlich bleibt eben nicht viel Zeit für das Erlernen komplizierter aber sinnvoller Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden.


    Das fängt ja schon mit der körperlichen Basaluntersuchung an. Bis man die wirklich beherrscht, muss man hunderte von Menschen untersucht haben. Wie soll ein HP-Schüler das denn realisieren?

    Sag mal Amplo was soll so eine Verleumdung? Bist du Arzt? Und wenn, sag ich das Du der Beste bist und ich nur dreck?Nein. Heilpraktik ist ein sehr umfangreiches Studium mit sehr sehr viel Stoff zum lernen.


    Heilpraktiker ist ehrlich, denn als ich beim normalen Arzt war, wurden Diagnosen wie: essentielle Hyperthonie oder idiopatische Kardiomyopathie angewandt. Ursache Unbekannt! Ich weiß was es heißt, nur viele eben nicht. (Bin wohl doch nicht so dumm wie hier behauptet wurde) Aber ich habe diese Ursachen alle durch das Naturheilverfahren weg bekommen. Kein Arzt konnte und wollte mir helfen, aber zur Apotheke sollte ich ständig gehen und Beta Blocker schlucken. Ich bin nun voll geheilt dank der Natur.


    Was von den Ärzten entlarvt wird, ist das was man als ANGST bei vielen Ärzten und Pharma Firmen nennt. Denn nicht umsonst hatte man bei mir diese Tarn - Namen angewandt.


    Wenn ich mir hier demolant aus dem Forum anschaue, dann sehe ich, das er 1987 geboren wurde und meine Thesen hier ankreidet.


    Es ist doch klar: Vitamine dürfen nicht sein, aber Chemiepillen machen gesund. Nicht umsonst wurde hier von allen Seiten immer und immer wieder vormundig alles als falsch hingestellt was ich schrieb. Ich dagegen zwinge keinem meine Meinung auf, aber hier sind ja einige schon richtig fanatisch auf die Pharmapillen. Ihr könnt sie ja auch gerne weiter nehmen, macht euer Ding, aber hört auf schlecht über andere zu reden.


    Ein Heilpraktiker ist ein Heilpraktiker, ein Schulmediziner ist ein Schulmediziner.


    Ein Elektroniker ist ein Elektroniker und ein Elektriker ist ein Elektriker.


    Ich werde hier nun auch nichts mehr zu schreiben, da eh gleich wieder die Naturheilkunde in den Dreck gezogen wird. Warum ist dieses Thema denn überhaupt erstellt worden?


    Redet doch mal von Wirksamen Methoden der Naturheilkunde, z.B. was alleine Askorbinsäure alles kann oder Vitamin B Stoffe, oder Weißdorn oder anderes.


    Aber wenn ihr gleich wieder kommt mit Ja ja ja die Pharma hat recht und es ginbt solche und solche, dann fürchte ich macht ihr das mit Absicht! Ich lass mich jedenfalls nicht provozieren und würde mich freuen hier mal ein paar Wirksame Methoden mit Erklärung der Heilpraktik vs. Schulmedizin vorfinden zu können.


    PS: Falls es wieder kommt mit dem ganzen zitieren -ich weiß was ich geschrieben habe und muss mich an nichts elendig lange aufgeilen!

    Ich weiß nicht ob jemand Montag Abend die Sendung über Ignaz Semmelweis gesehen hat. Ich hatte leider keine Ziet dazu. Sein Beitrag für die Medizin war mir ber bekannt. Ich habe aus Wikipedia folgendes Zitat kopiert :

    Zitat

    Trotz dieses Erfolgs wurden seine Arbeiten lange Zeit nicht anerkannt. Seine Studenten hielten Sauberkeit schlicht für unnötig und Ärzte wollten nicht wahrhaben, dass sie selbst jene Krankheit verursachten, die sie heilen wollten. Durch eine Intrige seines Chefs, der sich übergangen fühlte, wurde Semmelweis diskreditiert und musste 1849 die Klinik verlassen.

