alle männer mit denen ich je zusammen war, schmeicheln immer meine ganz besonders weiche haut. dass ich schon immer ins badewasser pinkel sag ich nur denen dies vertragen können;-). meiner pickeligen haut hilft es auch gut.


    nun ja urin war nicht immer eklig. früher wurden u.a. wäsche, haare mit urin gewaschen. windeln aus unbehandelter schafswolle (lanolin) werden nach gebrauch einfach getrocknet und niemals stinken. bis ins 19. jahrhundert kam zum haltbar machen der stofffarbe nur urin in frage. in notzeiten, wenn keine medikamente vorhanden waren, konnte urin noch helfen (difterie im 1. weltkrieg). mit dem trinken von urin verlängerte man den meskalin -oder pilzrausch u.s.w.

    Zitat

    eine krankhafte Voreingenommenheit

    ja, die welt heute ist schon neurotisch:=o

    ,,aber muss das unbedingt in der Öffentlichkeit sein"


    Was ist die Öffentlichkeit? doch nicht, wenn ich mir zu Hause oder bei Bekannten/ Freunden auf dem Sofa sitze und an meinem Glas mit Urin nipple. Andere schütten sich ein Bier oder wein nach dem anderen rein- ich bin halt ein Individualist! Es ist Tatsache, dass es mir gut bekommt. Ich habe keine Darmprobleme mehr, mein Appetit hat sich wieder soweit verbessert, dass ich wieder normal essen kann.


    Es gibt viele Menschen, die keine Beziehung zu ihrem eigenem Körper haben, die sich nicht mal selbst nackt vor dem Spiegel betrachten können. Ist das normal?

    Also ich kann ganz gut mit meinem Körper und mein Pipi find ich auch voll ok. All die Therapiemöglichkeiten die hier beschrieben und verlinkt wurden - z.T. hab ich das selbst schon gemacht, da ist nix dabei, wo ich mich jetzt schütteln müsste.


    Jedoch hörts dann tatsächlich für mich bei der Vorstellung auf, ich säße abends bei Bekannten, die grad Pisse trinken. Das wär mir zuviel Info, die ich garnicht haben mag... :(v :|N

    Bin leicht amüsiert...

    Obwohl Ekel mir in diesem Zusammenhang völlig fremd war/ist (siehe oben), war mir doch zu jedem Zeitpunkt bewusst, dass es sich um Urin und eben nicht um "ein Getränk wie jedes andere" handelt. Ja, dieses Bewusstsein war in gewissem Sinn sogar die Voraussetzung dafür, mich locker und neugierig auf besagte Trink-Experimente einzulassen. Ich konnte und wollte mir nicht vormachen, es ginge dabei um ein ganz normales Getränk, das mir sozusagen "nur zufällig" bis dato unbekannt war.


    Wäre es das wirklich, dann wäre es viel uninteressanter gewesen. Gerade die Besonderheit war ja der Motor der Neugier. Urin trinken ist nicht nur eine Geschmackserfahrung, sondern auch eine Selbsterfahrung. Wenn es letzteres im Bewusstsein nicht mehr ist, verliert es seinen Reiz, jedenfalls für mich, obwohl ich den Geschmack ja durchaus mag. Aber ein kühles Bierchen schmeckt mir nun mal zum Feierabend oder in geselliger Runde eindeutig besser... ;-)


    Die Vorstellung eines gepflegten Schoppens Pisse als Alltagsroutine in derartigen Genuss- und Relax-Situationen erschiene mir dann doch eher als gespielte denn als wirkliche Normalität. Als eine Art Snobismus. Es wird kein normales Getränk, nur weil man so tut als wäre es eins, während man doch zugleich ganz genau weiß, dass es das eben nicht ist.


    Der wahre Individualist

    hat das nicht nötig ;-) :-p


    Das wäre ja fast so, als würden jene Leute, die aus rituellen bzw. Selbsterfahrungs-Gründen barfuß über glühende Kohlen laufen, das als normalen Spaziergang deklarieren. Es ist aber nun mal kein normaler Spaziergang, und es findet - nach allem, was ich darüber gehört habe - auch nicht in der gleichen mentalen Verfassung wie ein normaler Spaziergang statt.


    Siggi, nix für ungut, hoffentlich bist du jetzt nicht angepisst... ;-D


    P.S. Soeben fragt mich mein Sohn, der gerade den Abendbrottisch deckt, was ich trinken will. Musste unwillkürlich loslachen, er hat mich nur verständnislos angesehen...