Zitat

    Und? Die Homöopathen glauben doch auch nur, dass ihr Zeug funktioniert. Zudem ist es wissenschaftliche Redlichkeit, dem Zweifel seinen Platz einzuräumen. Man kann immer nur mit dem arbeiten, wofür man die meisten Hinweise findet. Und das ist in diesem Falle eben die Erkenntnis, dass ein Globuli dieselbe Wirkung hat wie eine gut verkaufte Zuckerpille.

    Darf ich mich direkt auf die "meisten Hinweise" beziehen? "Über 60 Prozent" sind die meisten.

    Zitat

    Insgesamt belegen über 60 Prozent der bisher weltweit durchgeführten klinischen Studien, dass homöopathische Tropfen und Globuli besonders bei chronischen Erkrankungen helfen – unter anderem bei Allergien, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Hautkrankheiten wie Neurodermitis.


    Quelle

    Zitat

    Die Annahme, dass Verstärkung der Symptome einer Krankheit ihre Heilung fördert, ist auch nicht sonderlich logisch.

    Deshalb werden ja auch die Ursachen verstärkt, und nicht die Symptome. Daß die sich erstmal auch verstärken, bis das Immunsystem reagiert, ist eine logische Folge. Deshalb werden Birken Dich nicht vom Schnupfen heilen, aber womöglich von einer Birkenallergie.

    Ich habe nicht gesagt, dass kein Effekt eintritt - ich habe nur starke Zweifel daran, dass es etwas mit den "Wirkstoffen" zu tun hat. Deswegen schrieb ich "dieselbe Wirkung wie eine gut verkaufte Zuckerpille".


    Und die Ursache wird mithilfe von Hand auflegen und Iris-Diagnose gefunden?

    Zitat

    Originalton befreundeter Homeopath: "Homeopathy is psychotherapy with a sugar pill at the end".


    Dem stimme ich voll und ganz zu, mit dem Zusatz, daß sie den Vorteil hat, psychosomatische Probleme bei Patienten, die davon nicht hören wollen, behandeln zu können, da man ja ein "Medikament" gibt.

    Hallo *:)


    ja und bei mir at the end wurde das gedäctnis zerfetzt, die imagination, das bildliche denken geht nimmer is wie ein schwarzer film :D


    lg


    mogwai

    @ schnattergusche

    mich kritisierst du, weil ich dir keine konkreten Studien vorlege, selber machst du das jetzt aber auich nicht :=o*:)


    "aber bis heute steht ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit aus"


    "Insgesamt belegen über 60 Prozent der bisher weltweit durchgeführten klinischen Studien, dass homöopathische Tropfen und Globuli besonders bei chronischen Erkrankungen helfen – unter anderem bei Allergien, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Hautkrankheiten wie Neurodermitis."


    Beide Aussagen aus dem selben Bericht, sehr komisch.


    "Das Ergebnis: In "kleinen, weniger guten" Studien zeigten sowohl die Homöopathie als auch die Schulmedizin eher eine Tendenz zur Wirksamkeit. In den "großen, besseren" Untersuchungen erwiesen sich nur noch die Schulmedizin-Präparate als hilfreich, schreiben Egger und seine Kollegen in "The Lancet" (Bd. 366, S. 726). "


    KLICK


    dann gehe ich mal davon aus, dass es sich bei den 60% größtenteils um "kleine, weniger gute studien" handelt :=o:=o

    Worauf willst Du eigentlich hinaus? Ich habe eine Studie der Charité konkret benannt, die grundsätzliche Feststellungen getroffen hat. Darüber hinaus kann ich noch weitere Meinungen über andere Studien nennen. Du hast bisher nur letzteres geschafft. Meinungen, aber keine konkrete Studie.


    Deine weiteren Behauptungen über Preise und Kosten zeigen, daß Dein Interesse vorrangig in der pauschalen Abwertung liegt. Deshalb wirfst Du wieder Homöopathie und Heilpraktiker in einen Topf, ohne zu beachten, daß homöopathische Mittel genau so in der Schulmedizin verschrieben werden und nicht jeder Heilpraktiker überhaupt etwas verschreibt. Eine Kostenbetrachtung der Schulmedizin fehlt ganz. Denn die würde das Bild erheblich stören. Nur übernehmen da die Kassen die Kosten, also wir alle, so daß es dem Patienten selbst weniger weh tut. Die Einnahmen der Heilpraktiker sind genau so in einer Gebührenordnung aufgeführt wie die der Ärzte.

    Zitat

    was würden die meisten Heilpraktiker machen, wenn sie ihren Beruf nicht mehr ausüben dürften. Viele von ihnen wären arbeitslos.

    Was willst Du mit dieser Feststellung aussagen? Du kannst sie auf jede beliebige Berufsgruppe beziehen, und sie wird immer gleich wahr sein.

    Zu den wissenschaftlichen Studien:


    es scheint verwirrung zu geben, weil sich die STudien teilweise widersprechen. Das liegt glaube ich an der Methodik solcher Studien: da wird immer von einem 95% "Vertrauensintervall" ausgegangen, was aber gleichzeitig heißt, dass jede 20. Studie ein falsches Ergebnis liefert, also z.B. einen Zusammenhang zeigt, wo gar keiner da ist. Bestes Bespiel ist die Geburtenrate in Niedersachen, die über viele Jahre signifikant mit der Anzahl der Störche korreliert war


    http://www.zeit.de/2006/25/Stimmt-s_P-25_xml


    Zum Thema Alternativmedizin und deren Wirksamkeit zitiere ich gerne Eckart von Hirschhausen.


