Das ist voll scheiße wenn man so gerne Sport macht und dann darf man es nicht mehr machen


    meine Eltern haben immer gesagt das ich eine Hochleistungssportlerinn war das hab ich aber nie geglaubt und das ich ein Sport Ass wäre sagten meine Lehrer und traniner das stimmt aber gar nicht

    Aikido gehört zu den Kampfsportarten, ist aber sehr defensiv, also eher auf Selbstverteidigung angelegt. Es gibt auch keine Wettkämpfe. Es ist wesentlich sanfter in der Ausführung.


    Der Umgang dort miteinander ist sehr sozial und kameradschaftlich. Das ist auch ein Aspekt, wieso ich mich da so wohl fühle.

    Zitat

    bei wem?

    Bei Sunshine, bei dir weiß ich das es Fussball war. Finde ich übrigens super das du jetzt den Nachwuchs trainierst, so ist dein Talent nicht verloren.@:)

    Oh okey, das man im Koma träumt wusste ich nicht, hast du auch sonst Sachen um dich rum mitbekommen? War es ein künstliches Koma oder... wie soll ich sagen..."normal"?


    Weiterhin viel Kraft. :)*:)*:)*

    Ich hatte einen etwas ungewöhnliche Unfall. Letztes Jahr im Juni bin ich im Wald von einem Wildschwein angegriffen worden. Ich bin Fahrrad gefahren und plötzlich gab es einen Stoß und ich lag auf dem Waldboden --> Handgelenk, Nase und Schlüsselbrein gebrochen + etliche Prellungen und Schürfwunden. Ich meide heute noch Waldstücke und habe immernoch nachts Alpträume. Sportlich bin ich Gott sei Dank nicht eingeschränkt.

    Mensch sunshine das tut mir Leid.. ich könnt nie auf mein Shorinji Kempo verzichten..


    auch an die anderen, echt heftig was euch so passiert ist.. teilweise muss man wohl noch dankbar sein, dass man überlebt hat.. trotzdem bitter mit dem Sport..


    Ich hatte nur mal einen kleineren Crash, weil mir die Vorfahrt genommen wurde. Allerdings kam neulich an der selben Stelle einer sehr schnell angerauscht und ich hatte so ne Art Flashback.. gruselig!

    Sport....Hab viel gesnowboardet, Volley- und Handball gespielt, bin viel gejoggt, viel Fahrrad gefahren. Geht nicht mehr. Und inwiefern verändert sich mein Leben?Seid November 14 Kilo zugenommen ;-) Werde demnächst 'ne Diät machen... Aber ansonsten: Ich beschäftige mich anderweitig; lese sehr viel, spiele mehr Computer, telefonieren, guck mir mein Gesicht im Spiegel an, putze alle 5 Minuten meine Brille. Ich hab mich damit abgefunden - muss ich ja.

    Im Moment weiß ich auch noch nicht wie das gehen soll. Das ist echt noch sehr hart für mich. Ich hab noch genau vor Augen, wie ich bereits im Aufwachraum diese schreckliche Nachricht bekam. Das war dann auch noch ein toller Zeitpunkt, direkt nach der OP.

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    auch an die anderen, echt heftig was euch so passiert ist.. teilweise muss man wohl noch dankbar sein, dass man überlebt hat.. trotzdem bitter mit dem Sport..

    Mit dem "dankbar sein, dass man überlebt hat.." ist auch ansichtssache. Ich wär damals lieber gestorben, auch jetzt im nachhinein noch :)z

    Jede/r muß wohl auf seine art versuchen mit derartigen unfaällen umzugehen und sie zu verarbeiten. Da sport für mich schon alskleinkind einfach freiheit, bewegung, selbstständigkeit bedeutet hat, würde ich niemals aufgeben, irgendwas kann man immer machen. Mir wrude damals nach der op eröffnet ich müßte froh sein wenn ich weider normal laufen könnte, von wegen skifahren oder andere extreme belastungen das käme wohl nicht mehr in frage. Naja als ausgebildetet fachübungsleiterin mit ein bißchen wissen habe ich dann sehr früh angefangen mithilfe einer physiotherapeutin angefangen meine muskulatur zu erhalten und zu kräftigen, dazu beweglichkeit. Der arzt war entsetzt, ich war begeistert, es tat zwar weh, war mühsam, aber ich hatte ein ziel und das hies weider skifahren, klettern etc. und das habe ich erreicht. Darum niemals aufgeben es gibt immer einen weg, ich sage ganz ehrlich auch mit einem bein wäre ich wieder ski gefahren.


