@demolant

    Hallo demolant,

    Zitat

    Hmm... ist nicht persönlich gemeint aber irgendwie kommt mir die Erklärung nicht so vor als würden sie wissenschaftlichen Tatsachen entsprechen. Aber ich kann mich auch irren.

    Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Immunologie könnte man auch sehr sehr vereinfacht so formulieren:


    Wenn der Infekt über die Schleimhautventile nicht raus darf, sucht er sich Ventile nach innen(Entzündungen) und verselbstständigt sich dort. Dabei legt er ein neues immunologisches Muster an(autoimmun).


    Das Thema Immunologie ist übrigens im britischen Unterhaus wissenschaftlich auf 550 Seiten so dargestellt worden, wie ich es in Kurzform erklärt habe.

    Zitat

    Der Schleim ist an für sich nix schlechtes. Das Problem ist weniger das Dasein, sondern die Tatsache, dass sich bakterielle Erreger dort einnisten können. Das macht die bakteriellen Infekte aus und führt zu den bestimmten Symptomen.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass etwas "einheilen" kann. Wie denn auch? Denn entweder die Erreger werden von dem Immunsystem unterdrückt oder das Antibiotika vernichtet die Erreger und der Rest wird vom Immunsystem erledigt. Hierbei hat Antibiotika allerdings störende Nebenwirkungen und das Immunsystem wird nicht beansprucht, wobei es allerdings "trainiert" werden sollte.

    Doch der Schleim ist etwas Schlechtes solange er im Körper zurückbleibt, weil er Teil des aus 4 Phasen bestehenden Infektionsprozesses ist. Und der ist erst dann abgeschlossen, wenn der Schleim die Schleimhäute verlassen hat. Ansonsten wird das immer ein nicht abgeschlossener Infektionsprozess bleiben, der nachgearbeitet werden muss.


    Und hier beginnt nun die Schulmedizin die Naturwissenschaften zu ignorieren. Bakterien haben als Krankheitserreger in der Biologie keinen Platz. Bakterien produzieren keine Gifte, es sei denn sie bekämen keinen Sauerstoff mehr. Bakterien sind ganz im Gegenteil wichtige Helfer um abgestorbenes Gewebe abtragen zu können.


    In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze Auslöser für Infekte. Alles was in den Körper reinkommt, ob nun Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit oder Hitze, muss über produktiven Schleimauswurf auch wieder raus. Viren und Bakterien spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

    Zitat

    Autoimmunerkrankte bekommen in erster Linie Infekte, weil das Immunsystem zum Beispiel körpereigene Proteine als fremd ansieht und gegen diese angeht. Dadurch kommt es zu einer höheren Infektanfälligkeit.

    Bei Autoimmunerkrankten verwechselst du Infekte mit Schüben. Autoimmunerkrankte bekommen keinen gesunden Infekt mit produktiven Schleimauswurf mehr, sondern stattdessen Schübe. Neue Infekte benutzen nicht mehr die Schleimhäute, sondern die "Ersatzschleimhäute"(Entzündungen).

    Zitat

    Und hier beginnt nun die Schulmedizin die Naturwissenschaften zu ignorieren. Bakterien haben als Krankheitserreger in der Biologie keinen Platz. Bakterien produzieren keine Gifte, es sei denn sie bekämen keinen Sauerstoff mehr. Bakterien sind ganz im Gegenteil wichtige Helfer um abgestorbenes Gewebe abtragen zu können.


    In der Traditionellen Chinesischen Medizin sind die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze Auslöser für Infekte. Alles was in den Körper reinkommt, ob nun Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit oder Hitze, muss über produktiven Schleimauswurf auch wieder raus. Viren und Bakterien spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle.

    Häh?


    Ich hab ne Vorlesungseinheit bei nem Naturwissenschaftler (Biologe) über Immunologie


    Jetzt frage ich dich: Wie ist das, was du sagst, mit den Erkenntnissen über das angeborene und erworbene Immunsystem vereinbar?


    Warum gibt es das angeborene Immunsystem und was tut es deiner Meinung nach? Und jetzt frage ich, was deiner Meinung nach dendritische Zellen und andere tun und warum sie es tun, wenn Peptide an MHC I und II präsentiert werden und was dann die T-Zellen tun! Ja, was machen deiner Meinung nach T-Helfer und T-Cytotoxische Zellen?


    Ja, was sagt denn die Naturwissenschaft deiner Meinung nach dazu?


    Ich kann übrigens auf Experimente verweisen, die einige der Thesen von mir stützen


    (Für alle habe ich natürlich keine Experimente, da ich ja noch kein Immunologe bin und erst das Studium begonnen habe)


    Ich hoffe doch stark, keinen Vertreter der Neuen Germanischen Medizin vor mir zu haben ;-)

    Zitat

    Du studierst Immunlogie?


    Ich dachte Biomedizin.

    Und Du scheinst (wie ich) im Nebenfach Klugscheißerei zu studieren! ;-D Aber Immunologie reizt mich schon sehr und als Molekularbiomediziner hätte man auf jeden Fall mehr Ahnung von Immunologie, als als Mediziner, Biologe, oder molekularer Biotechnologe


    Wie das mit den Biochemikern aussieht dazu kann ich mich nicht äußern, da ich das Studium nicht genug kenne


    Immunologie kann man wohl nicht studieren |-o abe wir müssen es sehhr gründlich behandeln

    @Sternenträne

    Hallo Sternenträne,


    was hast du denn jetzt für ein Problem. Ich habe geschrieben, das die Witterungseinflüsse Kälte, Nässe, Wind, Trockenheit und Hitze einen Infekt auslösen. Was soll die dumme Aussage von dir, das man dafür kein Immunsystem braucht?


