Neuer Visual-Snow Thread

    Ich dachte mir , weil der alte große VS/Augenflimmer-Thread so überladen ist, mache ich einen neuen auf wo wir über neue Erkenntnisse/Krankheitsgeschichten/aktuellen Status jedes einzelnen etc. reden können.


    Glaube auch das hilft auch neuen Membern beim Einstieg in das Thema.


    Hoffe ich habe recht :) (weil manchmal das Thema immer einen gewissen Hype hat, dann aber wieder alles abflacht)


    Den start mache ich mal, also bin noch in der großen Phase des "schlau drüber machens" (unser Invicible08 hat mich darauf aufmerksam gemacht) , soll metabolischer Stress im Bereich des Sehzentrums dafür verantwortlichen sein.


    Hier ein Link den ich auf die schnelle finden konnte : http://www.migrainesurvival.com/visual-snow, wurde in der FB-Gruppe "Awareness for Visual Snow" gepostet.


    So hoffe wir kriegen das Ding hier zum laufen :)

  • 69 Antworten

    Ja, geht mir genauso. Visual Snow alleine wäre wirklich verkraftbar. Ich zähle mal auf, was ich sonst noch so habe: Halos und Starbursts um so gut wie jede Lichtquelle; Nachbilder (vor allem das sogenannte "Trailing"); Vibrieren beim Betrachten von linierten Mustern; Blue Field Entoptic Phänomen (diese kleinen flitzenden Pünktchen am Himmel, oder allgemein auf hellen Flächen; ebenfalls vorhanden sind noch leichte Mouches Volantes, die aber wirklich das geringste Übel darstellen.


    Abseits des Sehens: Leichter Tinnitus links; pulssynchroner Tinnitus rechts (also ein Rauschen im Takt des Pulses); öfters Kopfschmerzen; dauerhaftes Benommenheitsgefühl seit Mitte 2011 (Depersonalisation); chronisch vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich, welche aber laut CT aus dem Jahre 2011 harmlos sein sollen.


    Im Grunde gibt es viele Ursachen die in Frage kommen. Entweder Tumor im Bereich des Innenohres, den angrenzenden Hirnarealen, oder an den Halsgefäßen selbst. Auch wären andere gefäßbedingte Ursachen denkbar. ZB eine Stenose, Aneurysma oder eine AV-Fistel. MS erscheint mir bei all diesen Symptomen im Ganzen betrachtet nun doch etwas unwahrscheinlich. Eine Theorie die mir gestern in den Sinn kam: Möglicherweise sind meine vergrößerten Lymphknoten ja tatsächlich gutartig, vernarbt, wie die Ärzte es bezeichneten. Dennoch könnten sie bei einer gewissen Größe, oder ungünstigen Lage zu einer Stenose an Halsgefäßen führen. Deswegen habe ich heute einen Termin für eine Dopplersonographie fixiert. Mal schauen was dabei raus kommt.


    Aber wie schon öfter erwähnt, bei Leuten die ausschließlich mit visuellen Phänomenen wie Visual Snow zu kämpfen haben, liegt wahrscheinlich ein Hypermetabolismus des rechten Linguallappens + eine andere Hirnregion, dessen Name mir jetzt nicht einfällt, vor.

    Interessant, bei mir ist Visual Snow mittlerweile kaum noch wahrnehmbar zurückgegangen nach etwa 2,3 Monaten starken Symptomen, v.a. am hellen Monitor......aber diese Nachbilder habe ich leider "behalten". Ihr meint damit ja auch, wenn man z.b. ein Bild anschaut und darauf z.b. auf eine komplett weiße, leere seite, dass man das Bild dann immer noch sekundenlang "nachleuchten" sieht oder? Ist bei mir auch 2014 neu aufgetreten, hatte ich davor noch nie.


    Habt ihr auch so ein hin- und her wackeln des Bildes, also Bildunruhe?

    Also Nachbilder sind ja an sich normal. Gibt da auch viele Beispiele dafür im Internet. Nur, und das ist der große Unterschied: Ich muss keine 20 Sekunden irgendwo hinstarren, um so ein Phantombild zu erzeugen. Oft reicht schon ein kurzer Blick aus.


    Außerdem gibt es 2 Arten von Nachbildern. Die negativen (also die in Komplementärfarben des eigentlich gesehenen Bildes); und die positiven (wie man schon vermuten kann: Die, die in der selben Farbe erscheinen). Letztere sind bei gesunden Menschen kaum zu beobachten, da sie je nach Lichtverhältnissen maximal 5/100 Sek. andauern. Bei mir sind es eher 3/10 Sek, vielleicht auch 4/10 Sek.. Bei schlechtem Licht, also in der Dämmerung zB. Am Tag sehe ich kaum positive Nachbilder. NOCH nicht. Das kommt sicher auch noch.

    Ich beobachte in den Foren auch einen Zusammenhang, dass fast alle mit Visual Snow auch z.B. Halos um Lampen nachts sehen.


    Und einer meinte sogar mal, er sieht, wenn er geblendet wird beim Augenarzt oder von der Sonne, diese grelle Blendung noch stundenlang danach, während sie bei normalen Menschen ja nach Sekunden oder Minuten weggehen. Wie man sowas behandeln kann/soll wird wohl erstmal ein Rätsel bleiben, da sind die Augen einfach sehr sensibel oder komplett überanstrengt.

    Hallo an alle Leser dieses Threads, mein Name ist Manuel und ich bin 15 Jahre alt.


    Genauso wie ihr, leide ich an der "Krankheit" Augenflimmern.


    Zuerst an den Thread: Ich finde es echt toll, dass hier viele Leute ihre Meinung reinschreiben und diskutieren können.


