Zitat

    Dann sind das wahrscheinlich einige der möglichen "Fehlinformationen"?

    Das sind einige Beispiele, und sehr gute. Besonders beim zweiten wird das anschaulich, wenn man die als Träger der Erbanlagen erkannte Nukleinsäure DNA mit den als Virus erkannten Nukleinsäuren vergleicht. Auch sie tragen Informationen, aber "falsche".

    Zitat

    Ich würde das, was du als "Komplementärmedizin" bezeichnest, einfach nur NWGUB nennen: "Nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten unwirksamer oder in ihrer Wirksamkeit nicht nachgewiesener Behandlungsversuch" .

    Ich weiß nicht, woran Du erkannt hast, was ich als Komplementärmedizin bezeichne, ohne daß ich irgendeine Methode konkret erwähnt habe. Das dürfte aber entscheidend für die Bewertung sein.


    Nach Deinem Gesichtspunkt müßten wir auf einen großenTeil der Schulmedizin verzichten. Und das sollte auf keinen Fall das Ziel sein! Es handelt sich um eine empirische Wissenschaft, dere Erfolge auf Erfahrung aufbauen, aber sich nicht für jedes Individuum konkret voraussagen lassen. Wenn nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten durchgeführte Studien belegen, daß medizinische Behandlungsversuche Erfolg haben können oder nicht, dann sollte uns das nicht dazu verleiten, die Medizin zu verteufeln, auch wenn die Wirksamkeit zweifelhaft bleibt. Niemand nimmt Anstoß daran, wenn eine Therapie, die sich als unwirksam gezeigt hat, durch eine neue ersetzt wird. Jedenfalls solange es sich um eine weitere medizinisch bereits anerkannte handelt.


    Du hattest es aber sehr wahrscheinlich auf die Bereiche bezogen, die ich möglicherweise als komplementär ansehe. Es gibt weitere Studien, die auf der gleichen Grundlage diesen Methoden eine ähnliche Wirksamkeit bescheinigen. Ein Team von Wissenschaftlern von - wenn ich mich richtig erinnere - der Uni Mainz untersucht seit Jahren im Auftrag der UNESCO weltweit Verfahren, die noch nicht schulmedizinisch anerkannt sind. Inzwischen gibt es einen mehrbändigen Katalog darüber. Homöopathie, Akupunktur und Reiki sind nur drei Beispiele, deren Anerkennung wächst. Obwohl sie noch vor wenigen Jahren belächelt wurden. Heute gelten sie als unterstützende (komplementäre) oder heilende Verfahren, die in der ärztlichen Praxis Anwendung finden. Denn letztens entscheidet der Erfolg, und nicht die Erklärbarkeit, die oft mit Wirksamkeit verwechselt wird.

    Dieser Beitrag und die sich darauf beziehenden Antworten stammen aus diesem Faden und wurden durch die Moderation hierher verschoben.

    @ Silent-Surfer88

    Mit Deinen unkonkreten Behauptungen trägst Du leider nichts zur wirklichen Erklärung bei.


    Bezieht sich auf diesen Beitrag

    Zitat

    Zahlreiche seriöse Studien belegen, dass Homöopathie nicht über den Placebo Effekt hinaus wirkt.

    Sollten das nicht "jüngste wissenschaftliche Studien" werden? Es gibt viele seriöse Studien, die der Homöopathie gute Wirkungen bescheinigen. Denn inzwischen ist auch die Medizin in der Lage, das genauer zu prüfen. Die angebliche Nichtwirksamkeit der Homöopathie wurde meines Wissens seit 2005 nicht mehr behauptet, denn das wurde inzwischen von renommierter Stelle widerlegt: Studie der Charité Berlin: Homöopathie wirkt

    Zitat

    Weiterhin wurde, unter anderem sogar in der Zeitschrift Ökotest zu lesen, belegt, dass die iris-Diagnostik großer Humbug ist.

    Diese Prüfung durch die medizinische Fachzeitschrift Ökotest :-) stammt aus dem Jahre 2006. Inzwischen hat diese Methode auch Einzug in die Schulmedizin gefunden. Sie ist eines von vielen diagnostischen Verfahren, das sich als hilfreich erwiesen hat, auch wenn es nicht ausreichend ist. Jedes diagnostische Verfahren steht und fällt auch mit dem, der sie anwendet. Das gilt auch für die klassischen Verfahren wie z.B. Röntgenaufnahmen.

