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    Hallo :-)


    Als Admin hat man es nicht leicht. Man kann es nicht jedem recht machen. Ich finde die Arbeit von Herrn Dr. Schüller bestens.


    Es ist schließlich sein Forum, deshalb kann er es auch so handhaben wie er es für richtig hält.


    viele Grüße


    Kurt

    Cetus...

    ich weiß, wen und was du meinst! Nur - muss man Gleiches mit Gleichem vergelten????


    "Langmut" heißt hier die Devise... und nicht "Intolleranz"


    Was mich beruhigt ist, dass einige aus so einem Forum hier seit kurzem wirklich Besonnenheit zeigen und auf Argumente eingehen... :-D


    Liebe Grüße


    Lichtwesen

    Toleranz?

    In bestimmten Situationen ist Nietzsche Recht zu geben, wenn er Toleranz als Schwäche abtut. Und eine solche Situation ist hier gegeben:


    Im Forum der Behrmänner und -frauen läuft gar nichts mehr. Nur noch Selbstbeweihräucherung und Hetzmonologe. Das ist der Hauptgrund, der eine belesene aber schlicht denkende Hema und andere Kidmeds hierhertreibt, um mit ihrem Wissen ohne Weisheit jeden Dialog zu erschlagen.


    Wenn der Forenadministrator und/oder Initiator und/oder Hausherr hier einschreitet, ist das schlichte Notwendigkeit, um das Forum zu retten. Ich meine, er hat schon zu lange gewartet.


    Toleranz wäre, eine andere Meinung als die hier Vorherrschende zu akzeptieren. Wenn die impertinente Studienrezitation aber eine Meinungsbildung gar nicht mehr zulässt, ist Toleranz fehl am Platze. Man könnte das Für und Wider von Toleranz lange diskutieren - ist müßig. Der Admin hat entschieden und gut entschieden. Im Sinne eines produktiven Diskurs´ hoffe ich, dass er durchhält, was er angekündigt hat.


    btw: Bei manchen Methoden, die hier diskutiert werden, denke ich mir auch, dass die Leute durchgeknallt sein müssen. Aber solange sie nur sich selbst schaden ...


    Medizin-Apparatschiks wie Hema richten hingegen Schaden an: wenn Menschen geholfen wird, entweder weil der gewählte therapeutische Ansatz tatsächlich hilft oder allein deshalb, weil die Menschen daran glauben, ist der Ansatz gut. Ihn zu verdammen und den betroffenen Menschen den Verstand oder das Urteilsvermögen abzusprechen, ist - unmenschlich.

    liebe Leute, ihr solltest einige Beiträge mal gründlicher lesen. Ich schrieb schon mal, daß der Admin (der natürlich machen kann, was er will) relativ einseitig einschreitet. Diskussionsniveau hab meistens ich eingefordert. Persönliche Beleidigungen kamen selten von der wiss. Seite.


    Wenn sich diese hier zurückzieht, wie man ja deutlich erkennen kann, seid ihr genau da, was Poly an Behrmannforen kritisiert:


    beim gegenseitigen langweiligen Schulterklopfen.


    Und ohne Gegenpart verflacht das ganze auch total. solche Zeiten hat das Forum ja bis vor kurzem auch schon durch. Und genau dahin gehts nun wieder.

    Und andere Leute als Apparatschiks bezeichnen und ähnliches zeugt von Langmut, Toleranz im Denken und fairem Umgang miteinander.


    Aber anscheinend ist es eine geduldete Verhaltensweise, wenn es aus der richtigen Ecke kommt.


    Muhahahahahahahahahaahahahahahahah


    P.S. Ich weiss wie schwierig eine Forumsmoderation ist. Eigentlich muss man mindestens 1 Stunde am Tag damit aufwenden ALLE Threads anzuschauen und die Knilche (Forumsbenutzer) sind trotzdem nicht zufrieden., ;-)

    Zitat

    Und andere Leute als Apparatschiks bezeichnen und ähnliches zeugt von Langmut, Toleranz im Denken und fairem Umgang miteinander.

    Ich habe für mich nicht in Anspruch genommen, in diesem Kontext tolerant sein zu wollen. Apparatschik ist im Übrigen ja wohl eine recht harmlose Titulierung. Sagen wir einmal so: Ich bezeichne mich als tolerant, solange es darum geht, dem Anderen seine Meinung zu lassen. Ich zeige mich intolerant, wenn dieser Andere wiederholt versucht, mich mit seiner Meinung zuzutexten, um mich von dieser zu überzeugen.