    So, nun zu mir:


    Ich habe Visual Snow, soweit ich weiß, schon mein ganzes Leben lang. Mir ist aber erst vor zwei Jahren diese Krankheit so richtig aufgefallen. Ich sehe immer diese Millionenzahl an kleinen "Pixeln", die wenn ich auf meinen Bildschirm schaue, rummschwirren. Es ist wirklich störend, da ich nicht nur diese Pixel sehe, sondern auf wie ihr beschrieben habt linienförmige Halos von Lampen ("meistens"). Auch habe ich Mouches Volantes, aber diese sind ein sehr geringes Leiden.


    Schlimm ist es beim Lernen am Abend für die Schule, wenn ich einen Text lese, oder nachts zu Bett gehe.


    Beim Lesen sehe ich weiße Stellen über den Buchstaben, die immer wieder pulsieren. Dies macht mich wahnisinnig.


    Am allerschlimmsten ist es jedoch abends, wenn ich schlafen gehen will. Ab dem Moment, an dem ich mein Zimmerlicht ausschalte, wünschte ich, dass sich meine Augen bis zu Morgengrauen nicht mehr öffnen würden. Denn wenn ich dann in die Dunkelheit schaue, werden meine Augen von den kleinen Pixeln überflutet, und ich falle fast in Ohnmacht, wenn ich diese nicht unverzüglich schließe. Es nervt SEHR, und ich wünschte, dass es aufhören würde, wenn es könnte...


    Auch habe ich seit einem halben Jahr einen Tinnitus auf dem rechten Ohr, was mich wahnsinnig machen lässt.


    Ich hoffe, dass wir hier gut miteinander klarkommen, und über das Leiden der Anderen reden könnten.


    Es würde mir eine Freude bereiten, wenn ich ernstgenommen werde.


    Auch würde ich gerne privat mit anderen Leuten schreiben, damit ich weiß, dass ich nicht der einzige bin, der mich versteht.


    MfG


    Manuel

    Ja, in der Tat sehen viele VSler auch Halos um Lichtquellen. Laut Studie waren es glaub ich knapp 50%. Zusätzlich noch andere Phänomene wie zB. verstärkte Nachbilder, Trailing, Blue Field Entoptic Phenomenon, Tinnitus und Kopfschmerzen. Es ist also nicht unüblich Begleitsymptome zu haben.

    @ Domertis

    Tut mir wirklich sehr leid für Dich, schon im zarten Alter von 15 Jahren mit solchen Problemen herumlaufen zu müssen.

    Zitat

    Ich habe Visual Snow, soweit ich weiß, schon mein ganzes Leben lang. Mir ist aber erst vor zwei Jahren diese Krankheit so richtig aufgefallen. Ich sehe immer diese Millionenzahl an kleinen "Pixeln", die wenn ich auf meinen Bildschirm schaue, rummschwirren. Es ist wirklich störend, da ich nicht nur diese Pixel sehe, sondern auf wie ihr beschrieben habt linienförmige Halos von Lampen ("meistens"). Auch habe ich Mouches Volantes, aber diese sind ein sehr geringes Leiden.

    Viele haben das bereits von Kindesbeinen an. Auch das ist nicht unüblich. Aber keine Ahnung was du mit linienförmigen Halos genau meinst. Normalerweise sind die rund.


    Übrigens: Heute hatte ich einen Termin bei einem Psychiater. Mittlerweile war es schon der zweite, aber egal. Ich habe ihn heute explizit auf meine Phänomene angesprochen. Und auch ein paar Beispiele gezeigt. Einer davon war es, meine Hand schnell hin und her zu bewegen. Ich fragte, was er in so einem Moment sehen würde. Er meinte, aus den den fünf Fingern würden dann ungefähr 10 werden. Auch gebe es bei ihm keine Zwischenräume, durch die er den eigentlichen Hintergrund klar erkennen könnte. Es wäre alles verwischt.


    Dann noch ein Beispiel: Ich sagte, stellen Sie sich vor, sie lassen einen kleinen Lichtpunkt in einem ansonsten dunklen Raum kreisförmig rotieren. Sehen Sie dann auch einen regelrechten Lichtkreis? Auch das kennt er, laut seiner Aussage. Das entsteht weil das Auge zu langsam ist, um diesen Impuls schnell genug wieder erblassen zu lassen.


    Zumindest was Nachbilder betrifft bin ich nun etwas beruhigt. Wie ich mich kenne hält das aber wieder nur maximal 2 Wochen an. Dann kommen wohl wieder erste Zweifel.

    Interessant, Tinnitus habe ich ja auch, aber ich glaube da sind wir zumindest hier im Thread welche von wenigen, denke da gibt es keinen Zusammenhang zu den Augen. Da können wir uns auch gerne privat mal dazu austauschen.


    Warst du – der vollständigkeit halber- mal beim Augenarzt und hast alles checken lassen? Sowas wie Hornhautverkrümmung, Linsentrübung, trockene Augen, es gibt ja viele Faktoren.

    Zitat

    Interessant, Tinnitus habe ich ja auch, aber ich glaube da sind wir zumindest hier im Thread welche von wenigen, denke da gibt es keinen Zusammenhang zu den Augen.

    Das würde ich so nicht sagen. Sehr viele Leute mit VS leiden auch gleichzeitig an einem Tinnitus. Unser Problem entsteht ja im Gehirn, nicht in den Augen. Und Hör- und Sehzentrum liegen nah beisammen. Ich selbst empfinde VS auch als eine Art visuellen Tinnitus. Und ich denke, da geht die Reise in Zukunft auch hin. Zumindest in den meisten Fällen.

    Zitat

    Warst du – der vollständigkeit halber- mal beim Augenarzt und hast alles checken lassen? Sowas wie Hornhautverkrümmung, Linsentrübung, trockene Augen, es gibt ja viele Faktoren.

