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    Hallo, Anck,


    heilen kann die Schulmedizin wirklich nicht, aber oft das Schlimmste verhindern, oder einen Schaden erträglicher machen, oder...


    eigentlich kannst du jetzt gar nichts machen, weil eben jeder Angst hat, man versäumt eine lebenswichtige schulmedizinische Maßnahme, und man müßte voll ihr vertrauen. Dabei kocht sie auch nur mit ihren (dürftigen) Mitteln, aber man denkt halt: was machen können (Chemo) ist besser als bloß abwarten, und da muß man dann wirklich abwägen, welche Nebenwirkungen die Chemo hat, und wie gut ansonsten die Aussicht auf Heilung aussieht. Den Prozeß der Angst, den geht gerade deine Mutter ganz allein.


    Freilich gibt es Tausende (!) von Möglichkeiten, den Körper zu stärken, aber das ist immer möglich, nicht nur bei Krebs. Man muß sich dessen gewahr werden, daß Gesundheit durch eigene Vorsorge passiert, durch den eigenen Versuch, sich ins Gleichgewicht seiner Lebenskräfte zu bringen. Was sonst so nach Lust und Laune aussieht, ist bei der Diagnose bösartig ein Wettrennen mit der Zeit. Die Frage ist: würde deine Mutter mit alternativen gesundheitlichen Methoden es schaffen, ohne Chemo auszukommen? Oder gibt ihr die Chemo den Rest?


    Mein Schwiegervater hat durch seinen Darmkrebs eine äußerliche Veränderung erfahren, er war dann Zuhause, hatte nicht mehr soviel Streß. Nicht nur die Operation, sondern auch andere Lebensweise hat zu einem anderen Gleichgewicht geführt. Heilung kann man niemandem aufzwingen. Ich weiß, wovon ich rede, bin ja bei meinem Vater auch machtlos.


    Wenn du ein paar Tipps möchtest, die mir jetzt spontan einfallen, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mehr Obst zu essen, da dies unsere Urnahrung darstellt. Was der richtige Weg ist, das ist schon die Frage: zu welchem Arzt gehe ich, fällt er die richtigen Entscheidungen für meine Gesundheit??


    Mal hält man Therapien für unbedingt notwendig, dann ändert sich wieder die Meinung der Schulmedizin, es gibt nicht unbedingt das 100% richtige Wissen.


    Man sollte von allem das Beste mitnehmen. Ich würde mich an Stelle deiner Mutter wirklich für die neueste Forschung in der Krebstherapie interessieren. Es gibt soviele auch sinnvolle Ansätze. Für mich hat jede Erkrankung auch eine geistige Seite, die einem die Augen für den Zweck des Leidens öffnet. (Kauf' dir mal ein Buch von "Dahlke"). Dies ist eine notwendige Ergänzung, die nur ergänzend, aber vielleicht sogar primär am wichtigsten ist.


    Freilich ist die Alternativmedizin unschlagbar gut in der Krebstherapie (halt langsamer, als eine kleine Minischnecke!!). Es gibt auch positive Beispiele, z.B. einer Bekannten von mir, die machte immer wieder eine Fastenkur, durch die sie den Krebs zurückdrängte (bitte nicht einfach so machen, Krebs zehrt ja eh schon aus, sie ist sehr, sehr beleibt). Sie hat ihn wohl besiegt, es ist schon zig Jahre her. Einmal fiel sie beim Röntgenarzt um, wurde ins Krankenhaus eingeliefert, und dann hat man sie unter falschem Vorwand (AB) heimlich als Versuchskaninchen mißbraucht (ließ sich das Medikament auf dem Infusionsbeutel vorlesen). Sie hat sich mit letzer Kraft aus dem Krankenhaus selber entlassen, und das war wohl sehr gut für ihre Gesundheit. Gut, es muß ja nicht immer so negativ laufen, aber sie hatte einen entsprechenden Naturarzt oder -heiler, der wußte, was für sie gut ist.


