Zitat

    Die meisten Ärzte mögen zwar mehr Praxis haben als mein Bekannter, aber in der MEDIZIN ist Theorie in den meisten Fällen wichtiger als Praxis.

    Blödsinn!


    Welchen Beruf hast du eigentlich gelernt? Hat es bei dir etwa gereicht, ein paar Bücher zu lesen? (Das würde aber einiges erklären.)

    Zitat

    Das sieht man ja schon an den Heilpraktikern.

    Stimmt. Die haben kaum eine praktische Ausbildung, und die meisten können daher auch nichts!

    Zitat

    Praxis muss kaum nachgewiesen werden- theoretisches Wissen ist gefragt.

    Ja, das ist leider so. Es soll aber auch nur überprüft werden, dass der HP-Anwärter keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt. Und darum fallen die meisten auch durch.

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    Das kann man schlecht mit Piloten oder KFZ-Mechaniker vergleichen!

    Oh doch! So wie du das dargestellt hast, kann man das, denn in beiden Berufen geht, genau wie beim Arzt, ohne praktische Ausbildung oder Erfahrung gar nichts.


    Aber ich kann die Frage auch gerne anders stellen:


    Würdest du dich z.B. im Falle einer akuten Appendizitis (vulgo: Blinddarmentzündung) von deinem Bekannten operieren lassen? Der hat ja immerhin angeblich 800 Bücher gelesen!

    Zitat

    Die meisten Ärzte kennen sich weder mit Ernährung, noch mit B17, noch mit sonstwas für ganzheitlichen Methoden aus!! Das ist Fakt!

    Die meisten Hausärzte, Internisten und Kinderärzte kennen sich sehr gut mit Ernährung aus, das gehört nämlich zu deren Ausbildung. Es gibt aber durchaus Fachrichtungen, die dieses Wissen nicht benötigen. Im Übrigen müssen Ärzte seriöse Therapien durchführen. Da Vit-B17 keine nachgewiesene Wirkung hat, und der Patient zudem gefährdet wird, braucht sich damit also kein Arzt "auszukennen". Das gleiche gilt für die meisten "alternativen" Kurpfuschereien.

    Zitat

    Krebs z.B. ist (neben vielen anderen Erkrankungen) eine Stoffwechselbedingte Erkrankung.

    Nachgewiesenermaßen Blödsinn! Belese dich mal in einem seriösen Onkologie-Lehrbuch. Oder fang am besten ganz einfach mit einem Lehrbuch der allgemeinen Pathologie an. Da kannst du lesen, was "Krebs" ist und welche Ursachen den einzelnen malignen Tumoren zugrunde liegen.

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    Will man Krebs also in den Griff bekommen, so bedarf es auf jeden Fall einer konsequenten Ernährungsumstellung.

    Ebensolcher Nonsens!

    Restposting ohne Formatierungsfehler

    Zitat

    Und wie will ein Arzt einem Krebspatienten helfen, wenn er noch nicht einmal in Ernährung ausgebildet wurde??

    s.o.

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    Der Arzt verschreibt hoch-toxische Chemo- und Bestrahlungstherapie, es dauert ein paar Wochen und der Patient ist tod. So ist es in den meisten Fällen.

    Hier nochmals der Tipp mit dem Onkologie Lehrbuch. Außerdem solltest du mal einen Blick in die statistischen Jahrbücher werfen. Dann wirst du lernen, dass die ach sooooo giftige Krebstherapie heutzutage über die Hälfte der Krebspatienten rettet. Vor 30-40 Jahren sah das leider noch ganz anders aus.


    Des Weiteren ist belegt, dass sog. Krebsdiäten eine Gefahr für die Patienten darstellen.

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    Das Immunsystem ist das einzige was den Krebs noch kurieren könnte und das wird auch noch zerstört...

    Mumpitz. Wenn das Immunsystem den Krebs heilen könnte, wäre bislang kaum ein Mensch an Krebs gestorben.

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    Und genauso ist es mit vielen anderen Krankheiten..

