leicht verzerrtes Sehen auf linken Auge

    Guten Abend liebe Community,


    ich männlich / Anfang 40 habe seit einigen Tagen ein Problem mit meinem linken Auge. Beim Betrachten von Gitternetzlinien (bsp bei Excel Tabellen)habe ich einen kleinen Bereich, in dem die Linie leicht ausgebeult aussieht. Das Problem besteht def. auf dem linken Auge, wenn ich das zu halte ist alles okay.

    Das beunruhigte mich so, dass ich heute bei meinem Augenarzt war. Mir wurden die Pupillen groß getropft und zunächst hörte er sich die Symthome an. Danach Untersuchung des Augenhintergrund. Netzhaut intakt, allerdings stellte er ein minimale "Auswölbung" der Netzhaut fest. Zumindest habe ich das so verstanden. Im Vergleich zur Augenhintergrunduntersuchung vor 1,5 Jahren stellt er keine nennenswerte Veränderung fest. Heißt für mich, ich habe das vermutlich schon länger, was mir so nicht bewusst war.

    Er meinte, dadurch dass ich Sehbeeinträchtigung habe, empfiehlt er mir nachdrücklich eine optische Kohärenztomographie (OCT). Diese hab ich in 3 Tagen, darauf könnte man mehr sehen.

    Ich habe nun echt Bedenken, eine schlimme Augenerkrankung zu haben.

    Kann es vielleicht auch die Kombination aus trockenen Augen und dieser minimalen Netzhautabnormalität sein? Mein Augenarzt hält das für unwahrscheinlich.

    Augendruck wurde komischerweise nicht gemessen.


    Mich würden einfach mal Eure Meinungen dazu interessieren. Ich bin kein Brillenträger, arbeite viel am PC und habe laut G37 Augencheck immer gute bis sehr gute Ergebnisse beim zyklischen Sehtest.


    Danke für Eure Meinungen.@:)

  • 29 Antworten

    Ab 40 geht das mit der Brille los, meistens fängt es mit einer Lesebrille an. Warte das Ergebnis der OCT ab. Die Netzhaut hat der Arzt doch schon beurteilt.

    Hallo.

    Dein Augenarzt sollte Dich an die nächste AugenKLINIK überweisen.

    Mit einer Überweisung bekommst Du schneller einen Termin.


    Mit dem Problem das Du beschreibst, ist nicht zu spaßen.


    Zum Termin nimm Dir jemanden als Begleitung mit, denn beiden ""weit getropften""

    Augen kommt man sicherer wieder nach Hause.


    Gast.

    Meine Mutter hatte das. Dort wurde ein Loch in der Netzhaut festgestellt. Mit einer op kann es wieder weggehen muss aber nicht. Bei ihr ist es etwas besser geworden. WENN es das ist ist eine op unumgänglich die aber halb so wild ist.

    BenitaB. schrieb:

    Och, selbst mit einer Notfalleinweisung bekam ich nie unter 3 Wochen einen Termin in der Uniklinik 🤐

    Hallo.

    Dann warst Du kein Notfall.

    Mich hat die Augenklinik drei Tage nach Überweisung durch die Augenärztin angerufen und bekam noch in der Woche einen Ersttermin.


    Nebenbei, ich habe keine Zeit vorgegeben, sondern nur gesagt es geht mit einer Überweisung schneller.


    Gast.

    Zitat

    Dann warst Du kein Notfall.

    Mich hat die Augenklinik drei Tage nach Überweisung durch die Augenärztin angerufen und bekam noch in der Woche einen Ersttermin.



    Aha, ich wurde mit wehenden Fahnen dort hingebracht und hat sich das nicht mal angeguckt, ich solle halt in 3 Wochen wiederkommen. Medizinische Hochschule Lübeck.


    2 x so erlebt. Wenn nicht gerade das Auge sichtbar ausläuft, kriegt man da keinen Termin.

    rechnersecure schrieb:

    Mir wurden die Pupillen groß getropft und zunächst hörte er sich die Symthome an. Danach Untersuchung des Augenhintergrund.

    Der Augenhintergrund wurde beurteilt.

    Guten Morgen liebe Community,


    ich komme gerade von der OCT Untersuchung bei meinem Augenarzt. Es ist tatsächlich so, dass ich am linken Augen eine kleine Auswölbung der Netzhaut habe. Blöderweise ganz in der Nähe des Punkt des schärfsten Sehens. Er vermutet Flüssigkeitseinlagerung, ist aber der Meinung, dass es bereits rückläufig ist. Die Netzhaut an sich ist intakt.Er hat zusätzlich Augendruck gemessen und beidseitig 13 festgestellt, Sehnerv wäre OK.


    Zu weiteren Abklärung hab ich nun eine Überweisung zu einem FAG. Da bekommt man wohl venös ein Kontrast / oder Farbmittel gespritzt und dann wird sich die Netzhaut nochmal genauer angeschaut. Ich denke damit will man ausschließen, das es ein Gefäßproblem war / oder ist.

    Er meinte man könne das auch symptomatisch behandeln, allerdings geht so eine Stelle auch von alleine wieder weg. Wichtig ist die Abklärung, ob sich was finden läßt/ was die Ursache ist.

    Ich bekam noch den Hinweis, dass diese Art des Augenproblems häufiger Männer im Alter zwischen 40 und 50 haben. Häufige Ursache wäre beruflicher und oder privater Stress. Ersteres ist bei mir häufiger der Fall.

    Alles in allem wenig beruhigend, zumindest kenne ich nun den Grund für meinen "Knick in der Optik".

    Es ist einfach wichtig, dass du regelmäßig auf das Amsler-Gitter schaust. Kannst du im Netz tun oder dir eine Karte beim Augenarzt geben lassen.

    BenitaB. schrieb:

    Es ist einfach wichtig, dass du regelmäßig auf das Amsler-Gitter schaust. Kannst du im Netz tun oder dir eine Karte beim Augenarzt geben lassen.

    Hallo, kannst Du das bitte etwas näher erklären? Ich vermute um den Verlauf besser im Blick zu haben? Also ob es besser oder schlechter wird? Was ist denn zu tun wenn man merkt, dass die Verzerrungen schlimmer werden? Wie gesagt, der Termin zum FAG ist am 20.03.

    Noch eine andere Frage die mich beschäftigt und die ich leider vorhin beim Augenarzt nicht gestellt habe. Ich fahre leidenschaftlich gerne Rad und das manchmal auch etwas intensiver. Würde mich diesbezüglich als Freizeitsportler bezeichnen.

    Kann es sein, dass der Radsport so eine Augenerkrankung hervorruft? Der Puls und Blutdruck ist beim Radfahren ja höher als im normalen Alltag. Oder ist diese Überlegung Quatsch?

    Danke.