Unsere Tochter hat mit 5Jahrenund 4 Monaten eine erste Brille bekommen


    :)_


    +7 Dioptrin und – 4,5 durch Hornhautverkrümmung auf beiden Augen


    ......sie ist auch nicht aufgefallen im bekannten Umfeld


    in fremder öfter gestolpert.....




    aber sie kommt jetzt gut zurecht.....wir waren geschockt irgendwie...


    Die Maus hat die Brille aufgesetzt und geschaut....alles ganz genau angeschaut..


    Sie kannte es ja nicht anders....war schön zu sehen, wie sie plötzlich ihre Welt und die Menschen


    um sich ansah...manchmal als wäre es zum ersten mal.......

    @ 19Laura69

    Zitat

    Die Maus hat die Brille aufgesetzt und geschaut....alles ganz genau angeschaut..


    Sie kannte es ja nicht anders....war schön zu sehen, wie sie plötzlich ihre Welt und die Menschen


    um sich ansah...manchmal als wäre es zum ersten mal.......

    Das hast du wunderschön ausgedrückt! Es ist so ein tolles Erlebnis für ein Kind, plötzlich alles klar und deutlich zu sehen; für die Eltern ist es in dieser Situation die wichtigste Aufgabe, dem Kind zu vermitteln: Du bist ok, auch mit Brille! Ich kann mich lebhaft daran erinnern, dass es mir schwer fiel, die Brille nach dem Unterricht wieder im Ranzen verschwinden zu lassen und mir im Alltag diese Unschärfe anzutun, ich konnte nur leider nicht über meinen Schatten springen. Ein einziges Wort meiner Eltern, dass die Brille ok ist und mir steht, hätte gereicht, und ich hätte sie getragen. Kam nur leider nicht! Und manchmal habe ich nachts geträumt, ich würde die Brille im Alltag ganz selbstverständlich tragen, und dann bin ich total glücklich aufgewacht und habe gespürt, dass ich nur einen winzigen Schritt davon entfernt bin - und habe mich dann doch nicht getraut!

    mich hat nicht die Brille......sondern die Sehstärke entsetzt....und das die kleine es wohl immer


    über Konzentrationsleistung ausgeglichen hat....jetzt hat sie kraft für anderes...hören...z.b.




    Entwicklungsverzögerung.....




    jetzt ist alles klar.... : *lach*


    - bei ihr im sehen


    - bei uns/mir....ihre verlangsamung...??ein Jahr später schule,wird ihr gut tun??




    die Kinder haben doch Zeit...ist doch egal.... :)D



    Zitat
    Zitat

    Janamarie....deineTochter macht das....sag ihr wie toll sie aussieht ;-)

    Ich habe die Brille erst mit 11 Jahren bekommen, durch die Brille hat sich binnen eines Jahres mein Notendurchschnitt sehr verbessert, vor allem in Deutsch. Von einer 5 zu einer 3 :-) . Später sogar auf 2.

    Meine Tochter hat mit 10 ihre erste Brille bekommen. Da ich selbst auch kurzsichtig bin habe ich sie nebenbei immer gefragt 'siehst du dies, siehst du das?' und irgendwann haben wir gemerkt: hoppla, alles sieht sie nicht. Ihre erste Brille hatte -0,5 dpt. und sie hat sie von Anfang an sehr gerne getragen, denn sie hat gemerkt, dass sie damit viel besser sieht, obwohl die Gläser nicht sehr stark waren. Sie hätte sie eigentlich nur in der Schule aufsetzen müssen, schon nach kurzem trug sie sie dauernd und viele ihrer Freundinnen wollten auch eine Brille. Denn: gottseidank ist Brilletragen heutzutage endlich cool! Also bitte, kein 'och, die Arme' sondern 'freu' dich!'. Sie freut sich immer, wenn's stärkere Gläser gibt, weil sie dann 'endlich wieder scharf sieht'.

    @ Janamarie:

    lass Dir beim Optiker mal das genaue Gegenteil der Werte in das Gerät reinmachen wie die deiner Tochter. Also statt minus 3 plus 3. Dann siehst Du, dass sie ohne Brille nichts sieht.

    Zitat

    gottseidank ist Brilletragen heutzutage endlich cool!

    Ich wollte schon sagen!


    Die Zeiten, wo Brille tragen eine Strafe war, sind doch wohl spätestens seit Ray Ban vorbei, wo man sich sogar zum "Nerd" macht, obwohl man eigentlich gar keine Brille benötigt. 8-)


    Zum Glück ändern sich die Zeiten!

    Es war wahrscheinlich nie cooler, eine Brille zu tragen als heute (und sie werden wirklich immer schöner – also manchmal kann ich da wirklich schwärmerisch werden). Aber ich bin nicht sicher, ob man das als Jung- oder Prä-Teenager auch so sieht, wo es ja in aller erster Linie darum geht, nicht von der Norm abzuweichen.


