Augen immer schlechter: Alles so dunkel!

    Meine Oma ist Ü90 und hat seit einiger zeit Probleme mit den Augen. Wenn es in Restaurants o.ä. recht dunkel ist, sagt sie schon seit Jahren, dass die doch mal mehr Licht anmachen sollen, man würde ja kaum sehen, was man auf dem Teller hat. Da hat sich niemand was bei gedacht, eine ihrer Schrullen eben und es war halt wirklich oft ziemlich schummrig.


    Inzwischen wird das aber immer schlimmer, sie sagt wohl nun überall, dass das Licht so schlecht wäre. Als ich letztes Mal zu Hause war, habe ich noch gesagt: Hoffentlich erblindet sie nicht langsam. Ich hatte da schon ein komisches Gefühl und habe meiner Mutter gesagt, sie soll dringend mal einen Augenarzt-Termin besorgen. Gestern am Telefon nun die Nachricht: Auch in einem wirklich hellen Restaurant, in dem Oma in der Hinsicht nie etwas zu meckern hatte, ist es nun zu dunkel.


    Das macht doch langsam nun wirklich Sorgen. Termin beim Augenarzt ist morgen. Aber ich wüsste gern, worauf man sich einstellen muss. Beginnende Erblindung? Was habt ihr noch für Ideen? Beim letzten AA-Termin (keine Ahnung wann, schätze max. ein Jahr) war meines Wissens alles in Ordnung.

  • 11 Antworten

    Ist sie Diabetikerin? Dann kann natürlich auch die Sehfähigkeit erheblich eingeschränkt sein und tatsächlich in Erblindung enden. Ebenso bei einer nicht behandelten Makular. Grauer Star wäre tatsächlich noch die harmloseste Variation des Ganzen.


    Was ich nicht verstehe: Warum geht man mit der Oma erst jetzt zum Augenarzt, wenn es schon länger Probleme gab?

    Dass sie durch einen Schleier schlecht sieht, hat sie nie gesagt. Außer, dass es ihr überall zu dunkel ist, hat sie nie über Beschwerden geklagt. Aber vielleicht hat sie es auch einfach nicht gesagt.


    Sie ist schon mal an den Augen operiert worden, weiß aber nicht mehr wegen welcher Diagnose und was für Beschwerden sie vorher hatte.

    Danke, Vitamin A hatte ich nicht auf dem Schirm. Falls jetzt beim AA nichts rauskommen sollte, werde ich dafür sorgen, dass meine Mutter das Blut beim Hausarzt mal komplett durchchecken lässt.


    Ich hoffe, dass Diabetes da regelmäßig ausgeschlossen wird. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung, was beim HA kontrolliert wird, weil ich nicht dabei bin und ich nie Laborwerte zu sehen bekommen habe. (Bin nur ca. 1x im Monat übers Wochenende in der Heimat) Grundsätzlich schließe ich einen Diabetes nicht aus, obwohl sie kein großes Durstgefühl hat und nichts diagnostiziert ist. Allerdings isst sie viel Zucker, weil ihr auch immer alles zu sauer ist. Im Heim (und auch die Kinder) sieht man den Zuckerkonsum eher positiv (solange kein Diabetes diagnostiziert ist), weil sie wieder zugenommen hat, sie hat wieder Energie und Lebensfreude. Als sie vor zwei Jahren im Heim ankam, war das ganz anders. Da war sie ganz abgemagert, schwach usw. Inzwischen braucht sie den Rollator nur noch, um Sachen mit den in Aufenthaltsraum zu nehmen, geht sonst am Stock oder ein paar Meter auch ganz ohne.

    Für die Augen gibt es zum Beispiel Vitalux. Teuer - aber meine kaputte Netzhaut ist dadurch stabil.


    Mein Vater hat nur ein sehendes Auge, das andere ist blind seit zig Jahren. Das war eine milchige Masse. Ich kannte ihn gar nicht anders, Der Anblick war echt nicht lecker.


    Nach seiner Staroperation riet ihn der Augenarzt auch zu Vitalux, um die Sehkraft zu erhalten. Das wirksame Mittel darin ist vor allen Dingen das Lutein.


    Sein milchiges Auge ist nach wenigen Monaten total klar geworden, so dass man jetzt in zwei gleiche Augen schaut, wobei die Blindheit (zerschossener Nerv im Krieg) natürlich nicht damit behoben werden kann.


    Vitalux gibt es nur in der Apotheke

    Zitat

    Außer, dass es ihr überall zu dunkel ist, hat sie nie über Beschwerden geklagt.

    Als ich meine Schwiegermutter nach ihrer Star-OP nach hause brachte, meinte sie ganz verwundert, wer denn die ganzen Verkehrsschilder sauber gewischt hätte. Die wären jetzt auf einmal so gut zu lesen ;-D