Zitat

    ach, dann schüttet der körper also das anti-krebs-mittel aus, damit die zellen auch schön wissen, dass sie redifferenzieren sollen? dafür gibt es an der zelle natürlich auch einen geeigneten rezeptor, denn die tumorzelle ist ja so nett, dass sie so eine möglichkeit natürlich offen lässt. die denkt sich dann: mann, ist der blöd, da hab ich so einen schönen rezeptor auf der zelle und er nutzt ihn einfach nicht.


    mal ehrlich, hast du auch ein paar fundierte details, die mehr sind als nur eine überzeugung? die will ich dir natürlich nicht nehmen, aber es gibt keinen wie auch immer gearteten hinweise dafür, dass sich der körper selbständig gegen krebs wehren könnte. es ist eher so, dass der körper den krebs gar nicht wahrnehmen kann.

    es gibt keinen Hinweis dafür daß sich der Körper selbstständig gegen Krebs wehren könnte? Ich finde eine Spontanremission ist schon ein Hinweis.


    [...]

    Zitat

    "Z.B ist in Krebszellen die Anzahl der Mitochondrien um bis zu 80% reduziert und um diesen Mangel wieder zu beheben, grob gesagt, gibts schon Möglichkeiten und Therapien."


    wo soll das ein beispiel für die körpereigene abwehr sein? hier geht es um medikamentöse therapien. diese sind noch weit davon entfernt, überhaupt in studien belegte ergebnisse zu liefern. der ansatz ist aber gut.


    Brandmarke

    es geht ja bei den Immun-/Zellsymbiosetherapien nicht um Stärkung der Abwehr (Krebs ist ja kein Erreger, den man bekämpfen muss) sondern um die Stärkung /Wiederherstellung der Zellfunktionen. Es handelt sich (lt. den Forschern bzw. Dr.Kremer) bei Krebs um eine FUNKTIONELLE Störung der Wechselschaltung zwischen den Mitochondrien und den beiden Zellkernsubgenomen, wobei es dann zur Störung in der Atmungskette kommt, es kommt zur Fehlmodulation von ATP und die betreffenden Zellen schalten auf diese sogenannte "evolutionsbiologisch programmierte Schutzschaltung": der Inaktivierung der Mitochondrien.


    Genau das hat auch Otto Warburg vor 80 Jahren entdeckt, daß Krebszellen abweichend von normal differenzierten Zellen das "universelle Energieträgermolekül Adenosintriphosphat (ATP) überwiegend nicht mithilfe des molekularen Sauerstoff in den Zellsymbionten (Mitochondrien) produzierten. Damit hatte Warburg als erster das "Atmungsferment" in den Mitochondrien dargestellt und bekam dafür 1931 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Er entdeckte, daß Krebszellen das ATP grösstenteils ausserhalb der Mitochondrien im Zellplasma aus Abbauprodukten des Zuckers (Glukose) mithilfe von Enzymen synthetisierten (Fermentation) AUCH WENN Sauerstoff vorhanden war! 1944 sollte er seinen zweiten Nobelpreis bekommen, Hitlers generelles Verbot für Deutsche, diese Ehrung anzunehmen verhinderte es aber.


    Jedenfalls ist dies die dahinterstehende Grundlagenforschung, die 2006 vom Team um Prof. Michael Ristow bestätigt wurde, indem sie das Protein "Frataxin" in die Mitochondrien einsetzten um damit auf diese Weise den Tumor zu mehr oxidativen Stoffwechsel zu zwingen.


    Speziell hier gibts allerdings noch keine Therapien, weil es noch erprobt werden muss ob dieser Ansatz überhaupt auf den Menschen umzusetzen ist.


    Das Ziel der übrigen von mir genannten Therapien ist jedenfalls diese funktionellen Störungen mittels "biologischer Ausgleichstherapie" zu renormalisieren und bisher sind die Resultate anscheinend ziemlich hoffnungsvoll, werden aber bisher nur von den privaten Krankenkassen bezahlt.


    http://www.naturheilpraxis-simmern.de/doc/Einladung%20CST%201.Juli.pdf

    Zitat

    Ich finde eine Spontanremission ist schon ein Hinweis.

    ja, wenn man an wunder glaubt ;-)


    ansonsten ist es eher erklärbar damit, dass sich der tumor durch zu schnelles wachstum, zu wenig blutversorgung, langfristig schadhaften mutationen oder irgendwelche stoffwechselproblemen selbst killt. das kommt aber sehr selten vor.