    Meine erste Brille hatte auch -3 Dioptrien, und ich habe sie bis -4 und KL auch nicht getragen. War das gescheit? Nein. Es hat mich sehr großen Aufwand gekostet, mir die Kurzsichtigkeit nicht anmerken zu lassen. Aber es ging nicht anders, da es für mich einfach unvorstellbar war, mich mit Brille zu akzeptieren und zu präsentieren. Besonders Letzteres – also wenn ich gewusst hätte, dass niemand kommentiert (auch nichts Positives) und es so ist, als hätte ich andere Schuhe an oder sonst etwas Selbstverständliches, hätte ich es vielleicht irgendwie geschafft. Und meine Eltern hätten hier gar nichts richtig machen können (dem ästhetische Urteil der Eltern misstraut man in diesem Alter ja aus Prinzip), aber hätte ich das Gefühl gehabt, sie fänden irgendetwas Problematisches an Kurzsichtigkeit und/oder Brille, wäre es noch viel schlimmer gewesen.


    Die Simulationen sind ein wenig irreführend, da man, wenn man es gewohnt ist, natürlich trotz der Unschärfe die Umgebung doch 'geübter' und damit besser wahrnimmt. Aber trotzdem, bei -3 Dioptrien ist man nicht überrascht, wenn es entdeckt wird, denn da kann man schon geraume Zeit nicht mehr alles (wenn überhaupt etwas) von Tafel oder Overhead lesen (vom Erkennen von Gesichtern und Busnummern, etc. im Alltag ganz zu schweigen) und ich denke, Janamaries Tochter hat schon einige Zeit mit dem inneren Konflikt leben müssen. Je lockerer, gelassener, selbstverständlicher die Umwelt damit umgeht, desto leichter wird's für sie, sich damit zu arrangieren (auf welche Weise immer).

    Töchterchen hat heute früh ihre Brille bekommen.


    Ich habe mich bemühjt ihr das als was besonderes schmackhaft zu machen, von wegen jetzt siehst du die welt neu und klar .....


    hat aber nicht so recht geklappt. war dann mit ihr noch auf dem markt und einige besorgungen machen. wenn sie sich unbeobachtet geglaubt hat, hat sie immer an das gestellt gefasst. sie meinte ihr sei schwindelig damit, musste aber zugeben, dass sie damit besser sieht.


    sie guckte mit großen neugierigen Augen durch das Ding. Sonst hatte sie immer leicht zugekniffene Augen, aber eine Umgewöhnung ist das schon, für sie, wie für mich.

    Das mit dem schwindelig sein ist am Anfang völlig norma. Die Augen müssen sich erst gewöhnen.


    In ein paar Jahren könnt ihr es mit Kontaktlinsen versuchen.


    Man kann als erwachsener auch seine Augen lasern lassen, das hat meine Nachbarin machen lassen und läuft seitdem ohne Brille rum.


    Habt ein wenig geduld :-)

    Der Schwindel ist, wenn er nicht zu lange andauert, normal. Man muss am Anfang auch ein bisschen aufpassen, dass man sich bei der Höhe von Treppenstufen nicht verschätzt. Du kannst ihr ja sagen, dass das bald aufhört und sie dann nicht mehr merkt, dass sie eine Brille aufhat.

    Ihre Reaktionen sind zur Zeit extrem wechselhaft. Manchmal freut sich sie, dass sie so gut sieht und manchmal verflucht sie ihre Brille. Gestern war wieder so ein Tag. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt den ganzen Tag keine Brille zu tragen und wollte sie auf den Ausflug nicht mitnehmen. Da frage ich mich dann, ob ich sie einfach machen lassen soll, aber man sieht ihr inzwischen soo an, dass sie sie braucht.

    Hallo Janamaria,


    es ist ja schon mal positiv, dass deine Tochter ihre Brille im Prinzip akzeptiert und erkennt, dass sie ihr Nutzen bringt - aber auch ihre Wechselhaftigkeit kann ich gut nachvollziehen, denn ihr neues Selbstbild als Brillenträgerin muss sich erst entwickeln, und das ist gerade in der Pubertät nicht unbedingt leicht. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es auch etwas Demütigendes hat, zu erkennen, wie stark man von diesem Ding abhängig ist.


    Es geht selbst mir nach Jahrzehnten mit Brille noch so, dass ich mir manchmal beweisen muss, dass es auch ohne geht, dann nehme ich mir vor, mal ohne Brille zu kochen, das Kartoffelschälen klappt dann auch noch ganz gut, aber spätestens wenn ich vor dem Vorratsregal stehe und etwas suche, denke ich mir: Spinnst du eigentlich, warum machst du es dir so schwer? - und dann ist dieser "Anfall" auch nach spätestens einer halben Stunde vorbei.