    Und genau so stellt der naive Laie sich das halt vor…

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    Aber wehe man ist chronisch krank (dazu zählt z.B. auch eine Krebserkrankung), wer sich da auf Schulmediziner verlässt, der ist verlassen.

    Und wer sich auf Scharlatane verlässt, gleich noch viel mehr! Beim Arzt hat ein Patient wenigstens eine Chance…

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    Mein Bekannter hat auf jeden Fall gesagt, dass er sich im Krebsfall auf keinen Fall Schulmedizinisch behandeln würde und meine Mutter ist auch der selben Meinung.

    Wow, was für eine Argumentation! "Papa, Charly hat gesagt…" – Kennst du das noch? War vor Jahren mal eine lustige Kurzhörspielreihe. Darin hat ein recht naiver Junge seinem Vater immer erzählt, was sein Freund Charly so alles von sich gegeben hat. Du erinnerst mich unglaublich an diesen Jungen.

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    Die Schulmedizin hat es bis heute einfach nicht gelernt Ursachen zu bekämpfen. Statt dessen werden Symptome unterdrückt!

    Genau diesen Blödsinn erzählen Alternativpfuscher ständig, um vom eigenen Unvermögen abzulenken.


    Natürlich kann die Medizin viele Krankheiten noch nicht heilen. Aber dort, wo sie es nicht kann, kann es die Alternativpfuscherei erst recht nicht. Und dort, wo die Medizin in Ermangelung einer kausalen Therapie für ihre Patienten wirksame palliative Behandlungskonzepte hat, müssen die Opfer von Scharlatanen unnötig leiden.

    Zitat

    Mein Bekannter hat schon sehr viele Freunde, Bekannte und Verwandte geholfen.


    Vorausgesetzt, sie wollten sich helfen lassen. Viele vertrauten natürlich (genau wie Du) nur der Schulmedizin. Und diese Leute sind auch alle schon gestorben. (In ihrem Glauben an die Schulmedizin).

    Klar doch. Alle, die zum Arzt gingen sind natürlich gestorben! Jene, welche nicht gestorben sind, leben aber noch heute. Hänsel und Gretel ist aber auch ein schönes Märchen…

    Und Aschenputtel auch!

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    Mein Bekannter leidet seit einem halben Jahr an gutartiger Prostatavergrösserung. Zuerst konnte er kaum noch pinkeln, war im Krankenhaus wegen dem Kateter. Die Ärzte wollten ihm mit Anti-Hormonellen Präparaten behandeln, aber er wusste es besser.

    Warum hat es dein toller Bekannter denn überhaupt zugelassen, dass er sechs Monate an einer BPH leidet und es sogar bis hin zum Harnverhalt kommen lassen, anstatt sich schon längst selbst geheilt zu haben?! Und warum geht er denn ins Krankenhaus, wenn er den dortigen Ärzten eh nicht vertraut und er doch 800 Bücher gelesen hat sowie schon soooo vielen Menschen geholfen hat? Warum hat er sich denn nicht einfach selbst geholfen, dein genialer Bekannter? Wäre doch bestimmt ganz einfach für jemanden mit so einem enormen theoretischen Wissen…

    Zitat

    Er geht seitdem regelmäßig zum Heilpraktiker, weil der Messungen im Körper macht. Er nimmt seitdem den Zapper, das Silberwasser und ein paar Kräuter.

    Boah, der HP macht Messungen im Körper... ganz toll! Ich glaube, der macht wohl jetzt am ehesten Messungen an seinem Konto!

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    Heute kann er besser pinkeln wie vor 10 Jahren!! Und das OHNE den Schulmedizin-Quacksalbern!

    Das heißt, er hat die BPH also schon seit über 10 Jahren? Und konnte gar nichts dagegen tun?? Trotz der 800 Bücher?! Man glaubt es kaum!!


    Na ja, die Urologen hätten ihn sicher schon vor Jahren heilen können. Es wäre dann nie zum Harnverhalt gekommen, er müsste sich jetzt nicht von einem HP übern Tisch ziehen lassen und könnte sich auch das Silberwasser sparen.