    Einen guten, seriösen Mediziner, der wirklich an der Forschung ist, zu finden, wäre die eine Seite, (und der den Patienten respektvoll behandelt, ihm seine Entscheidung für seinen Körper selber treffen lassen möchte), andererseits sollten wir uns alle ernstlich für unsere Gesundheit einsetzten.

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    Hallo Anck


    Ich bin jemand der voll und ganz der Schulmedizin vertraut und das hat auch seinen Grund . Meine Geschichte beginnt im Okt. 04 da fing meine Mutter an über leichte Magenschmerzen zu klagen , aber sie ist kein Mensch der bei jeder Kleinigkeit zum Arzt geht. Als im Jan . 05 die Schmerzen nicht besser wurden kam sie nun um einen Besuch bei ihrem Hausarzt nicht rum . Von Jan. 05 bis Mai 05 wurde sie auf verschiedene Krankheiten untersucht bis im Juni eine Magenspiegelung anstand und dann ging alles ganz schnell innerhalb von zwei Tagen stand die Diagnose MAGENKREBS besonders schleimige und bösartige Form und schon im fortgeschrittenen Stadium . Für uns alle brach eine Welt zusammen es war einfach unfaßbar. Uns wurde der Boden unter den Füßen weggezogen alle taub vor Schmerz . Sofort OP dabei wurde ihr der Magen und die umliegenden Lymphknoten entfernt. Befund der SCHEIß KREBS hat sich wie ein Wunder noch auf keine anderen Organe breit gemacht. Nun wurde eine Ärztekommision gebildet die jetzt ganz genau die Therapie für meine Mutter ausarbeiteten. Natürlich Schulmedizinisch Chemo und Bestrahlung. Wir alle haben den Glauben nie an der Schulmedizin verloren und wir wurden belohnt . Die Operation liegt fast auf den Tag genau 5 Jahre zurück und meine Mutter erfreut sich bester Gesundheit zwar ohne Magen aber ihr geht es super gut , gerade war wieder eine Untersuchung dran und sie war i.o. Der operierende Chefarzt damals empfohl uns ihr sobald sie wieder essen konnte nach der op Taubenbrühe mit ins Krankenhaus zu bringen soll eine heilende Wirkung auf den geschwächten Körper haben . Dazu noch viel viel frisches Obst und Gemüse essen ,gibt viel Obst was Krebszellen ärgert . Und vor allen Dingen nie den Glauben daran verlieren das sie auf jeden Fall wieder gesund wird .

    manchmal klappt die Heilung und manchmal nicht.


    Konnte denn deine Mutter später wieder arbeiten oder war/wurde sie Rentnerin?


    Hier ist eine Frau an Brustkrebs erkrankt. Nach einiger Zeit wurde sie von ihrem Arbeitgeber entlassen. Jetzt gilt ihre Erkrankung als geheilt. Sie sucht vergeblich nach einer neuen Arbeitsstelle...

    Brandmarke,


    bevor du in einem anderen Faden einen Ausschlag bekommst (ich kann aber die dort besagten Angaben nicht beurteilen):


    Was sagst du denn zu der Äußerung in einem Artikel der Berliner Zeitung (März, 2009, Lilo Berg), den ich vor ein paar Tagen zitiert habe?


    Zitat nochmals: Noch immer werden viele Krebskranke in Deutschland nicht nach dem neuesten Stand des medizinischen Wissens behandelt. "In unserer Region (Mittelfranken) trifft das auf rund 60% der Patienten mit häufigen Tumorarten zu - wir waren sehr erschrocken, als wir das feststellten", berichtet der Strahlenmediziner Rolf Sauer vom Universitäteklinikum Erlangen gestern vor Journalisten in Berlin. Die Region Mittelfranken ist keine Ausnahme. Auch in anderen Teilen Deutschlands sei die Versorgung von Tumorkranken längst nicht immer optimal, beklagte der Vorsitzende der Vorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Friedrich Carl Janssen.