    Zitat

    Typisch für Heilpraktiker sind Aussagen wie: "Schulmedizin behandelt nur Symptome", "vergiftet den Körper", "Hormonbombe" usw.

    Die gleichen Ansichten haben auch Ärzte. Sind sie deshalb typisch für Schulmediziner?

    Zitat

    ... um sich Heilpraktiker nennen zu dürfen bedarf es nur einen Hauptschulabschluss und einer kurzen sogenannten Ausbildung.

    Ob man 20 Monate und mehr als kurze Ausbildung ansieht, muß wohl jeder für sich entscheiden. Am Ende steht eine amtsärztliche Prüfung. Und da wird von schulmedizinischer Seite festgestellt, ob der Prüfling über ausreichendes Wissen verfügt. Denn Wissen wird als wichtiger eingestuft als Ausbildungsdauer oder Vorbildung.


    Auch in der größten Herde weißer Schafe fallen die wenigen schwarzen besonders auf.

    @ schnattergusche

    Hier hast du unterschiedliche Quellen


    KLICK


    "Wenn jemand belegen kann, dass Homöopathika wirksam sind, dann geben wir, die beiden Autoren, aus unserer eigenen Kasse 10.000 Pfund."


    Da du es anscheinend belegen zu können glaubst, geh dir doch schnell die 10000 Pfund abholen, husch husch :-o:-o


    KLICK

    Zitat

    :-o :-o Ist "Ökotest" eine med. Fachzeitschrift?

    Huch, habe ich den :-) vergessen? Damit wollte ich doch die Ironie kennzeichnen.

    Zitat
    Zitat

    20 Monate und mehr als kurze Ausbildung ansieht,

    Im Vergleich zu Schulmedizinerausbildung mit Abi als Voraussetzung und von 4 bis mehr als 6 Jahren erscheint es mir relativ kurz. ;-D

    Wenn ich nur die Zeit betrachten würde, wäre es tatsächlich sehr kurz. Aber ich sehe mir auch die Inhalte an. Ein HP braucht natürlich die anatomischen Kenntnisse. Aber er braucht keine Erfahrungen am OP-Tisch in Traumatologie, Kardiologie oder Gefäßchirurgie. Er wird keine Angiografie durchführen. Auch durch die Pathologie muß er meines Wissens nicht. Und viele weitere Bereiche sind für seine Ausbildung und das, wofür er zugelassen werden soll, nicht notwendig. Die meisten HP nehmen später an vielen Weiterbildungen teil, wofür zwar auch Klinikärzte Zeit bekommen, aber niedergelassene Kassenärzte sie oft nicht finden.

    @ Silent-Surfer88

    Zitat

    Da du es anscheinend belegen zu können glaubst, geh dir doch schnell die 10000 Pfund abholen, husch husch :-o :-o

    Ich belege oder widerlege gar nichts. Die fachliche Kompetenz dazu maße ich mir nicht an. Es ist meine rein persönliche Entscheidung, daß ich die Wissenschaftler der Charité für seriöser halte als den bekannten Prof. Ernst, der seine diesbezügliche Aussage lediglich auf eine Vermutung stützt: "Bei der Homöopathie glauben wir, dass keine Evidenz dafür besteht, dass sie mehr als ein Placebo ist." Seinen Glauben muß ich genau so wenig teilen wie den an die Wirksamkeit. Ich glaube auch nicht den Skeptikern in Deinem zweiten Link. Wenn sie behaupten, "Auf Placebos reagieren nur Patienten, deren Krankheit eingebildet ist", dann kennen sie die einschlägigen Doppelblind-Studien dazu noch nicht. Ich halte die dagegen für aussagekräftiger als andere Studien, die Auftragswerke sind. Die werden oft einseitig blind durchgeführt.

    Zitat

    Besonders beim zweiten wird das anschaulich, wenn man die als Träger der Erbanlagen erkannte Nukleinsäure DNA mit den als Virus erkannten Nukleinsäuren vergleicht. Auch sie tragen Informationen, aber "falsche".

    Das was du als "Fehlinformationen" verstehst, kenne ich nur unter dem Begriff der "Infektion".

