Zitat

    Polemisierst Du einfach gerne oder bist Du aus Prinzip gegen alles? Wenn ein medizinischer Laie den Arzt falsch versteht ist das bestimmt kein Grund, ihm die Approbation zu entziehen.

    Ich habe ja nicht gesagt, das Misverstehen könnte der Grund sein, sondern wenn der Arzt tatsächlich der Meinung wär, das verbreitet und entsprechend "behandelt"


    Mein Kommentar, dass das gefährlich sei bezog sich auf folgende Äußerung:

    Zitat

    Schwache Begründung, mein Freund, mein Arzt hat das genauso gemeint, wie ich das geschildert habe: Nasse, verschwitzte Nierengegend, etwas Zug bzw. Kälte, verdunstende Feuchtigkeit und NIEREN- UND BLASENENTZÜNDUNG!! Ich war NICHT infiziert, ich war völlig clean; die Entzündung kam durch Kälte bzw. Zug.

    Und das ist nunmal nicht richtig, wie du selbst bestätigst

    Zitat

    Jeder Mensch hat diverse Bakterien und Zeug in sich, ohne daß er deshalb krank wäre oder als mit einer Infektionskrankheit infiziert gilt. Da ist die Aussage, daß er nicht "infiziert" ist somit erstmal völlig legitim.

    Richtig ist, dass man deshalb noch nicht krank ist, infiziert ist man dann, wenn sich die Erreger vermehren/vermehrt werden


    Aber "CLEAN" oder frei von Erregern aber eben nicht!

    Zitat

    Daß eine schwere lokale Unterkühlung das Immunsystem da so schwächt, daß sich lokal was entzündet funktioniert bestens ohne Beigabe weiterer Bakterien von außen.


    Daß Kälte an sich kein Krankheitserreger ist, da sind wir uns ja einig.

    Ja, tatsächlich? Ich denke, dass Ich war NICHT infiziert, ich war völlig clean; die Entzündung kam durch Kälte bzw. Zug. eine andere Sprache spricht!


    Tatsächlich ist es ja so, dass es das normal ist, wenn man ein paar Erreger in sich hat und ein paar neue imme wieder mal dazukommen, andere gefüttert werden, manchmal vermehren sie sich und DANACH kommt es zur Entzündungsreaktion, die wir mitbekommen


    Auch sind wir nicht ständig voll von Erregern, weswegen wir ja auch Wunddesinfektion üben, obwohl schon echt viel in uns kreucht und fleucht...


    Aber mich würde ja echt interessieren, was Mark46 meint?


    Denkt er, er habe als es ihm nachher schlecht ging (Fieber und so) viele Erreger im Körper gehabt? Denkt er, der Infekt hätte entstehen können, wenn er STERIL , also keimfrei, gewesen wäre?


    (was genau mit CLEAN gemeint ist, das weis ich nicht, da es in dem Zusammenhang ja irgendwie nicht benutzt wird)

    Ich geh mal schwer davon aus, daß der Arzt weiß, was in einem Körper so vorgeht in Bezug auf Bakterien, und daß er keinem Patienten erzählt, man wäre steril. Und wenn dann ein Laie da was medizinisch sinnloses wiedergibt, würde ich die Schuld primär mal beim Patienten suchen. Meine Tante und mein Vater (>80 bzw. >70 Jahre)sind da 1a Beispiele, was man für Blödsinn weitergeben kann, wenn mans einfach nicht besser weiss. :-)

    Da Ihr beiden Studenten

    ja hier immer mit dem "Skalpell" unterwegs seid, um jeden Satz zu sezieren und auf seine absolute Wissenschaftlichkeit abzuklopfen, liefere ich jetzt, zum Abschluss dieses Themas, den Rest des Falles nach; wobei ich betone, dass ich nur von Kälte und Zug als AUSLÖSER der Entzündung gesprochen habe.


    Mein Hausarzt hat damals ausgeführt, dass die Nieren von ca. 75 % sog. guten Bakterien und ca. 25 % sog. "schlechten" Bakterien besiedelt wären, wobei diese Mischung normalerweise ein stabiles Gleichgewicht garantiere. Durch die von mir beschriebene "Verkühlung" würden die sog. schlechten Bakterien in ihrer Zahl sprunghaft steigen, vorübergehend in den Nieren die Oberhand gewinnen und für die Nieren- und Blasenentzündung sorgen. Ist das jetzt so okay ??

    Yepp, so ist es richtig. Sei mir nicht böse, aber deine vorherigen Aussagen waren ziemlich irreführend. ;-)

    Zitat

    Da Ihr beiden Studenten ja hier immer mit dem "Skalpell" unterwegs seid,

    Ich bin noch kein Student, erstmal noch 1 Jahr Schüler. Dann vermutlich. :-D

    ??? ähm, eigentlich sollten NIeren und Blase steril sein - ganz ohne Bakterien, da gibt es keine die gut oder schlecht sind - sie sind alle unerwünscht.


    DEmentsprechend löst ein Zug auch nicht iene solche Entzündung aus. Es können Bakterien durch Harnröhre nach oben wandern in Blase und dann auch niere.


    Kälte löst oft Muskelverspannungen aus, die manche mit Nierenshcmerzen verwechseln.

    :-DAlso, die Nieren werden im ableitenden System ja ständig durchgespült, darum halten sich da gewöhnlich kaum Bakterien auf, ;-), doch bei Unterkühlung (entspricht schlechterer Durchblutung), können viel leichter aufsteigende Infekte (von Harnröhre und Blase) auftreten. So!


    ;-D Übrigens, daß Kälte nicht unbedingt mit Infektion gleichzusetzen ist, sollte jedem plausibel sein, der sich mit Erfolg schon mal abgehärtet hat. Was anderes (wirklich schädliches) ist richtiges, nicht kompensiertes Frieren!

