Linsen oder Brille?

    Zitat

    Ich habe die 120 % seit ungefähr 20 Jahren und habe seitdem KEINE STÄRKERE BRILLE mehr gebraucht.

    Thomas, du trägst bestimmt Hartlinsen, stimmt's? ???


    Hab auch schon gehört, daß die das Fortschreiten in vielen Fällen stoppen sollen. Aber mit Brille sieht es laut meinem AA nicht so rosig aus und Verschlechterungen seien besonders bei Kindern normal.


    Würdest du Kindern zu Hartlinsen raten?

    @Maja

    Wie lange hat dein Kind schon die superscharfe Brille?


    Bin am grübeln ob ich meinem Sohn Hartlinsen anpassen lassen soll.


    Ciao

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    Maja schrieb:

    Zitat

    Zitat:


    Nach wie vor akzeptiert sie die neue Brille nur schlecht. Obwohl sie das Gestell klasse findet. Sie meint, sie will einfach nicht so starke Gläser haben. Mich wundert das total, da sie sonst ihre Brille immer gern getragen hat

    ThomasMünchen schrieb:

    Zitat

    Ich weiß nicht, das klingt mir fast danach, als hätte jemand anderes (z.B. in der Schule) über die Dicke ihrer Gläser eine Bemerkung gemacht, die sie gekränkt hat. Vielleicht erzählt sie ja auf Nachfrage davon.

    Ich weiß auch nicht, aber mir klingt das fast danach, als ob sie Angst davor hätte immer schlechtere Augen zu bekommen.


    Am Gestell liegt ja eher weniger, wenn sie die schwächere Brille immer gern getragen hat.


    Warum wundert dich das so total Maja? ???


    Ich hab auch einen kurzsichtigen Sohn und kann die Angst vor immer stärkeren Gläsern gut verstehen.


    Ciao

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    Ich find's echt gut, wenn man mit der Klasse, was über Sehfehler und so macht, da ich früher offensichtlich geschielt habe (jetzt nur noch latent) kam es mir sehr entgegen als unsere Lehrerin einmal über Schielen und Sehfehler gesprochen hat. Das man das halt nicht extra macht und es auch nichts mit Dummheit zutun hat. Auch jetzt finden es meine Klassenkamaraden immer noch witzig, wenn ich manchmal ein bisschen Schiele, aber es ist dann nie böse gemeint. Und das mit dem Brille anprobieren ist halt immer noch toll, dann sehen die anderen einmal, wie schlecht man eigentlich sieht. Aber wenn ein Kind genug Selbstvertrauen und eine gute Klasse hat sollte die Brille kaum ein Problem sein. Klar kann es belasten, wenn sie immer stärker wird, aber wenn die Eltern kein Drama draus machen ist es meist auch für das Kind kein Thema...Hoffe wir haben wieder zum Thema zurück gefunden und wünsche noch eine intressanten Erfahrungsaustausch*:)

    Frage

    Zitat

    Obwohl ich schon wußte, dass mal wieder eine neue Brille fällig ist, hätte ich nicht gedacht, dass sie innerhalb eines knappen Jahres einen Sprung um 1,25 Dioptrien gemacht hat. Sie hat nun -4,25 und hat das erste Mal richtig geweint, als ihr klar wurde, wie viel sich die Sehkraft verschlechtert hat und auch, wie sie gesehen hat, dass man den neuen Gläsern auch ansieht, dass sie eine ganze Ecke stärker sind als die alten.

    Ich versteh nicht ganz, ist das die Tochter die mit der neuen Brille auf 120 % korrigiert wurde?


    War ja diese Woche mit meinem anderen Sohn beim Augenarzt zur Kontrolle, und hab ihn extra nochmal gefragt, warum er denn nicht über 100 % gehen will. Er meinte, daß die Augen dann keinen Spielraum mehr hätten, da das Sehvermögen tagsüber sowieso schwankt, und dann 120 Prozent mit Brille eindeutig überkorrigiert sei. Zu starke Gläser seien ganz schlecht für Kurzsichtige, und übergroße Schärfe besonders für Kinder anstrengend und unangenehm und beschleunigten die Kurzsichtigkeit.


