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    Oh ja Krankheiten die von selbst wieder verschwinden lieben die Heilpraktiker natürlich. Dann können sie wieder behaupten, sie hätten geheilt und somit recht %-|

    Ist das bei Schulmedizinern anders? :=o

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    Schon mal was von evidenced based medicine gehört? Wenn in Studien nachgewiesen wurde, dass eine Methode mehr Menschen von ihrer Erkrannkung heilt, als ein Placebo wird jeder Schulmediziner die anwenden. Tja leider fallen alle Alternativen Methoden durch diese "Prüfung"

    Das ist de facto falsch. ;-) Auch ein "Alternativmediziner" verwendet nicht einfach Placebos. Und die beste "evidenced based medicine" nützt nichts, wenn sie gerade nicht hilft. Der Nachweis der Wirksamkeit einer Methode durch Studien mag beruhigen. Wer aber zu den Ausnahmen gehört, hat keinen Nutzen von dieser statistischen Arbeit.


    Daß nicht "alle Alternativen Methoden" durch die Prüfung der EbM fallen, hatten wir erst kürzlich am Beispiel der GERAC-Studien. Was sagt eigentlich die EbM z.B. zu den schulmedizinischen Krebs- und AIDS-Therapien? Sind die alle ausreichend erfolgreich? Liegt da die Meßlatte genau so hoch wie für die Alternativen?

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    Der Heilpraktiker versucht die Krankheit an der Wurzel zu behandeln, Ärzte verschreiben meist nur Tabletten zur Linderung des Übels und darin liegt der eigentliche Unterschied der Behandlungsmethoden.

    Das ist de facto falsch! Leider hält sich das Gerücht hartnäckig. Meistens ist es genau umgekehrt! Bei einer bakteriellen Infektion gibt der Arzt ein AB. Der Homöopath verschreibt fünf verschiedene Glaubuli: 1 gegen das Fieber, 1 gegen die Entzündung, 1 gegen Schmerzen, 1 zum Schlafen.... wer behandelt jetzt die Symptome und wer die Wurzel?

    Das waren 4... ;-) (SCNR) [Erbsenzählermodus aus]


    Die Wurzel behandelt, wer den Infektionsherd ein für alle Mal beseitigt, oder das Immunsystem stärkt, damit es selbst mit der Infektion fertig wird. Die zunehmende Resistenz der Bakterien gegen die Antibiotika wird allmählich zu einem ernsthaften Problem der Schulmedizin. Ob sie das mit der Phagentherapie in den Griff bekommt, ist fraglich. Ganz abgesehen von den sogenannten "Nebenwirkungen".


    Übrigens, Heilpraktiker sind nicht nur Homöopathen. Auch wenn die offensichtlich Deine ganz besondere Ablehnung haben.

    Warum wrd der Schulmedizin immer vorgeworfen, was sie alles nicht kann? Wenn die Schulmedizin nur zu 20% erfolgreich eine Krankheit bekämpfen kann, so ist das durchaus ein Erfolg im Vergleich zu einer alternativen Methode, die das vielleicht nur zu 10% schafft. Möglicherweise auch umgedreht... ;-)


    Das entweder-oder bringt nichts. Eigentlich waren wir in der Diskussion schon mal soweit, daß es keinen Anspruch der alternativen Medizin gibt, die Schulmedizin zu ersetzen, sondern zu ergänzen. Und welchen Grund gibt es, dagegen was zu sagen? :-o

    @ Hlodyn

    Es ist eigentlich schade das ein so junger Mensch wie du nicht bedenkt, das Schulmedizin und Alternativmedizin sich sinnvoll ergänzen. Dies haben sich auch viele von den Schulmedizinern schon zueigen gemacht. Sie greifen auf alternativ Methoden zusätzlich zurück und haben auch Lehrgänge darüber belget. Noch schlimmer finde ich das du jetzt schon trotz noch in Ausbildung besser dünkst als ein HP der in deinen Augen ja nur ein ja jeder Dummkopf sein kann. Wenn du dich deinen späteren Patienten genauso arrogant gegenüber verhälst, sind das sicher nicht die besten Voraussetzungen aus menschlicher Sicht, da du es dann auch nicht verstehen kannst und wirst wie dein Gegenüber sich Patient sich fühlt, da du ja weit über diesem schwebst und stehst.