    BTW: Immer wieder kann man die Meinung hören (auch im Zusammenhang mit anderen Foren), dies sei ja Forum, fair, frei, demokratisch, offen. Quatsch. Das Forum gehört jemandem, der eine bestimmte Linie verfolgt sehen will. Verlässt das Schiff diese Linie, greift der Eigentümer, Hausherr, Operator oder Admin lenkend, rügend, löschend ein. Alles Andere würde zu Foren der Beliebigkeit führen. So ist das auch hier. Gleichwohl muss ich eingestehen, es ist schon sehr liberal hier.

    @der Administrator

    Zitat

    In den übrigen Fäden, in denen es um konkrete Aspekte alternativer Methoden geht, sollten solche Grundsatzdiskussionen bitte unterbleiben. Das betrifft vor allem Leute, die in der betreffenden Therapieform keinerlei Erfahrung haben, weder als Patient/Angehöriger noch als Therapeut.

    Das finde ich sehr gut! Ein Forum ist eine Fläche für ERFAHRUNGSaustausch und keine akademische Lehrveranstaltung, wo man über das für und wider einer Methode streitet. Wer keine KONKRETEN Erfahrungen als Therapeut oder Patient mit dem angesprochenen Krankheitsbild ODER der zur Diskussion stehenden Alternativmethode gemacht hat, sollte sich gefälligst auch aus der Diskussion heraushalten. Ich platze auch nicht in eine Veranstaltung hinein, von der ich gar nicht weiß, worum es eigentlich geht, und trage meinen Senf dazu bei.


    Meine Frage: wenn man nun mit mehreren der angesprochenen Methoden innerhalb EINES Fadens Erfahrungen gesammelt hat, ist dann dann zulässig, diese gegeneinander abzuwägen? Im Prinzip wäre das ja ebenfalls eine Metadiskussion.

    Erfahrungen mit mehreren Methoden

    Bernd, Du sagt es doch schon selbst, wenn man mit mehreren Methoden Erfahrung hat. Es geht um die Erfahrung. Dann gegeneinander abzuwägen bzw. davon zu berichten ist doch spannend! Also gerne!

    @ bernd

    Zitat

    Meine Frage: wenn man nun mit mehreren der angesprochenen Methoden innerhalb EINES Fadens Erfahrungen gesammelt hat, ist dann dann zulässig, diese gegeneinander abzuwägen? Im Prinzip wäre das ja ebenfalls eine Metadiskussion.

    Das würde ich nicht als Metadiskussion betrachten, im Gegenteil, das wäre eine ideale und von mir gewünschte Abwägung verschiedener Therapieformen im Rahmen einer vorgegebenen Fragestellung.

    In diesem Thread wäre es doch mal interessant zu erfahren...

    ...wie sich die zur Zeit im alternativmedizinischen Forum aufhaltenden Antipoden zu folgenden Fragen äußern:


    1. Alternativmedizin wird säuberlich von Naturheilkunde getrennt.


    In der Definition richtig. Aber wodurch hat Naturheilkunde in der Schulmedizin ihre Anerkennung erlangt? Wo sind die als Alibi notwendigen Wissenschaftsnachweise als Wirknachweis bei:


    - Physiotherapie


    - Balneologie


    - Thalassotherapie


    - Kneipptherapie


    - Schröpftherapie


    - Blutegeltherapie


    - Ernährungsheilkunde


    - Chirotherapie


    - Osteopathie


    -

    bitte um Ergänzung


    2. Welchen Stellung wird bezogen zur Berufsordnung des für alle Ärzte verbindlichenGenfer Gelöbnisses aus dem Jahre 1949 zu §1, Absatz 2:-(2) Aufgabe des Arztes ist es das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen sowie Leiden zu lindern. Der Arzt übt seinen Beruf nach den Geboten der Menschlichkeit aus. Er darf keine Grundsätze anerkennen und keine Vorschriften oder Anweisungen beachten, die mit seiner Aufgabe nicht vereinbar sind oder deren Befolgung er nicht verantworten kann.


    3. zu der immerfort ignorierten Tatsache, daß lt. Umfrage folgendes Ergebnis brachte: Millionen Menschen in Deutschland nutzen die Alternativ-Medizin, um ihre Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des Hamburger Magazins stern gaben 35 Prozent der 1001 Befragten an, bereits mit Erfolg Pflanzenheilkunde angewendet zu haben, weitere 32 Prozent würden es probieren. Am beliebtesten sind Kneipp-Anwendungen: 43 Prozent der Befragten waren mit deren Wirkung zufrieden, 20 Prozent bekundeten ihre Bereitschaft, sie auszutesten. Mit der Homöopathie haben 33 Prozent gute Erfahrungen gemacht, 20 Prozent interessieren sich dafür. Deutlich abgeschlagen sind dagegen Mode-Therapien, die nur einen kurzlebigen Boom erleben: Behandlungsversuche mit Eigen-Urin muteten sich nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer zu. Die so genannte Hildegard-Medizin wendeten nur drei Prozent an.