    Ich sehe also keinen Grund für die Selbstgerechtigkeit der Schulmedizin, wie sie vllt. Brandmarke andeutet.


    Die Aussage oben bedeutet: Bei 6 von 10 Krebspatienten bei häufigen Tumorarten (wer weiß, wie bei seltenen Formen vllt. gerätselt wird) gibt es bekanntermaßen bessere und offenbar gesicherte Behandlungsmöglichkeiten - hoffentlich auch im Rahmen der Möglichkeiten. Das ist doch schlimm.


    Deshalb sollten seriöse alternative Praktiker selbstverständlich ein legitimes Recht auf Mitreden haben - schon mal.


    Brandmarke, so "wisschenschaftlich" ist Medizin übrigens nicht, aber die Definition für "Wissenschaft" wurde von einigen Disziplinen inzwischen seeeeehr weit gespannt...

    Zitat

    Was sagst du denn zu der Äußerung in einem Artikel der Berliner Zeitung (März, 2009, Lilo Berg), den ich vor ein paar Tagen zitiert habe?

    ja, was kann man dazu schon sagen? neue methoden brauchen zeit, sich zu verbreiten. ärzte können mit ihrer erfahrung arbeiten oder mit neuesten behandlungsvarianten, die von einem kreise aus 'experten' als beste wahl auserkoren worde sind. die frage ist, wer recht hat. bei objektiv beurteilbaren ergebnissen und nachvollziehbaren entwicklungen ist das sehr leicht. jedoch gibt es immer noch viele bereiche, in denen die medizin nicht ausgereift ist. das wird sie auch nie sein.


    medizin ist keine exakte wissenschaft, da sie mit organismen arbeitet, die so vielen einflüssen ausgesetzt sind und so viele unterschiede aufweisen, dass es oftmals schwierig ist, DIE perfekte behandlung auszuwählen.


    ich habe nie behauptet, dass die medizin anspruch auf perfektion erhebt. aber ich bin froh, dass es sie gibt. mir scheint aber, viele erwarten zu viel.


    natürlich darf man eine optimale behandlung erwarten, aber wer legt diese fest? das sind auch nur menschen, die sich irren können. was optimal ist, ist nicht immer so eindeutig.


    grundsätzlich ist es aber natürlich richtig, dass behandlungen, die unbestreitbar besser sind als andere, eingesetzt werden sollen. passiert das nicht, ist es ein fehler. niemand bestreitet, dass diese vorkommen. dadurch aber die gesamte schulmedizin zu verurteilen, ist genauso falsch.


    im grunde ist es mir ja egal, wenn menschen zu wunderheilern gehen, die oft nur verzweiflung ausnutzen um geld zu machen, oder einer überzeugung unterliegen, die keine absicherung hat. diese menschen entscheiden sich für ihren weg, ich werde sie dafür nicht verurteilen. ich bin aber der überzeugung, dass die schulmedizin die bessere alternative ist. ohne anspruch auf perfektion.

    Zitat

    Die Aussage oben bedeutet: Bei 6 von 10 Krebspatienten bei häufigen Tumorarten (wer weiß, wie bei seltenen Formen vllt. gerätselt wird) gibt es bekanntermaßen bessere und offenbar gesicherte Behandlungsmöglichkeiten - hoffentlich auch im Rahmen der Möglichkeiten. Das ist doch schlimm.

    das ist nur eine mögliche interpretation des zitats. mehr details zu den genannte aussagen würden die möglichkeiten der auslegung einschränken. so dürftig wie es formuliert ist, lässt sich nur wenig ableiten.

    Zitat

    Deshalb sollten seriöse alternative Praktiker selbstverständlich ein legitimes Recht auf Mitreden haben - schon mal.

    natürlich. ich bin immer für dialog. aber auf einer basis, die nicht auf religiös anmutenden überzeugungen beruht sondern empirische forschung als grundlage hat. das schließt die meisten heilpraktiker schon mal aus.

