Nein, überhaupt nicht. Oder mir fällt es gar nicht auf. Habe also kein Problem damit.


    Meine Brille finde ich nur bei Nachtfahrten mit dem Auto als unvorteilhaft/er. Bei der Gleitbrille mit Addition schwimmt beim Blickwechsel das Bild etwas. Wenn man die Brille nicht dauernd trägt, gewöhnt man sich nicht so daran.


    Die Zonen Fern/Nah sind bei KL nicht so störend in diesem Fall, dafür ist die Blendung ungünstiger als bei Brille. Habe alternierende Linsen mit trapezförmigem Nahteil und bei Blendung ergibt sich ein überstrahlender Effekt. Es ist aber nicht so, daß ich nicht fahren kann.

    Scheint dann also nicht von jedem gleich empfunden zu sein ":/ mir fällt der Wechsel von KL auf Brille sehr schwer. Oft brauche ich mehrere Stunden bis ich mich auf das veränderte sehen komplett umgestellt habe. Innerhalb der Wohnung ist es weniger ein Problem, aber auf ungewohnten Terrain schwierig wegen der durch die Brillengläser stark reduzierten Größe. Auf Treppen und auch beim fahren stört es mich sehr. Um das weg zu bekommen müsste ich die Brille öfter und längere Zeit tragen als ich es derzeit tue, denke ich.

    Zitat

    Um das weg zu bekommen müsste ich die Brille öfter und längere Zeit tragen als ich es derzeit tue, denke ich.

    Die Erkenntnis ist da - also warum tust du es nicht einfach?


    Du hast doch damit begonnen und nun stehst du wieder ganz am Anfang - was soll dieses "einen Schritt vor, zwei zurück"? Ich verstehe es langsam nicht mehr, erinnert mich sehr stark an das Herumgeeiere, als die erste Brille der TE nach kurzer Zeit zu schwach wurde, da wurde auch seitenweise reflektiert und Ratschläge erteilt, aber passiert ist nix.

    @ Luftschiff-Fan

    Zitat

    Du hast doch damit begonnen und nun stehst du wieder ganz am Anfang - was soll dieses "einen Schritt vor, zwei zurück"?

    Wie kommst du zu der Annahme ich hätte meinen Plan nicht weiter verfolgt? Steht das hier irgendwo?

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    ... erinnert mich sehr stark an das Herumgeeiere...

    Deine Vorwürfe, die nicht auf Fakten basieren erinnern mich stark an meine Mom.


    Im Übrigen finde ich solche Kritik von jemandem der für die gleiche Sache nach eigener Aussage 30 Jahre gebraucht hat, nicht gerechtfertigt.

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    Zeit zu schwach wurde, da wurde auch seitenweise reflektiert und Ratschläge erteilt, aber passiert ist nix.


    Luftschiff-Fan

    Wo? Zeige mir, wo seitenweise Tipps oder Anleitungen zur Lösung meines Problems zu finden sind, bitte.


    Ermunterungen ich sollte es einfach wagen gab es zwar (dafür bin ich sehr dankbar - auch für die Berichte über eigene Erfahrungen einiger Nutzer mit ähnlichen Schwierigkeiten @:) ) aber direkte Tutorials 'how to change' finde ich nicht, also ist dein Vergleich nicht ganz fair denke ich.

    @ 100 swatch

    Ich wollte dir ganz gewiss nicht zu nahe treten, sondern glaubte, dich mit einem kleinen "Tritt in den Hintern" dazu zu bringen, den Schritt endlich zu wagen. Sorry, wenn du dich dadurch angegriffen gefühlt hast.


    Dass ich mich anhöre wie deine Mom, wundert mich nicht, schließlich bin ich auch eine Mom – und meinen eigenen Kindern gegenüber oft genauso erfolglos wie vermutlich deine Mom.


    Du hast recht, bei mir hat es 30 Jahre gebraucht – von dem Zeitpunkt, wo ich angefangen habe, meine Brille öffentlich und dauerhaft (und auch gern!) zu tragen, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich mit ihr eins geworden bin. Wenn es also bei dir vielleicht auch so lange dauern wird, ist es doch allerhöchste Zeit, endlich anzufangen!


    Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass das, was hier abläuft bzw. worauf alle warten, nämlich das Coming-Out eines Minus10ers, ganz großes Kino ist! Mit dir als Hauptdarsteller! Da wäre es doch schade, wenn die Handlung im Sande verliefe… ;-)


    Tutorials gibt es leider nicht, pack den Stier bei den Hörnern, du schaffst das! :)*

    Zitat

    Ich wollte dir ganz gewiss nicht zu nahe treten, sondern glaubte, dich mit einem kleinen "Tritt in den Hintern" dazu zu bringen, den Schritt endlich zu wagen.

    Eigentlich eine gute Idee, da ich etwas Druck brauche um nicht rückfällig zu werden. Ich habe schlecht auf deinen Beitrag reagiert - sorry, Luftschiff-Fan.

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    Dass ich mich anhöre wie deine Mom, wundert mich nicht, schließlich bin ich auch eine Mom

    Meine mom - Verursacherin meiner heutigen Gereiztheit: sieht mich gestern mit Brille und fragt, ob ich Probleme mit den Linsen habe. Ich verneine das und sage das ich jetzt öfter Brille tragen will. Da sagt sie, man müsse ja nicht alles mitmachen und nur weil momentan alle eine schwarze Brille tragen, dies auch tun. >:(


    Ehrlich gesagt war dieser Tag erst mein dritter mit Brille. Es passt auch nicht an jedem Tag, wenn z.B. schwimmen oder Training an dem Tag geplant ist brauche ich dafür die KL und setze die dann schon morgens ein. Ich gebe zu, das mir an manchen Tagen noch die Traute fehlt die Linsen im Behälter zu lassen, bin tendenziell aber zuversichtlich nicht wieder rückfällig zu werden.

    Ok, der Kommentar deiner Mom war ein wenig kontraproduktiv! Du hättest eigentlich geistesgegenwärtig fragen müssen: "Und was für eine Brille sollte ich deiner Meinung nach tragen?". Denn "swatch mit Brille" ist eine Tatsache und man sollte sich auf Diskussionen, die das in Frage stellen, gar nicht erst einlassen. Aber das ist leichter gesagt als getan, vielleicht hat es bei mir auch deshalb 30 Jahre gedauert, weil es gar nicht so einfach ist, sich vom Wertesystem seiner Eltern zu lösen.


    Ich erinnere mich an ein Erlebnis in meiner Ausschließlich-Kontaktlinsen-Zeit - aus irgendeinem Grunde bin ich nachts aufgestanden, zur Toilette gegangen oder so - und meiner Mutter begegnet. Ich trug meine Brille (dicke Kunststoff-Fassung, dicke Gläser, war ja nur die Ersatzbrille falls mal was mit den Linsen ist), meine Mutter hatte diese Brille noch nie gesehen. Ihr Blick sagte alles - und als sie den Schock überwunden hatte, fragte sie: "Aber sehen kannst du damit?"


    Drei Tage mit Brille ist doch super, ein guter Anfang, hätte ich gar nicht erwartet! :)= Mach einfach weiter so und lass dich nicht beirren, und an den Tagen, wo Linsen praktischer sind, trage sie mit gutem Gewissen - es muss und soll auch nicht jeden Tag die Brille sein. Die größte Freiheit hat man, wenn man die Wahl hat und sich frei entscheiden kann, ohne Rücksicht auf Andere!


    Jeder Tag mit Brille ist ein Erfolg, aber ein Tag mit Linsen ist ebenfalls o.k., wenn Linsen praktischer sind oder dir einfach nach Linsen ist (DIR, nicht deinem Umfeld!).


    Du packst das, wenn du es wirklich willst!

    @ Luftschiff-Fan

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    Du hättest eigentlich geistesgegenwärtig fragen müssen: "Und was für eine Brille sollte ich deiner Meinung nach tragen?"

    Jepp, das wäre definitiv die bessere Lösung gewesen..leider bin ich aber direkt in Verteidigungs-Position gegangen, was auch nichts brachte außer erneutem Kopfschütteln mütterlicherseits.

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    Denn "swatch mit Brille" ist eine Tatsache und man sollte sich auf Diskussionen, die das in Frage stellen, gar nicht erst einlassen.