    Zitat

    es geht ja bei den Immun-/Zellsymbiosetherapien nicht um Stärkung der Abwehr (Krebs ist ja kein Erreger, den man bekämpfen muss) sondern um die Stärkung /Wiederherstellung der Zellfunktionen. Es handelt sich (lt. den Forschern bzw. Dr.Kremer) bei Krebs um eine FUNKTIONELLE Störung der Wechselschaltung zwischen den Mitochondrien und den beiden Zellkernsubgenomen, wobei es dann zur Störung in der Atmungskette kommt, es kommt zur Fehlmodulation von ATP und die betreffenden Zellen schalten auf diese sogenannte "evolutionsbiologisch programmierte Schutzschaltung": der Inaktivierung der Mitochondrien. [...]

    für mich hat das nichts mit alternativmedizin zu tun. das ist forschung. sobald es gesicherte, positive ergebnisse gibt, wird es auch angewandt werden. bis dahin lässt sich nur spekulieren.

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    @ Moerus1

    Zitat

    ich bitte dich mal aus gutem Grund ;-), deine Meinung zu sagen, ob "metaphysische Kräfte" bei der Heilung von Krankheiten wirklich nichts ausrichten können. Ich sehe auch erst seit einiger Zeit, dass da einiges dran sein muss.

    Laß mich mal diese "metaphysischen Kräfte" etwas locker betrachten als Zusammenhänge, die offensichtlich bestehen, aber noch nicht erklärbar sind. (Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bezieht sich der "gute Grund" auf einen Bus.)


    Diese Kräfte können nicht nur nicht nichts ausrichten ;-), sondern sind sogar die Grundlage der Heilung. Vor einigen Monaten hatte ich die Gelegenheit zu mehreren kurzen Gedankenaustauschen mit einem Physiker. Er bezeichnete den Glauben als die wirkungsvollste Medizin, die gleichzeitig auch ohne Nebenwirkungen bleibt. Dabei war der Glauben nicht im religiösen Sinn gemeint. Wer ausschließlich an die Schulmedizin glaubt, wird genau das bestätigt bekommen. Nur sie kann ihn heilen. Wer sie verteufelt und stattdessen voll und ganz auf Homöopathie abfährt, wird nur durch Globuli geheilt werden können. Wer den Lebensmut verloren hat und an gar keine Methode mehr glaubt, den wird auch keine mehr heilen können.


    Hippokrates meinte: "Medicus curat, natura sanat." Mir fällt gerade nicht ein, von wem die Bemerkung stammt, daß die Medizin die Kunst ist, den Patienten zu unterhalten, während die Natur heilt.


    Krebs ist keine Alterserscheinung. Er befällt nicht nur alte Menschen, und er befällt auch nicht alle alten Menschen. Krebs läßt sich in manchen Formen durch die Schulmedizin gut behandeln. Dabei wird aber immer nur das Symptom durch Chemikalien, Strahlung oder das Skalpell(*) auf- oder herausgelöst. Die Ursache wird damit nicht beseitigt. Eine ernsthafte Therapie wird immer alle denkbaren Aspekte berücksichtigen. Sie wird mit Hilfe der Schulmedizin die akuten Beschwerden behandeln. Und sie wird mit Hilfe weiterer Verfahren aber auch zu verhindern versuchen, daß der Körper das Zeichen für eine Disharmonie nochmal oder neu setzen muß.

    Zitat

    Und es ist auch zu verstehen, wenn es irgendwie gelingen würde, das Immunsystem spezifisch zu stimulieren...

    Der menschliche Körper hat drei Grundsysteme. Stoffwechsel, Immun- und Nervensystem. Natürlich gibt es Methoden, das Immunsystem spezifisch zu stimulieren. Wichtiger ist aber, alle drei Systeme in Einklang zu bringen. Dabei geht es um Einklang - Klang - Harmonie! Krankheiten sind (körperliche) Reaktionen auf Blockaden in der energetischen Kommunikation der Zellen.

    Zitat

    Die Fähigkeit mit spiritistischen Mitteln zu heilen, dürften aber Ausnahmepersönlichkeiten haben.

    Leider sind sie keine Ausnahmen, diese Scharlatane. Vielleicht reden wir da aber auch nur aneinander vorbei. Für mich ist Spiritismus negativ belegt, und bezieht sich auf Geisterbeschwörung. Der oft synonym verwendete Begriff der Spiritualität ist für mich dagegen positiv belegt, und bezieht sich auf eine Form intuitiven Erkennens. Das ist aber nicht Ausnahmepersönlichkeiten vorbehalten, sondern jedem Lebewesen möglich. Für Tiere ist es ganz normal. Für Kleinkinder auch. Nur die meisten erwachsenen Menschen müssen es erst wieder lernen. Und dann ist es noch ein Schritt vom Erkennen zum Helfen. Ich verwende dabei auch ganz bewußt nicht den Begriff des Heilens. Nach meinem Verständnis gibt es keine "Heiler". Jeder kann zum Heiler für sich selbst werden. Aber niemand kann andere Menschen heilen.