    Zitat

    im grunde ist es mir ja egal, wenn menschen zu wunderheilern gehen, die oft nur verzweiflung ausnutzen um geld zu machen, oder einer überzeugung unterliegen, die keine absicherung hat.

    Das ist mit der Schulmedizin nicht anders. Da bemerken wir nur nicht, wie die Verzweiflung zu Geld gemacht wird, weil die Kosten auf die Gemeinschaft der in der Kasse Versicherten übergehen.


    Übrigens gibt es zwischen Schulmedizin und Wunderheilern ein weites Feld mit vielen Methoden. Ein deutsches Forscherteam (ich glaube von der Uni Mainz) untersucht seit Jahren im Auftrag der UNESCO weltweit alle Methoden, denen Heilwirkung nachgesagt wird. Dabei steht nicht die Erklärbarkeit an erster Stelle, sondern die statistisch gesicherte Erfolgsquote. So ist ein inzwischen mehrbändiges Werk, eine Art TÜV für Heilmethoden, entstanden.

    Zitat

    ich bin immer für dialog. aber auf einer basis, die nicht auf religiös anmutenden überzeugungen beruht sondern empirische forschung als grundlage hat. das schließt die meisten heilpraktiker schon mal aus.

    Ich finde, das hast Du unglücklich formuliert. Da beißen sich die Dialogbereitschaft am Anfang und das Pauschalurteil über "die meisten Heilpraktiker" am Ende.

    Zitat

    Die Aussage oben bedeutet: Bei 6 von 10 Krebspatienten bei häufigen Tumorarten (wer weiß, wie bei seltenen Formen vllt. gerätselt wird) gibt es bekanntermaßen bessere und offenbar gesicherte Behandlungsmöglichkeiten - hoffentlich auch im Rahmen der Möglichkeiten. Das ist doch schlimm.

    Dass 6 von 10 Krebspatienten [...] nicht nach dem neusten Stand der Schulmedizin behandelt werden, spricht in keiner Weise gegen die Schulmedizin.


    Es wendest sich gegen jene, die die Schulmedizin etweder ignorieren, oder nicht nach dem neuesten Stand anwenden.

    Hauptsache, man wird gesund, egal, wer oder was heilt. Wie gesagt, die Schulmedizin kann nicht heilen, sie kann den Körper nur irgendwie unterstützen, genau wie auch manche Alternativmethoden. Es geht nicht um Schulmedizin, oder wieviel Geld ein Nichtschulmediziner benötigt, sondern um Hilfe.


    Problem: Geld, und Zeit, und Erfahrung, um entweder alles auszuprobieren, oder rauszufinden, was hilft.


    Manchmal muß man auch was unterlassen, und das sind Nebenwirkungen, die man ersparen möchte. Es geht doch, mit der Entscheidung, schon mit dem Antibiotika (bei anderen Erkrankungen) los. Oder das Risiko einer nicht ungefährlichen OP. Gesichert ist jedenfalls, daß man noch viel zu wenig weiß, und Möglichkeiten der Erforschung gäbe es viele, nur, wenn dann eine andere Theorie herauskommt, die zeigt, daß man sich bisher geirrt haben könnte, wird diese nicht unterstützt, und das Heilmittel darf nicht gefunden werden, ist so.


    Man braucht nur so Bücher wie "Krebs bankrott" oder "Unheilbare Krankheiten" lesen, dann weiß man, daß eine Lösung ebenso einfach wäre, wie das Energieproblem mit neuen Technologien zu lösen, wäre die politische/wirtschaftliche Erlaubnis dazu gegeben. Aber: Es reagiert ja das Geld. Andere Menschen würden dann weniger Geld verdienen (aber auf Dauer funktioniert dieses Prinzip der Bereicherung auf Kosten der Armen auch nicht).

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