    Zu diesen Grundsatzfragen wäre eine - konkrete - Antwort wünschenswert.


    MfG. C.

    Geht es im Grunde genommen

    nicht darum, dass auf meine Frage


    "In welcher Potenz wirkt yx bei Rückenschmerzen am besten?"


    die Antwort


    "Homöopathie ist Schwachsinn, alles nur Placebo, versuch mal Mobilat..." kommt?


    Dass die Alternativmedizin-ist-Schwachsinn-Liga sich mit den Alternativfans in EINEM Thread diskutieren soll und die anderen Threads von diesem ewigen hin- und her verschont bleiben?


    Selbst wenn ich als Überschrift "An die Homöopathen unter Euch" schreibe, bekommen ich als 3. Antwort ein Vortrag, wie Schwachsinnig die Homöopathie ist. Dieser wird dann widerlegt und schon gehts los. Meine Frage ist nur noch nebensächlich.


    Also bitte - diskutiert HIER den Nutzen / Schwachsinn der Alternativmedizin und lasst die anderen Beiträge in Ruhe.


    Fans sowie die Antiliga.

    Zu Punkt eins habe ich schon Stellung genommen. Chiropraktik und Osteopathie sind im Gegensatz zu deiner Darstellung nicht anerkannte Verfahren, die ich persönlich von Ansatz und Verwendung her für unzureichend (von der "Ausbildung" der "Therapeuten" mal ganz abgesehen) halte. Physiotherapie halte ich bei bestimmten Beschwerden für sinnvoll, nämlich dann, wenn z.B. die Beweglichkeit eines Gelenks nach Ruhigstellung wieder hergestellt werden soll. Blutegeltherapie ist kein Standardverfahren und erscheint mir überflüssig ( da kann man meist auch Hirudin verwenden). Ernährungsheilkunde - ja, wo ziehst du denn da die Grenze? Beim Diabetiker z.B. oder beim Nierenkranken hat eine Diät ihren Sinn und auch gar nichts mit Naturheilkunde zu tun. Die anderen Verfahren dienen meiner Meinung nach ausschließlich der Besserung des Wohlbefindens von Menschen. Da von Therapien zu sprechen, erscheint mir nicht sinnvoll, das leistet ein entspannter Urlaub meiner Meinung nach auch.


    Zu 2: erkenne ich an.


    Zu 3: In der Bevölkerung halten sich hartnäckig vielerlei Mythen im Zusammenhang mit Gesundheit. Es gibt auch einen Bevölkerungsanteil, der immer noch an Hexen glaubt; aber da haben lange Jahre der Aufklärung doch insofern etwas bewirkt, dass dieser Anteil im Laufe des letzten Jahrhunderts geringer wurde, meine ich. Oder viele Leute geben auf Brandwunden immer noch Butter oder Mehl. Da hilft nur konkrete Aufklärung.

    @ endless81:

    Du willst doch vor allem, dass Deine Beschwerden besser werden? Das Verfahren ist Dir als Patient doch erst mal egal?


    So nun fragst Du, was besser hilft (bleiben wir mal beim Beispiel Rückenschmerzen). Was ist, wenn die Frage "verkehrt" ist? Wenn das Verfahren nichts bringt? Bei einem schulmedizinischen Verfahren würdest Du das doch auch wissen wollen, z.B. wenn Dir Dein Doc gegen eine virale Erkrankung versehentlich ein Antibiotikum gibt? Da wäre es doch auch sinnvoll zu erfahren, dass AB da nichts bringt? Warum diese Sonderregelungen für "andere Verfahren"?


    Ich muss mich wundern: wenn man hier z.B. den Tip gibt, zum HP zu gehen, dann ist das ok. Auch wenn dieser die Erkrankung gar nicht behandeln darf (z.B. Scharlach, § 34 IfSG). Das sind für Dich gehaltvolle Tipps? Und dann stört es dich sooo sehr, wenn jemand einen anders lautenden Tipp gibt? Darf ich das so verstehen, dass zum HP gehen ungeachtetet der Sinnhaftigkeit immer als WERTVOLLER Tipp verstanden wird und erwünscht ist, während ein Tipp wie "damit solltest Du zum Doc" per se ein unerwünschter Tipp ist, auch wenn es sinnvoll ist?