Zitat

    Wenn ein Wirkstof so stark verdünt und verschütteld wird, dass er mit wissenschaftlichen Methoden nicht mehr nachweisbar ist, bedeudet es nicht gleich. Das der Wirkstoff nicht mehr vorhanden ist. Er ist nach heutigen Erkenntnissen nur nicht Sichtbar.

    Du solltest Dich mal informieren, wo die Nachweisgrenze für Wirkstoffe liegt. Du wirst staunen.

    Lass Dir von einem Chemiker erklären, wie chemische Massen berechnet werden und wie man daraus Rückschlüsse auf die genaue Anzahl der Inhaltsstoffe ziehen kann. So lässt sich genau berechnen, wieviel Ausgangssubstanz in einer C30 Verdünnung noch vorhanden ist.

    @ Danie

    "Wenn ich nach 11 jähriger, erfolgloser schulmedizinischer Behandlung nun eine Besserung mittels HP feststelle, ist es einfach unverschämt, dies dann auf die Psyche zu schieben."


    Daniel, was soll daran unverschämt sein? Falls du mit "HP" die Homöopathie meinst (?) ist eine Besserung ja tasächlich ausschließlich durch die Psyche bedingt.


    Es sei denn, sie hätte vollkommen andere Ursachen und der zeitliche Zusammenhang mit deiner homöopathischen Behandlung wäre rein zufällig.


    Gruß

    @ oochnurmann

    "Homöophatie wirkt wie ein Placebo. Die Wirkung ist eingebildet."


    Das ist vielleicht etwas mißverständlich ausgedrückt. Die Wirkung einer Placebobehandlung kann durchaus eine echte sein. Also sogar meß- und nachweisbar.


    "Eingebildet" ist lediglich die Wirksamkeit des Medikaments an sich.


    Gruß

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei ernsten Erkrankungen nur noch die Schulmedizin hilft. Bei Darmverschlingung helfen keine Kügelchen mehr da muss der Chirurg ran.


    Das Unterbewusstsein ist sehr stark und kann uns helfen uns bei so manchen Zipperlein zu heilen. Positives Denken beeinflusst unseren Körper. Ich glaub da sind die Kügelchen oder das Handauflegen oder die Hypnose nur ein Mittel um die Psyche positiv zu beeinflussen.


    Geht es meiner Seele gut, geht es meinem Körper gut.

    Robert G. Hahn ist ein renommierter Mediziner aus Schweden, der als Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der Universität von Linköping und am Karolinska Institut lehrt sowie als Forschungsleiter des Södertälje Hospital in Södertälje in Schweden arbeitet. Motiviert durch die Auseinandersetzung um die Wirksamkeit der Homöopathie hat er sich mit der wissenschaftlichen Datenlage rund um die Homöopathie beschäftigt. Mit der Homöopathie hatte er bislang nichts zu tun.


    Homöopathie spaltet die wissenschaftlichen Gemüter


    Die Homöopathie hat in Europa eine lange Tradition. Dennoch werden die Diskussionen um das Verfahren sehr kontrovers geführt, weil der Wirkmechanismus bis heute ungeklärt geblieben ist. Hahn kommt nach der Durchsicht der bisher erstellten Untersuchungen zur Homöopathie zu der Einschätzung, dass die durchgeführten Meta-Analysen in hohem Maße von der Grundeinstellung der Forscher zur Homöopathie geprägt seien. Obwohl sich die Meta-Analysen alle auf die gleichen Studien und Untersuchungen stützen, kommen sie zu konträren Ergebnissen.


    Meta-Analysen passend gemacht?


    Hahn beleuchtet die Meta-Analysen zur Homöopathie seit 1997 und zieht das Fazit, dass die 1997 von Linde et al. (Lancet 1997; 350: 834-843) durchgeführte Untersuchung noch immer die beste Meta-Analyse zur Homöopathie sei. Sie zeige insgesamt eine Odds Ratio von 2,45 zu Gunsten der Homöopathie. Spätere Meta-Analysen kämen deshalb zu negativen Schlussfolgerungen, weil sie in sehr starkem Umfang Studiendaten ausschließen oder auch unangemessene Bewertungsmethoden wie den Funnel-Plot anwenden. Beim sogenannten Funnel-Plot handelt sich um eine Methode, die es ermöglicht, einen Verdacht auf Publikationsbias im Rahmen einer Metaanalyse zu überprüfen. Dieser erweise sich aber als fehlerhaft, wenn er, wie in diesem Fall, auf Studien zu unterschiedlichen Erkrankungen oder Arzneien angewendet wird.


