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    Laut Information der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind im aktuellen EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab),


    in dem alle zur Abrechnung vorgesehenen ärztlichen Leistungen aufgeführt sind, die Refraktionsbestimmung sowie die Brillenverordnung bzw. die schriftliche Mitteilung der Werte Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung.

    Das heisst aber nicht, dass der Arzt dafür Geld abrechnen kann über die Kasse. Seit der Gesundheitsreform 2004 ist es nicht mehr explizid möglich eine Refraktion abzurechnen. Vor 2004 bekam man pro Refraktion 7,44€ von der Kasse erstattet.

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    Jede gesetzliche Krankenversicherung bezahlt das. Das hat mir auch die Kassenärztliche Vereinigung bestätigt!

    Ja, eine Kasse bezahlt eine pauschale für den Arztbesuch. Der Arzt bekommt pro Quartal 20€ pro Patient, egal wie oft dieser im Quartal auftaucht. Meinetwegen geht die Kasse davon aus, dass eine Refraktion da automatisch mit dabei ist. Sie ist definitv nicht mehr extra abrechenbar, das war mal.

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    Das war schlicht unterlassene Hilfeleistung!

    Ein absurdes Argument, mit dem man meint, Ärzte zu jeder Wunschleistung zwingen zu können!


    Mal googeln! Unterlassene Hilfeleistung liegt vor, Wenn man als Bürger (nicht nur als Arzt) "bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not" nicht Hilfe leistet