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    Es ist durchaus interessant zu sehen was aus einem Thema mit einem gänzlich anderen Bezug gemacht werden kann.


    Nur verstehe ich nicht warum hier wie so oft auch draußen der große Fehler begangen wird, dass sich die wissenschaftlich nachweisbare Medizin und die Alternativmedizin mal wieder arg bekriegen anstatt zum Wohl der Menschen einander zu ergänzen.


    Hier geht es um Kompetenzgerangel. Der Eine darf das und dem anderen ist jenes untersagt.


    Einem Zahnarzt ist es auch untersagt Krankheiten die nicht Mund, Kiefer oder Zähne betreffen zu heilen, und das obwohl er jahrelang studiert hat.


    Es gilt immer noch der Satz, wer heilt hat Recht und dazu ist es egal ob er nun 6 oder 11 Jahre an der Uni verbracht hat oder auch in 2-3 Jahren eine Heilpraktikerausbildung gemacht hat.


    Ebenso würden Ärzte ebenfalls gerne viel häufiger Naturheilverfahren und / oder homöopathische Medis anwenden, leider wird ihnen allerdings von den Pharmafirmen ebenso wie von vielen KK ein Strich durch die Rechnung gemacht.


    Jede Ausbildungsform hat ihre Vor-und Nachteile,


    man schaue sich mal die Studienunterlagen und Themenbereiche sowie Klausuren, 1 und 2 Staatsexamen der Mediziner an. Wer dann noch der Meinung ist, dass dieser Mensch noch den gesamten Zahlenwirrwar und Klein-Klein Krempel drauf hat, der sollte sich mal mit approbierten Ärzten unterhalten.


    Verständlich, denn in der täglichen Praxis wird sicherlich keine Patient vorbeikommen und nach der Zellatmung oder bestimmten biochemischen Produkten sowie deren Entstehung in ihrem Körper fragen. Kurz um es wird etwas für eine Klausur gelernt und dann schnellstmöglich vergessen zu werden, da der Platz für wichtige Sachen benötigt wird. Ganz abgesehen davon dass viele Lösungen auch schon vor der Klausur unter der Hand zu haben sind. Es gibt eben überall undichte Stellen. Da interessiert es auch niemanden wieso das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht wird, sondern dass es halt genau dort hin muss. Begründung- egal!


    Und genau dort setzt das Problem vieler Medizinstudenten an, ihnen fehlt der logische Zusammenhang und der wird in der allg. Praxis stark gefordert. Warum hat der P. dort schmerzen, dort ein Ödem , die Blutwerte sind in Ordnung aber.....


    Viele Ärzte sind dann überfordert und wissen nicht weiter....


    Zum Glück ist das aber nicht bei allen so.


    Also die Ärzte können sich dann oft retten indem sie Hammer-Medis verschreiben und die werden es dann schon richten ...


    Der HP aber kann diese chem. Keule nicht auspacken und daher wird sein Therapieerfolg oft nicht gerechtfertigt in Frage gestellt.


    Überigens gibt auch im I-Net ne ganz nette Seite, auf der Zahnärzte damit werben, dass sie ganzheitlich behandeln, da sie zusätzlich Heilpraktiker sind. Interessant oder?


    Hat schon mal jemand was von den beiden Orthopäden gehört die ebenfalls eine HP Ausbildung gemacht haben, die Überprüfung aber nicht bestanden haben und nun auch ihre ärztl. Approbation los sind. Sie klagen nun dagegen.


    Der HP darf eben keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen.


    Wenn dieses auch für Ärzte gelten würde, dann hätten wir bestimmt 30-50% mehr arbeitslose Ärzte.


    Na denn prost Mahlzeit


    Gruss an alle

    Zitat

    Hat schon mal jemand was von den beiden Orthopäden gehört die ebenfalls eine HP Ausbildung gemacht haben, die Überprüfung aber nicht bestanden haben und nun auch ihre ärztl. Approbation los sind. Sie klagen nun dagegen.

    Daß es Ärzte gibt, die die HP-Ausbildung gemacht und die Prüfung nicht bestanden haben, ist nicht einmal selten.


    Immer noch aber gibt es tatsächlich Zeitgenossen, die die HP-Ausbildung als Nebenbeschäftigung ansehen, die man an 2 Abenden o.ä. die Woche machen kann; die meinen, nur mal eben in die Lehrpläne sehen zu müssen, um beurteilen zu können, daß HP Mediziner 2. Klasse sind.


    Solche Argumentation hört man vor allem von jenen, die noch nie eine HP-Schule besucht haben, aber glauben, zu wissen, was Sache ist.

    Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, da werden die Krankenkassen auch Heilpraktikerleistungen bezahlen.


    Erst dann hat der Patient wirklich "freie Wahl".


    Dann wir es interessant werden, zu wem der Patient ---wirklich---lieber geht.


    Der freie Markt wird es machen*:)

    Jungs, ich schmeiß mich auch wech! ;-D


    http://www.laekh.de/upload/Hes…01/2001_04/2001_04_12.pdf

    Peinlich nicht?

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    Netter Versuch Gilgamesch. Allein durch das Beantworten eines Fragebogens verliert man natürlich nicht die Approbation. Aber bei einer bestandenen Heilpraktikerprüfung ist man Heilpraktiker. Das bedeutet, dass man als Arzt offiziell an keiner solchen Prüfung teilnehmen kann. Es sei denn man nimmt den Verlust in Kauf oder lehnt den Titel des Heilpraktikers ab.