    Und wenn du denkst das ein Facharzt nicht alles wissen muss, ist dies auch nicht richtig denn in der Allgemein medizin muss er alles wissen egal in welche Richtung er sich dann weiter spezialisiert. Auch ein FA musste während der FA-Ausbildung alle Fachbereiche durch laufen und erst in der letzten Zeit erfolgt die eigentliche Spezialiesierung soweit ist es mir von früher her bekannt. Denke aber das sich daran nicht allzuviel geändert hat.


    Ich glaube wenn es ein guter HP wird er auch sehr genau seine Grenzen kennen und sagen das er bei bestimmten Erkrankungen nicht helfen kann, das dies nur der Arzt kann. Aber das er unterstützend tätig sein kann. Dieses miteinander in der Behandlung kann sehr hilfreich für den Patienten sein.

    @ Majana

    Alkohol trinke ich kein tropfen. Das mit den kh trifft zu un das mit den süssigkeiten auch

    @ Rabenmutter2000

    beim Abnehmen bin ich schon wird aber irgendwie mehr statt weniger

    @ sperling33

    war schon in der Hautklinik in Erlangen. Die haben eine Darmspiegelung gemacht,raus kam das ich leichte ekzeme habe und hämos. mehr nicht. gaben mir dann eine creme mit der substanz von teer mit. half aber auch nichts

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    Habe auch für mich beschlossen, :)z das AB meinem Körper nicht mehr anzutun!

    Das ist auch meine Einstellung, es gibt nichts schlimmere als AB, und da viele (nicht alle) Ärzte gleich damit anfangen, grauenhaft. Meine Schwiegermutter bekam letzte Woche auch wieder das Wundermittel von ihrem Hausarzt, zwei Tage später kam sie von der Kloschüssel nicht mehr runter. Das Gift zerstört doch nur die Darmflora.

    ojaaa ich kenne einen chef der auch in china tcm studiert hat und nebenbei allgemeinmediziner ist...und da frag ich mich wie er überhaupt sein dr + prof. titel bekommen hat. wenn er sogar seine arbeitssachen zu seiner arzthelferin nach hause bringt, die mit nierenbeckenentzündung daheim liegt und lauthals behauptet in 1 woche ist sie wieder fit. und nierenbeckenentzündung ist ja nicht schlimm...diese AH ist nach einer woche wieder zum arbeiten und hat einen rückfall erlitten und lag danach 6 wochen flach. die einzige aussage von diesem arzt war, sie solle sich nicht so anstellen, es ist gar nicht so schlimm wenn man was mit den nieren hat...jaja...schon klar. ach ja, dieser arzt gibt auch seminare in TCM und wie lange dauert so ein crash-kurs??? entweder 1 ganzes weekend oder 1 woche...und man kann ja in so einer zeit ja sooooviell lernen..:=o:|N tut mir leid, aber zu so einem arzt mit crash-kurs würde ich niemals hingehen. :(v


    und das was ich auch schon erlebt habe, wenn die meisten ärzte nicht mehr weiter wissen, verschreiben sie gerne AB %-| das wundermittel überhaupt...ich habe letztes jahr mind. 7-8 AB's bekommen obwohl keinerlei bakterien nachgewiesen wurde. hab sie nach der 3 packung nicht mehr genommen...

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    Hatte vor 4 Wochen eine Blasenentzündung, der Arzt verschrieb mir AB. Die Schmerzen waren 1 Tag später weg aaaaaaaaaber mein Urin war immernoch ungewöhnlich dunkel und roch auch sehr stark!


