• Wie habt ihr eure Erfahrungen mit einem Unfall verarbeitet?

    Ich habe vor ca. 2 Jahren einen schweren Unfall gehabt. Ich war insgesamt 1 Jahr im Kh und danach noch 6 Monate auf Reha. Und im Kh war ich 6 Monate im Koma. Es war die Hölle. Ich habe es so naja vergraftet i-wie schon aber nicht wirklich! Möchte gerne Eure Erfahrungen hören und wie ihr jetzt damit umgeht
  • 81 Antworten

    Der Unfall war an sich nicht so Schlimm. Ich mache Aikido. Da hab ich mir beim Abrollen irgendwie das Knie verdreht. Ich wollte aufstehen, und kam plötzlich vor Schmerz nicht hoch.


    Dabei ist ein großflächiger Knorpelschaden entstanden. Ich wurde bis jetzt dreimal operiert. Nur wird mein Knie nie wieder so belastbar wie früher. Aikido ist sowieso nicht toll für die Knie.

    Zitat

    aber die Ärzte haben mir meinen geliebten Sport verboten. Wie geht ihr damit um?

    Achja das kenn ich, obwohl bei mir das Verbot wegen der Hüftdysplasie kam.


    Bei mir warens Langstreckenläufe, als ich auf den Halbmarathon trainiert habe kam das Aus. Eine Ersatzsportart die ich machen darf, und die ähnlich viel Spaß macht, hab ich nie gefunden. Darf inzwischen (nach weiteren Ereignissen nach meinem Unfall) eh fast nix mehr an Sport machen, da hilft nur eins - andere Hobbys suchen.


    Darf ich fragen um was für eine Sportart es sich bei dir gehandelt hat?

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    Ich mache Aikido

    Ups, Beiträge haben sich überschnitten.


    Obwohl ich zugeben muss das ich nicht so genau weiß was das ist |-o, soweit ich weiß ne Kampfsporttechnik oder?


    Ich wollte ja immer Breakdance lernen...tja, in dem Leben wohl nich mehr...

    Das ist voll scheiße wenn man so gerne Sport macht und dann darf man es nicht mehr machen


    meine Eltern haben immer gesagt das ich eine Hochleistungssportlerinn war das hab ich aber nie geglaubt und das ich ein Sport Ass wäre sagten meine Lehrer und traniner das stimmt aber gar nicht

    Aikido gehört zu den Kampfsportarten, ist aber sehr defensiv, also eher auf Selbstverteidigung angelegt. Es gibt auch keine Wettkämpfe. Es ist wesentlich sanfter in der Ausführung.


    Der Umgang dort miteinander ist sehr sozial und kameradschaftlich. Das ist auch ein Aspekt, wieso ich mich da so wohl fühle.

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    bei wem?

    Bei Sunshine, bei dir weiß ich das es Fussball war. Finde ich übrigens super das du jetzt den Nachwuchs trainierst, so ist dein Talent nicht verloren.@:)

    Oh okey, das man im Koma träumt wusste ich nicht, hast du auch sonst Sachen um dich rum mitbekommen? War es ein künstliches Koma oder... wie soll ich sagen..."normal"?


    Weiterhin viel Kraft. :)*:)*:)*

    Ich hatte einen etwas ungewöhnliche Unfall. Letztes Jahr im Juni bin ich im Wald von einem Wildschwein angegriffen worden. Ich bin Fahrrad gefahren und plötzlich gab es einen Stoß und ich lag auf dem Waldboden --> Handgelenk, Nase und Schlüsselbrein gebrochen + etliche Prellungen und Schürfwunden. Ich meide heute noch Waldstücke und habe immernoch nachts Alpträume. Sportlich bin ich Gott sei Dank nicht eingeschränkt.

    Mensch sunshine das tut mir Leid.. ich könnt nie auf mein Shorinji Kempo verzichten..


    auch an die anderen, echt heftig was euch so passiert ist.. teilweise muss man wohl noch dankbar sein, dass man überlebt hat.. trotzdem bitter mit dem Sport..


    Ich hatte nur mal einen kleineren Crash, weil mir die Vorfahrt genommen wurde. Allerdings kam neulich an der selben Stelle einer sehr schnell angerauscht und ich hatte so ne Art Flashback.. gruselig!

    Sport....Hab viel gesnowboardet, Volley- und Handball gespielt, bin viel gejoggt, viel Fahrrad gefahren. Geht nicht mehr. Und inwiefern verändert sich mein Leben?Seid November 14 Kilo zugenommen ;-) Werde demnächst 'ne Diät machen... Aber ansonsten: Ich beschäftige mich anderweitig; lese sehr viel, spiele mehr Computer, telefonieren, guck mir mein Gesicht im Spiegel an, putze alle 5 Minuten meine Brille. Ich hab mich damit abgefunden - muss ich ja.

    Im Moment weiß ich auch noch nicht wie das gehen soll. Das ist echt noch sehr hart für mich. Ich hab noch genau vor Augen, wie ich bereits im Aufwachraum diese schreckliche Nachricht bekam. Das war dann auch noch ein toller Zeitpunkt, direkt nach der OP.

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    auch an die anderen, echt heftig was euch so passiert ist.. teilweise muss man wohl noch dankbar sein, dass man überlebt hat.. trotzdem bitter mit dem Sport..

    Mit dem "dankbar sein, dass man überlebt hat.." ist auch ansichtssache. Ich wär damals lieber gestorben, auch jetzt im nachhinein noch :)z