    Ja, der war meine allererste Anlaufstelle, obwohl ich schon damals Zweifel hatte, dass es wirklich an den Augen liegen könnte. Wie ich dachte, kam auch nichts dabei heraus. Keine Stare, keine Linsentrübung, nicht einmal trockene Augen. Einzig, eine Hornhautverkrümmung auf dem linken Auge wurde erkannt. Das wusste ich aber schon vorher. Danach ging es zum Neurologen, der nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin ein EEG machen ließ. Welches auch ohne Befund blieb. Zur Sicherheit wollte er noch ein MRT machen lassen. Kurz vor dem Termin sagte ich jedoch ab. Aus Angst, dass irgendetwas Schlimmes gefunden werden könnte.


    Achja, was ich noch sagen wollte. Tinnitus ist nicht gleich Tinnitus. Ich zB habe neben einen normalen, subjektiven, auch noch einen pulssynchronen. Der hat sehr oft eine organische Ursache wie eben oben genannte: Tumore, Aneurysmen, Stenosen usw..

    Sehe seit 3-4 Wochen so ein Flimmern/Krieseln/Rieseln.


    Ich weis gar nicht so richtig wie ich dies Beschreiben soll.


    Es ist so als würde über allem was ich sehe ein Falckern/Flimmern liegen,


    am Tag ist es am schlimmsten bei weißen Wänden, oder um so weiter ich in die Ferne sehen.


    Aber auch bei weißen Heizkörpern, oder anderen Gegenständen nehme ich dies sehr intensiv wahr.


    Beim Tv schauen, sowie auf Handy schauen, oder konzentriert am PC arbeiten ist es nicht so schlimm, bis fast nicht wahrnehmbar,


    genau wie beim Autofahren, da fällt es mir eigentlich gar nicht auf.


    Wenn ich in den Himmel schaue, ist es wie wenn ich viele kleine "Einzeller" sehe die sich bewegen und manchmal auch leichte Sternchen.


    Oft sehe ich auch so ein "Nachwirken" wie wenn man in eine helle Lichtquelle geschaut hat.


    Nachts, bzw. im Dunkeln sehe ich unzählige kleine weiße Punkte.


    Mouches volantes auf einem Auge habe ich auch seit ca. 1 Jahr, aber das fällt mir eigentlich sogut wie gar nicht mehr auf


    Manchmal habe ich auch das gefühl die Augen "schlafen" irgendwie ein, die sicht verwimmt und das Flackern wird stärker, aber sobald man 1-2 mal blinzelt ist alles wieder scharf und normal (inkl. flimmern)


    Ich war beim Augenarzt, dieser meinte es ist alles in Ordnung, Augendruck ok, und Sehstärke hat sich nicht verändert (Trage eine Brille mit R/L +2,5 -1,5)


    Kurz bevor das Phenomen angefangen hat habe ich ein neues Medikament gegen meinen Bluthochdruck bekommen, und dieses nach dem ersten Tagen mit dem Flimmern sofort abgesetzt.


    War natürlich auch beim Hausarzt, dieser meinte das es an diesem Medikament nicht liegen können und dies wahrscheinlich nur zufällig zeitgleich aufgetretten ist, er hat mir dennoch ein anderes Verschrieben.


    Mein Blutdruck ist damit wieder jederzeit ganz normal. Daher denke ich das es nicht am BD liegen kann.


    Durch den Medikamentenwechsel hat sich jedoch auch nichts verbessert...und das macht mich langsam etwas fertig.


    Nun habe ich hier auch einiges gelesen und ein Ärztemarathon (auf den ich auch nicht viel Lust hab) scheint wohl bei sogut wie niemandem etwas zu bringen.


    Ich wollte einen zweiten Augenarzt aufsuchen, aber wurde bis jetzt immer vertröstet, mit langen Wartezeiten auf einen Termin.

    Hallo zusammen,


    mich würde mal interessieren, ob die Visual Snow Symptome bei Euch "über Nacht" gekommen sind oder über einen längeren Zeitraum von evtl. Jahren entstanden sind.


    Ich (36, m) habe ganz ähnliche Sachen bei mir beobachtet. Also Flimmern / Krieseln vor hellen Flächen, viele tausend helle Punkte in der Nacht und auch Nachbilder. Beim Augenarzt wurde der Netzhauthintergrund, Augeninnendruck, Hornhautdicke, Gesichtsfeld, OCT und Sehnerv per Ultraschall untersucht, ohne jeglichen Befund. Auch beim Hausarzt war ich, der noch das kleine Blutbild, Vitamin B12, 25-(OH) – Vitamin D, Folsäure bis hin zu HIV untersuchte. Ebenfalls ohne Befund. Ach ja, zu guter Letzt kam dann auch noch ein MRT – auch ohne Befund.


    Langsam bekomme ich den Eindruck, dass die Ärzte einem nicht glauben, was man da berichtet.


    Da ich stark kurzsichtig bin (-8 dpt), mache ich mir Gedanken, ob der verlängerte Augapfel und die damit zusammenhängende Überdehnung der Netzhaut zu diesen Phänomenen führen kann.


    Vielleicht sieht man ja an der Netzhaut erst Auffälligkeiten in einem späteren Stadium?


    PS: Ich bin auch von Tinnitus betroffen. War aber damals durch einen Besuch einer Rave-Party. Vielleicht gibt es ja doch Zusammenhänge zu VS...


    Über weitere Berichte von Euch würde ich mich freuen.


    VG

    Also dieses optische Rauschen ist mir erstmals Ende Dezember 2013 aufgefallen. Ich stand im dunklen Raum und urplötzlich bemerkte ich dieses Phänomen. Es schien als wäre eine leicht transparente Wand voller kleiner Pixel vor meinem Gesichtsfeld. Die anderen eigenartigen Dinge wie verstärkte Nachbilder, Halos um Lichtquellen, Blue Field Entoptic Phenomenon usw. sind mir allerdings erst danach aufgefallen. Wahrscheinlich weil ich mich durch dieses "Schockerlebnis" vom Dezember so richtig auf das Sehen konzentriert hatte. Denn ich bin mir fast sicher, ich habe diese Symptome schon länger, nur sind sie erst ab diesem Moment in mein Bewusstsein getreten. Schon Jahre zuvor hatte ich öfter das Gefühl irgendwie eigenartig zu sehen. Deswegen besuchte ich 2011 auch einen Optiker, der mir eine Hornhautverkrümmung des linken Auges diagnostizierte. Und auf eben diese schob ich lange Zeit mein Gefühl. Aber vielleicht sind die Symptome auch einfach irgendwann zu stark geworden, als dass mein Gehirn sie weiterhin aus dem Bewusstsein hätte filtern können. Leider kann ich das nicht mit Gewissheit sagen.