    Also: wer sind hier die Quacksalber?


    Ich bin auch ganz sicher, du wirst hier sofort posten, wenn dein Bekannter das nächste Mal zum Katheterlegen notfallmäßig ins KH muss, oder? Denn das wird er unter Garantie früher oder später wieder müssen.


    vg

    ;-D Ich musste herrlich über Deinen Beitrag lachen!:-)


    Ich hoffe nur, dass Du niemals ernsthaft krank wirst!


    Klar, die Alternativmedizin hat Tausend Mal mehr Quacksalber als dies bei der Schulmedizin der Fall ist, das stimmt! Und genau deshalb ist die Alternativmedizin auch so umstritten, weil der Patient kaum noch zwischen seriöser Therapieverfahren und Quacksalbern unterscheiden kann. Es werden seriöser Heiler und Scharlatane immer in einen Topf geworfen, das ist das Problem! Die Natur- und Alternativmedizin hat schon Tausenden Patienten geholfen, die von den Schulmedizinern aufgegeben wurden. Das kann man überall im Internet in verschiedensten Internetforen detailiert nachlesen.


    Aber man muss auch fairerweise sagen, dass es tatsächlich bei der Alternativmedizin 1000 mal mehr schwarze Schafe gibt als in der Schulmedizin.


    Aber ich bin 100% davon überzeugt, dass ein SERIÖSER Naturarzt unendlich mal mehr Wissen und Heilkunst hat als ein Schulmediziner.


    Ich habe übrigens noch gar keine Beruf erlent. Ich bin Naturarzt-Anwärter.


    Und ich werde später mal Tausend mal mehr Patienten heilen als Du.

    Vitamin

    Ganz ehrlich, ich halte deine Argumentationsweise für unglaublich naiv. "Ich bin viel besser, als wie du!"


    Was soll das?


    Was ein "Natur-Arzt" überhaut ist würde mich ernsthaft interessieren.


    Kassenknecht hat Recht. Es kommt nicht auf die Anzahl der Bücher an, die man gelesen hat. Schon gar nicht, wenn man nur spezielles Zeug liest, es nicht versteht und mit Halbwissen angibt.


    Eine strukturierte und aufbauende Ausbildung ist schwer durch Bücher zu ersetzen.

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    Die meisten Ärzte mögen zwar mehr Praxis haben als mein Bekannter, aber in der MEDIZIN ist Theorie in den meisten Fällen wichtiger als Praxis. Das sieht man ja schon an den Heilpraktikern.


    Praxis muss kaum nachgewiesen werden- theoretisches Wissen ist gefragt.

    Ne oder? ;-D


    HeilPRAKTIKER sollen ein unglaubliches theoretisches Wissen haben? Sie wissen das, was sie brauchen, um gefährliche Krankheiten erkennen zu können.


    Mediziner gelten als THEORETIKER, die 2 Jahre Physio, Anatomie, Chemie, Physik, Bio usw lernen müssen. Grundlagenfächer!


    Wenn Theorie wichtiger ist, dann haben die Mediziner nach deiner Logik den besseren Ausgangspunkt. ;-)

    Zitat

    Ich habe übrigens noch gar keine Beruf erlent.

    Das habe ich mir fast schon gedacht... Wie schauts mit der Schulausbildung aus - schon irgend einen Abschluss? :=o

    Zitat

    Ich bin Naturarzt-Anwärter.

    Wow, du bist "Naturarzt-Anwärter"! Wo gibt's denn so was?


    Ich kenne Heilpraktiker-Anwärter, die dürfen sich aber später nicht "Naturarzt" nennen, weil die Berufsbezeichnung "Arzt" in D und A nur von approbierten Ärzten geführt werden darf. Naturärzte ohne akademische Ausbildung gibt es nur in einigen Kantonen der Schweiz, die brauchen aber eigentlich nur einen Antrag stellen und bekommen dann die Erlaubnis gegen Entrichtung einer Verwaltungsgebühr. Anwärter gibt's dafür also nicht.


