@ JohnDoe82

    Ich wollte mir 1993 die Augen lasern lassen und hätte es getan, hätte ich das nötige Kleingeld gehabt.


    HEUTE bin ich froh, es nicht getan zu haben und würde es auch nie machen lasen.


    Warum tragen noch so viele Augenärzte und sogar Professoren der Augenheilkunde und sogar Ärzte, die selbst Patienten lasern eine Brille?


    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt........

    klar, weil das lasern so gefährlich ist, dass alle davon blind geworden sind.


    Antigone, so eine Aussage ist ja sowas von überhaupt nicht objektiv oder gar relevant.


    Das ist genauso, wenn man sagen würde, warum rauchen manche Ärzte, obwohl sie wissen, dass es ungesund ist %-|


    Viele Leute stört es doch überhaupt nicht, eine Brille zu tragen und das ist doch völlig i.O.


    Einige stört es eben und die lassen es halt machen.


    Ich bin superglücklich damit und habe keinerlei Probleme.

    Aus meiner eigenen Erfahrung raus, dass bei mir die Kurzsichtigkeit zwischen 45 und 50 Jahren um über 2 Dioptrien in der Sphäre noch zugenommen hat. Inzwischen bin ich bei -8,... Dioptrien in der Späre, plus etwas Hornhautverkrümmung.


    D.h. meiner Meinung nach ist die Regel, dass sich die Augen nicht mehr ändern im Erwachsenalter, nicht ausnahmlos gültig um es vorsichtig zu formulieren.


    Trotzdem habe ich auf beiden Augen mit Brille und n=1,5 Gläsern (d.h. nicht hochbrechend) einen Visus von jeweils 1,0.


    D.h. ich würde mich nicht lasern lassen, insbesondere aus dem Grund, weil man nicht vorhersagen kann, ob die Kurzsichtigkeit weiter voranschreitet. Vielleicht bin ich aber auch eine Ausnahme damit. Insgesamt wundere ich mich schon über die grosse Zahl der Laseroperationen, wenn das auf lange Sicht nur gut gutgeht.

    Zitat

    Das "Ich sehe mich ja nicht von der Seite" kam (zumindest auch) von mir. ;-)

    Faux pas. Aber natürlich ebenso genial. (Besonders im Angesicht – pun intended – dieser blödsinnigen Verweise darauf, bei höherer Stärke wohl ja eine minigroße Fassung, die von vorne Sch*** aussieht, von der Seite aber so 'was von ästhetisch korrekt)

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    vielfältigen Aktivitäten endlich ohne lästige Brille nachgehen zu können.

    Aber es wird immer so präsentiert, dass man es quasi als selbstverständlich akzeptieren kann. Wie praktisch – auch so ein Wort – wäre es, am Morgen nicht im Nebel aufzuwachen und erst nach der Brille zu tasten... Erstens ist es mir gar nicht so unangenehm, etwas in visuelle Watte gehüllt aufzuwachen (ich muss ja nicht drei Sekunden nach dem Aufwachen ein Schild in 138 Metern Entfernung lesen). Zweitens ist der praktische Aufwand sehr, sehr gering (also Socken oder Schuhe anzuziehen, um dem kalten Fußboden ein Schnippchen zu schlagen, ist 14 mal so aufwendig). Drittens könnte man da viele andere Dinge als praktisch deutlich problematischer betrachten und trotzdem fällt es niemandem ein, da technisch/medizinisch etwas lösen zu wollen (ja, wie schön wäre es, mit gereinigten und wohl riechenden Zähnen aufzuwachen...).


    Man darf das alles persönlich natürlich als unkomfortabel empfinden und für sich die beste Lösung suchen. Aber es ist nicht per se und nicht selbstverständlich ein Problem. (Werbung für medizinische Produkte ist ein eigenes Thema.)

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    Erstens ist es mir gar nicht so unangenehm, etwas in visuelle Watte gehüllt aufzuwachen

    Herrlich, dieser eingelullte Übergang zwischen Traum und Tag - es wäre für mich ganz schön gewöhnungsbedürftig, morgens gleich beim ersten Augenöffnen brutaler Schärfe ausgesetzt zu sein!


    Aber eine OP, die einem das Socken-Anziehen für alle Zeiten erspart oder nach der man sich nie mehr am Rücken kratzen muss, darüber ließe sich nachdenken, darf natürlich keine ernsthaften Nebenwirkungen haben. ;-D

    Zitat

    bei höherer Stärke wohl ja eine minigroße Fassung, die von vorne Sch*** aussieht, von der Seite aber so 'was von ästhetisch korrekt

    Der Druck der "Aesthetical Correctness" ist wirklich enorm - ich habe Jahrzehnte gebraucht, um mich ein wenig davon zu lösen. Auch die meisten Optiker sind ja darauf dressiert - es ist ja auch das, worauf die meisten Kunden den größten Wert legen -, sind aber durchaus auch bereit und in der Lage, sich davon frei zu machen bei einem Kunden, der andere Prioritäten setzt.