    Zitat

    Langsam bekomme ich den Eindruck, dass die Ärzte einem nicht glauben, was man da berichtet.

    Tja, diesen Eindruck habe ich auch. Aber das kommt von deren Unwissenheit, was dieses Thema betrifft. Noch schlimmer ist allerdings, wenn dann solche Symptome auf die Psyche geschoben werden. Muss ja so sein, denn der Gott in weiss hat keine Ahnung, aber sich das einzugestehen ist eben manchmal schwer. Um ein professionelles Bild abzugeben wird dann einfach irgendeine Diagnose hingeklatscht. %-|

    Zitat

    Da ich stark kurzsichtig bin (-8 dpt), mache ich mir Gedanken, ob der verlängerte Augapfel und die damit zusammenhängende Überdehnung der Netzhaut zu diesen Phänomenen führen kann.

    Hmm, sind bei dir beide Augen von der Kurzsichtigkeit betroffen? Wenn nein, hast du diese Phänomene auch wenn du das Betroffene schließt?

    Ich würde sagen, dass das bei mir in den letzten 3 Jahren langsam entstanden ist. Bis zu einem Zeitpunkt vor vielleicht einem halben Jahr habe ich dem Ganzen keine Aufmerksamkeit geschenkt. Jetzt scheint aber eine Schwelle überschritten zu sein, bei der das Gehirn dies nicht mehr einfach so kompensieren kann. Die Beschreibung mit der leicht transparenten Wand voller Pixel passt auch ganz gut zu dem, was ich sehe. Um Lichtquellen sehe ich einen hellen Ring wie wenn man durch ein Milchglas schaut. Meinst Du das mit Halos um Lichtquellen?


    Darf ich fragen wie alt Du bist?


    Zu Deiner Frage: Ja, bin auf beiden Augen kurzsichtig. Nahezu dieselben Werte. Die beobachteten Phänomene sehe ich auf beiden Augen.


    Was kam denn bei Deiner Dopplersonographie heraus?


    Musst Du irgendwelche Medikamente einnehmen?


    Ich selbst habe schon über ca. 15 Jahre Dermatop und über ca. 6 Jahre Junik nehmen müssen.


    Beides sind kortisonhaltige Medikamente. In den Beipackzetteln stehen bei den Nebenwirkungen auch


    verschiedene Augenkrankheiten (grauer und grüner Star). Beides konnte aber bei mir durch den Augenarzt nicht


    nachgewiesen werden.


    Ich habe nun für einen Langzeittest trotzdem beide Medikamente abgesetzt. Dermatop seit Juli und Junik seit September.


    Mal sehen wie lange es gut geht und ob sich an den Augenphänomenen irgendwas ändert. Falls ja, dauert das bestimmt


    relativ lange.


    Es gibt ja auch verschiedene Kräuter wie Augentrost, die bei diversen Augenkrankheiten Linderung versprechen. Hat das


    schon mal jemand bzgl. VS versucht?

    Zitat

    Um Lichtquellen sehe ich einen hellen Ring wie wenn man durch ein Milchglas schaut. Meinst Du das mit Halos um Lichtquellen?

    Ja auch, aber bei sehr hellen und weissen Lichtquellen sehe ich zusätzlich noch bunte Ringe. Also innen eine Scheibe, dann ein bläulicher Ring, weiter gehts mit grün-gelb und ganz außen noch ein roter Kreis. Wie gesagt, dies kann ich aber nur bei weissen Lichtern beobachten. Was auch klar ist, denn nur weisses Licht hat Anteile des gesamten Farbspektrums in sich. Eine rote Ampel hat dann eben "nur" einen rötlichen Hof. Außerdem: Je weiter ich von der Quelle entfernt bin, desto größer wird der Halo. Dieses Symptom hat mich anfangs ja auch an einen grünen oder grauen Star denken lassen. Jedoch konnte der Augenarzt leider nichts feststellen.

    Zitat

    Darf ich fragen wie alt Du bist?

    Klar! Ich bin 26 Jahre alt.

    Zitat

    Was kam denn bei Deiner Dopplersonographie heraus?

    Diese Untersuchung erfolgt erst kommenden Montag. Eigentlich hätte es ja schon morgen so weit sein sollen, aber der Termin musste verschoben werden. Naja, wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls gespannt, ob da was rauskommt. Wenn nicht, dann liegt wohl mit ziemlicher Sicherheit entweder ein Tumor oder eine Gefäßerkrankung im Gehirn vor. Da bin ich überzeugt. Denn zusätzlich zu den ganzen Sehproblemen leide ich ja auch an einem pulssynchronen Ohrgeräusch, welches in den meisten Fällen durch eben solche Erkrankungen verursacht wird.


    Medikamente nehme ich keine ein, außer hin und wieder Ibumetin gegen meine Kopfschmerzen.

    Zitat

    Es gibt ja auch verschiedene Kräuter wie Augentrost, die bei diversen Augenkrankheiten Linderung versprechen. Hat das


    schon mal jemand bzgl. VS versucht?

    Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass VS samt Begleiterscheinungen an den Augen liegt. Wahrscheinlich ist es eine neurologische Störung. Und ich selbst bin da auch wieder eine Ausnahme. Bei mir ist wohl ein gestörter Blutfluss an der Misere schuld. Egal ob nun eine Stenose, Tumor, Aneurysma, Divertikel, AV-Fistel oder weiß der Geier was dahintersteckt. Alle möglichen Ursachen können Turbulenzen im Blutfluss zur Folge haben. Was dann wieder zu pulssynchronen Ohrgeräuschen führen kann. Und Seh- und Hörzentrum liegen nah beisammen. Gut möglich, dass sich dadurch auch Probleme im Sehzentrum ergeben. Mir jedenfalls erscheint dies sehr logisch. Das Rätsel, was mich nun seit knapp einem Jahr extremst beschäftigt, scheint nun endlich geklärt zu sein. Zumindest die Richtung stimmt. Was es genau ist, weiß ich noch nicht. Ist aber auch nicht so wichtig, da ich mich keinesfalls einer möglichen Operation unterziehen würde.

    Zitat

    Ja auch, aber bei sehr hellen und weissen Lichtquellen sehe ich zusätzlich noch bunte Ringe. Also innen eine Scheibe, dann ein bläulicher Ring, weiter gehts mit grün-gelb und ganz außen noch ein roter Kreis. Wie gesagt, dies kann ich aber nur bei weissen Lichtern beobachten. Was auch klar ist, denn nur weisses Licht hat Anteile des gesamten Farbspektrums in sich. Eine rote Ampel hat dann eben "nur" einen rötlichen Hof. Außerdem: Je weiter ich von der Quelle entfernt bin, desto größer wird der Halo. Dieses Symptom hat mich anfangs ja auch an einen grünen oder grauen Star denken lassen. Jedoch konnte der Augenarzt leider nichts feststellen.

    Solche farbigen Ringe um helle Lichtquellen konnte ich bei mir bis jetzt nicht feststellen.

    Zitat

    Diese Untersuchung erfolgt erst kommenden Montag. Eigentlich hätte es ja schon morgen so weit sein sollen, aber der Termin musste verschoben werden. Naja, wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls gespannt, ob da was rauskommt. Wenn nicht, dann liegt wohl mit ziemlicher Sicherheit entweder ein Tumor oder eine Gefäßerkrankung im Gehirn vor. Da bin ich überzeugt. Denn zusätzlich zu den ganzen Sehproblemen leide ich ja auch an einem pulssynchronen Ohrgeräusch, welches in den meisten Fällen durch eben solche Erkrankungen verursacht wird.

    Ich wünsch Dir viel Erfolg bei der Untersuchung am Montag. Poste doch bitte das Ergebnis.


    Einen Tumor und auch Änderungen an den Gefäßen kann man ja mit einem MRT ausschließen, wie das


    bei mir bereits gemacht wurde. Ergebnis: Dem Alter entsprechende Hirnstrukturen ":/


    Ich habe nun wieder eine Überweisung in die Augenklinik bekommen.


    Hast Du mal einen Langzeitblutdrucktest gemacht? Der Blutdruck schwankt ja bekanntlich über den Tag gesehen. Vielleicht treten manche Symptome bei etwas erhöhtem Blutdruck verstärkt auf? Evtl. mal ne Runde Joggen gehen, um andere Werte zu erhalten.


    Ich selbst habe zumindest über 2 Wochen mal den Blutdruck früh und abends gemessen, da ich auch den Verdacht in diese Richtung hatte. Generell habe ich einen normalen Blutdruck. Bei den unterschiedlichen Werten zwischen früh und abends konnte ich bei mir allerdings keine veränderte Symptomatik feststellen.

    Hallo allerseits. Ein paar hier (zB. breaking bad, invincible) dürften mich hier ja schon kennen.


    Zusammenfassung meiner Symptome (bitte dazu die geposteten Bilder ansehen, um sehen zu können was ich sehe und um Vergleiche ziehen zu können):


    *) im September 2013 begann schleichend der VS. Zuerst bemerkte ich, wenn ich dunkle Dächer, Möbel oder Grünpflanzen betrachtete, eine Art Schneegestöber.


    *) Seit März 2014 habe ich starken Glare, der tagsüber wenig auffällt und Lichtquellen nachts folgend aussehen lässt: http://cdna.allaboutvision.com/i/eyeglasses/lenscoat-glare-headlight-300x150.jpg bzw. http://www.augenarzt-gruber.at/images/sehstoerung_glare.jpg


    Habe das Gefühl, dass es von Tag zu Tag immer stärker wird. Die Höfe um die Lichtquellen werden irgendwie immer größer,intensiver und heller. Wenn ich abends fernsehe, das Licht gedimmt ist und der Fernseher gerade weißen Hintergrund hat, dann kann ich den Markennamen am Gehäuserand kaum wahrnehmen. Halte ich meine Hand vor den Fernseher, sodass das Licht nicht auf meine Augen trifft, ist es allerdings 0 Problem.


    *) Seit Juni/Juli 2014 sehe ich auch Halos (Ringe um Lichtquellen), welche bei warm- bis kaltweißen (leicht bläulichen) Lichtquellen bunt sind. Sieht aus wie bei einem Regenbogen. Innerhalb dieses Rings ist ein bläulicher Schein, ungefähr wie bei folgendem Bild: http://www.ludehawk.com/pics/glare/3small.jpg


    Innerhalb dieses Scheins sieht es aus als würden Millionen Mücken fliegen. Als wäre das blue field entoptic phenomenon ( http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/70/Blue_field_entoptic_phenomenon_animation.gif ) irgendwie gezoomt und 10x so schnell....


    Die Halos bei zB. orangenem Licht (wie oft bei Straßenkreuzungen vorhanden) sind in der selben Farbe wie die Lichtquelle selbst. Wenn ich an einer roten Ampel stehe und dann das Orange dazu kommt, bevor die Ampel auf Grün stellt, vermischen sich Rot und Orange, da der Glare und die Halos so "groß" sind.


