Endokrine Orbitopathie & Orbitadekompression

    Hallo,


    wer leidet drunter und hat sich evtl. sogar operieren lassen ?


    brauche ein bisschen hintergrund-infos - v.a. bzgl operation + folgen/nebenwirkungen....


    danke :-)

  • 7 Antworten

    Sofern ich mich recht erinnere, kann bis zu einem Jahr nach Auftritt noch eine mögliche Rückbildung stattfinden. Aus diesem Grund wäre es erst mal interessant, seit wann du unter dem Symptom leidest.


    Ansonsten wäre eine Augenklinik der richtige Ansprechpartner, die eng mit der Mund-Kiefer-GEsichtschirurgie zusammenarbeiten oder ein Augenarzt.

    hallo,


    also sofern die Schilddrüsenerkrankung behandelt wird, muß nicht zwangsweise eine Verschlechterung eintreten. Es gibt auch viele Fälle, die nach einmaligen Ausbruch der Krankheit jahrelang Ruhe haben.


    Soweit ich weiß, besteht keine Gefahr der Erblindung. Es ist wahrscheinlicher das eventuell Doppelbilder auftreten, da durch das Heraustreten der Augen die Augenmuskeln dezent verschoben werden. Eventuell kann auch der Augendruck ansteigen.


    Aber so lange du die Augen regelmäßig kontrollieren läßt, brauchst du keine Angst vor einer Erblindung haben.

    Duch die Verdickung des Gewebes/Muskulatur in der Orbita, kann der Sehnerv gequetscht werden, und dadurch kann es tatsächlich zur Erblindung kommen. Sollte dieses Risiko bestehen, ist eine Entlastungs-OP der Orbita unumgänglich.


    Ob es zu einer Verschlechterung kommt kann keiner sagen. Primär gibt es ein paar Möglichkeiten:


    Was man selbst tun kann:


    - Rauchen aufhören (in den meisten Fällen verbessert sich der Befund, obwohl keiner so recht weiß warum)


    - Stress meiden, Autogenes training wirkt manchmal wunder. Stress verschlimmert oft die Situation erheblich.


    Was der Arzt tut (je nach Ausmaß des Befundes):


    - hochdosierte Kortisontherapie (wenn mgl.)


    - Bestrahlung der Augenhöhlen


    Diese beiden Möglichkeiten stoppen das weitere Fortschreiten meist nur. Eine Rückbildung kommt eher selten vor.


    Die "Hammer-OP" ist immer dann zwingend erforderlich, wenn der Sehnehrv in Mitleidenschaft gezogen ist oder wenn der Patient massiv kosmetisch gestört ist.


    Liebe Grüße

    Korrektur meiner Seite. "Orthoptistin" hat natürlich Recht. Habe da beim Verfassen wohl ziemlich geschlafen ;-( Der Sehnerv kann beschädigt werden ( Optikusneuropathie), wobei diese Komplikations nicht immer mit dem Ausmaß des Exopthalmus korreliert.


    Ich würde da noch mal in Ruhe deinen Augenarzt fragen, inwieweit eine durchgeführte Operation dieses Risiko minimieren kann.


    Sorry, tut mir leid und Danke an die Orthoptistin ;-)

    hallo,habe erfahrung mit endokrine orbitopathie.leide drunter seit 10 jahren und habe sowohl cortison- als auch strahlentherapie hinter mir.hat alles nichts geholfen ,die orbitadekompression war dringend erforderlich da eine gefahr der erblindung bestand.nach der orbitadekompression kann es vorkommen das man schielt.entweder lässt sich das mit prismen ausgleichen oder schiel-op,welches bei mir der fall war.