    Und ich kenne natürlich Medizinstudenten. Die dürften sich zwar später als Arzt auch "Naturarzt nennen, doch zu denen gehörst du ganz sicher nicht.


    Also lass mich bitte nicht dumm sterben: was ist ein Naturarzt-Anwärter? Welches Ausbildungsinstitut verleiht seinen Eleven diese Weihen? Bei Google gibt's für Naturarztanwärter nämlich nur exakt einen Treffer aus D, und der betrifft die Schweiz. Bei http://Google.CH gibts gar keinen Treffer! Laut deiner Benutzer-Info, kommst du aber aus Österreich, wo die Zeit offenbar so rasch vergeht, dass du innerhalb von wenigen Stunden um ein bis zwei Jahre älter geworden bist. Also, Sachen gibt's... Aber auch in http:Google.AT gibts für Naturarzt-Anwärter keinen einzigen Treffer.


    Du hast doch diesen Status nicht etwa frei erfunden? Tststs. :-/

    Zitat

    Und ich werde später mal Tausend mal mehr Patienten heilen als Du.

    Ja, klar doch. Ich würde aber vorschlagen, dass du vielleicht erst mal deine Ausbildung beendest - welcher Art sie auch immer sein mag - anschließend eine Praxis eröffnest, nachdem du eine Bank gefunden hast, die sie finanziert, und dich dann mal auf die Suche nach Patienten machst. Spätestens dann, Herr Naturarzt-Anwärter, wirst du feststellen, dass niemand auf dich gewartet hat, und die vielen Patienten, von deren Heilung du träumst, nicht vor deiner Tür Schlange stehen.


    Und wenn du vielleicht irgendwann mal deinen ersten Patienten behandelt haben solltest, kannst du vielleicht mal anfangen darüber nachzudenken, mit mir auf gleicher Augenhöhe über Heilungen zu reden. Aber vorher lass es bitte sein, denn bis dahin führe ich in dieser Rubrik eindeutig.


    Vorher solltest du dir aber von kompetenter Seite den Unterschied zwischen Naturheilkunde und "Alternativmedizin" (=Widerspruch in sich) erklären lassen. Als "Naturarzt-Anwärter" sollte man sowas auf jeden Fall wissen.


    Und als aller erstes solltest du vielleicht im Benutzer-Info dein Alter nochmals berichtigen, diesmal aber ehrlich!


    vg

    B17:


    Hier ist zum Beispiel ein Erfahrungsbericht von einem Patienten, der seine von der Schulmedizin unheilbare "Akne Inversa" durch Silberwasser kurierte:


    Und hier ein Patient, der Nierenkrebs erkrankte und nur durch das B17 wieder vollständig gesund wurde:


    In Mexiko gibt es sogar eine Klinik, die seit über 30 Jahren erfolgreich mit B17 behandelt.


    In Mexiko gibt es sehr viele private Kliniken die ständig aufmachen, geschlossen werden, woanders wieder aufmachen usw. Typisch für die Städte Tijuana und Juarez. Die sortigen Kliniken werden hauptsächlich für über die Grenze kommende US-Bürger angeboten. Alle möglichen Quacksalber, die aus rechtlichen Gründen in den USA ihr Zeug nicht loswerden, machen da eine Klinik auf.


    Auf der privaten Seiten des Akne-inversa Patienten habe ich nichts entdecken können, was für die Hypothese sprechen würde dass die innerliche Einnahme von dem kolloidalen Silber hilfreich wäre. Der Mann nennt nicht die Menge an Silber, die er nahm, beschrieb nicht wie er das einnahm. Er verglich auch nicht seine Anwendung mit einer anderen Anwendung. Er kann also gar nicht nachweisen, dass dieses Mittel in seinem Fall wirksam war. Möglicherweise nahm er auch zusätzlich andere Mittel,. Er gibt auch an operiert worden zu sein, er wurde also chirurgisch versorgt. Das alleine würde eine besserung plausibel machen.