    Suche Enderlein Therapeuten im Forum !

    Hallo ! Versuche auch unter dieser Rubrik einen Enderlein Therapeuten im Forum zu finden wegen dringender Anfrage zur Medikation von Notakehl / etc.... DANKE !!!!! @:)

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    Über den Stellenwert der Alternativmedizin

    Ich denke der Stellenwert steigt immer weiter. Zum einen kann es sich kaum noch jemand erlauben krank zu sein, zum anderen geht das Bewusstsein vieler Leute wieder zurück richtung Alternativ. Gerade dann wenn die Schulmedizin jemanden abschreibt, kann die Naturheilkunde noch ein paar alternativen bieten.


    Ich jedenfalls vertraue einem HP mehr als einem "Wald und Wiesen" Arzt für Allgemeinmedizin. Ich weiß eigentlich schon bevor ich beim Arzt war was ich habe bzw. wie ich es behandeln muss. Nur des gelbenscheines wegen geht man doch heute zum Doktor.


    Man sollte sich echt Gedanken machen, ob die Schulmedizin so das Richtige ist. Die werden doch eh von der Pharma Industrie gesponsert und verschreiben uns Pillen, die kurz helfen aber später Nebenwirkungen haben gegen die es wieder eine Pille gibt usw usw.


    Die Alternativmedizin ist viel mehr als eine Alternative.


    LG


    Tobi

    tobi81,

    beide Extreme erscheinen mir suspekt! In einem pluralen Gesundheitssystem ist abzuwägen zwischen Volksgesundheit und Individualgesundheit. Eine steigende Beliebtheit der Alternativmedizin heißt nicht zwangsläufig eine abfallende Notwendigkeit wissenschaftlicher 'Schul'-Medizin (EBM).

    Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit der Homöopathie. Nun mussten bei meiner Tochter aus kieferorthopädischen Gründen mehrere Zähne gezogen werden. Vor zwei Tagen waren die letzten Zähne dran: oben ein bleibender Backenzahn, im Unterkiefer ein Milchbackenzahn und auch gleich der darunterliegende Backenzahn sollten gezogen werden. Das war eine richtige "kleine" OP, da wurde am Kieferknochen gefräst und es musste auch ein kleines Stück vom Knochen enfernt werden. Meine Tochter hat alles sehr gut überstanden, keine Schmerzen und keine dicke Schwellung! Da war auch die Zahnärztin total überrrascht:-o Ich habe ihr halt nur gesagt, ich hätte meine Tochter homöopathisch vorbereitet;-D Da hat die Alternativmedizin einen sehr hohen Stellenwert für mich, denn ausser einem "normalen" Schmerzmittel hatte die Zahnärztin auch keine weiteren Tipps für uns. Da soll nochmal einer was von Homöopathie und Plazeboeffekt sagen;-)

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    Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden

    by Sternenträne: Wirksamkeit der Homöopathie ist aber nicht bewiesen! ...


    Wollte hier nur eigene Erfahrungen weitergeben:


    Nachdem mein Pferd drei Monate lang schwer krank (chronischer Durchfall) war und die Tierärzte mir nicht weiterhelfen konnten, beschloss ich, einen Tierheilpraktiker zu Rate zu ziehen - auch wenn ich eigentlich nicht daran geglaubt habe, aber ich wollte nichts unversucht lassen. Aller Vorhersagen der HP, wann welche Reaktion des Körpers eintritt, haben zugetroffen, und innerhalb einer Woche war das Pferd wieder normal fit.


    Und ein anderes Pferd, das monatelang mit chronischem Husten erfolglos behandelt wurde, wurde durch einmalige Akupunktur-Behandlung wieder (fast) gesund.


    In beiden Fällen kann man wohl nicht sagen, dass sich der Zustand der Tiere deshalb gebessert hat, weil sie an die Heilung geglaubt haben. Insbesondere, weil ich (als Chemikerin) selber eigentlich nicht daran geglaubt habe.


    Seither kann ich zu dem Thema nur sagen "Ich glaube nicht daran - aber es hilft trotzdem!"


    Viele Grüße,


    Sidney

    ich bin sehr erstaunt darüber, dass insbesondere die homöopathie so einen hohen stellenwert bei uns geniesst!


    da können noch so viele studien veröffentlicht werden, die die unwirksamkeit beweisen...


    obwohl, unwirksamkeit ist so natürlich auch nicht richtig. wenn man daran glaubt, hilft es vielen menschen. viele haben auch einfach nur "pseudo-beschwerden", denen hilft es ausführlich mit jemandem darüber zu quatschen (heilpraktiker) ;-)


    es wurden jetzt große studien durchgeführt, die aufgrund der größe sehr representativ waren und doppelblind gegen placebo durchgeführt wurden. dabei kam heraus, dass ein homöopath. mittel kein wenig besser hilft, als ein placebo (die schulmedizin hingegen hatte eine signifikant bessere wirkung!)


    demnach hat homöopathie schon seine berechtigung, aber es ist absolut egal, welches globuli in welcher potenz genommen wird oder wo man bei einer akupunktur die nadel reinsticht.


    homöopathie ist eine art "religion", da kann die moderne wissenschaft, verstand und logik nicht gegen an kommen!

    Re:

    Zitat

    ...ist eine art "religion", da kann die moderne wissenschaft, verstand und logik nicht gegen an kommen!...

    Und dann gibt es da noch die (religiöse?) Vorstellung, die Schulmedizin


    wäre eine moderne Wissenschaft, obgleich Verstand und Logik im höchsten Maße dagegen sprechen. Aber das ist alles nicht schlimm, denn jeder darf laut Grundgesetz seine Religion vertreten. :)D