• Map Dot Fingerprint Dystrophie

    Hallo, ein Map Dot Fingerprint ist bei mir festgestellt worden. Probleme habe ich ausschließlich nachts, manchmal mehr manchmal weniger! Hat jemand Erfahrung damit? Petra
  • 22 Antworten

    Hallo Ihr Lieben,


    bei mir wurde vor 3 Jahren Map Dot Fingerprint Dystrophie festgestellt.


    Erst hatte ich das nur auf dem linken Auge und ich habe mir nicht allzuviel dabei gedacht, habe eine Brille verschrieben bekommen und das war´s. Die brachte aber rein gar nichts. Vor 1 1/2 Jahren fing es auch auf dem rechten Auge an. Meine Augenärztin schickte mich daraufhin zur Uni Klinik Essen. Dort wurde ich richtig auf den Kopf gestellt. Als ich nach Behandlungsmethoden gefragt habe bekam ich als Antwort, dass nur eine Transplantation helfen könne.


    Nach meheren Besuchen in der Klinik ist den Ärzten durch Zufall aufgefallen, dass ich Neurodermitis habe. Und schwupps, da wussten Sie auf einmal woher die Erkrankung kam und ich brauchte nicht mehr wieder zukommen.


    Meine Beschwerden sind wie folgt: morgendliche Augenschmerzen auch durch Augentropfen nicht zu lindern. Konstantes Abnehmen der Sehstärke, ich sehe sehr verschwommen und das bleibt auch den ganzen Tag so, hinzu kommen noch Schwindel und Lichtempfindlichkeit.


    Auto kann ich nicht mehr oft fahren, nachts schon mal gar nicht mehr.


    Die Ärzte sagen ich muss mich bis zur fast kompletten Blindheit gedulden, damit eventl. eine Operation in Frage kommt. mein Mann ist nicht begeistert von einer OP, da er Angst vor Erblindung hat.


    Aber ob so oder so eine Erblindung ist lt. Ärzte unumgänglich.


    LG Schnulli :-@

    Hallo!


    Ich bin die "Neue". Ich musste vor knapp einem Jahr in die Augenklinik in Erlangen, wegen meinem Grünen Star. Dort wurde festgestellt, daß ich Map-Dot habe. Bis dato hab ich das nicht gewusst. So wie ich das hier durchlese, haben hier viele die gleiche Krankheit, aber die einen haben Schmerzen, die anderen nicht.


    Bei mir isses wieder total anders. Schmerzen hab ich überhaupt nicht.


    Trockene Augen – ja.


    Verschwommensheen – ja.


    Aber komischerweise hab ich das nur, wenn es mir sowieso schon nicht sooo toll geht.


    (Durchfall, oder sowas). {:(


    Bis vor kurzem, dachte ich immer, das liegt an meinem Augeninnendruck. Meistens ist der dann auch höher als normal. Aber ich kann doch nicht jedesmal zum Arzt rennen, sobald ich unscharf sehe (übrigens nur links), um feststellen zu lassen, ob auch der Druck hoch ist.


    Gibt es hier vielleicht noch jemanden, der das auch hat?


    Vielen Dank im voraus

    Ich weiß, der Faden ruht schon lange und wahrscheinlich ist von den damaligen Diskutanten auch keiner mehr hier. Aber ich bin so froh, das hier jetzt gefunden zu haben, da muss ich einfach was schreiben. Es gibt bestimmt einige Menschen, die nach der Map-Dot-Fingerprint-Dystrophie googeln und da ist es schön, auf Erfahrungsberichte Gleichgesinnter zu stoßen.


    Bei mir fing alles 2004 an und erst seit gestern weiß ich nun, was tatsächlich los ist. 2004 habe ich abends beim Autofahren plötzlich Doppelbilder gesehen, allerdings nur von Leuchtgegenständen, alles andere konnte ich da noch normal sehen. Das war damals für mich ein sehr schockierendes Erlebnis und ich musste erst mal auf einen Rastplatz, konnte nicht mehr weiterfahren. Ich wurde ärztlich auf den Kopf gestellt, Verdacht auf MS, Herz-Kreislauf-Störungen, Augenärzte sagten mir tatsächlich, ich bilde mir das ein. Und es wurde nichts gefunden!


    Trotzdem blieben die Doppelbilder und ich habe mich inzwischen daran gewöhnt. Es ist auch tatsächlich so, dass es Tage gibt, an denen ich Lichter auch ganz einfach sehe. Auf der anderen Seite gibt es Tage, da sehe ich Lichter 3-fach. Ich habe versucht es zu ignorieren und mich einfach nicht weiter drum gekümmert. Vor vier Jahren habe ich dann noch mal einen Anlauf bei einem anderen Augenarzt genommen, aber auch hier konnte keine Diagnose gestellt werden. Trockenes Auge und ja, jünger werden Sie ja auch nicht.


