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    Das ist wirklich ein guter Einfall. Oder sag, dass Du Deine Stärke nicht genau weißt, weil Du Deinen Brillenpass verloren hast.


    Ich verstehe ohnehin nicht, wieso manche Leute anderen immer so nervige Fragen nach dem Gesundheitszustand stellen. Fehlt nur noch, dass man gefragt wird, ob man heute schon erfolgreich auf der Toilette war oder ob man Spreizfüße habe oder wie der BMI sei... ;-)

    Jetzt lach' ich noch mehr :)= ;-D :)^ ihr habt echt gute Ideen :)^

    Tami,


    mein Kommentar war (seltenerweise ;-) )


    kein ironisierter.


    Ich (seit ca. 40 Jahren be-brillt) hab aktuellglaspassend zwei Brillen, eine kleine, mit etwa 6 mm


    Glasdicke (Index 1,6), und eine groessere (und Index 1,5)


    mit etwa 11 mm.


    Selbst bei letzterer wurd ich nur einmal auf die Glasstaerke angesprochen.

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    mein Kommentar war (seltenerweise ;-) ) kein ironisierter.

    Gut – ich war mir nicht ganz sicher :-D

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    Ich (seit ca. 40 Jahren be-brillt) hab aktuellglaspassend zwei Brillen, eine kleine, mit etwa 6 mm


    Glasdicke (Index 1,6), und eine groessere (und Index 1,5)


    mit etwa 11 mm.

    Dagegen sind meine Brillengläser ja so gut wie unsichtbar. Ich habe mir vorgenommen, mich nicht den Kommentaren aus meinem Umfeld zu beugen und auch bei meinen folgenden Brillen bei den 1,5ern zu bleiben...vielleicht kaufe ich als Zweit-Brille tatsächlich eine mit Metallfasung, egal ob die Glasränder dann überstehen :)z

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    Selbst bei letzterer wurd ich nur einmal auf die Glasstaerke angesprochen.

    Ich würde sowas auch bei keinem Brillenträger "bemängeln" 8-)

    Wenn du zu einem vernünftigen Optiker gehst denke ich auch generell nicht, dass er dir für eine Brille zu dicke Gläser empfehlen wird – gemeinhin wissen die schon welche Gläser in welchen Stärken für welche Brille.


    Zu der Frage ob es für die Sehfähigkeiten einen Unterschied macht ob man früh eine Brille trägt direkt könnte ich auch bestenfalls spekulieren. Allerdings kann es für dich durchaus einen Unterschied machen ob du eine Brille trägst – und das über das reine besser sehen können hinaus. Denn ohne oder mit u schwacher Brille önnen sich Augen überanstrengen und empfindlich werden für Entzündungen; sie brennen schneller, sind schneller gereizt, du bekommst womöglich leichter Kopfschmerzen etc....


    Und das alles kann dir auch schon passieren, wenn du allein eine zu schwache Brille trägst.


    Ich beispielsweise habe zuletzt eine stärkere Brille bekommen mit der ich zu Beginn schlechter sehen konnte als mit meiner Alten – mit der Begründung, dass mein Auge das defizit von der alten Brille zwar noch kompensieren kann sich dabei aber unnöig zu stark anstreng wodurch es empfindlicher wird.


    Eine Brille mag zwar vielleicht nicht auf Dauer deine Sehstärke verbessern, aber vielleicht dein sonstiges Befinden und das kann ja auch schon jede Menge wert sein ! ;-)

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    Wenn du zu einem vernünftigen Optiker gehst denke ich auch generell nicht, dass er dir für eine Brille zu dicke Gläser empfehlen wird – gemeinhin wissen die schon welche Gläser in welchen Stärken für welche Brille.

    Mir wurde ja von der Optikerin zu Gläsern mit Index 1,6 geraten – ich habe mich aber für die günstigeren 1,5er entschieden und kann sagen, das ich mit denen gut leben kann :)^

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    Zu der Frage ob es für die Sehfähigkeiten einen Unterschied macht ob man früh eine Brille trägt direkt könnte ich auch bestenfalls spekulieren.