    (*) Ein Chirurg ist ein Arzt, der sich immer wieder wundert, wieviel man von einem Menschen wegschneiden kann, ohne ihn zu töten. (Sinngemäßes Zitat eines mir bekannten Arztes.)

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    Hallo, Anck,


    heilen kann die Schulmedizin wirklich nicht, aber oft das Schlimmste verhindern, oder einen Schaden erträglicher machen, oder...


    eigentlich kannst du jetzt gar nichts machen, weil eben jeder Angst hat, man versäumt eine lebenswichtige schulmedizinische Maßnahme, und man müßte voll ihr vertrauen. Dabei kocht sie auch nur mit ihren (dürftigen) Mitteln, aber man denkt halt: was machen können (Chemo) ist besser als bloß abwarten, und da muß man dann wirklich abwägen, welche Nebenwirkungen die Chemo hat, und wie gut ansonsten die Aussicht auf Heilung aussieht. Den Prozeß der Angst, den geht gerade deine Mutter ganz allein.


    Freilich gibt es Tausende (!) von Möglichkeiten, den Körper zu stärken, aber das ist immer möglich, nicht nur bei Krebs. Man muß sich dessen gewahr werden, daß Gesundheit durch eigene Vorsorge passiert, durch den eigenen Versuch, sich ins Gleichgewicht seiner Lebenskräfte zu bringen. Was sonst so nach Lust und Laune aussieht, ist bei der Diagnose bösartig ein Wettrennen mit der Zeit. Die Frage ist: würde deine Mutter mit alternativen gesundheitlichen Methoden es schaffen, ohne Chemo auszukommen? Oder gibt ihr die Chemo den Rest?


    Mein Schwiegervater hat durch seinen Darmkrebs eine äußerliche Veränderung erfahren, er war dann Zuhause, hatte nicht mehr soviel Streß. Nicht nur die Operation, sondern auch andere Lebensweise hat zu einem anderen Gleichgewicht geführt. Heilung kann man niemandem aufzwingen. Ich weiß, wovon ich rede, bin ja bei meinem Vater auch machtlos.


    Wenn du ein paar Tipps möchtest, die mir jetzt spontan einfallen, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mehr Obst zu essen, da dies unsere Urnahrung darstellt. Was der richtige Weg ist, das ist schon die Frage: zu welchem Arzt gehe ich, fällt er die richtigen Entscheidungen für meine Gesundheit??


    Mal hält man Therapien für unbedingt notwendig, dann ändert sich wieder die Meinung der Schulmedizin, es gibt nicht unbedingt das 100% richtige Wissen.


    Man sollte von allem das Beste mitnehmen. Ich würde mich an Stelle deiner Mutter wirklich für die neueste Forschung in der Krebstherapie interessieren. Es gibt soviele auch sinnvolle Ansätze. Für mich hat jede Erkrankung auch eine geistige Seite, die einem die Augen für den Zweck des Leidens öffnet. (Kauf' dir mal ein Buch von "Dahlke"). Dies ist eine notwendige Ergänzung, die nur ergänzend, aber vielleicht sogar primär am wichtigsten ist.


    Freilich ist die Alternativmedizin unschlagbar gut in der Krebstherapie (halt langsamer, als eine kleine Minischnecke!!). Es gibt auch positive Beispiele, z.B. einer Bekannten von mir, die machte immer wieder eine Fastenkur, durch die sie den Krebs zurückdrängte (bitte nicht einfach so machen, Krebs zehrt ja eh schon aus, sie ist sehr, sehr beleibt). Sie hat ihn wohl besiegt, es ist schon zig Jahre her. Einmal fiel sie beim Röntgenarzt um, wurde ins Krankenhaus eingeliefert, und dann hat man sie unter falschem Vorwand (AB) heimlich als Versuchskaninchen mißbraucht (ließ sich das Medikament auf dem Infusionsbeutel vorlesen). Sie hat sich mit letzer Kraft aus dem Krankenhaus selber entlassen, und das war wohl sehr gut für ihre Gesundheit. Gut, es muß ja nicht immer so negativ laufen, aber sie hatte einen entsprechenden Naturarzt oder -heiler, der wußte, was für sie gut ist.


    Einen guten, seriösen Mediziner, der wirklich an der Forschung ist, zu finden, wäre die eine Seite, (und der den Patienten respektvoll behandelt, ihm seine Entscheidung für seinen Körper selber treffen lassen möchte), andererseits sollten wir uns alle ernstlich für unsere Gesundheit einsetzten.

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