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    Das was du als "Fehlinformationen" verstehst, kenne ich nur unter dem Begriff der "Infektion".

    Was ist eine Infektion? "Impfen" mit einer den Körper blockierenden Information. ;-) Ich denke, es spielt keine Rolle, wie wir es nennen. Es ist der gleiche Vorgang gemeint. Und es gibt in den drei von Dir angeführten Beispielen eine Gemeinsamkeit: Die Gefahr für das Ungeborene kam immer von außen. Ich wehre mich dagegen, den Müttern eine pauschale Schuld anzudichten. Beim Alkoholismus der Mutter könnte man noch darüber nachdenken, obwohl ich es auch da anders sehe. Aber daß eine Schwangere die Röteln bekommt, ist ganz sicher nicht ihre Schuld. Vor allem keine, die sie bewußt auf sich geladen hätte, wie manche [Selbstzensur] dann gern behaupten.

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    Zeigen sich durch ihre Anwendung jedoch keine Vorteile für den Patienten, dann gehört sie eben nicht mehr dazu. Verteufeln muss man diese "Therapien" dann aber trotzdem nicht. Man sollte jedoch einen anderen Begriff wählen, als eins, in dem das Wort "Medizin" enthalten ist.

    Ich denke, dann braucht man gar keinen Begriff. Eine Anwendung, die keine Vorteile für den Patienten bringt, wird auch keine mehr sein. Sie war dann bestenfalls ein Experiment.

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    Das ist auch noch kein Beleg für die Wirksamkeit einer solchen Therapie. Die wenigsten seriösen Ärzte bieten solche Leistungen von sich aus sofort an. In der Regel sind es die Patienten, die ausdrücklich danach verlangen müssen, und manch Mediziner nutzen dann diesen Trend aus, um ihr monatliches Einkommen durch solche privaten Leistungen etwas aufzubessern.

    Diese These halte ich, vorsichtig ausgedrückt, für sehr gewagt. Ich könnte auf Anhieb und ohne lange zu überlegen 10 Ärzte verschiedener Fachrichtungen aufzählen, die von sich aus andere Methoden erfolgreich einsetzen. Ob Du sie deswegen als unseriös einstufst bliebe natürlich Dir überlassen. Seriosität ist immer ein subjektiver Eindruck.

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    Wie heißt es doch so schön: Wer heilt hat recht. Und wer Recht hat, der kann das auch beweisen.

    :)^ Wenn dann noch die Beweise anerkannt werden, ist die Sache rund. Da spielt aber für viele wieder die Erklärbarkeit eine entscheidende Rolle. Vor allem für Laien, die mit der guten Absicht, vor Scharlatanen zu warnen, Fehlinformationen verbreiten.

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    Du kannst erzählen was du willst, fast alle Studien widerlegen die Wirksamkeit der Homoöpathie!!!

    Kannst Du mir von diesen "fast allen" eine einzige konkret nennen? Ich werde sie mir ansehen, und evtl. meine Meinung ändern. Dazu brauche ich nur etwas mehr als bloße Behauptungen.

    Klick


    "Das Ergebnis: In "kleinen, weniger guten" Studien zeigten sowohl die Homöopathie als auch die Schulmedizin eher eine Tendenz zur Wirksamkeit. In den "großen, besseren" Untersuchungen erwiesen sich nur noch die Schulmedizin-Präparate als hilfreich, schreiben Egger und seine Kollegen in "The Lancet" (Bd. 366, S. 726). "

    Die Diskussion ist sinnlos, ich habe dir Quellen genannt und wenn du mehr willst dann benutz google, nur hilft ds dem TE nicht weiter.


    Ich denke er hat jetzt genug gelesen und kann sich jetzt entscheiden sich weiterhin in die Hände eines Quacksalbers oder eines Experten zu begeben.


    Wobei man vorsichtig sein muss, ein Heilpraktiker ist ja auch ein Experte, nur eben auf dem Gebiet der Quacksalberei.

    Originalton befreundeter Homeopath: "Homeopathy is psychotherapy with a sugar pill at the end".


    Dem stimme ich voll und ganz zu, mit dem Zusatz, daß sie den Vorteil hat, psychosomatische Probleme bei Patienten, die davon nicht hören wollen, behandeln zu können, da man ja ein "Medikament" gibt.

    Ich hab mal eine Frage an die Homöopathie-Vertreter: wenn Homöopathie tatsächlich wirkt, warum kann dann nicht jede Krankheit damit geheilt werden? Warum kann man HIV-Positive nicht durch potenzierte HI-Viren heilen? Wenn "Gleiches Gleiches heilt", dann dürfte es doch weder tödliche noch chronische Krankheiten mehr geben.

    Weil die Schulmedizin sich leider mit physikalischen und medizinischen Grenzen herumschlagen muss, während die Homöopathie diese gänzlich ignoriert. (Wasser, dass keine Wirkstoffe mehr enthält, aber sich "erinnert" usw)

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    Die Diskussion ist sinnlos, ich habe dir Quellen genannt und wenn du mehr willst dann benutz google, nur hilft ds dem TE nicht weiter.

    Die Quellen zu Meinungen über die Homöopathie hättest Du Dir ersparen können. Ich hatte bewußt nach Quellen der Studien gefragt. Es muß ja nicht gleich der direkte Link in ein entsprechendes Archiv sein. Den hätte ich mir auch suchen können. Der Hinweis auf nur eine konkrete Studie hätte mir gereicht.

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    Wobei man vorsichtig sein muss, ein Heilpraktiker ist ja auch ein Experte, nur eben auf dem Gebiet der Quacksalberei.

    Das ist Deine Meinung, und die kannst Du haben. Nur wirst Du damit niemanden überzeugen, wenn Du keine Fakten bringen kannst, und stattdessen mit beliebigen Meinungen ankommst.