    Zitat

    Es handelt sich um eine empirische Wissenschaft, dere Erfolge auf Erfahrung aufbauen, aber sich nicht für jedes Individuum konkret voraussagen lassen.

    Voraussagen kann man in der Medizin gar nichts. Man kann nur aufgrund empirischer Erfahrungen abschätzen mit welcher Wahrscheinlichkeit die Therapie helfen kann oder eben nicht. Hat sich eine Therapie in Rahmen retrospektiver Betrachtungen bewehrt, ist oder wird sie Teil der Medizin. Zeigen sich durch ihre Anwendung jedoch keine Vorteile für den Patienten, dann gehört sie eben nicht mehr dazu. Verteufeln muss man diese "Therapien" dann aber trotzdem nicht. Man sollte jedoch einen anderen Begriff wählen, als eins, in dem das Wort "Medizin" enthalten ist.

    Zitat

    Inzwischen gibt es einen mehrbändigen Katalog darüber. Homöopathie, Akupunktur und Reiki sind nur drei Beispiele, deren Anerkennung wächst.

    Eine wachsende Anerkennung ist noch lange kein Beleg für die Wirksamkeit einer Methode.

    Zitat

    Obwohl sie noch vor wenigen Jahren belächelt wurden. Heute gelten sie als unterstützende (komplementäre) oder heilende Verfahren, die in der ärztlichen Praxis Anwendung finden.

    Das ist auch noch kein Beleg für die Wirksamkeit einer solchen Therapie. Die wenigsten seriösen Ärzte bieten solche Leistungen von sich aus sofort an. In der Regel sind es die Patienten, die ausdrücklich danach verlangen müssen, und manch Mediziner nutzen dann diesen Trend aus, um ihr monatliches Einkommen durch solche privaten Leistungen etwas aufzubessern.

    Zitat

    Denn letztens entscheidet der Erfolg, und nicht die Erklärbarkeit, die oft mit Wirksamkeit verwechselt wird.

    Da hast du Recht. In der klinisch empirischen Wissenschaft zählt in erster Linie der Nachweis des Therapieerfolges am Patienten. Alles Weitere ist zwar wünschenswert aber nicht Notwendig. Viele Anwendungen in der Medizin sind nachweislich sehr effektiv, ohne dass man wirklich weiß warum sie denn funktionieren.


    Wie heißt es doch so schön: Wer heilt hat recht. Und wer Recht hat, der kann das auch beweisen.


    Gruß

    @ schnattergusche

    Du kannst erzählen was du willst, fast alle Studien widerlegen die Wirksamkeit der Homoöpathie!!!


    Das du allen mistraust, die diesen Blödsinn wiederlegen, ist mir schon klar!

    hey


    für alle die meinen das so nen heilpraktiker nichts bringt....


    am anfang dachte ich auch so etwas in der richtung Schammane der mir dann 3 Steine in die hand drückt undwas von schlechter aura oder sowas faselt


    aber ich muss sagen ich bin wirklich positiv überrascht schon weil mit jedem problem (auch das vom hund) mit dem ich dahin gegangen bin hatte ich am ende nicht mehr


    also es lohnt sich zu einem heilpraktiker zu gehen, das hat nichts mit glauben zu tun.....

    Zitat

    fast alle Studien widerlegen die Wirksamkeit der Homoöpathie!!!

    komisch aber nur, dass in deinem satz ein fast-steht!


    was heisst fast? ;-)


    warum erzählen dann patienten zb. mit 55j oder 78j das sie die heilung der homoöpathie merken.....


    obwohl sie nicht daran glauben und einige Charité - Universitätsmedizin Berlin,München,Heidelberg oder Füssen


    dieses bestätigen?


    wenn wie ich eh schrieb.......beides mit einander gut angewendet wird

    Wir tun eine Substanz in Wasser, dann verdünnen wir das Waaser so lange, bis nicht ein einziges Molekül dieser Substanz mehr im Wasser enthalten ist. Das Wasser erinnert sich daran, daß diese Substanz mal drin war (aber nicht an die vielen anderen, die davor mal drin waren). Dieses Wasser heilt dann, was auch immer die anfängliche enthaltene Substanz an Symptomen verursachen kann.


    Das ist schon als theoretischer Ansatz sehr glaubhaft. ;-D