Zitat

    Thomas Kroiss (geboren 1948 in Wien) ist ein umstrittener österreichischer Arzt, Buchautor und Scientologe

    und dem vertraust du mehr als einem normalen Arzt???


    weißt du, ich kann verstehen, dass du dich an alles klammerst in so einer situation. trotzdem solltest du aber den blick dafür behalten was dieser mensch so anbietet.


    wenn man krebst so wirklich heilen könnte, denkst du dann wären nicht viel mehr leute schon geheilt?


    ich drücke dir und deiner mutter die daumen, dass ihr diese zeit mit viel kraft übersteht aber lass dich bitte nicht von so einem sorry mist verrückt machen.

    @ :)

    @ Brandmarke

    :)^


    Genau so ist es...

    @ Anck

    Zitat

    Ihre Ärztin hat auch gesagt, dass die Chemo auf sie abgestimmt ist, aber als ich fragte wann man mal eine Kontrolle macht, um zu sehen wie gut die Chemo wirkt, kam als Antwort: Erst nachher in der Nachsorge. So nach dem Motto: Machen wir mal eine Chemo, mal sehen, vielleicht ist der Krebs weg, vielleicht auch nicht, oder er kommt bald wieder... unter anderem das wird auch bei der Schulmedizin bemängelt.

    Das ist normal, dass erst später kontrolliert wird. Immerhin arbeitet die Chemo nicht nur im Moment der Infusion, sondern auch noch Wochen später und daher braucht es auch dementsprechend lange, bis man wirkliche Erfolge nachweisen kann. Das hat nichts mit "experimentellem" Herumgeschludere zu tun, sondern einfach damit, dass eine Chemo nicht ad hoc wirkt.


    Steh deiner Mutter bei und verunsichere sie nicht noch weiter. Lila hat schon die Misteltherapie als Begleittherapie genannt, dagegen ist auch nichts einzuwenden. Aber immer in Verbindung mit der Schulmedizin... es hilft einfach nichts anderes.


    Lg

    ...also ich kenne auch Frauen, bei denen mit der üblichen Chemotherapie Brustkrebs erfolgreich behandelt wurde.


    Ich will aber folgendes zitieren:


    Berliner Zeitung (März 2009), Artikel: Krebsmedizin auf hohem Niveau. Noch immer werden viele Krebsarten in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt. (jetzt ein Zitat) "In unserer Region trifft das auf rund 60% der Patienten mit häufigen Tumorarten zu - wir waren sehr erschrocken, als wir das feststellten", berichtete der Strahlenmediziner Rolf Sauer vom Universitätsklinikum Erlangen gestern vor Journalisten in Berlin.


    weiter im Text des Artikels: "auch in anderen Teilen Deutschlands sei die Versorgung von Tumorkranken längst nicht immer optimal, beklagte der Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Friedrich Carl Janssen. Ein bundesweites Netzwerk von Spitzenzentren der Krebsmedizin soll das ändern..."


    Wenn ich eine Diagnose "Krebs" hätte, würde ich zu einem dieser Zentren fahren... Dem normalen Arzt um die Ecke traue ich auch nicht.


    Ich schreibe vllt. später noch etwas zu dem jüngsten 12-seitigen SPIEGEL-Artikel, Titel: "Mediziner zweifeln am Nutzen von Gesundheits-Checks". Gerade bei Brustkrebs gibt es Falschdiagnosen und Fälle, wo behandelt wird, was sich von selbst regeneriert hätte... Da ist eine Frau am Thema dran. Prof. Dr. Ingrid Mühlhauser, Universität Hamburg (google).

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    Mit Scientologen will ich aber auch nichts zu tun haben und bei Krebs kann man sich nicht allein auf Alternativmedizin verlassen.


    Brustkrebs ist oft heilbar.


    Bei Krebsarten, die als unheilbar gelten, ist es aber die Frage, ob man sich den Torturen der Gesundheitsindustrie aussetzen soll und dann eben elendig lebt die letzte Zeit. Ich habe kaum praktische Erfahrung, aber viel gesehen und gelesen. Manchmal kann man mit einem sehr langsam wachsenden Tumor alt werden.

    Zitat

    wer krebs mit irgendetwas anderem als der schulmedizin behandeln will, hat das leben des betreffenden auf dem gewissen.

    Wer hat das Leben der Krebspatienten auf dem Gewissen, denen die Schulmedizin nicht helfen konnte?

    Zitat

    alternativmediziner, die meinen, krebs mit ihren eigenen methoden heilen zu können, sollte man eigentlich anzeigen.

    Es steht Dir frei, das zu tun. Für den Betroffenen zählt nicht Dein Pauschalurteil, sondern der persönliche Erfolg.

    @ Anck

    Ich finde Krebs zu ernst für jegliche Experimente. Die der Schulmedizin genau so wie die der Alternativmedizin. Ich würde nach einem Komplementärmediziner suchen. Einem, der nicht dem Nischendenken unterliegt, daß eine Methode die allein richtige ist. Es geht darum, genau abzuwägen, ob man die Ursache für den Krebs (@Brandmarke: "Zufälle" sind noch nicht erkannte Zusammenhänge!) beseitigen kann, oder bereits die schwereren Geschütze der Schulmedizin aufgefahren werden müssen. Die haben zwar heftige Nebenwirkungen, können aber auch die gewünschte Wirkung hervorrufen. In diesem Fall kann die Komplementätmedizin die negativen Auswirkungen auf den übrigen Organismus begrenzen und den Umgang mit ihnen erleichtern.


    Nicht zu vergessen ist auch die Unterstützung für die Angehörigen.

    Zitat

    Wer hat das Leben der Krebspatienten auf dem Gewissen, denen die Schulmedizin nicht helfen konnte?

    lol das ist wohl eine grundsatzfrage. gott? die evolution? wissenschaftlich betrachtet ist krebs nichts anderes als eine alterserscheinung, die durch zufall (und div. einflussfaktoren) auch früher entstehen kann.


    die fehler bei der replikation haben eben deshalb persistiert, weil der mensch eigentlich gar nicht so lange leben sollte. nach der fortpflanzung ist er eben für die evolution nicht mehr relevant. die evolution hat also gegen krebs deshalb nichts getan, weil es nicht notwendig war. also ist wohl die natur schuld.