    Allein ein verblindeter Vergleich zweier Patientengruppen (eine placebobehandelt, die andere mit dem verum) könnte bei ausreichend grossen Kollektiven den Nachweis bringen. In der evidenzbasierten Medizin würde ein eventueller Wirksamkeitsnachweis nicht vom Schicksal eines einzelnen, ausgesuchten Krankheitsfalles abgeleitet werden. Es bleibt unklar warum dieser Mann als Beispiel ausgesucht wurde. Mit der gleichen Berechtigung wäre es ein leichtes haufenweise enttäuschte Käufer der unerlaubten KS-Mittel zu zitieren um das Gegenteil nachzuweisen. Wenn keine überzeugenderen Beispiele präsentiert werden, muss der Nachweis tatsächlich sehr schwer zu führen sein. So what ?


    Zu der privaten Webseite des Herrn Gehring:


    Der Mann spricht von einem "Nierentumor" seit Februar 2004. Er erwähnt aber nicht die genaue Diagnose, ein Nierentumor kann alles mögliche sein, auch ein maligner Nierenzelltumor. Also keine Nennung des histologischen Typs, kein staging. Im März 04 wird ihm der Tumor chirurgisch entfernt. Warum nennt er nun den histologiscchen Befund nicht ? Merkwürdig.


    Nach der OP kehr der Mann nach Hause zurück und wendet alles mögliche an:


    - Gebet


    - die Einstellung zum täglichen Leben ändern (wird nicht näher erörtert)


    - Amygdalin mit Nahrungsergänzung


    - Q10


    - Misteltherapie (Helixor P)


    - Unbekannte "Dinge zum Einnehmen"


    - Floradix Kräuterblut


    - Wobenzym N


    - Thym-Uvocal


    - Vitamin C 1000


    - Vitamin A


    - Vitamin E AL 400


    - Selenase 100


    - Orthomol Immun


    - Ananas (Enzym Bromelain)


    - Papaja


    Das ist das typische Verhalten vieler Tumorpatienten. Man hört was, Freund empfehlen was und man will es sich selbst und/oder den Anderen recht machen. Irgendwas wird schon wirken... Ein Mischmasch Querbeet von der orthomolekularen Medizin bis zum Geistheilen. Und die Nahrungsergänzungmittelindustrie verdient hier gleich mit, genauso wie die Hersteller zugelassener Arzneimittel.


    Fazit: der Mann wurde herkömmlich chirurgisch behandelt und gesundete. Zumindest lebte er bis 2007 (also drei Jahre) nach der OP. Aus Sicht der Medizin wüsste man aber erst 2009 mit grosser Wahrscheinlichkeit ob er alles überstanden hat. Wir wünschen ihm alles Gute und man kann hier nur hoffen dass der ganze Cocktail an Mitteln ihm nicht allzu viel geschadet hat. Gefahrenpotential sehe ich hier vor allem bei Amygdalin (die Abgabe durch einen Apotheker ist strafbar), Vitamin A und der hohen Vitamin C - Einnahme. Für alle diese Substanzen gibt es bekannte Nebenwirkungen. Als Mensch mit einer einzigen Niere sollte er zum Beispiel mit hohen Einnahmen der Ascorbinsäure (Vit C) aufpassen, da dadurch das Risiko für Nierensteine steigt. Auf Krebs hat die oral eingenommene Ascorbinsäure keinen bekannten Einfluss.

    Der Krebspatient hat alles richtig gemacht!


    Er nahm das B17 (Laetrile) gekoppelt mit Enzymen (insbesondere Papaya und Ananas), das ist wichtig, weil die Enzyme die äußeren Schichten der Krebszellen durchlässiger machen, so dass das B17 leichter in die Zelle kommt. Außerdem soll B17 auch immer gemeinsam mit einer hohen Dosis Vitamin A eingenommen werden, dessen Aufnahme nicht mit der Nahrungsaufnahme erfolgen sollte.


    Das wird in dem Video "Der Kampf um die Gesundheit" von Philipp Day auch so erwähnt. Es kamen viele ganzheitlich orientierte Ärzte aus den USA zu Wort!