    Es ist natürlich schade, wenn deine Tochter diese Anwandlungen gerade dann hat, wenn ein Ausflug ansteht, auf dem ihr ohne Brille viel Schönes entgehen könnte. Ich würde an deiner Stelle die Brille einfach mitnehmen, damit sie im Falle eines Falles zur Verfügung steht und deine Tochter den Ausflug wirklich genießen kann. Wenn sie aber ansonsten an schulfreien Tagen mal ohne Brille auskommen möchte, solltest du sie ruhig lassen - sie braucht das dann einfach mal und kann hinterher den Nutzen ihrer Brille wieder viel besser genießen.


    Viele Grüße

    Das war bei meiner jüngsten Tochter ähnlich, sie hat am Anfang die Brille am liebsten in irgendwelchen Jackentaschen verschwinden lassen. Inzwischen trägt sie sie wie gesagt regelmäßig. Vor kurzem erst hat sie eine stärkere bekommen und jetzt hab ich den Eindruck, dass sie schon wieder schlechter sieht. Sie hat aber (bisher) noch keine -3 wie deine Tochter.


    Jetzt werden bestimmt viele protestieren, aber wenn ich ehrlich bin, dann finde ich es doch traurig, dass ich die schönen Augen meiner Tochter inzwischen meistens durch dreckige Brillengläser sehe.

    Ich mag die Vermengung von ästhetischen und medizinischen Kriterien nicht, so im Sinne "Normalsichtig" ODER "Unkorrigiert" = "Natürlich" = "Schön" (was ja auch bei anderen Korrekturformen als Brillen, also KL oder operative Korrektur, absurd wird).


    Schönheit liegt hier buchstäblich im Auge der Betrachterin und der Betrachteten.


    Im konkreten Fall von Janamarias Tochter und einer Einstiegsstärke von -3 kann man jetzt auch nicht wirklich davon sprechen, dass durch übereifriges Brillenverordnen die Fehlsichtigkeit herbeikorrigiert wurde. (Ob das allgemein tatsächlich ein kausaler Faktor ist, das kann ich nicht beurteilen.)

    eine Brille kann auch sehr schick sein, aber viele Eltern machen den Fehler dass sie einfach das billigste nehmen - fertig.


    um eine wirklich schöne Brille zu haben, mit dünnen Gläsern muss man eben mal mit 300€ rechnen(so viel hat meine Brille gekostet)


    Kontaktlinsen sind ab 13/14 wirklich eine gute Lösung, in diesem Alter wollen viele einfach keine Brille tragen!

    Ich gebe zu, mir wären Kontaktlinsen, egal in welchem Alter, einfach zu teuer gewesen. Dazu kommt, dass man sie auch auswechseln muss, nicht durchgängig trägt und es je nach Härte und Dauer der Brillenzeit dauern kann, bis man sich drauf eingestellt hat.


    Also für mich persönlich wären Linsen gar keine Option. :)_

    Ich habe auch bei Melanies zweiter Brille lange mit ihr beraten, welche wir nehmen und ich finde sie steht ihr gut und habe mich auch eigentlich daran gewöhnt, sie mit Brille zu sehen, aber irgendwie ist das DIng immer dreckig und sie merkt es nicht und wenn sie mal putzt, dann wird es fast noch schlimmer.


    Außerdem hat der Optiker heute festegestellt, dass sie nach knapp drei Monaten tatsächlich schon wieder neue Gläser braucht. Wir sind jetzt auch bei -3 angekommen. >:(

    Zitat

    eine Brille kann auch sehr schick sein, aber viele Eltern machen den Fehler dass sie einfach das billigste nehmen - fertig.


    um eine wirklich schöne Brille zu haben, mit dünnen Gläsern muss man eben mal mit 300€ rechnen(so viel hat meine Brille gekostet)

    Ich denke schon, dass die allermeisten Eltern gemeinsam mit ihrem Kind eine Brille aussuchen, die ihnen, vor allem aber dem Kind, wirklich gefällt, und das kann, muss aber nicht zwingend eine teure sein. Eine "wirklich schöne Brille" braucht aber nicht zwingend "dünne" Gläser - bei einer Kinderbrille mit -3 Dioptrien sind auch normale Gläser schön - abgesehen davon, dass viele Kinder und Jugendliche - Akamalaks Tochter ist da ein typisches Beispiel - alle paar Monate neue Gläser brauchen.

    @ akamalak

    Ich verstehe, dass dich die dreckige Brille nervt, aber irgendwann wird Melanie es auch merken und die Brille dann etwas öfter putzen. Dazu ist übrigens, soweit greifbar, warmes Wasser und Spüli sowie ein sauberes Geschirrtuch zum Abtrocknen besser als jedes spezielle Brillenputztuch, das irgendwann auch dreckig ist und den Fettschmier nur noch auf den Gläsern verteilt.


    Und übrigens: eine Brille kann für schöne Augen ein sehr attraktiver Rahmen sein! - Aber ich finde es trotzdem o.k., dass du den Zeiten, als du die Augen deiner Tochter noch ohne Brille sehen konntest, ein kleines bisschen nachtrauerst...