    Vor kurzem ging es dann los, dass ich zusätzlich zu den Doppelbildern auch noch verstärkt verschwommen sehe. Und ich mich morgens kaum traue, die Augen zu öffnen, weil das ein unglaublicher Schmerz ist. Ich habe bei mir beobachtet, dass es auch insbesondere dann der Fall ist, wenn ich unter starkem beruflichen Stress oder innerem Druck stehe. In diesen Zeiten kann ich kaum noch geradeaus gucken. Also noch einmal durch die Ärztemühle, HNO, Kardiologe, Check-up mit Test auf Diabetes und Co., auf den Neurologen habe ich dieses Mal verzichtet. Und natürlich wieder zu einem neuen Augenarzt, einer Gemeinschaftspraxis. Die erste Ärztin, die mich dort untersuchte, kam mir ebenfalls mit dem Thema, man werde ja nicht jünger, ansonsten sähen die Augen sonst gut aus. Sie hat mir dann einen Termin in der Sehschule gemacht, zu dem ich gestern bin. Und auch hier wieder "das Alter". ABER: Danach musste ich noch einmal zum Arzt rein, dieses Mal ein anderer. Der hat sich alles in Ruhe angehört, hat sich meine Augen angesehen und hatte in 2 Sekunden die Diagnose: Dot-Fingerprint-Dystrophie.


    Auch wenn das keine allzu tolle Diagnose für die Augen ist, ich bin unendlich froh, jetzt endlich zu wissen, was los ist. Und ich bin froh, hier Eure Berichte gelesen zu haben und zu lesen, dass es mehr Menschen gibt, denen es so erging wie mir. Ich hoffe, Euch allen geht es weiterhin gut und wünsche Euch immer einen klaren Durchblick!

    Hallo zusammen,


    hab heute auch die Diagnose bekommen und bin grad ein wenig down. Aber immerhin nach 4 Jahren leideszeit endlich ein Name für die nächtlichen Probleme. An all die bisherigen Schreiber hier, hoffe die sind noch aktiv, wie erging es euch seither?


    Ich persönlich hab von dem Arzt der die Diagnose gestellt hat jetzt einen Laser Termin machen lassen aber bereits mit dem Hinweis, dass es wohl nur maximal 10 Jahre halten wird.


    Hab derzeit auch nur im linken Auge Probleme, aber das rechte meinte er schaut auch nicht mehr so gut aus....

    Die Beiträge sind ja schon von 2003, aber vielleicht ist ja noch jemand hier, der auch noch darunter leidet und sagen kann wie die Krankheit in der Zwischenzeit verlaufen ist?

    Beste Grüße 👋

    Hallo alle zusammen,


    also ich habe im letzten Sommer plötzlich auf dem rechten Auge extrem schlecht gucken können. Meine vorhandene Brille (Hornhautverkrümmung und leichte Weitsichtigkeit) hat überhaupt nicht mehr funktioniert und ich hatte phasenweise Doppelbilder. Morgens fühlten sich die Augen beim 1. Lidschlag an, als würden sie aufreißen, es war wirklich schlimm.

    Die Augenärztin bescheinigte mir, dass ich kaum gucken kann, fand aber keinen Grund dafür und meinte dann, es müsse wohl etwas von hinten aufs Auge drücken (Tumor?) und stellte mir eine Überweisung mit Dringlichkeit für die Augenklinik aus. Ich war mir sicher, dass ich keinen Tumor habe, hab dann erst mal ein paar Tage nicht reagiert - aber da ich kaum arbeiten gehen konnte (sitze 6 Stunden am Tag vor 3 Monitoren), hab ich dann doch in der Klinik angerufen und sollte sofort vorbeikommen. Dort wurde dann nach div. Untersuchungen eine Map-Dot-Fingerprint-Dystrophy festgestellt, und die 2 Ärzte, die sich meine Augen angeguckt haben, waren entsetzt über die Fehldiagnose der Ärztin.

    Na egal, ich hatte immerhin eine eindeutige Diagnose, bekam Augentropfen gegen die Schmerzen und zum Augen befeuchten. Die Wunden der Hornhauterhebungen heilten dann endlich, aber der Blick wurde nicht mehr schärfer, so dass ich mich nach einigem Hin und Her für eine OP am rechten Auge entschied (entscheiden musste, um wieder sehen und arbeiten zu können).

    Der operierende Arzt in der Klinik hat dann wirklich gut gearbeitet und war auch menschlich sehr angenehm - aber ich möchte nicht verschweigen, dass ich nach der OP einige Tage extreme Schmerzen und Kontraktionen am Auge hatte. Bei der OP wurde die oberste Hornhautschicht abgehobelt (Abrasion heißt das glaube ich), und danach bekam ich eine medizinische Linse, damit die Wunden am Auge heilen können, ohne dass sie vom Lidschlag daran gehindert werden.

    Nach 1 Woche wurde dann die Linse entfernt....und...ich konnte glücklich wieder deutlich mehr sehen. Also Fazit: Kein Zuckerschlecken, aber es hat sich gelohnt!!

    Leider hab ich allerdings die Map-Dot-Dystrophie an beiden Augen. Nun wird das Linke schlimmer (ich sitze ja auch weiterhin total angestrengt täglich an meinen 3 Monitoren und scanne mit den Augen entlose Tabellen und Dienstpläne ab) und ich fürchte, auch hier muss operiert werden. Ich hab nächste Woche einen Termin bei einem neuen Augenarzt, und vorsorglich schon mal für Mitte November einen Termin bei meinem operierenden Arzt in der Klinik gemacht. Ich würde mich ja mega freuen, wenn ich um die OP herum käme, aber sehr wahrscheinlich ist das nicht. Ihr dürft mir gerne die Daumen drücken! Und ansonsten hoffe ich, mit meinem Bericht irgendwie hilfreich sein zu können.

    Ich selbst war jedenfalls froh zu lesen, wie es anderen so ergangen ist und ein paar Tips und Infos zu bekommen. Alles Gute Euch und lg, Gabs