    Auf solche Kleinigkeiten rumzureiten ist unangebracht. Für dich ist es neu, dass Arzt nicht gleich Heilpraktiker sein kann. Sei froh, dass du es jetzt weißt und verfolge nicht das Ziel deinen Gegenüber in irgendwelche juristischen Spitzfindigkeiten zu verfangen.


    Mein Ausgangspunkt war ganz einfach, dass man mit bestandener Heilpraktikerprüfung Heilpraktiker ist. Ich habe das gleich gesetzt. Ein Jurist würde sowas vielleicht nie tun, kann sein.


    Es bleibt aber die Frage warum Ärzte nun diese Heilpraktikerprüfung, wenn nicht aus Spaß, machen sollten. Somit verstehe ich auch nicht das Beispiel mit den 2 Orthopäden nicht.


    Warum haben sie diese Prüfung absolviert? Gibt es Zeitungsartikel zu dem Fall?

    Zitat

    Er verliert sie, wenn er den Beruf des Heilpraktikers AUSÜBT.

    Es langt schon, wenn er diesen Titel trägt. Es steht eindeutig in dem Aufsatz, dass man den Titel des Heilpraktikers als Arzt gar nicht mal bekommt!

    dumm nur, daß ich Ärzte kenne, die die HP-Prüfung absolviert haben und immer noch als Arzt arbeiten


    dumm, nicht?....

    Zitat

    Es bleibt aber die Frage warum Ärzte nun diese Heilpraktikerprüfung, wenn nicht aus Spaß, machen sollten.

    Vielleicht, weil sie festgestellt haben, daß die Schulmedizin nicht der Weisheit letzter Schluß ist....

    Zitat

    dumm nur, daß ich Ärzte kenne, die die HP-Prüfung absolviert haben und immer noch als Arzt arbeiten


    dumm, nicht?...

    Ich habe keine Lust Kasuistik zu betreiben. Aber vermutlich wird dein Bekannter nicht mehr den Titel als Heilpraktiker führen dürfen.


    Dumm ist auch, dass in dem Aufsatz ziemlich eindeutig steht was Sache ist und auch die Begründung plausibel ist.

    Zitat

    Vielleicht, weil sie festgestellt haben, daß die Schulmedizin nicht der Weisheit letzter Schluß ist...

    Das kann ja sein, dass sie der Meinung sind. Aber dazu muss ich keine Heilpraktikerprüfung absolvieren, die ja letztlich aus primär wissenschaftsmedizinischem Wissen besteht. Man kann sich auch auf Homöopathie, Naturheilkunde oder was weiß ich, als Arzt in einer anderen Art und Weise spezialisieren. Es gibt ja die alternativmedizinischen Weiterbildungsmöglichkeiten.

    Zitat

    Aber vermutlich wird dein Bekannter nicht mehr den Titel als Heilpraktiker führen dürfen.

    Das habe ich auch nie behauptet.


    Sicherlich muß er sich nun die Frage gefallen lassen, warum er diese Ausbildung absolviert hat, wenn er nicht als solcher arbeitet.


    Aber: welche Behandlung er seinem Patienten angedeihen läßt und was er mit der Krankenkasse abrechnet, bleibt ihm überlassen ;-)


    Letztlich hält es auch JEDER Arzt so.....

    Zitat

    Aber: welche Behandlung er seinem Patienten angedeihen läßt und was er mit der Krankenkasse abrechnet, bleibt ihm überlassen


    Letztlich hält es auch JEDER Arzt so...

    Das ist auch gut so ;-)


    Solange er den Patienten über die jeweilige Methode gut aufklärt und der Patient weiß woran er ist kann er machen was er will. Natürlich sollte die Methode auch im Leistungskatalog der Krankenkasse sein. ;-)

    Zitat

    Solange er den Patienten über die jeweilige Methode gut aufklärt und der Patient weiß woran er ist kann er machen was er will. Natürlich sollte die Methode auch im Leistungskatalog der Krankenkasse sein.

    Den Arzt möchte ich sehen, der seine Patienten genau aufklärt und nur Methoden anwendet, die im Leistungskatalog stehen.


    Eine solche Vorstellung widerspricht jeglicher Praxis.

    Zitat

    Den Arzt möchte ich sehen, der seine Patienten genau aufklärt und nur Methoden anwendet, die im Leistungskatalog stehen.


    Eine solche Vorstellung widerspricht jeglicher Praxis.

    Naja, es gibt durchaus noch Ärzte, die ihre Patienten genau aufklären. Verallgemeinern würde ich das jetzt nicht. Aber es kann durchaus passieren, dass aus Unlust und Zeitmangel die Aufklärung manchmal zu kurz kommt. Dieser Entwicklung gilt es unbedingt entgegenzuwirken.


    Also, wenn eine Therapie nicht im Leistungskatalog steht dann gibt es 2 Möglichkeiten.


    Entweder der Arzt bezahlt sie selbst oder der Patient bezahlt die Behandlung privat. Mir fällt jedenfalls keine Möglichkeit ein eine Therapie von einer Kasse bezahlen zu lassen, die diese Methode nicht anbietet.