    Und wenn Du Dir das Buch "Krebs- Stahl, Strahl, Chemo und co- vom langen Ende eines Schauermärchens" einmal durchgelesen hättest, dann wüsstest Du, WARUM B17 nicht toxisch ist.


    Im übrigen waren das nur Beispiele. Im ganzen Internet finden sich massenweise Erfahrungsberichte zu B17 und zum Silberwasser, gerade aus den USA.

    Silber ist nicht patetntierbar. Dadurch wird sich auch niemand finden der bereit ist einen Wirkungsnachweis zu bezahlen.


    So einfach ist das.


    Was patentierbar ist = Schulmedizin


    Nicht patentierbar = Alternativmedizin


    Schade dass sich die selbsternannten Wissenschafter hier sich nicht auf den Weg machen die Wirkung (und Nebenwirkungen) des Silberzeugs wissenschftlich zu untersuchen.


    Schon aufgebenen, weil sich niemand findet der das bezahlt?

    @ robert

    Zitat

    Silber wird auch nicht zum Entkeimen von Trinkwasser eingesetzt. Dafür müsste es einen Beleg geben.

    Wird z.B. in den Produkten "Micopur" und "Certisil Argento" verwendet.


    Silber wird i.A nicht als Schwermetall bezeichnet.


    Unter der Nummer E174 hat das Zeugs auch eine Zulassung als Lebensmittelzusatzstoff (Farbstoff).

    Bernie a74:


    .....Silber ist nicht patetntierbar. Dadurch wird sich auch niemand finden der bereit ist einen Wirkungsnachweis zu bezahlen.


    So einfach ist das.


    Was patentierbar ist = Schulmedizin


    Nicht patentierbar = Alternativmedizin


    Schade dass sich die selbsternannten Wissenschafter hier sich nicht auf den Weg machen die Wirkung (und Nebenwirkungen) des Silberzeugs wissenschftlich zu untersuchen.


    Schon aufgebenen, weil sich niemand findet der das bezahlt?.....




    So richtig ein Einblick in die einfachen Denkschemen eines Verschwörungstheoretikers: Halbahrheiten und ''graue Nachrichten''. Beispiel Generica: Für die Acetylsalizylsäure ist der Patentschutz schon lange abgelaufen und sie ist trotzdem eines des populärsten Arzneimittel mit nachgewiesener Wirkung und ist in Ländern wie Tchechien zB sehr niedrig pro Kilo als Rohstoff zu bekommen. Ein grosser Teil der heute zugelassenen Arzneimittel hat seit langem keinen Patentschutz mehr. Andererseits gibt es Patente zuhauf für alle möglichen Verfahren und Anwendungen in der Alternativmedizin. Man denke an die peinlichen Streitigkeiten und Eitelkeiten um Markenregistrierungen von fernöstlichen Techniken, für die dann Monopole und Lizenzen auf erteilte ''Diplome'' anfallen die sich vermarkten lassen.


    Die Unterscheidung von wissenschaftlicher, evidenzbasierter Medizin zu Alternativmedizin hat daher nichts mit Patentrechten oder Wortmarken usw zu tun, sondern leitet sich davon ab wofür eine in wissenschaftlichen Studien nachgewiesene Wirkung gezeigt werden konnte. Und zwar in prospektiven, kontrollierten Studien. Dabei zählt nur eine Wirksamkeit die über den Placeboeffekt hinausgeht. Daher gehören Homöopathie und analoge Verfahren nicht in diesen Bereich. Daher wurde beispielsweise auch die Anwendung von Nadeln in die wissenschaftliche Orthopädie eingeführt nachdem in den Gerac-Studien eine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung belegt werden konnte.


    Das Geld für klinische Studien ist vorhanden. Die Alternativ- und Komplementärmedizin setzt jedes Jahr alleine in den USA mehr als 30 Milliarden US-Dollar um, das ist mehr als viermal soviel wie für die Krebsforschung dort ausgegeben wird.