    Er sagt, man könne - wenn es nach den Aussagen der Heilpraktiker und Alternativmediziner geht - eigentlich nichts gesünderes machen, als im Freibad/Hallenbad einen Schluck aus dem Kinderplanschbecken zu trinken - schließlich werden hier zwei propagierte Methoden der ALternativmedizin kombiniert: die Urintherapie und die Homöpopathie... ]:D

    diesen link fand ich zum einlesen sehr hilfreich!


    http://www.arscurandi.de/homoeopathieheilpraktikerfragen.html#Anchor-00016


    ich werde mich heute mit der freundin mit der pferdefarm am abend treffen:p>


    und mit ihr (besseres fachwissen) über das thema inruhe nochmal sprechen und mein gelesenes hier, mit ihr im gespräch diskutieren! und dann melde ich mich nochmal!

    Hallo Schnattergusche

    Zitat

    denn das wurde inzwischen von renommierter Stelle widerlegt: Studie der Charité Berlin: Homöopathie wirkt

    Zitat aus deiner Quelle:

    Zitat

    Schon nach nur drei Monaten waren die Beschwerden um rund 40 Prozent zurückgegangen, im Mittel bei allen Krankheiten", erklärt Professor Claudia Witt, die den Projektbereich Komplementärmedizin leitet, im einem Interview mit der Zeitschrift "feminin & fit".

    1. Ware wirklich ALLE Beschwerden die es auf der Welt gibt gemeint? Gehören dazu auch Unwohlsein, Analjucken, Chakreninhomogenitäten oder quantenphysikalische Miasmenüberstimmulationen (können wirklich übelst beschwerdebehaftet sein)?


    2. Ich wusste gar nicht, dass die Zeitschrift "feminin & fit" zur ersten Güteliteratur der medizinischen Fachwelt gehört.


    Fazit: Wer den genauen Inhalt einer Studie nicht preisgibt (Was wurde wie festgestellt und wo kann ich die Studie nachlesen?) und wer sich als Wissenschaftler an die "feminin & fit" wenden muss um gehört zu werden, wirkt auf mich doch sehr dubios.

    Zitat

    Ein HP braucht natürlich die anatomischen Kenntnisse. Aber er braucht keine Erfahrungen am OP-Tisch in Traumatologie, Kardiologie oder Gefäßchirurgie.

    Das braucht ein Medizinstudent auch nicht. Er muss dazu auch nur die theoretischen Hintergründe kennen. Aber wenn du die Theorieausbildung in der Uni mit der späteren praktischen Tätigkeiten im Rahmen der Facharztausbildung gleich setzt, dann kommt man schnell auf eine Ausbildungszeit von 10 bis 12 Jahren.


    Und wie lang lernt ein HP-Anwärter noch mal? Wie umfangreich ist denn seine praktische Ausbildung bevor er ohne Aufsicht auf die Menschheit losgelassen werden kann?

    Zitat

    Die meisten HP nehmen später an vielen Weiterbildungen teil,

    Wovon viele Dinge in ihrer Wirksamkeit sehr fraglich sind. Vielleicht bleiben deshalb die Ärzte weg?

    Zitat

    Und wie lang lernt ein HP-Anwärter noch mal? Wie umfangreich ist denn seine praktische Ausbildung bevor er ohne Aufsicht auf die Menschheit losgelassen werden kann?

    Ich sehe kein 1:1 - Verhältnis von Qualität und Quantität einer Ausbildung.


    Da ich mich eher in Musik als in Medizin auskenne, hier mal ein Vergleich. Wenn ich ein bestimmtes Stück immer wieder auf dem Instrument übe und Spaß dabei habe, werde ich es in ein paar Monaten nahezu perfekt spielen (das eine Stück).


    Ein studierter Musiker weiss sicherlich mehr über das Barockzeitalter und die Lebensdaten von Mozart. Aber mit diesem theoretischen Wissen wird er die Zuhörer nicht glücklicher machen als der Praktiker.


    Jetzt übersetzt: Ein Heilpraktiker ist nicht schon deshalb schlechter, weil er kein Latein kann und auch sonst den theoretischen Ballast klein hält.

    Zitat

    Wenn ich ein bestimmtes Stück immer wieder auf dem Instrument übe und Spaß dabei habe, werde ich es in ein paar Monaten nahezu perfekt spielen (das eine Stück).

    Eine normal begabte Person kann auch innerhalb weniger Wochen oder evtl. sogar weniger Tage lernen, eine Gallenblase operativ zu entfernen. Nur deswegen beherrscht er noch lange nicht die umfangreichen und essentiellen Basics der Medizin.


    Genau so wenig muss jemand, der das Lied "König von Mallorca" auf der Gitarre fehlerfrei spielen kann, noch lange nicht das Instrument beherrschen, auf dem er gerade spielt.

    Zitat

    Jetzt übersetzt: Ein Heilpraktiker ist nicht schon deshalb schlechter, weil er kein Latein kann und auch sonst den theoretischen Ballast klein hält.

    1. Ein HeilPRAKTIKER hat keinerlei PRAKTISCHE Ausbildung.


    2. Wird im Medizinstudium schon seit geraumer Zeit kein Latein mehr gelehrt. Man hat doch eingesehen, dass es wesentlich wichtigere Schwerpunkte im Studium gibt.

    Zitat

    Eine normal begabte Person kann auch innerhalb weniger Wochen oder evtl. sogar weniger Tage lernen, eine Gallenblase operativ zu entfernen.

    yup, solange es ein "Standardeingriff" ist. Um mit potentiellen Komplikationen klarzukommen, muß man dann Berufsmusiker sein ;-D .