    Hahn zeigt die Schwächen der Analysen von Edzard Ernst, Cucherat et al. oder der vielzitierten und sehr umstrittenen Meta-Analyse von Shang et al. (Shang et al. Lancet 2005; 366: 726-732) auf. Die Gründe für den Ausschluss von Studien und Daten sei meist nicht ausreichend erklärt. In der Analyse von Shang wurde zum Beispiel dem Leser das Gesamtergebnis für die eingeschlossenen 110 Studien zur Homöopathie vorenthalten. Die Analyse beruhe lediglich auf acht Homöopathie-Studien, deren Auswahlkriterien in der Originalpublikation nicht erwähnt wurden.


    Viele Falschaussagen zum Stand der Homöopathieforschung


    Hahn kommt zu folgenden Schlussfolgerungen: Die Aussage, dass die Homöopathie nicht ausreichend erforscht sei, stimme nicht. Es gibt mehr RCTs zur Homöopathie als zu vielen Therapien in der konventionellen Medizin. Auch die Behauptungen, dass ein hoher Prozentsatz der Studien keine positiven Effekte der Homöopathie belegen könne oder die Studien von zu geringer Qualität seien, träfen nicht zu. Die Meta-Analysen von Ernst und Shang hätten nur durch die nicht nachvollziehbare starke Selektion der Studien zu dem Ergebnis kommen können, Homöopathie sei nicht wirksam. Die zugrundeliegende Gesamtdatenlage zeige statistisch vielmehr das Vorhandensein ihrer Wirksamkeit. Dies gälte auch für viele andere homöopathische Studien.


    Zukunft der Homöopathieforschung


    Hahn fordert eine objektive Evaluierung der Studien auf der Basis der Datenlage. In Zukunft sollten randomisierte klinische Studien zur Homöopathie zu den Erkrankungen durchgeführt werden, bei denen die Homöopathie am effektivsten wirke. Dazu zählen diejenigen, die in Verbindung mit dem Immunsystem stehen. Hier müssten klar fokussierte klinische Fragestellungen zu einzelnen Erkrankungen definiert werden. Dabei sollte die Homöopathie nicht nur mit Placebo, sondern möglichst auch mit konventionellen Therapien verglichen werden. So würde man eher dem Umstand Rechnung tragen, dass komplementärmedizinische Verfahren häufig einen relativ hohen unspezifischen Effekt hätten.

    @ Cetus

    "Viele Falschaussagen zum Stand der Homöopathieforschung


    Hahn kommt zu folgenden Schlussfolgerungen: Die Aussage, dass die Homöopathie nicht ausreichend erforscht sei, stimme nicht. Es gibt mehr RCTs zur Homöopathie als zu vielen Therapien in der konventionellen Medizin."


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    Cetus, RCTs gibts jede Menge, aber keine einzige hat den Nachweis irgendeiner Wirkung oder auch nur irgendeiner Eigenschaft irgendeines Homöopathikums erbracht.


    Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Grund, irgendeine Wirkung zu erwarten.


    Die Wissenschaft geht daher vollkommen zu Recht davon aus, daß eine solche Wirkung nicht existiert.

    Ich habe keine Ahnung und auch keinerlei Erfahrung mit Homöopathie.


    Aber man kann das auf einen einfachen Nenner bringen.


    Der Patient ist real krank und rennt jahrelang von Arzt zu Arzt.


    Keinerlei Besserung in Sicht.


    Jetzt wendet er sich an einen Homöopathen und ist nach einiger Zeit nachweisbar gesund.


    Letztendlich ist es jetzt vollkommen egal ob die Medikamente die Heilung brachten, die Selbstheilungskräfte reanimiert wurden, oder seine Einbildung oder Glaube den Heilungsprozess in Gang gesetzt hat.


    Von mir aus kann der Arzt auch einen Regentanz aufführen.


    Wenns dem Patienten danach besser geht ist es vollkommen wumpe warum.


    Nur das Ergebnis zählt.


    Wer heilt hat Recht.


    MfG