    Der Link zur ganzen Geschichte : http://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Semmelweis


    Das Zitat zeigt für mich eine Grundlegende eigenschaft des Menschen. Man hat etwas gelernt und darauf besteht man. Was ich nicht gelernt habe, kann es nicht geben. In der Geschichte der Menschheit hat sich eine etablierte Gemeinschaft immer gegen alles gewehrt was ihren bisherigen Stand angegeriffen hat. Es gab Fachleute die vorausgesagt hatten daß ein Mensch stirbt wenn er schneller als 40 km/h fährt. Man bedrohte Wissenschaftler mit den Tod falls sie nicht von ihren Ansichten abrücken ( trotzdem wissen wir heute daß die Erde keine Scheibe ist). Ich habe manchmal einfach den Eindruck daß sehr vielen ( und vor allem jungen Leuten) etwas fehlt, wofür wir in unserer Jugend gekämpft ( na ja mehr heftig diskutiert) haben : Toleranz. Sich einmal über den eigenen Tellerand hinaus zu informieren und auch das was man mal gelernt und erfahren hat auch mal zu hinterfragen. Und vielleicht auch mal was auszuprobieren.


    Um zum Thema zu kommen Ich war einmal bei einee Heilpraktikerin. Mir ist immer noch unklar wie die mit Hilfe eines Pendels bemerkt hat daß ich Probleme mit der Leber habe. Der Arzt hat hinterher gemessen und das auch festgestellt. Mir hat das zu Denken gegeben.

    re

    Hallo Sega83,


    nimms nicht so tragisch wenn dich niemand verstehen kann (will ?)


    Als Alternativanwender ist man in den Foren tagtäglich damit konfrontiert. Das ist nicht schlimm, weil ja die reale Praxis durchaus anders aussieht ;-)


    Es ist noch ein langer Weg bis alle miteinander können und niemand mehr dem anderen seinen Willen oder das sich angeeignete Wissen mit allen Mitteln "einprägen" möchte.


    Intoleranz gegenüber anderen und das aufblähen des eigenen Egos war schon immer eine (bedauernswerte und primitive) Stärke des Menschen. An dieser Verhaltensweise hat sich bis heute noch nicht viel geändert.


    Geh deinen Weg weiter so wie du es dir vorgenommen hast und lasse dich nicht beirren. Solange du auf diesem Weg ehrlich zu dir selbst bist und diese Ehrlichkeit anderen weiter gibst wirst du ein guter Heilpraktiker :-)


    Wen interressiert schon das Gebelle der anderen, wenn man täglich eigene Erfahrungen machen darf und bei Erfolg diese Erfahrungen anderen weitergibt.


    Vg


    Kurt

    Sega 83

    Ich habe das Gefühl, dass du dich gar nicht damit auseinandersetzen willst. Das ist das Problem von Heilpraktiker, die ich hier kennen gelernt habe . Sie reagieren scheinbar sehr schnell gereizt und empfindlich, wenn man ihre Thesen "ankreidet". Dabei will doch wirklich niemand mehr als eine gute Diskussion führen.


    Jetzt geht das mit zitieren los ;-)

    Zitat

    Ich bin nun voll geheilt dank der Natur.

    Das glaub ich dir gerne!


    Ich habe mir mal die Homepage der Osteopathen angeschaut. Da ist mir positiv aufgefallen, dass sie einsehen, dass man nur die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützen kann.

    Zitat

    Wenn ich mir hier demolant aus dem Forum anschaue, dann sehe ich, das er 1987 geboren wurde und meine Thesen hier ankreidet.

    Was hat mein Alter mit der Fähigkeit des Diskutierens zu tun? Nicht auf mein Alter schauen, sondern auf die Argumente! Das versteht man auch unter sachlichem diskutieren und ich bitte dich dabei zu bleiben.

    Zitat

    Vitamine dürfen nicht sein, aber Chemiepillen machen gesund. Nicht umsonst wurde hier von allen Seiten immer und immer wieder vormundig alles als falsch hingestellt was ich schrieb.

    ´


    Das hat wirklich niemand gesagt. Natürlich haben auch Vitamine ihre Berechtigung. Sogar häufiger im normalen Leben als Chemiepillen. Aber wir müssen doch einsehen, dass alles seinen Platz hat. Chemiepillen gehören zum Beispiel zur Behandlung von Depris. Oder möchtest du verantworten, einen depressiven Patienten nur mit Vitaminen zu behandeln?