    Heute treibe ich nicht nur selber sport sondern trainiere auch eine klettergruppe, und zwei jugendgruppen die eine im kletternujnd hochtouren und die andere ist eine renngruppe mit ev. zukünftigen kleinen Rieschs oder Neureuthers. Auch das macht viel spaß auch wenns zeit aufwendig ist.

    Es ist halt schwer ich habe jeden Tag 6 Stunden traniert wenn nicht so gar länger!


    Und jetzt mmh naja es geht nix mehr meine 2 besten Sportarten für mich ausgerottet.


    Ich bin aber froh das ich in meinen besten Sport noch eine Mannschaft tranieren darf hätte ich die nicht bekommen weiß ich nicht was los wäre noch ein 2 Selbstmordversuch?


    Oder doch schon tot wer weiß will gar nicht darüber nachdenken was gewesen wäre wenn.

    Das ist richtig so, man muss nach vorne schauen! :)^ Immerhin gibst du deine Leidenschaft jetzt an andere weiter, statt verbittert da zu sitzen und zu denken, ich kann es selbst nicht mehr ausüben, also will ich damit nichts mehr am Hut haben! Ist schon super wie du das so meisterst!@:)

    danke es gab aber zeiten naja wie soll ich sagen ich war eine super sportlerin und dann naja.


    Ich meister es wie alle anderen nur viel schlecht ich weine oft darüber und denke was wäre wenn ich meinen Traum leben gekönnt hätte

    :°_ Ich kann das verstehen dass man darüber weinen muss.. aber hauptsache du kannst auch dein neues anderes Leben annehmen.. stell dir das Leben wie eine Straße vor, wo du jetzt eben nicht links abbiegen durftest, sondern nach rechts ausweichen musstest - dadurch eröffnen sich auch wieder neue Wege, die du sonst nicht gesehen hättest.. :)_

    Ich hatte 2002 einen allergischen Schock, nachdem ich ein Teilchen aus der Bäckerei verzehrt habe. Ich fragte extra nach, ob die Teilchen irgendwelche Bestandteile von Nüssen enthielten, die Antwort war nein. Wenige Minuten später brach ich in der Fußgängerzone zusammen. Der Notarzt musste einen Luftröhrenschnitt vornehmen und ich lag mehrere Tage bewusstlos im Krankenhaus. Es wurde später ermittelt und es kam raus, dass auf dem Backblech, wo mein Teilchen drauflag, vorher Nussecken gebacken wurden.


    Mich hat dieser Unfall insofern stark beeinflusst, dass ich mir plötzlich der Endlichkeit meines Lebens sehr bewusst wurde. Plötzlich musste ich über vieles nachdenken, was meinen Charakter etwas veränderte. Ich wurde melancholischer und stiller. Es war nicht so, dass ich plötzlich dachte, ich müsse mein Leben jetzt so leben, als wäre jeder Tag der letzte, sondern vielmehr verlor für mich alles an Sinn und Wert. Alles erschien klein und schrecklich endlich. Ich hatte irgendwie meine Unbeschwertheit verloren.


    Körperlich hatte ich zwar nach etwa einem Monat kaum noch Beeinflussung (bis auf die Tatsache, dass man bis heute den Luftröhrenschnitt sieht), aber meine Seele hat sich schwergetan. Bis heute esse ich keine Teilchen mehr aus der Bäckerei, sondern backe alles selbst.


    Das Leben hat damals irgendwie an Zeit verloren. Und diese Angst hat bis heute nicht aufgehört. Manchmal denke ich nun auch: Will ich wirklich Kinder haben? Was, wenn mir was passiert und sie bleiben zurück?


    Ich bewundere alle, die hier wieder so derart gut auf die Beine gekommen sind! :)*

    Ich war nicht selbst das Unfallopfer, aber ich musstevor fast 1 Jahr mit ansehen, wie ein Radfahrer von einem Auto mehrfach überrollt wurde. Die Bilder haben mich sehr gequält und ich war auf dem besten Weg, eine sog. "posttraumatische Belastungsstörung" (Angst, Depression) zu entwickeln. Ich bin dann den Weg gegangen, eine Traumatherapie zu machen. Das hat mir wunderbar geholfen! Ich muss täglich an der Unfallstelle vorbei, aber inzwischen denke ich nur noch selten daran und ich habe auch keine Angst mehr, wenn ich Radfahrer an einer Kreuzung sehe- vorher war immer der Gedanke "gleich passiert es wieder" in mir. Die Traumtherapeutin hat mir erklärt, dass die Therapie nicht die Bilder (oder auch Gerüche/Geräusche) verändert, sondern dass die Verknüpfung von Bild und Gefühl (in meinem Fall Angst) im Gehirn aufgehoben wird. So ist es jetzt auch. Ich kann die Unfallbilder "abrufen", aber die damit verbundenen Gefühle sind weg.