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    Kann man Brillengläsern (speziell Minusgläsern) eigentlich ansehen, ob sie asphärisch sind oder nicht?

    Bei Minusgläsern ist nicht eindeutig eine Asphäre mit 100%iger Sicherheit zu erkennen, gerade dann, wenn es um höhere Wirkungen geht.


    Bei Plusgläsern kann man es dagegen schon wesentlich einfacher erkennen.

    @ Seggel

    Zitat

    Bei Minusgläsern ist nicht eindeutig eine Asphäre mit 100%iger Sicherheit zu erkennen, gerade dann, wenn es um höhere Wirkungen geht

    Danke für die Info! Dann muss ich wohl bei Gelegenheit mal meine Optikerin fragen - ich weiß gar nicht, warum ich Trottel das nicht gleich beim Kauf der Brille getan habe.

    Hallo zusammen,


    nun habe ich meine neue Brille.


    Es ist eine Halbrandbrille mit verhältnismäßig auffälligem Halbrand geworden.


    Kostenpunkt bei AO: 170 Euro, 85 pro Kunststoffglas 1.6., Fassung gab es aktionsmäßig gratis.


    Meine Werte liegen bei -3.0 Dioptrien, wobei auf einem Auge eine Hornhautverkrümmerung leichten Ausmaßes vorliegt.


    Ich komme ganz gut mit der Brille klar, keine großen Probleme, keine Kopfschmerzen etc.


    Wobei da zwei kleinere Dinge sind:


    a) Wirkt alles doch ziemlich verkleinert, vielmehr als ich das bei der alten festgestellt habe. Ist das ok?


    b) Ich habe Schwieirgkeiten beim Nah-Lesen. Nicht durchgängig, aber doch gelegentlich. Ist das normal?


    LG

    @ Ruhrpottler24

    Zunächst mal herzlichen Glückwunsch zur neuen Brille!


    Ich nehme an, dass die neue Brille deutlich stärker ist als die alte? Dann ist es vollkommen normal, dass sie etwas stärker verkleinert, daran wirst du dich in kurzer Zeit gewöhnt haben!


    Mit deinen neuen, stärkeren Werten für die Ferne musst du natürlich in der Nähe stärker akkommodieren. Da du aber wohl noch ziemlich jung bist, dürfte das auf die Dauer kein Problem für dich sein, sondern auch eine Gewöhnungssache.


    Weiterhin viel Spaß mit deiner neuen Brille!

    Bei Kurzsichtigen ist das leider so, dass man ohne Brille besser liest als mit, wenn man die 40 überschritten hat. Ich kann noch nicht mal schreiben mit Brille, weil mich das so irritiert und lesen tu ich zu Zeit nur ohne Brille, ist nicht gut, aber mit Brille werd ich wuschig beim Lesen und schau dann immer unter dem Rand durch, dann setz ich sie lieber ab. Eine reine Lesebrille, wie sie mir ein Augenarzt empfohlen hat nutzt nicht viel, ich hab kaum Dioptrien, aber eine gescheite Hornhautverkrümmung. Wahrscheinlich muss ich mir eine Gleitsichtbrille machen lassen, und die wird wahrscheinlich gut was kosten, da komm ich mit 100 Euro pro Brille nicht mehr weg.

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    Eine reine Lesebrille, wie sie mir ein Augenarzt empfohlen hat nutzt nicht viel, ich hab kaum Dioptrien, aber eine gescheite Hornhautverkrümmung. Wahrscheinlich muss ich mir eine Gleitsichtbrille machen lassen, und die wird wahrscheinlich gut was kosten, da komm ich mit 100 Euro pro Brille nicht mehr weg.

    Das kapiere ich nun überhaupt nicht. Man kann in die Lesebrille doch Zylinder einbauen gegen die Hornhautverkrümmung - falls das in der Gleitsichtbrille funktioniert, dann doch auch in der Lesebrille - nur dass die Lesebrille eben NUR zum Lesen taugt und nicht zum Sehen in die Ferne...

    Guten Abend,


    ich wollte mich noch einmal melden, nachdem ich meine neue Brille nun rund einen Monat trage.


    Die beiden genannten Probleme sind eigentlich gut gelöst, auch wenn ich trotzdem lieber ohne als mit Brille schreibe.


    Nun hat sich aber noch ein anderes Problem ergeben.


    Ich habe in der letzten Woche meine kleine Schwester zum Optiker gefahren, da diese einen Führerscheintest machen musste.


    Die Optikerin, zufälligerweise eine frühere Schulkameradin, bot mir an, mich auch einmal zu testen. Ich nahm dieses "Angebot" gerne an und habe auch "bestanden". Aber: Sie hat bei einer bestimmten Zeile aufgehört, als sie meinte: Ok, null Fehler". Da hatte ich "Glück", denn die nachfolgenden Zeilen konnte ich nicht entziffern. Auch die letzte, zu lesende Zeile habe ich nicht locker flockig erkannt.


    Ist das normal als Brillenträger? Ich habe interessehalber heute bei einem anderen Optiker eine sog. Refraktion durchführen lassen und dort kamen die gleichen Werte heraus, wie bei meiner Brillenvermessung vor 1,5 Monaten.

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    Ist das normal als Brillenträger?

    Ein Führerscheinsehtest dient nur der Visusüberprüfung und ist keine Sehschärfenvermessung. Er ist in verschiedene Visusstufen unterteilt, für den Führerschein ist ein Visus von 0,7 notwendig. Schätzungsweise hat sie genau dort gestoppt. Ein Führerscheinsehtest gibt nur bedingt Aufschluss darüber, ob jemand eine Brille braucht oder nicht. Während der Kurzsichtige mit Sicherheit durchfällt, fällt ein Weitsichtiger evtl. durchs Raster, da er durch Akkommodation die Fehlsichtigkeit ausgleichen kann.