    Als angehender Immunologe solltest du das eigentlich wissen, das dafür ein Immunsystem notwendig ist, um die Temperatur im Körper trotz Witterungseinflüsse bei etwa 37 Grad halten zu können.

    Ich spreche von der Immunantwort!


    Und vom Verdauen und Präsentieren von fremden Peptiden usw


    Das ist es doch, was Entzündungen auslöst!


    Und Zellen des angeborenen Immunsystems reagieren auf Oberflächenstrukturen von Bakterien und anderen unerwünschten Kram und phagozytieren die dann


    Also was machen Bakterien und Viren dann deiner Meinung nach????


    Und warum sollen sie an der Entzündung unwesentlich beteiligt sein, wenn sie gerade das Ausschütten von Chemokinen verursachen?

    @Sternenträne

    Hallo Sternenträne,


    ich bin nur Patient und kenne mich mit deinen spezifischen Fragen nicht aus. Aber soweit ich das verstanden habe, läuft es etwa so ab:


    1. Witterungseinfluss z.B. Kälte dringt in den Körper ein


    2. Immunsystem reagiert mit einem Überhitzungsprozess(Fieber, Entzündung) um die Kälte wieder loszuwerden. Ziel=37 Grad


    3. Es setzen sich Bakterien drauf, um das durch den Überhitzungsprozess abgestorbene Gewebe abtragen zu können.


    4. Ich könnte mir vorstellen, das das Immunsystem versucht die Bakterien bei ihrer Arbeit in Maßen zu halten, sodaß es nicht zum Überschießen der Bakterien kommt.


    Mir scheint es sehr viel plausibler und in sich schlüssiger, das Witterungseinflüsse die Infekte auslösen.


    Und noch was. Bleib mal locker...

    Sternenträne

    Ich promoviere in Klugscheißerei! ;-D

    Zitat

    Mir scheint es sehr viel plausibler und in sich schlüssiger, das Witterungseinflüsse die Infekte auslösen.

    Mir bleibt es ehrlich gesagt ein Rätsel. ;-D

    @ gnulieh, @demolant

    @ gnulieh

    Es tut mir Leid


    Das mit den Bakterien und so, wie du es geschildert hast, widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen in gravierender Art. Die Erkenntnisse in der Richtung sind so weit, dass keine extreme Kehrtwende mehr realistisch denkbar ist.


    Dennoch kann es sein, dass die TCM wirkt.


    Nur der Grund dafür, wäre dann nicht der heute angenommen


    Und locker, oder unlocker ;-) bin ich immer


    Also nicht unlockerer oder lockerer als sont


    *:)

    @demolant

    In Klugscheißerei !wird! man wie in jedem anderen Fach übrigens auch auch wenn überhaupt promoviert, da das ein passiver Vorgang ist


    *Dissertation zum Thema vorleg;-D*

    @demolant @Sternenträne

    Hallo zusammen,


    ok, wenn ihr es abstreitet, das das Wetter einen Einfluss auf den Körper hat und sich der Körper das Bemühen um die 37 Grad eigentlich sparen könnte, weil das Wetter ja keine Infekte macht und somit eigentlich überflüssig ist, meinetwegen. Dann können wir ja im Grunde auch die Regenschirme wegwerfen und können uns im Winter leicht bekleiden, es kann ja nichts passieren. Die TCM scheint ja seit fast 3000 Jahren völlig auf dem Holzweg zu sein. Und die deutschen Universitäten, die sich mit so einem Unsinn beschäftigen, gehört mal ganz gehörig der Kopf gewaschen!


    Dann wünsche ich euch noch viel Spass bei eurem Studium.

    Eine Wetterlage löst keinen Infekt direkt aus. Sie beeinflusst höchstens das Immunsystem. Aber ein Infekt entsteht primär durch eine Immunschwäche, die mit der Anzahl der Erreger nicht mehr fertig wird.

    Nicht polemisch werden bitte!


    Ich hab nicht gesagt, Witterungseinflüsse hätten keinen Effekt!


    Das hab ich auch nicht gedacht!


    Auch die Ernährung beeinflusst ja zB, ob und wie leicht oder wie stark man krank wird!


    Aber die ultimative Frage, ist ob Fremdstoffe eigedrungen sind, und Kälte oder Wärme ist nunmal kein Stoff!


    Und wie gesagt habe ich auch nicht behauptet oder gedacht, dass die TCM nicht funktionieren könne, nur WIE, das ist die Frage!


    Denn Wärme oder Kälte löst nunmal keine Infekte im herkömmlichen Sinne wie Schnupfen aus!


    Dazu sind Antigene nötig (egal ob sie nun von Fremdstoffen wie Bakterien stammen oder ob es sich um eine Autoimmunreaktion handelt) und thermodynamische Wärme ist kein Stoff!

    @Sternenträne

    ++++Denn Wärme oder Kälte löst nunmal keine Infekte im herkömmlichen Sinne wie Schnupfen aus!+++++


    Muss ich das jetzt für bare Münze nehmen?


    Wieso habe ich dann bereits mehrfach bei der Gartenarbeit, nach ordentlichem Schwitzen mit nassem "Kreuz" und nassem Lendenbereich, und kurzem Auskühlen danach draussen, mir eine Nieren- und Blasenentzündung eingefangen?


    Mein Hausarzt hat dann immer gesagt: Mal wieder im Garten gearbeitet, ordentlich geschwitzt, und anschliessend draussen rum gestanden?!