    2 Wochen später kamen die Schmerzen zurück.


    Bin dann 80 Km zu dem HP meines Vertauens gefahren, der hat es dann gerichtet!

    ich bin mit meinen nieren auch in behandlung eines HP's und es ist viel besser geworden auch wenn das blut nicht ganz weggegangen ist.aber es ist wesentlich weniger geworden. er behandelt mich zwar weiter, legt mir aber trotzdem immer ans herz auch zu einem arzt zu gehen um endlich herauszufinden woher es kommt. aber seitdem ich bei ihm bin, sind meine nierenentzündungen auch viel besser und weniger geworden.:)^

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    Ganz ehrlich: So ein Arzt hätte mich das letzte mal gesehen! Fragt man die Ärzte die Homöopathie anbieten direkt, ob sie an die Wirkung der Globuli wirklich glauben, sagen fast alle: Nein!


    Die meisten begründen ihr Angebot damit, dass die Patienten drauf bestehen etc. Dann wird das Zeug halt auf ein grünes Rp geschrieben und gut! Da wird dann ganz bewusst auf den Placeboeffekt gesetzt. Die Dinger werden auch höchstens zusätzlich zu Medikamenten verschrieben, aber hauptsächlich doch bei Erkrankungen die von selbst verschwinden (Erkältungen etc.).


    Moralisch bedenklich finde ich das auch erst, wenn die Mittel den Patienten direkt verkauft werden und damit dann natürlich Gewinn gemacht wird.

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    Daß nicht "alle Alternativen Methoden" durch die Prüfung der EbM fallen, hatten wir erst kürzlich am Beispiel der GERAC-Studien.

    Wobei wir uns da nie darüber einig weden, was eine Sham-Akupunktur ist ;-)

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    Was sagt eigentlich die EbM z.B. zu den schulmedizinischen Krebs- und AIDS-Therapien? Sind die alle ausreichend erfolgreich? Liegt da die Meßlatte genau so hoch wie für die Alternativen?

    Natürlich liegt die Messlatte genauso hoch. Kein Schulmediziner würde ernsthaft behaupten er könnte AIDS heilen! Bei Krebs wird auch differenziert, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet etc. und dann wird angegeben wie groß die Chancen für eine Heilung stehen. Auch da wird niemand eine Heilung garantieren.


    Bei Studien zur HIV-Therapie kann man ganz eindeutig die Anzahl der Viren im Blut bestimmen. Wird die bei einem Medikament deutlich geringer, wirkt es. Bei Krebs muss geschaut werden, ob das Zellwachstum verringert wird etc.

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    Die zunehmende Resistenz der Bakterien gegen die Antibiotika wird allmählich zu einem ernsthaften Problem der Schulmedizin.

    Da ist aber auch die schlechte Compliance der Patienten dran schuld. Wenn ein AB nicht konsequent bis zum Schluss eingenommen wird, bilden sich Resistenzen. Klar gibt es immer noch Ärzte die bei jedem Infekt ein AB aufschreiben, das ist natürlich auch schwachsinnig. Aber andererseits wo wären wir denn heute ohne Penicillin und Kollegen? Wir würden heute noch an simplen Infektionen sterben.

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    Das ist auch meine Einstellung, es gibt nichts schlimmere als AB, und da viele (nicht alle) Ärzte gleich damit anfangen, grauenhaft. Meine Schwiegermutter bekam letzte Woche auch wieder das Wundermittel von ihrem Hausarzt, zwei Tage später kam sie von der Kloschüssel nicht mehr runter. Das Gift zerstört doch nur die Darmflora.

    Möchte ich mal sehen, dass du mit ner fetten Lungenentzündung auf eine AB-Behandlung verzichtest. Oder gar bei einer Sepsis etc. Darwin lässt grüßen :=o

    man muss aber auch wirklich zugeben, dass viele ärzte einfach zu schnell AB verschreiben. wegen den kleinsten dingen bekommt es doch schon. früher hat man wegen schnupfen noch nasenspray benutzt, heute heißt es gleich nasennebenhöhlenentzündung und zack....da hat man schon das tolle rezept.


    ich hatte anfang des jahres eine leichte mittelohrentzündung und meine ärztin meinte, sie gibt mir ohrentropfen mit weil sie mir sehr ungern wieder antibiotika verschreiben will, da ich schon 7-8 AB's in dem letzten jahr genommen habe. und meine mittelohrentzündung ist auch ohne AB weggegangen. viele ärzte handeln einfach zu voreilig. und die wenigsten patienten wissen,dass zuviel antiobiotika zur resistenz führt.

