Seid Wochen werde ich stündlich wach, hilfe! ! !

    Hallo ihr lieben


    Also wie schon geschrieben werde ich seid wochen stündlich wach bis zu 8 mal in der nacht und das macht mich wahnsinnig


    Ich bin ab und zu etwas unruhig und bekam dafür Artosil die ich jetzt auch abends nehme weil ich hoffe damit schlafen zu können,das problem auch damit gehts nicht...war schon beim arzt aber er sagte ich müsste die richtige dosierung finden,was ich schon versucht habe also bei 10 tropfen werde ich trotzdem wach bei 15 auch bin dafür aber morghens mega platt


    kennt das jemand? habt ihr ein gutes mittel (keine schlaf tabletten)


    freue mich über jeden rat

  • 18 Antworten

    Also, ich habe bisher nur negativerfahrungen mit atosil. das ist ein mittel, das hausärzte und auch krankenhäuser oft geben, sobald patienten unruhig werden.


    es macht bei mir aber nur, dass ich zwar noch unruhig bin, aber körperlich unbeweglich...so als hätte ich mega-panik, aber bin zu schlapp, um mich zu wehren....führt echt zum horrortrip. ich würde also bei dem zeug aufpassen!!!


    hast du schon pflanzliche dinge ausprobiert? baldrian, johanniskraut, nerventee....? das kann auch helfen.


    was mir auch mal geholfen hat, ist schlafentzug.....du ziehst es ein paar tage so durch, dass du IMMER bis eins wachbleibst und um sieben aufstehst. nach ein paar tagen kannst du dann eine stunde vorn oder hinten dranhängen...das hat bei mir schon zu besserungen geführt. oder einschlafrituale, vor dem schlafen in die warme wanne oder so..


    ich würd aber nochmal zum doc gehen, gegebenenfalls auch mal zum psychiater - vielleicht ist stress die ursache.

    ich nehme atosil schon ziemlich lange und bisher kann ich nur positiv darüber berichten (bis auf die schlaf sache).Vom schlafentzug habe ich auch schonmal gehört denke aber nicht das das was für mich ist da ich abends immer sehr müde bin und früh einschlafe...


    Habs mit baldrian versucht hilft aber auch nicht

    Elektrolyte?

    Wie sieht's aus mit Kalium und Natrium?


    Beides notwendig, damit das Wasser in Zellen und Zellzwischenräumen kommt bzw. bleibt.


    Salzarme Diät? Vermehrtes Schwitzen? Unzureichender Obstverzehr?

    Zitat

    und bekam dafür Artosil die ich jetzt auch abends nehme weil ich hoffe damit schlafen zu können, das problem auch damit gehts nicht.

    Zitat

    ich nehme atosil schon ziemlich lange

    Google mal nach Atosil.


    -> Antihistamin,


    Du wirst also Probleme mit chronischem Wassermangel haben, weswegen Du Antihistamine bekommst, um die Alarmsignale des Körpers zu unterdrücken, womit der Wassermangel sich noch verstärkt.


    Wikipedia:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Promethazin


    (Markenname ATOSIL)


    Zu den Nebenwirkungen zählen Mundtrockenheit, Akkommodationsstörungen des Auges, Verstopfung, Schlaflosigkeit und weitere vegetative Störungen. Eine Behinderung der Nasenatmung ist möglich.


    -> Logisch, alles Ausdruck von Wassermangel. Wenn man nur die Durstsymptome blockiert, und zu wenig Wasser trinkt, verstärken sich die Probleme.


    -> Behinderung der Nasenatmung -> Sauerstoffmangel?


    Also: Wasserzufuhr erhöhen, auch auf den Salzverzehr achten, und Obst.


    Atisol kontrolliert absetzen (mit Arzt besprechen !!!), vor allem nicht mehr vor'm Schlafen einnehmen.

    Andy2000

    Zitat

    Du wirst also Probleme mit chronischem Wassermangel haben, weswegen Du Antihistamine bekommst

    Na, wenn das mal keine fundierte Expertenmeinung ist.


    Ja, Atosil ist ein Antihistaminikum. Aber verschrieben wird es hier wegen seiner leicht sedierenden Nebenwirkung.


    Die Unterdrückung des Histamin-Ausschüttung hat einen Einfluss auf alles Mögliche z.B. auf Heuschnupfen, Verbrennung, Insektenstiche - kurz vieles was mit der Entzündungskaskade zusammen hängt. NICHT aber mit der Regulierung des Wasserhaushaltes. Solltest Du anderswo seriöse Zitate finden, kannst Du ja den Gegenbeweis antreten.


    Aber hier ist ja das Forum Alternativmedizin - da darf natürlich Jeder.

    Andy200

    Noch einmal: Phenothiazine blockieren die H1-Rezeptoren, an denen Histamin sonst angreifen würde und ggf. die Entzündungskaskade auslösen kann.


    Die von dir zitierten Paper beschreiben, dass bei fortschreitender Dehydratisierung die Histamin-Spiegel ansteigen und Folgereaktionen wie Vasokonstriktion (Bluthochdruck) oder Bronchokonstriktion (Asthma) auslösen können.


    Konsequenter Weise muss also dann die Gabe eines Antihistaminikums die Folgereaktionen unterdrücken, was der eigentliche Zweck dieser Wirkstoffklasse ist.


    An keiner Stelle steht aber, dass dieses wiederum zur Dehydratisierung führt, wäre ja auch absurd.


    Die Zitat belegen also eher das Gegenteil deiner Behauptung, dass Atosil zur Dehydratisierung des Körpers führt.

    Fast richtig

    Wasserverlust führt zu Histaminausstoß.


    Der wird mit Medikamenten behandelt.


    Das Wasserproblem wird nicht angegangen.


    Es besteht also weiterhin.


    Das ist, als ob man bei Feueralarm (Wasserverlust) die Sirene (Histamin) ausmacht (Histaminblocker), weil sie zu laut ist.

    Andy2000

    In "Current Opinion in Allergy & Clinical Immunology" geht es um Exercise Induced Asthma.


    Das bedeutet: Man kann bei Asthmatikern einen Anfall auslösen, wenn man sie körperlicher Belastung aussetzt. Diese führt zu erhöhter Atemfrequenz und damit verstärktem Gasaustausch und Wasserverlust.


    Die Autorin behauptet nun, dass aus dem akuten Feuchtigkeitsverlust ein relativer Anstieg der Entzündungsmediatoren in den Bronchien resultiert und die Bronchokonstriktion auslöst. Das kann so sein, muss aber nicht.


    Auf keinen Fall hat das etwas mit "zu wenig getrunkenem Wasser" zu tun. Nein, Asthman kann man nicht durch Wasser trinken behandeln.