Schwermetallausleitung mit Chlorella

    Hallo,


    hat hier schon jemand mal eine Schwermetallausleitung mit der Chlorella-Alge gemacht?


    Ich werde das demnächst (unter ärztlicher Aufsicht) machen. Mich würde aber im Vorfeld interessieren, wie Eure Erfahrungen damit waren.


    Herzlichen Dank im Voraus für Eure Antworten :-)


    Liebe Grüße,


    Fiona

  • 32 Antworten

    Welche

    Art von Belastung haste denn?


    Hat der Doc denn Ahnung davon?


    Welche Methode? Die von Klinghardt?


    Welche Gegenmaßnahme wird gemacht, wenn die Dosierung


    zu stark ist u. es dich "leicht" in die Knie zwingt?

    Es geht vor allem um die Amalgambelastung, die mit Applied Kinesiology ausgetestet wurde. Ist nicht allzu stark aber eben vorhanden.


    Ich denke schon, daß mein Arzt davon Ahnung hat. Er ist spezialisiert auf Naturheilkunde und die Schwermetallausleitung gehört sozusagen zu seinem Standardrepertoire ;-)


    Zur Methode selbst kann ich nichts genaues sagen, er hat nur die Chlorella-Alge erwähnt.


    Wir machen im Vorfeld einen ausführlichen Bluttest (Mineralstoffe, Spurenelemente, usw.), damit er sieht, wo ich eventuell jetzt schon eine Unterversorgung habe bzw. mir eine drohen könnte. Er hat mich auch darüber aufgeklärt, daß es mir an manchen Tagen vielleicht nicht so gut gehen wird, weil eben auch "gutes Zeug" ausgeleitet wird.

    Ich mache z.Z. auch eine Amalgam-Ausleitung mit Chlorella-Algen, nehme aber zusätzlich noch einige Vitamine und Mineralien etc. ein, nachdem diese ausgetestet wurden.


    Außerdem nehme ich noch Bärlauch- und Löwenzahn-Tropfen.


    Wichtig ist dabei noch, daß man wirklich viel trinkt, aber das hat Dir der Arzt ja bestimmt schon gesagt.


    LG

    "Applied Kinesiology" ist eine Quack-Methode, mit der man gar nichts "austesten" kann. Hört sich mächtig wissenschaftlich an, ist aber eine "Methode", mit der keinerlei wiederholbare Ergebnisse zu erzielen sind. Eine nicht näher bestimmte "Schwermetallbelastung" ist eine der "beliebtesten Diagnosen", mit der man dem Patienten erst mal tüchtig erschrecken kann, um ihn dann zu allerler teurem, unnützem "Ausleitungskram" zu überreden. Wurde denn ein regulärer Uin-Test gemacht?

    @fiona72

    Nein, ich fühle mich keinesfalls eingeschränkt, ich muß die Sachen ja nur schlucken und eben viel trinken, das war's bis zum nächsten Test.


    Bei mir wurde ein Blut- und Urintest vor der Behandlung gemacht. Danach bekam ich meine Vitamine, Mineralien, Spurenelemente etc. verordnet. Dazu habe ich mir ein Wochen-Einnahmeschema aufgeschrieben, das macht es ganz leicht, dann vergesse ich die Einnahme nicht.


    Bärlauch- und Löwenzahntropfen klingen scheußlich, sind aber unproblematisch. Löwenzahn ist völlig geschmacksneutral, Bärlauch "duftet" zwar heftig, aber man selbst riecht nicht danach.


    Das viele Trinken ist bloß ein bißchen blöd, wenn man dann länger unterwegs ist ;-), aber wenn ich es weiß, trinke ich vorher halt nicht so viel, das geht schon.


    LG

    @Julia_2

    Hallo Julia,


    ich hätte noch ein paar Fragen:


    Meinst du mit "Test"/"getestet" auch Muskeltest, also Kinesiologie?


    Wozu ist denn Bärlauch und Löwenzahn?


    Wie lange dauert die Behandlung?


    Danke und lg,


    Fiona

    @ Julia_2:

    Ich hätte dann auch noch eine Frage. Ist denn eine "Schwermetall-Belastung" mit seriösen Testverfahren festgestellt worden? Dir ist schon klar, dass Kinesiologie eine nicht reproduzierbare und unlogische Quack-Methode ist?

    @ Fiona72

    Nein, ein "Muskeltest" wurde bei mir nicht gemacht. Was ist das?


    Bärlauch und Löwenzahn sollen auch das Amalgam ausleiten.


    Dauer: es gibt regelmäßige Kontrollen. Im nächsten Monat wird wieder Blut und Urin untersucht, dann wird entschieden, wie es weitergeht.

    @mayhem3

    S.o. - ich glaube, Deine Frage ist damit auch beantwortet. Was meinst Du mit "Quack-Methode"?