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    Daß nicht "alle Alternativen Methoden" durch die Prüfung der EbM fallen, hatten wir erst kürzlich am Beispiel der GERAC-Studien.

    Wobei wir uns da nie darüber einig weden, was eine Sham-Akupunktur ist ;-)

    Sag niemals nie. ;-) Was hältst Du von der entsprechenden Erklärung nicht von mir, sondern im Deutschen Ärzteblatt? Vielleicht fällt es Dir ja leichter, diese Beschreibung zu verstehen:

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    In der Sham-Akupunktur werden Nadeln oberflächlich an definierten Nichtakupunkturpunkten gesetzt. Bekannt ist, dass auch bei einer Sham-Akupunktur physiologische Reize mit physiologischen Wirkungen gesetzt werden. Es handelt sich dabei also nicht um eine rein suggestive Placebotherapie, auf die die Autoren aus ethischen und logistischen Gründen in den GERAC-Studien verzichten, sondern um eine "unspezifische" Akupunkturkontrolltherapie (Minimalakupunktur) (12, 26, 31).//

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    Natürlich liegt die Messlatte genauso hoch. Kein Schulmediziner würde ernsthaft behaupten er könnte AIDS heilen!

    Eben! Warum wird dann von "alternativen" Methoden erwartet, daß sie alles könnten oder nichts seien? Ich denke, wir sind uns zumindest darin einig, daß jemand, der ein Heilversprechen abgibt, zu keiner der beiden Fraktionen gehört, sondern einfach ein Scharlatan ist.

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    Bei Studien zur HIV-Therapie kann man ganz eindeutig die Anzahl der Viren im Blut bestimmen. Wird die bei einem Medikament deutlich geringer, wirkt es. Bei Krebs muss geschaut werden, ob das Zellwachstum verringert wird etc.

    Ich hatte Therapiestudien gemeint, nicht Medikamentenstudien. Das läßt sich natürlich leicht verwechseln, weil es ziemlich identisch sein dürfte.

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    Die zunehmende Resistenz der Bakterien gegen die Antibiotika wird allmählich zu einem ernsthaften Problem der Schulmedizin.

    Da ist aber auch die schlechte Compliance der Patienten dran schuld. Wenn ein AB nicht konsequent bis zum Schluss eingenommen wird, bilden sich Resistenzen.

    Wenn es um die Resistenz der Bakterien eines Patienten ginge, könnte ich dieser Argumentation folgen. Es handelt sich aber um ein generelles Problem der Medizin. Könnte es sein, daß das dritte Newtonsche Axiom als Naturgesetz auch in der Medizin gültig ist?

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    Aber andererseits wo wären wir denn heute ohne Penicillin und Kollegen? Wir würden heute noch an simplen Infektionen sterben.

    Das ist sehr wahrscheinlich. Andererseits wären wir auch vielen Infektionen gegenüber nicht solche Weicheier geworden. In meinen Augen ist es immer eine Gratwanderung zwischen Notwendigkeit und Einfachheit. Ich möchte da nicht entscheiden müssen. Ärzte müssen mit ihren Patienten entscheiden, und Eltern für ihre Kinder. Deshalb kann ich auch nicht mit denen ins Horn stoßen, die Antibiotika generell verteufeln. Ich würde vielleicht in bestimmten Fällen auch Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Generell steht für mich aber die Stärkung des Immunsystems weit vor der Schwächung der Angreifer. Und dazu gehört auch die Balance von und mit Stoffwechsel und Nervensystem. Arbeit für und nicht gegen ewas.

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    Andererseits wären wir auch vielen Infektionen gegenüber nicht solche Weicheier geworden.

    Doch. Nur wären die Weicheier unter uns regelmäßig gestorben. Natürliche Auslese. :|N

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    Generell steht für mich aber die Stärkung des Immunsystems weit vor der Schwächung der Angreifer.

    Kann ich also davon ausgehen, daß Du ein Impfbefürworter bist? :=o