    Zitat

    Ihr könnt sie ja auch gerne weiter nehmen, macht euer Ding, aber hört auf schlecht über andere zu reden.

    Du warst auch nicht gerade freundlich. Aber anstatt dies zu wiederholen könntest du mal argumentieren. Das ist nämlich besser als diese Behauptungen aufzustellen. ;-)

    Zitat

    Ein Heilpraktiker ist ein Heilpraktiker, ein Schulmediziner ist ein Schulmediziner.


    Ein Elektroniker ist ein Elektroniker und ein Elektriker ist ein Elektriker.

    Da ist was dran!

    Zitat

    Ich werde hier nun auch nichts mehr zu schreiben, da eh gleich wieder die Naturheilkunde in den Dreck gezogen wird. Warum ist dieses Thema denn überhaupt erstellt worden?

    Hier kann wirklich jeder seine Meinung äußern und du musst damit rechnen, dass es Leute gibt, die nicht deine Meinung teilen. Dann musst du dich mit den Argumenten eben auseinandersetzen. Aber du solltest die Dinge hier nicht in den falschen Hals kriegen. Keiner will dir was böses.

    achja und demolant ;-D du hast wirklich nichts verstanden.


    Ihr setzt euch nicht mit meinen Argumenten auseinander und DU willst mir DEINE MEINUNG aufzwingen so schön fleißig wie du immer nun noch keine Ruhe gibst und ;-D trotzdem zitierst!!!!


    aaahhhhhhhhh!

    Sega83

    Zitat

    Heilpraktik ist ein sehr umfangreiches Studium mit sehr sehr viel Stoff zum lernen.

    Falsch. Heilpraktik ist kein Studium und es ist noch nichtmal eine geregelte Ausbildung. Jeder, aber wirklich jeder darf sich zur HP-Prüfung anmelden, dafür muss er keinerlei Aubildungszeiten noch eine höhere Schulbildung nachweisen. Und in dieser Prüfung wird nur festgestellt, ob der Heilpraktiker eine "Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt. In Berlin besteht die schriftlich Prüfung wohl aus ca. 60 Fragen. Vergleiche diesen Umfang mit einem Medizinstudium und Du wirst merken, warum Ärzte diesen "Beruf" für lächerlich halten.

    re

    Hallo Seaga :-)

    Zitat

    Ich werde meinen Weg sowieso unbeirrt weiter gehen und auch gegen dieses Forum etwas unternehmen.

    ..wie darf ich das verstehen..etwas gegen dieses Forum zu unternehmen ??


    Vg


    Kurt

    Zitat

    Sag mal Amplo was soll so eine Verleumdung? Bist du Arzt? [...] Heilpraktik ist ein sehr umfangreiches Studium mit sehr sehr viel Stoff zum lernen.

    Was heißt da "Verleumdung"? Meine Aussagen entsprechen der traurigen Realität. Da ist nichts Verleumderisches dran.


    Und ja, ich bin Arzt. Und ich kenne die Gegebenheiten an den Heilpraktiker-Schulen sehr genau, und ich weiß auch, welche gravierenden Wissens- und Könnenslücken HP-Anwärter bei der Prüfung haben.


    Außerdem ist "Heilpraktik" kein Studium, es ist auch keine Lehre oder sonst eine Berufsausbildung.


    Und unter "umfangreich" versteht man etwas anderes. Naja, im Vergleich mit einem Erste-Hilfe-Kurs ist es vielleicht wirklich "umfangreich", aber im Vergleich zu der Tatsache, dass HP ungehindert und unkontrolliert Menschen behandeln dürfen, ist und bleibt das, was die diversen HP-Schulen gerne als "Studium" verkaufen, einfach nur eine Schmalspurausbildung.

    ->demolant,

    Zitat

    Ich habe mir mal die Homepage der Osteopathen angeschaut. Da ist mir positiv aufgefallen, dass sie einsehen, dass man nur die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen unterstützen kann.

    Es ist ja positiv zu werten, wennn man Informationen der "anderen" Seite zu verstehen versucht.


    Aber..., hattest du in Biologie mal was von den Suturen des Schädels gehört? Wenn ja müssten dir die Differenzen zur Anatomie/Physiologie aufgefallen sein.