    LG

    Erfahrung mit Chorella

    Hallo,


    bei meiner Frau wurde auch Amalgam-Belastung festgestellt (kein Wunder, sie war früher Zahnarzthelferin) und zwar mit der Dunkelfeldmikroskopie. Sie hat eine Ausleitung nach Klinghard durchgeführt (Chorella, Bärlauch, Koriander) und hat eine spürbare Besserung festgestellt. Man sollte es allerdings lange genug machen, min. 3 Monate. An eine Diskusion, ob Kinesiologie eine "Quack"-Methode ist oder nicht will ich mich nicht einlassen, wenn allerdings Schwermetalle (namentlich Quecksilber) so einfach über Urin ausgeschiegen werden könnten, daß man sie mit herkömlichen Methoden jede Zeit nachweisen kann, dann wäre das aufwendige Ausleitungsverfahren mit Chorella nicht nötig. Das Problem ist aber meistens nicht das "freie" Quecksilber, sondern das, das sich in den Zellen abgesetzt hat und das ist dann im Urin auch nicht mehr zu finden.

    @Julia2

    Löwenzahn leitet nicht Amalgam (oder besser gesagt Quecksilber, denn darum geht es im Amalgam) aus, sondern unterstüzt die Nieren und hilft damit der der Ausscheidung allgemein.


    Gruß

    Dunkelfeldmikroskopie

    hat eine eigenen Website


    http://www.dunkelfeldmikroskopie.de

    sehr vertrauenerweckend für einen Patienten...

    @Che

    Habe mir den Link angeschaut, außer dem Namen habe ich keinen Zusamenhang mit Dunkelfeldmikroskopie festgestellt. Es scheint ein Ehepaar zu sein das sog. "Erfolgseminare" auf vielen verschiedenen Gebieten macht. Schau Dir nächstesmal die Sache besser an. P.S. Geschäfte kann man mit allem machen, deshalb muß die Sache selber nicht schlecht sein!


    Für die, die das nicht kennen:

    Zitat

    Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine ganzheitliche Blutuntersuchung. Sie gibt Aufschluss über das "innere Milieu" und die Funktionsfähigkeit der Blutzellen. Bei der Dunkelfeldmikroskopie ist es möglich, Belastungen im "lebendigen" Blut zu sehen, die zu chronischen Entzündungen im Sinne eines Störfeldes führen.


    Dies berücksichtigt Prof. Dr. Enderlein in der von Ihm vorgestellten Dunkelfeldmikroskopie. Dabei werden vor allem die Qualität der Blutbestandteile sowie ihre Funktionsfähigkeit gut sichtbar. Prof. Dr. Enderlein konnte damit Störungen bzw. Tendenzen zu bestimmten Krankheiten bereits erkennen, bevor der Körper durch die Krankheit Betroffen wurde.

    Aha.

    Konnte man keinen aussagekräftigeren Namen dafür finden?


    Ich frag ja nur, weil ich mehrmals wöchentlich im Dunkelfeld mikroskopiere - allerdings kein Blut. ;-)


    Ich hab die Seiten gelesen und fand es schon bemerkenswert, da einen Zusammenhang zu finden.

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    @ Betulosilvarius:

    Mit der Dunkelfeld-Mikroskopie kann man doch keine "Amalgam-Belastung" feststellen. Genausowenig kann man mit Chlorella Quecksilber "ausleiten". Sie sind auf jemanden hereingefallen, der ihre Unwissenheit ausgenützt hat.


    Mit der Dunkelfeld-Mikroskopie wird allerlei Unfug getrieben. So werden u.a. durch nichts gestützte Umdeutungen (wie man es ja bei ihnen auch wieder mal sehen kann) von Blutbildern gemacht.


    Aber wie so üblich in der Quack-Szene: im Regelfall reicht der ANSCHEIN von Wissenschaftlichkeit, um den Unkundigen zu beeindrucken (und sein Portemonnaie zu öffnen...).

    @ Julia_2:

    Mit Quack-Methode habe ich Quacksalber-Methode abgekürzt.


    Eine Quacksalber-Methode ist eine Methode, deren Ansatz völlig unlogisch ist oder auf magischen oder überholten Vorstellungen oder Grundannahmen beruht. Quack-Methoden liefern keine reproduzierbare "Ergebnisse" und ihre Popularität ist nur der Unwissenheit der Patienten/Kunden und dem gerissenen bis unverfrorenen Marketing zu verdanken. Mit Quack-Methoden kann man nichts nachweisen oder die "Ergebnisse" werden nach Belieben gedeutet. Trotzdem gibt es Patienten/Kunden, die darauf hereinfallen, weil Quack-Methoden gerne im Gewand der Wissenschaftlichkeit daherschreiten und der Normalbürger oftmals glaubt, dass überall, wo Weisskittel drum ist, auch Weisskittel drin ist (um es mal spaßhaft auszudrücken).

    und "Dunkelfeld"

    klingt so schön mystisch, geheimnisvoll - da muß es doch wirken! ;-)


    Von Dunkelfeldmikroskopie spricht man, wenn das zu betrachtende Objekt nicht senkrecht beleuchtet oder durchleuchtet wird (was ein helles Bild ergibt), sondern seitlich schräg, oder gar ringförmig. Dann werden nur die reflektierten Strahlen in den Strahlengang der Betrachtungsoptik gelenkt, und dieses bild ist natürlich sehr dunkel.