    *) Gleichzeitig mit den Halos kamen auch die Starbursts.....ich sehe abends also wie folgt: http://www.envisionselfhealing.com/wp-content/uploads/2013/08/Lasik-2-300x225.jpg – Vl nicht ganz so gigantisch groß, aber es kommt in etwa hin. Halos/Ringe fehlen auf diesem Foto leider.


    Die Starbursts ziehen generell immer von der Lichtquelle weg. Allerdings sehe ich sie so meist nur bei weißem Licht. Bei orangenem bzw anders farbigem Licht sind die Starbursts oft horizontal in diesem "Nebel" (Beispielfoto) angeordnet....klingt komisch, ist aber so.


    Manchmal sehe ich auch eine Art Starbursts, die rund um die Lichtquelle Kreise ziehen. Diese Kreise pulsieren und schwingen irgendwie. (ich hoffe ihr versteht was ich meine)


    Das sind die Symptome, die mir richtig Sorgen machen. Vor allem weil es so wirkt, als würde es schleichend immer stärker werden.


    *) Weitere Symptome: negative Nachbilder, BFEP (blue field entoptic phenomenon), oft Druckgefühl um Nacken/Schläfen/Stirn, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, 0 Motivation, 0 Ausgeruhtheit (ich kann kaum einschlafen. Mir gehn 1000e Gedanken durch den Kopf)


    Ihr kennt sicher das Jesus-Nachbild, oder? Man soll sich 30 Sekunden das Bild anschauen und dann sieht man, wenn man auf eine weiße Wand sieht, Jesus. Ich brauche nur 15 Sekunden drauf schauen und sehe den Jesus dann bis zu 2-3 Minuten! http://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/optische-taeuschung-jesus.php


    *) Apropos Jesus Nachbild. Ich sehe oft, wenn ich – so wie bei diesem Bild – etwas dunkles vor einem hellen Hintergrund habe, eine Art " leuchtende Aura", ähnlich wie bei diesem Bild der hellere Bereich um den Baum: http://media-cache-ec0.pinimg.com/736x/7d/dc/a3/7ddca31efcc76ab79d5f8f33bff6adb5.jpg


    Beim Jesus Bild sehe ich rund um den schwarzen Kreis eine schmale Aura, die etwas heller als der weiße Hintergrund ist.


    *) Wenn ich abends in gedimmtem Licht ein Auge zu halte, dann werden die Pupillen automatisch etwas größer. Dabei ist der Visual Snow dann wirklich stark wahrzunehmen. Man erkennt dann recht deutlich das hier: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c0/Red-blue-noise.gif


    *) Eigentlich nur abends bzw bei gedimmtem Licht sehe ich eine Art Doppelbilder (egal ob mit beiden Augen oder ein Auge zugehalten). Das habe ich schon länger. Bei den Straßenlaternen nehme ich diese aufgrund von Halos & Glare nicht mehr wahr. Der Unterschid ist, ich habe das Doppelbild (am rechten Auge etwas stärker vermutlich aufgrund von leichtem Astigmatismus) normalerweise nur nach oben verschoben. Also wie hier nur eben nach oben: http://www.abload.de/img/unbenannt-1kopiehtq8q.jpg


    Ich sehe es jetzt allerdings am PC Bildschirm überhaupt nicht. Ich bilde mir vl ein es ganz schwach zu sehen, aber das könnte jetzt eben nur Einbildung sein....


    Wenn ich aber abends zB auf die Uhr meines Receivers schaue, dann sehe ich diese Doppelbilder (ohne Brille wohlgemerkt) irgendwie in alle Richtungen. Es wirkt, als wäre meine 1,5 Doptrien Brille eigentlich fast unnötig und ich sehe nicht unscharf sondern tausende Doppelbilder. Allerdings nimmt dieser Effekt zu, umso müder ich bin und umso später es wird. (klingt sogar logisch)


    *) PS: ich hatte im Laufe des letzten Jahres mehrere Kontrollen bei verschiedenen Augenärzten und auch bei einem Neuroophthalmologen, dem angeblich besten in ganz Österreich. Alle Tests ohne Befund. Normale Sehtests (ich habe Sehstärke 2.0, also eigentlich sehr gut), Farbsehen, Spaltlampe (auch mit Kontaktglas), Tonometrie, OCT, HRT, Hornhauttopographie, Gesichtsfeld....und wie das alles heißt. Was ich garantiert noch nicht gemacht habe sind Fluoreszenzangiographie, Ultraschall und das ERG (Elektroretinogramm), für welches ich morgen einen Termin ausmachen werde.


    Weiters habe ich hinter mir: 3 MRTs (1 mit Angiographie) und ein PET-CT. Riesige Blutuntersuchung (ca. 20 solcher Fläschchen) auf alle möglichen Parasiten, Bakterien und Infektionen. o.B.


    Mein Cholesterin ist etwas zu hoch (trotz 74kg bei 177cm Größe) – vermutlich vererbt. Ich habe einen extremen Vitamin D Mangel und manchmal einen erhöhten TSH Wert. Arzt sagte muss nicht behandelt werden, wenn der Wert unter 10 liegt (ist momentan sogar unter 5). Morgen bekomme ich noch mein Vitamin A Ergebnis.


    3 verschiedene Augenärzte und der Neuroophthalmologe haben mein Auge untersucht, nachdem ich von den regenbogenfarbenen Ringen berichtet habe....nichts gefunden. Neues MRT hat ebenfalls nichts ergeben.


    Würde mich "freuen" wenn ihr zu meinen Punkten Kommentare schreibt und was ihr auch seht/anders seht/gar nicht seht. Privatnachrichten sind auch ok. Man könnte sich zB im Skype austauschen....