    Ob es bzw. was meiner Mutter gerade nicht daran gefällt, das ich eine Brille trage ist mir gar nicht klar. Früher, als Kind wurde mir jedenfalls nie vermittelt dass schlecht daran ist Brillenträger zu sein. Oder vielleicht unterschwellig doch und ich habe es nicht bemerkt. Das würde erklären, wieso Klein-swatchi freie Auswahl bei einer neuen Brille hatte: als Trost quasi, weil Brille doch was schlimmes ist ]:D

    Zitat

    Drei Tage mit Brille ist doch super, ein guter Anfang, hätte ich gar nicht erwartet! :)=

    Danke, danke @:) aber völlig zufrieden bin ich mit meiner "Leistung" nicht. Wohl weil mehr drin gewesen wäre, wenn ich mehr Rückgrat gehabt hätte.

    Zitat

    Ihr Blick sagte alles - und als sie den Schock überwunden hatte, fragte sie: "Aber sehen kannst du damit?"

    Sowas will man natürlich nicht erleben. Ich fand es in der Schule schon blöd wenn andere Kinder meine Brille anprobieren wollten und dann fragten, wie ich damit überhaupt was sehen kann. Ich denke sowas fragen auch nur Leute, die selber keine Brille und auch keine Ahnung vom Thema haben - so wie meine Mom und vielleicht damals auch deine ???

    @ Antigone

    Zitat

    Auf "ignore setzen ;-)

    Das werde ich tun :)^

    @ 100 swatch

    Ich sehe das Problem nicht. Wenn Du Dich mit Kontaktlinsen besser fühlst, bleibe doch dabei. Warum sich jetzt mit der Brille rumquälen ? Das kannst Du immer noch, wenn es nicht mehr anders geht.


    Ich trage selbst fast ausschließlich Kontaktlinsen.

    @ Yuann

    Zitat

    Ich sehe das Problem nicht.

    Wieso? Hast du deine Kontaktlinsen nicht drin? ]:D

    Zitat

    Das kannst Du immer noch, wenn es nicht mehr anders geht.

    Das war schon mal eingetreten und da stand ich vor einem großen Problem. Sowas möchte ich zukünftig umgehen, die Lösung dafür wäre, das Brille tragen keine Schwierigkeiten bereitet und genau dies "übe" ich nun.


    Wie viele Dioptrien hast du selbst? Ist es für dich unproblematisch nötigenfalls deine Brille zu tragen?

    @ 100 swatch

    Ich kann Dein Dilemma sehr gut nachvollziehen, mir geht es nämlich ähnlich. Ich habe infolge einer Katarakt-OP im Babyalter starke Pluswerte, die ich in aller Regel mit Kontaktlinsen ausgleiche, und drüber trage ich dann noch eine Brille, die aber für die Ferne ohne Stärke ist und nur Gleitsicht fur die Nähe hat. D.h. man kennt mich zwar al Brillenträgerin, aber eben nur mit schwachen Gläsern. Wenn ich dann doch mal ohne KL unterwegs bin, fallen die +13 auf meiner Nase halt schon deutlich auf. Und das bilde ich mir nicht nur ein, denn ich werde immer wieder von Leuten, die ich kenne, darauf angesprochen bzw. von Fremden angestarrt.


    Nun vermute ich zwar, dass man mit starken Minusgläsern etwas weniger problematisch ist, da es viel mehr stark Kurzsichtige als stark Weitsichtige gibt und man folglich wohl nicht so sehr auffällt. Aber aus der Norm fällt man trotzdem.


    Gerade als Teenager habe ich mich mit der dicken Brille kaum aus dem Haus getraut. Mittlerweile ist das Selbstbewusstsein zwar besser, aber ohne Not würde ich immer noch nicht auf die Kontaktlinsen verzichten. Das liegt aber nicht nur daran, dass ich mich mit den Lupen vor den Augen nicht schön finde. Mich stört auch das stark eingeschränkte Gesichtsfeld - während ich mit KL quasi Rundumsicht habe, sehe ich mit Brille nur geradeaus. Des weiteren vergrößert die Brille nicht nur meine Augen, sondern auch für mich die Welt. Da ich nur selten Brille trage, habe ich damit wirklich ein Problem: Gegenstände (Treppenstufen!) sind nicht da, wo sie mir erscheinen, und ich kann Entfernungen noch schlechter abschätzen als sonst. Dazu kommt, dass ich mit den Abbildungseigenschaften der 1,74er-Gläser nicht komplett glücklich bin. Es ist zwar mittlerweile schon wesentlich besser als am Anfang, trotzdem habe ich aber nach wie vor das Gefühl, mit KL besser zu sehen.Für die 1,74er Gläser habe ich mich übrigens nicht nur aus ästhetischen Gründen entschieden, sondern auch, damit die Brille nicht ganz so schwer und unbequem ist.


