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    So ganz schwer kann es aber nicht zu verstehen sein, dass es Menschen gibt die nach erfolgloser Ärzte-Odyssee sich Alternativverfahren zuwenden, egal warum, System bedingt oder angeblich/tatsächlich austherapiert, oder warum auch immer.

    Das ist überhaupt nicht schwer zu verstehen.

    Da die Alternativem sich so gerne von Anekdoten lenken lassen, hier mal eine alternative Anekdote:

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    Ärzte begegnen immer wieder solchen Fällen: Susanne Reichardt vertraute ihrem Mann, dem Heilpraktiker, auch als sie an Brustkrebs erkrankte. Sie aß Aprikosenkerne und verzichtete auf eine Chemotherapie - der Tumor erreichte Herz und Lunge.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alternativmedizin-bei-krebs-gefaehrliche-esoterik-a-1048139.html

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    Die Ärzte bekommen das nicht hin, der Homöopath bekommt es auf die Reihe und der Patient ist geheilt.

    So verallgemeinert würde ich das nie und nimmer unterschreiben. Einmal hängt es ganz stark davon ab um was für einen Typ von Patienten es sich handelt. Es gibt Patienten, die sehen ihren eigenen Körper, ja selbst die eigene Psyche als eine Maschine. Die bringen ihren Körper zum Arzt genau so wie sie das Auto in die Werkstatt bringen.


    "Hier ist ein komisches Geräusch, in dem Geschwindigkeitsbereich zieht er nicht gut - schauen Sie danach" (Autowerkstatt). " Hier ist ein komischer Schmerz, bei der Bewegung zieht es hier - schauen Sie danach" (Körperwerkstatt.. ähh Arzt). Solchen Patienten muss ihr Arzt, selbst der Psychotherapeut nicht sympathisch sein, es reicht wenn er sein Handwerk versteht. Die brauchen bestimmt keinen Homöopath. Bei dem Wort "ganzheitlich" ziehen die nämlich die Augenbrauen hoch, genau wie wenn eine Autowerkstatt mit ganzheitlicher Reparatur werben würde.


    Daneben gibt es sehr viel Patienten, auch in schulmedizinischen Praxen, die gehen alle drei Wochen zum Arzt. Einmal haben sie jemanden der ihnen zuhört, sich etwas um sie kümmert, dem sie ihre Wehwehchen erzählen können. Bei denen ist es egal, ob Voodoo, Zuckerkügelchen oder was auch immer. Sprich vollkommen egal, ob sie zum Arzt oder Homöopath gehen.


    Auch der Schulmediziner ordnen den Patienten in den Typ "Werkstatt" ein, oder als jemanden bei dem er die Geigen auspacken muss (Zitat eines mir bekannten Internisten). Beim Typ "Geige" geht das sogar soweit, dass für die extra der weiße Arztkittel griffbereit liegt und beim Pulsabnehmen dreimal solange die Hand gehalten wird. usw.


    Deshalb auch Schulmediziner arbeiten mit alternativen Methoden. Nur fällt es dem Patienten überhaupt gar nicht auf.


    Anm.: Es gab mal eine große Patientenbefragung hinsichtlich Vertrauen und Erfolg von Ärzten. Bei dem Versuch waren zwei Ärztetypen beteiligt. Der eine recht jung, Jeans, Hemd. Der andere etwas älter, graue Schläfen, weißer Kittel. Gemacht und gesagt haben beide absolut das Gleiche. Die Bewertung war extrem unterschiedlich. Und das wissen auch die Schulmediziner.

    Ein interessantes Video mit vielen Experten zumThema Alternativmedizin/Anthroposophische Medizin


    https://www.youtube.com/watch?v=W7jlkKCc7xU. :)


    Ich bin überzeugt, dass die Psyche eine bedeutende Rolle bei der Genesung spielt.


    Deswegen sollte man der Alternativmedizin zunehmend Beachtung schenken, finde ich.


    Wenn jemand anderer Meinung ist sollte man das akzeptieren. Ich habe


    schon selbst bei mir und Bekannten große Erfolge bei homöopathischen Behandlungen festgestellt und kann es nur weiterempfehlen.

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    Ich bin überzeugt, dass die Psyche eine bedeutende Rolle bei der Genesung spielt. Deswegen sollte man der Alternativmedizin zunehmend Beachtung schenken, finde ich.

    Ich fände es ja gut wenn richtige Ärzte mehr Zeit hätten sich ordentlich mit ihren Patienten zu unterhalten ... dann müsste man nicht für teuer Geld mit einem Homöopathen quatschen um sich ernst genommen zu fühlen.

    Zitat

    Klar doch; wenn mann/frau so konsequent ist ALLE nicht evidenten Therapien abzulehnen... ;-D


    Cetus

    Zitat

    Was ist dann?


    Verstehe jetzt deinen Beitrag und Zusammenhang zu meinem Post nicht.

    DAS ist doch ganz einfach zu verstehen: du lehnst Homöopathie wegen angebl. fehlender wissenschaftlicher Evidenz ab. Insofern müsstest du konsequenterweise ALLE Therapie- und Diagnoseverfahren OHNE wissenschaftliche Beweise ablehnen, wie da wären: z.B. Krankengymnastik, Massage, Kneipp, alle Ordnungstherapien usw. usw. usw. ;-D

    Mich würde mal interessieren, ob Bioresonanz hier bei irgendjemandem geholfen hat.


    Ich hatte da vor kurzem einen Termin, wo ich zwei Metallelektroden in der Hand halten sollte und der Therapeut mit einer Art WÜnschelrute vor seinem Gerät saß.


    Dooferweise habe ich ein wenig Ahnung von Physik und das was er mir zur Funktionsweise erzählt hat war naturwissenschaftlich betrachtet nahezu kompletter Unsinn. Ich musste mir die ganze Zeit das Lachen verkneifen (oder doch das Weinen, weil es ja mein Geld war?)


    Nun aber meine Frage: Hat die Methode bei irgendwem geholfen? Nur weil die Erklärung dahinter Schwachsinn ist, heißt das ja nicht, dass es nicht funktioniert ;-)

    Zitat

    DAS ist doch ganz einfach zu verstehen: du lehnst Homöopathie wegen angebl. fehlender wissenschaftlicher Evidenz ab. Insofern müsstest du konsequenterweise ALLE Therapie- und Diagnoseverfahren OHNE wissenschaftliche Beweise ablehnen, wie da wären: z.B. Krankengymnastik, Massage, Kneipp, alle Ordnungstherapien usw. usw. usw. ;-D


    Cetus

    Ich lehn Homöopathie ja garnicht ab wegen fehlender Evidenz einer Wirksamkeit, sondern wegen Evidenz der Unwirksamkeit.