    Zum Schluss muss ich mich jetzt entschuldigen, wenn der Text zu lange ist und etwa zu ungeordnet bzw fehlerhaft. Das alles aufzuzählen, während einem 1000e Details einfallen, und 100x durchlesen, ist relativ anstrengend %:|

    Also ich finde den Text weder zu lang noch zu ungeordnet. Man sieht, dass du dich klarerweise sehr stark mit diesen Phänomenen auseinandersetzt. Sie beobachtest und ja, sogar regelrecht studierst. Mir geht es da ähnlich. Und lange, ausführliche Beiträge sind mir viel lieber als ein unqualifizierter Einzeiler à la "Nja, weißte, solch fliegende Mücken sehe ich auch. Keine Sorge, ist harmlos". Da ist es besser, wenn so eine Person überhaupt keinen Kommentar zu dem Thema abgibt.


    Aber genug davon. Ich werde mal deine Punkte einzeln durchgehen. Also Vorsicht! Auch dieser Beitrag könnte lange ausfallen.

    Zitat

    im September 2013 begann schleichend der VS. Zuerst bemerkte ich, wenn ich dunkle Dächer, Möbel oder Grünpflanzen betrachtete, eine Art Schneegestöber.

    Ich bemerkte VS Ende Dezember 2013. Und zwar völlig spontan. Vom einen auf den anderen Moment war es in meinem Bewusstsein. Wie schon einmal erwähnt, ich denke, dass dieses Symptom schon länger vorhanden war, aber aus irgendeinem Grund nicht diese Präsenz ausstrahlte, wie es das heute tut. Entweder habe ich es monatelang gut verdrängen können, oder das Phänomen wurde Ende 2013 stärker. So stark, dass mein Bewusstsein nicht mehr in der Lage war, es gekonnt auszublenden. Möglich wäre auch eine Mischung aus beidem. Aber wie dem auch sei. Leider werde ich die genauen Umstände nicht mehr zu hundert Prozent erörtern können.


    Trotzdem: Schneegestöber trifft es ganz gut. Und ja, auch ich sehe das nur bei dunklen Flächen (obwohl es bei mir tagsüber sehr schwach ausgeprägt ist, eigentlich kaum wahrnehmbar. Sobald das Licht aus ist, geht es dann aber auch schon los mit diesem elendigen Dreck. Anm.: Die erste Phase in der Dunkelheit ist noch sehr angenehm. Da sehe ich wirklich schwarz. Aber leider wird sie, mit zunehmender Anpassung der Augen, von einer immer stärker werdenden Wand voller, kleiner Pixel verunstaltet. Sitze ich jedoch länger im Dunkeln, so dreht sich das nach einer gewissen Zeit wieder um. Nach etwa 45 Minuten wirkt die Umgebung klarer, als noch eine halbe Stunde zuvor). Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat.

    Zitat

    Seit März 2014 habe ich starken Glare, der tagsüber wenig auffällt und Lichtquellen nachts folgend aussehen lässt:

    Etwa zur gleichen Zeit sind die Halos in mein Bewusstsein getreten. Also Glare plus farbige Ringe rundherum. Tagsüber blieben mir solche Erscheinung bis jetzt erspart.

    Zitat

    Wenn ich abends fernsehe, das Licht gedimmt ist und der Fernseher gerade weißen Hintergrund hat, dann kann ich den Markennamen am Gehäuserand kaum wahrnehmen. Halte ich meine Hand vor den Fernseher, sodass das Licht nicht auf meine Augen trifft, ist es allerdings 0 Problem.

    Bei Fernsehern ist dieses Problem nicht so präsent. Zumindest bei mir. Aber es gibt genügend andere Beispiele, die so etwas verursachen.

    Zitat

    Seit Juni/Juli 2014 sehe ich auch Halos (Ringe um Lichtquellen), welche bei warm- bis kaltweißen (leicht bläulichen) Lichtquellen bunt sind. Sieht aus wie bei einem Regenbogen. Innerhalb dieses Rings ist ein bläulicher Schein, ungefähr wie bei folgendem Bild: http://www.ludehawk.com/pics/glare/3small.jpg

    Wow, dieses Bild zeigt meine Wahrnehmung zu beinahe hundert Prozent. Meine Haloerscheinungen sind auf diese Distanz ähnlich groß. (Größerer Abstand von der Lichtquelle bedeutet größere Halos, und umgekehrt.) Dennoch gibt es kleine Unterschiede. Bei mir sind sie etwas satter und außerdem überlagern Starbursts den eigentlichen Halo. Vor allem bei solchen Autoscheinwerfern. Diese neuen LEDs sind ein Graus.

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    Innerhalb dieses Scheins sieht es aus als würden Millionen Mücken fliegen. Als wäre das blue field entoptic phenomenon ( http://upload.wikimedia.org/wi…_phenomenon_animation.gif ) irgendwie gezoomt und 10x so schnell....

    Das ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Also nicht das Phänomen an sich (habe ich ständig bei grellen, weissen Flächen, aber auch bei blauem Himmel). Im Zusammenhang mit Halos konnte ich das nicht beobachten. Aber wahrscheinlich habe ich einfach nie darauf geachtet.

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    Weitere Symptome: negative Nachbilder, BFEP (blue field entoptic phenomenon), oft Druckgefühl um Nacken/Schläfen/Stirn, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, 0 Motivation, 0 Ausgeruhtheit (ich kann kaum einschlafen. Mir gehn 1000e Gedanken durch den Kopf)