    Soweit ich weiß, scheint zumindest bei Kurzsichtigkeit das Brilletragen oder Nichttragen mit dem Fortschreiten nichts zu tun zu haben. Dass gutes Sehen wesentlich angenehmer ist, als maulwurfsähnlich durch die Gegend zu schleichen, spricht jedenfalls für's Brilletragen 8-)

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    Eine Brille mag zwar vielleicht nicht auf Dauer deine Sehstärke verbessern, aber vielleicht dein sonstiges Befinden und das kann ja auch schon jede Menge wert sein ! ;-)

    Das stimmt – seit ich meine Brille jetzt wirklich von früh bis spät trage, fühle ich mich, wenn ich sie mal kurz abnehme ziemlich unwohl, weil ich dann einfach nicht viel sehe. Eine Kollegin, die auch Brillenträgerin ist (mit ganz wenig Dioptrien) meinte, dass man nur kurz nach dem Abnehmen der Brille den Eindruck hat, besonders schlecht zu sehen – das ist bei mir irgendwie anders, ich hab's getestet und muss sagen, dass ich nach einer Stunde ohne Brille noch genauso schlecht sehe, wie zehn Sekunden nachdem ich sie abgenommen habe :-/

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    Eine Kollegin, die auch Brillenträgerin ist (mit ganz wenig Dioptrien) meinte, dass man nur kurz nach dem Abnehmen der Brille den Eindruck hat, besonders schlecht zu sehen – das ist bei mir irgendwie anders, ich hab's getestet und muss sagen, dass ich nach einer Stunde ohne Brille noch genauso schlecht sehe, wie zehn Sekunden nachdem ich sie abgenommen habe

    Wahrscheinlich weil -2,25 halt nicht mit -0,25 Dioptrien vergleichbar sind und man bei deinen Werten wirklich dringend eine Brille braucht.

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    Wie läuft es denn mit deiner Brille? Magst du sie noch immer nicht ständig tragen?

    Technisch läufts mit dem Brilletragen gut – das Schwindelgefühl ist weg und ich habe auch keine Probleme mehr z.B. beim Treppensteigen mit Brille :)^ .


    Nicht so schön ist, dass ich jetzt Schwierigkeiten habe, ohne Brille was zu machen. Gestern Abend klingelte es an der Haustür, als ich gerade mal zwei Minuten keine Brille aufhatte. Ich also zu Tür, mache auf und denke "Wer oder was sind Sie?"...wie sich herausstellte, war es meine Cousine, die da etwa drei Meter vor mir am Fuß der Treppe stand – ich hab sie echt nicht erkannt. Das ist einer dieser Momente, die mich dann wieder melancholisch stimmen – dieses Gefühl, auf die Brille angewiesen zu sein, macht mich igendwie fertig :°(

    Tami, es ist ganz normal, dass man dieses Angewiesen-Sein erst einmal verkraften muss! Bei mir hat es Jahrzehnte gedauert, aber ich bin da zum Glück kein Maßstab, denn ich hatte ursprünglich ein besonders verkorkstes Verhältnis zu meiner Kurzsichtigkeit. Aber eine gewisse Zeit dauert es halt, so eine Tatsache in sein Selbstbild zu integrieren!


    Es ist schon interessant, wie man sich durchwursteln kann, so lange man es gewohnt ist, ohne Brille herumzulaufen. Du hättest deine Cousine doch vorher wohl auch nicht wirklich erkannt, aber damals hattest du Strategien, hast vielleicht auf andere Merkmale mehr geachtet. Bei mir war es ja ähnlich, ich habe meinen Alltag mit Werten bis ca. -6/-7 dpt. ohne Brille bewältigt - na ja, was man so bewältigen nennen kann, mir ist natürlich ganz viel entgangen und vieles, was ich gern gemacht hätte, habe ich mir von vornherein verkniffen, weil ich wusste, es hätte nicht funktioniert.


    Ich hatte auch bis vor ein, zwei Jahren noch Schwierigkeiten damit, meine Brille in der Öffentlichkeit abzunehmen und mich damit "hilflos" zu machen, z.B. beim Friseur. Damals habe für solche Zwecke extra Tageslinsen verwendet, mit denen ich mich aber nicht wohl fühlte, weil sie die Alterssichtigkeit nicht abdeckten und ich dann noch eine Fertiglesehilfe brauchte, um bequem lesen zu können. Jetzt macht es mir nichts mehr aus, mit Brille zum Friseur zu gehen, und wenn die Friseurin dann hinterher oder zwischendrin fragt, ob es so o.k. ist, sage ich nicht mehr auf gut Glück ja, sondern greife zu meiner Brille und sehe es mir an und gebe erst dann mein Urteil ab.


    Tami, du hast so ein unverkrampftes Verhältnis zu deiner Brille und deine Werte sind ja auch noch nicht so hoch, ich glaube, du packst das ganz schnell!