    Also, wenn es bei deiner Tochter die Ablehnung nicht am Gestell liegt, dann liegt sie wahrscheinlich an der Stärke...


    Ist deine Tochter denn getropft worden? ???


    Das sei für Kinder unbedingt empfehlenswert, um zu starke Gläser zu vermeiden. Optiker dürfen das nicht machen, weil Kinderaugen in augenmedizinische Betreuung gehören. (Aber es gibt halt leider auch Augenärzte wie gerade im Satirethread beschrieben.)


    Sieh mal auch hier bei "Kinderaugenheilkunde" nach:

    Zitat

    Das Kurzsichtigwerden kann als Anpassungsprozeß an die Arbeit in der Nähe angesehen werden.

    http://www.kinderaugenheilkunde.de/myop.htm


    Ist eigentlich ziemlich logisch, daß bei dem Anpassungsprozess Gläser nicht gerade förderlich sind, die in der Ferne zu 120 % korrigieren. Ist anzunehmen, daß diese Sehschärfe nicht lange gehalten werden kann.


    Die Gläser sollten bei Kindern eher darunter als darüber liegen, aber das weiß man eben nur, wenn man einen geduldigen Augenarzt hat, den man mit Fragen löchern kann. Man möchte ja immer das Beste für seine Kinder und folgerichtig maximale Sehstärke.


    Mir tut deine Tochter richtig leid, wenn sie so geweint hat, und ich hätte unbedingt nochmal bei einem anderen Arzt nachmessen lassen als ihr so starke Gläser aufzuzwingen.


    Gib doch bitte Bescheid, wie lange sie den Wert halten konnte.


    Ich achte bei meinem Sohn auch darauf.


    Ciao

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    Blumenkind

    Zu starke Gläser, also eine Überkorrektion, sind für jeden schlecht (nicht nur für Kinder). Insbesondere auch für Leute, die viel Naharbeit machen. Gerade, weil, wie Du schreibst, das zu einem "überscharfen" Sehen und zu einer größeren Akkomodations-Anstrengung bei der Naharbeit führt. Beim Sehtest ist das wie gesagt der Punkt, wo die Buchstaben zwar irgendwie schwärzer und schärfer werden, aber nicht wirklich besser lesbar (egal, ob das jetzt die Zeile von 100 oder 120 Prozent ist).


    Und das mit dem "Schwanken" kannst Du auch anders sehen: Nämlich dass es auch nach unten schwankt, und Du nicht mal mehr das eh schon zu schwache Sehvermögen erreichst. Das Problem habe ich z.B. derzeit: kann mit meiner derzeit etwas zu schwachen Brille in der Früh noch einigermaßen am PC arbeiten, gegen Nachmittag und abend wird es aber so schlecht, dass ich immer näher an den PC ran muss, immer verschwommener sehe, immer mehr Pausen brauche etc..... Weil schlechtes Sehen nunmal anstrengt.


    Ich sehe das Ganze daher mittlerweile eher pragmatischer: Was nützen mir die tollsten Theorien zu "besser unterkorrigiert", wenn ich damit nicht klar komme. D.h. ich trage die Brille, mit der ich optimal sehe und am wenigsten Probleme bei der Arbeit habe.


    Und ob eine (zu) schwache Brille die Kurzsichtigkeit aufhalten kann, ist umstritten. Die einen Studien sagen ja, die anderen behaupten das Gegenteil (also dass eine zu schwache Brille eher zu schnellerer Verschlechterung führt). Dementsprechend kannst Du auch zu drei Augenärzten gehen, und vier Meinungen hören, je nachdem, welcher "Seite" sie angehören..... Ich würde halt auf jeden Fall darauf achten, dass Dein Sohn ausreichend sieht, dass er dadurch nicht Probleme hat (wie meinetwegen von der hinteren Reihe nicht mehr richtig von der Tafel lesen kann oder häufige Kopfschmerzen).


    Wobei ich Deine Bedenken als Mutter da schon verstehen kann. Klar, jeder will das Beste für sein Kind. Nur eine "sichere" Antwort wird Dir darauf leider niemand geben können.