    Also wie Du siehst, habe ich leider kein Patentrezept für Dich, wie Du Dich komplett mit der Brille anfreunden kannst. Oft hilft es aber auch zu wissen, dass man nicht allein mit seinem Problem ist.


    Wie kommst Du beim Wechsel zwischen KL und Brille eigentlich mit dem Verkleinerungseffekt der Brille klar?

    @ starry_night

    Deine Situation sieht ja um einiges komplizierter aus, als meine ":/ nun kenne ich mich mit Pluswerten überhaupt nicht aus, kann nur vermuten das die Problematik irgendwie gegenteilig zu der bei stark kurzsichtigen ist. Wenn du mit deiner Brille alles größer siehst, ist das Sichtfeld dadurch insgesamt geringer und es scheint, als seien Objekte in geringerem Abstand als es tatsächlich ist - richtig?


    Bei mir ist es nämlich genau umgekehrt, alles erscheint mit den Minusgläsern sehr viel kleiner und weiter weg, was mir wirkliche Probleme macht bei der Umstellung Linsen > Brille Schwierigkeiten bereitet. Zum Teil sind es eher Luxus-Probleme, z.B. wenn ich abends die KL heraus nehme und mit Brille aus dem Badezimmer zurück komme, ist mein 42"-TV gefühlt nur noch so groß wie das 17"-Display meines PCs :(v . Ich sehe zwar alles scharf aber so stark verkleinert, das es oft schwer ist, kleinere Schrift oder Ziffern im TV aus normaler Entfernung zu erkennen. Gleiches Manko beim Smartphone, Tablet oder generell beim lesen und so.


    Problematischer finde ich diesen Effekt u.A. beim Auto fahren. Ich kann Abstände nur schlecht einschätzen, wenn ich meine Brille trage und weil damit alles wirkt, als sei es weiter entfernt, ist das nicht ganz ohne. Liegt bei mir aber eindeutig an mangelnder Gewöhnung an die Sicht durch die Brillengläser - ich gehe davon aus, dass sich das noch geben wird wenn ich mich öfter außerhalb der Wohnung mit Brille bewege.


    Mit den Brillengläsern habe ich auch die Erfahrung wie du gemacht, dass hoher Brechungsindex weniger gute Abbildungseigenschaften hat. 1,6 geht noch, bringt mir aber für die Ästhetik der Brille nix, weil damit die Dicke meiner Gläser nur minimal reduziert wird und 1,74 bringt mich zum verzweifeln: alles verzerrt, Farbsäume ohne Ende und sauteuer ist der hohe Index noch dazu. Um Gewicht und Glasdicke einzusparen aber sicherlich eine gute Lösung, wenn man sich an die genannten Nachteile gewöhnen kann.

    Deer Unterschied zwischen + 13 und - 2,25 ist riesig,


    bei -2,25 treten die erwähnten Probleme eigentlich überhaupt nicht auf.


    dass bei + 13 ein starker Gesichtfeldverlust auftritt hat optische Gründe, auch wird das Bild um ewa 25 % vergrößert


    Unterschied zwischen Brille tragen und Kontaktlinsen tragen,


    bei starker Kurzsichtigkeit etwa overhalb - 10 tritt ein Verkleinerungseffekt auf der zu Problemen beim Lesen kleiner Schrift führt


    mit Kontaktlinsen ist das weniger der Fall.


    In den USA ist es üblich bei +6 und darüber Bifokalbrillen zu verordnen iim Alter von 15 - 18 spätestens


    das gleich gilt für Menschen mit - 10 und darüber