    Und zu dem ''Silberzeugs'':


    Micropur ist ausdrücklich, laut Hersteller NICHT zur Entkeimung von Wasser geeignet. Bitte mal einen Beipackzettel von Micropur lesen oder die Webseiten von Katadyn lesen. Es geht ausschliesslich um die Haltbarkeits-Erhaltung von sauberem Wasser in Situationen wo Wasser nicht abgekocht werden kann. Das ist also ganz was anderes.


    Silber ist ein Schwermetall, genauso wie Kupfer, Cadmium, Gold oder Blei und es gibt keine bekannte biologische Funktion für Silber.


    Die Liste der wissenschaftlichen Studien zur Toxizität, oder zum oligodynamischen Effekt von Silber ist so lang dass sie auf eine Seite wie diese hier nicht passen würde. Das nicht zu wissen liegt wohl daran dass Du nicht recherchiert hast. Die Medline, Cochrane oder Google scholar helfen weiter. Ein Nachweis dafür dass das kolloidale Silber gesundheitliche Vorteile bringen würde (bei bekannten Risiken) gibt es nicht. Alleine in der Dermatologie finden sich Anwendungen.


    Der Kollege Vitamin B war ja auch nicht in der Lage einen Literaturhinweis zu bringen. Ich warte da noch.....

    Zitat

    Für die Acetylsalizylsäure ist der Patentschutz schon lange abgelaufen und sie ist trotzdem eines des populärsten Arzneimittel mit nachgewiesener Wirkung und ist in Ländern wie Tchechien zB sehr niedrig pro Kilo als Rohstoff zu bekommen.

    Richtig. Nur es gab mal einen Patetnschutz und dadurch war die Erforschung finanzierbar.

    Zitat

    Andererseits gibt es Patente zuhauf für alle möglichen Verfahren und Anwendungen in der Alternativmedizin.

    Ja in weiten Teilen der Medizin geht es wild zu. Vermarktung von Produkten scheint oft wichtiger zu sein, wie die Wissenschaft Medizin.

    Zitat

    Daher gehören Homöopathie und analoge Verfahren nicht in diesen Bereich.

    Homöopathie ist-auch in Sinne einer evidenzbasierenden Medizin- ausreichend Erforscht (meiner Meinung nach...).

    Zitat

    Daher wurde beispielsweise auch die Anwendung von Nadeln in die wissenschaftliche Orthopädie eingeführt nachdem in den Gerac-Studien eine über den Placebo-Effekt hinausgehende Wirkung belegt werden konnte.

    *gg* jetzt wird es interessant. Was hat man den als Placebo gegeben? Und hat man berücksichtigt dass auch Placebowirkungen unterschiedlich stark sein können. (So "wirken" Placebonadeln stärker wie Placebopillen, Scheinoperationen haben übrigens die stärkste Placebowirkung)

    Zitat

    Alleine in der Dermatologie finden sich Anwendungen.

    Na ja, auf so einen Anwendungsfall bezog sich ja die ursprüngliche Frage.

    hallo Bernie

    Zitat

    Richtig. Nur es gab mal einen Patetnschutz und dadurch war die Erforschung finanzierbar.

    Die blutverdünnende Wirkung des Aspirins ist erst vor 15 oder 20 Jahren entdeckt worden. Da war der Patentschutz lange abgelaufen. Trotzdem wird auch heute auf diesem Gebiet intensiv geforscht.

    Zitat

    Ja in weiten Teilen der Medizin geht es wild zu. Vermarktung von Produkten scheint oft wichtiger zu sein, wie die Wissenschaft Medizin.

    Das gilt unisono für alles und jeden in der Marktwirschaft. Eine Alleinstellung der wissenschaftlichen Medizin kann ich hier nicht erkennen.

    Zitat

    Und hat man berücksichtigt dass auch Placebowirkungen unterschiedlich stark sein können.

    Meine Frau hat als Patientin an der Gerac-Studie teilgenommen. Man hat herausgefunden, dass Akkupunktur gegen bestimmten Schmerzen hilft. Allerdings war es egal, an welche Stelle die Nadeln gesetzt wurden, womit das "theoretische Gebäude" dieser Therapie ad absurdum geführt wurde.