    Wenn nicht würde ich mal die Meinung der hiesigen Ärzteschaft einholen, was sie von der Beweglichkeit z.B. eines Art. spheno-palatinums hält!?


    Was ich damit meine: nicht der Wille eines Therapeuten ist entscheident (Selbstheilungskräfte aktivieren wollen viele) sondern was als Ergebnis rauskommt ist für uns Patientinnen und Patienten entscheident.

    @Amplo

    die Kassen der KKassen sind offensichtlich maßgeblich an der Wirksamkeit alternativer Medizin beteiligt. Oder wie sonst ist die ansteigende Anzahl der Ärzte zu erklären, die alternative Medizin in ihrem Praxisprogramm aufgenommen haben, proportional zur Kassenleere. Ein Schuft, der......


    Ich habe was gegen das Mantra: wir sind die Guten, die Anderen die Bösen. Egal wer es sagt und ich befürworte somit ein plurales Gesundheitswesen.

    Hallo Cetus,


    man darf IGeL-Verfahren nicht mit Alternativverfahren gleichsetzen, auch wenn eine Schnittmenge vorhanden ist. Die Kürzungen der Kassenleistungen zwingen dazu, viele sinnvolle therapeutische und diagnostische Verfahren als IGeL anzubieten. Dazu gehören in erster Linie Laboruntersuchungen als CheckUp (Kassen zahlen nur Cholesterin- und Blutzuckerbestimmung) und bspw. Behandlungen bei grippalen Infekten - hier zahlen die Kassen nur Antibiotika, die meist gar nicht erforderlich sind.


    Natürlich nutzen aber einige Ärzte den IGeL-Trend, um auch alternative Verfahren zu verkaufen. Ich denke, hierbei wird die Nachfrage den Markt regeln. Wenn man sich mal so im KollegInnenkreis umhört, sind die Alternativ-IGeL-Anwender deutlich in der Minderheit und auch nicht sehr erfolgreich - weder therapeutisch noch wirtschaftlich.


    Auf viele Patienten wirkt es zudem befremdlich, wenn der alteingesessene Hausarzt plötzlich irgendwelche Zusatzleistungen verkaufen will, von denen vorher nie die Rede war. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich wirklich noch nie von einem Patienten nach alternativen IGeL gefragt wurde.


    vg

    Hallo Amplo

    die Zahlen vom Institut für Demoskopie Allensbach sind mir da schon informativer:


    http://www.gbe-bund.de/pls/gbe…59625&hlp_nr=3&p_janein=J


    Festzuhalten ist hier der eindeutig ansteigende Trend und daran haben nicht zuletzt die Ärzte eine Mitschuld.


    hier gehts weiter:


    Die Zahl der Ärzte, die alternative Untersuchungs- und Heilmethoden in ihrer Praxis einsetzen, hat im letzten Jahrzehnt ebenso zugenommen wie die Inanspruchnahme durch Patienten. Deutlich wird dies an den wachsenden Mitgliederzahlen in Ärzte-Verbänden und der zunehmenden Zahl einschlägiger Zusatzbezeichnungen. Solche Zusatzbezeichnungen im Umfeld der alternativen Methoden und der Naturheilverfahren führen heute viele Ärzte, ohne dass diese damit durchgängig als »nicht-schulmedizinisch« charakterisiert werden könnten (Tabelle 2). Insgesamt sind es, wenn man auch Balneologen und Chirotherapeuten einschließt, 35.312 Ärzte/Ärztinnen, die im Jahre 2000 eine solche Zusatzbezeichnung führten, also knapp 10% der insgesamt 369.000 Ärzte in Deutschland


    Quelle: Heft 9 - Inanspruchnahme alternativer Methoden in der Medizin


    aus der Reihe "Gesundheitsberichterstattung des Bundes"


    Autoren: Dr. phil. Gerd Marstedt


    Universität Bremen


    Zentrum für Sozialpolitik


    Dr. rer. nat. Susanne Moebus, MPH


    Universitätsklinikum Essen


    Institut für Medizinische Informatik,


    Biometrie und Epidemiologie


    Redaktion: Robert Koch-Institut


    Gesundheitsberichterstattung


    Dr. Thomas Ziese (v.i.S.d.P.)


    Seestraße 10


    13353 Berlin


    Herausgeber: Robert Koch-Institut


    (August 2002)