    Die interessanten Strukturen zeichnen sich dann auf schwarzem Hintergrund hell ab.


    Sinnvoll ist dies z.B. bei der Beurteilung von glatten Oberflächen, um feinste Unregelmäßigkeiten sichtbar zu machen.


    Eine weithin in der Materialforschung angewandte Methode.


    Soviel zu diesem Begriff, zum Verständnis seiner Herkunft. ;-)

    Hallo

    Die wissenschaftlich abgesicherte Methode einer Hg Belastung ist ein Urintest, nachdem man vorher eine gewisse zerit ein sogenannter Chleator (Hg Binder) genommen hat, entweder DMSA oder in Europa bekannter DMPS. So sind auch die werte hoch genug wenn man belastet ist) dass man sie im Urin quantitativ erkennen kann.


    Eine Ausleitung ist bei festgestellter Belastung auch mittels der erwähnten Chleatoren möglich und Wirkungsvoll. Von Kinesologischen und ähnlichem rate ich wie mayhem ab. Jedoch ist eine Ausleitung mit Chorella im gegensatz zu der aussage von mayhem auch möglich, da Chorella chemisch auch ähnlich aufgebaut ist wie die erwähnten Chleatoren. Aufgrund des chemischen Aufbaus ist jedioch anzunehmen, dass so eine Ausleitung weniger effektiv ist, weshalb man auch recht grosse Mengen dieser algen zu sich nehmen muss. Bärlauch hat angeblich die eigenschaft, die Blut Gehirnmschranke durchqueren zu können, weshalb man Hg Ausleitungen so auch im Gehirn machen kann. Bei einer ausleitung mittels DMSA oder DMPS werden da andere Stoffe dafür eingesetzt. Aus Erfahrung (egal welches Ausleitmittel) sollte Bärlauch bzw die anderen mittel nicht zu früh eingenommen werden, sondern zuerst sollte der Körper entgiftet werden. Damit wird sichergestellt, dass durch die blut-7Gehirnschranke nicht Hg des Körpers in den kopf gelangt.


    Nebenbei, empfehle bei Erwachsenen die Ausleitung mittels DMPS, kenne aber einige die auch messbare Erfolge mittels DMSA (welches ich bei kindern empfehle) oder Chorella hatten.


    Gruss Beat

    @BeatCh

    Hallo Beat,


    danke für deine Ausführungen :-)


    ad Kinesiologie: Hab schon mitbekommen, daß die Kinesiologie hier von manchen verteufelt wird. Das überlass ich jedem selbst. Mir persönlich hat sie in einem Fall, wo die Schulmedizin nicht mehr weiterwußte sehr geholfen. Dementsprechend bin ich auch sehr davon überzeugt und lasse mir das auch nicht nehmen.


    Aber eine prinzipielle Frage hätte ich noch an dich. Ist denn eine Schwermetallausleitung schädlich, wenn keine Belastung vorliegt? Oder ist das eher unter "nutzt's nix - so schadet's auch nix" anzusiedeln. Ich habe von einigen gehört, die das quasi als Gesundheitsprophylaxe regelmäßig machen.


    lg

    @mayhem3

    Mit allem kann man Unfug treiben, ich habe es auch sehr oft bei Ärzten erlebt. Was da manchmal den Leuten erzählt wird ist haarsträubend.


    In unserem Fall gab es auch andere Symptome, nicht nur die Ergebnise der Dunkelfeldmikroskopie, daß habe ich zum Vereinfachen nicht aufgeführt, es ging ja auch nicht darum. Die durchgeführte Ausleitung hat zu einer deutlichen Besserung der Symptome geführt. Ausleitung mit Chorella ist kein Unfug, es gibt genug Fallbeispiele, wo es funktioniert hat und es läßt sich auch im Labor nachweisen.


    Übrigens Dunkelfeld funktioniert so, wie es Che beschrieben hat. Durch diese Methode kann man verschieden Merkmale z.B. an den Erythrozyten untersuchen, die undirekt an den Zustand des Körpers hinweisen. Die Erys sind ein empfindlicher Indikator, wie auch die Schulmedizin weis. Quecksilber sieht man direkt nicht, aber der Verdacht, der durch andere Untersuchungen bestätigt werden sollte, kann hier entstehen.


    Gruß