Akkomodationsspasmus nach erworbenem irregulären Astigmatismus

    Guten Tag,


    mir ist eine unglaublich seltene (vielleicht sogar noch nie da gewesene - jedenfalls Studie habe ich keine dazu gefunden) Komplikation bei einer Netzhautlaserung passiert.


    Vor der Netzhautlaserung sah ich immer 100% am rechten Auge. Nach der Netzhautlaserung (nicht Hornhaut sondern Netzhau!) nahm ich relative schnell Doppelbilder wahr - diese Doppelbilder vermehren sich in der Nacht auf Mehrfachbilder (wohl aufgrund des Kontrastes). Der behandelnde Arzt meinte, dass die Hornhaut nicht gelasert wurde, und daher der Astigmatismus bereits vor der Laserung da war. Ich habe diesen jedoch in meinem ganzen Leben noch nie wahrgenommen. Nun nach der Laserung nehme ich es gewaltig wahr und was dazukommt sind Augenschmerzen, da anscheinend meine Augen durch Akkomodation diesen Astigmatismus versucht auszugleichen - jedenfalls war das die Analyse des Arztes. Ich glaube schon, dass seine Analyse zum Teil richtig ist, da ich in der früh keine Augenschmerzen mehr habe, die fangen erst wieder an wenn ich herumschaue.


    Therapie, erstmalig in meinem Leben darf mir eine Brille kaufen, die diesen Sehfehler ausgleicht.


    Ist das schon mal jemand anderem passiert? Falls der Astigmatismus wirklich schon da war, hat das ja mein Auge anscheined vor der Laserung ohne Schmerzen ausgleichen können. Kann man das Auge wieder hintrainieren, sodass a) die Schmerzen weg sind, und b) die Mehrfachbilder wieder verschwinden?


    Oder einfach akzeptieren, auf Brille umsteigen und warten bis sich die Augenschmerzen erholen?

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