    Nachbilder sind meines Erachtens das schlimmste Symptom. Ich sehe sowohl negative, als auch positive. Wobei letztere noch um ein Vielfaches nerviger bzw. beängstigender sind. BFEP ist mir, wie oben schon erwähnt, bestens bekannt. Druckgefühl na ja. Ich habe öfters drückende Kopfschmerzen. Beim Nacken kommt das sehr selten vor. Die anderen Erscheinungen würde ich mal auf die Psyche schieben. Ich meine, dir machen diese Symptome Angst. Noch schlimmer, wahrscheinlich schlauchen sie dich unheimlich. Ich kenne das ja 1 zu 1 von mir selbst. Seit dieser Albtraum begann kann ich eigentlich an nichts anderes mehr denken. Er spukt ständig in meinem Kopf herum. Immer und immer wieder kontrolliere ich Straßenlaternen, den leicht bewölkten Himmel, mein in Dunkelheit gehülltes Zimmer, oder einfach gewisse Muster meiner Kleidung. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Und langsam aber sicher, macht es mich wahnsinnig. Aber auch depressiv sowie lethargisch. Kaum etwas bereitet mir noch Freude. Und so verbringe ich die meiste Zeit damit, mir meine grauenhafte Zukunft vorzustellen. Nämlich, dass ich wohl nie wieder ungetrübt einen Spaziergang machen kann. Weder tagsüber, noch nachts. Entweder BFEP und vibrierende Muster, oder Halos, VS und Nachbilder. Jede Tageszeit hat so ihre Schrecken, die sie für mich bereithält. Und irgendwann erleide ich plötzlich einen epileptischen Anfall. Ich komme als Notfall ins Krankenhaus und dort werde ich untersucht. Ohne es zu wollen. Dann wache ich auf, die Ärzte stehen um mich herum und schmettern mir die Diagnose Hirntumor ins Gesicht. Die zweite Version handelt davon, dass ich plötzlich wegen eines Schlaganfalls verrecke. So oder so, beide Versionen sind nicht gerade schön.

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    Ihr kennt sicher das Jesus-Nachbild, oder? Man soll sich 30 Sekunden das Bild anschauen und dann sieht man, wenn man auf eine weiße Wand sieht, Jesus. Ich brauche nur 15 Sekunden drauf schauen und sehe den Jesus dann bis zu 2-3 Minuten! [[http://

    Wirklich so lange? Das ist heftig. Aber ich muss nur 2-3 Sekunden darauf blicken, schon habe ich ein negatives Nachbild davon, wenn auch nur sehr kurz. Bei 15 Sekunden Betrachtungsdauer bleibt es auch nicht wesentlich länger.

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    Apropos Jesus Nachbild. Ich sehe oft, wenn ich – so wie bei diesem Bild – etwas dunkles vor einem hellen Hintergrund habe, eine Art " leuchtende Aura", ähnlich wie bei diesem Bild der hellere Bereich um den Baum:

    Das kenne ich nicht.

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    Wenn ich abends in gedimmtem Licht ein Auge zu halte, dann werden die Pupillen automatisch etwas größer. Dabei ist der Visual Snow dann wirklich stark wahrzunehmen. Man erkennt dann recht deutlich das hier

    Ja, ist bei mir genauso. Wenn ich ein Auge abdecke, beginnt es nach 2-3 Minuten wild zu rauschen. Habe da mal ganz genau darauf geachtet, während der Dämmerung (ist wohl die beste Zeit dafür). Wenn ich dieses Flimmern dann gut fokussieren kann, sehe ich kleine vibrierende Punkte und Fasern (Stäbchen). Eine kurze Internetrecherche brachte mich auf einen absurd klingenden Gedanken: Wäre es möglich, dass ich da damals meine eigenen Stäbchen und Zäpfchen gesehen habe. Es hatte jedenfalls den Anschein danach. Dieses Rauschen erschien bei längerer Fixierung zu einem Muster zu werden. Wie ein Geflecht aus Fasern (oder das kosmische Netz).


    Übrigens: Leichte Doppelbilder habe ich auch. Und ich denke, das könnte auch der Grund für unsere Halos sein, die uns so quälen. Ne, Grund ist eigentlich Quatsch. Ich meine eher, dass sowohl Doppelbilder, als auch Halos dieselbe Ursache haben.


    Außerdem sehe ich, dass du schon einen wahren Untersuchungsmarathon hinter dich gebracht hast. Über Vitamin D Mangel als Ursache für VS wird/wurde im Internet schon spekuliert. Einige halten es für möglich, andere nicht. Aber ich habe da einen Tipp: In einer kürzlich erschienenen Studie bezüglich VS wurde bei sehr vielen Teilnehmern ein Hypermetabolismus des rechten Lingual-Lappens festgestellt. Dieser liegt im Okzipitalbereich des Gehirns, welcher wiederum für das verarbeiten der Sehsignale verantwortlich ist. So ein regional gestörter Stoffwechsel ist jedoch nicht in einer MR-Untersuchung zu erkennen, sondern im PET. Vielleicht versuchst du es damit.


    So, das war es dann mal von mir.


    Alles Gute!

    Danke für die Antwort ;-)

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    Die erste Phase in der Dunkelheit ist noch sehr angenehm. Da sehe ich wirklich schwarz. Aber leider wird sie, mit zunehmender Anpassung der Augen, von einer immer stärker werdenden Wand voller, kleiner Pixel verunstaltet. Sitze ich jedoch länger im Dunkeln, so dreht sich das nach einer gewissen Zeit wieder um. Nach etwa 45 Minuten wirkt die Umgebung klarer, als noch eine halbe Stunde zuvor). Keine Ahnung, was das zu bedeuten hat.

    Also ich meinte mit ein Auge zu halten den Pupillenreflex. Wenn man ganz normal (zb auf den Fernseher) schaut und dann die Hand vor ein Auge hält oder nur ein Auge schliesst, dann werden die Pupillen innerhalb ca. 1/10 Sekunde größer. Sobald die Pupillen dann größer sind nehme ich den VS stärker wahr. Vielleicht nicht genau auf den Fernseher schauen sondern irgendwo hin in den Raum. Licht muss gedimmt sein. Funktioniert bei mir fast immer.


    VS Effekt erkenne ich zB auch dann stark, wenn ich an einem helleren Platz bin und in einen deutlich dünkleren Bereich schaue. zB. wenn zu Hause eine Türe nur einen Spalt geöffnet ist, ich im beleuchteten Raum stehe und ich in den nicht beleuchteten Raum schau. Da flimmert es heftig.

    Zitat

    Etwa zur gleichen Zeit sind die Halos in mein Bewusstsein getreten. Also Glare plus farbige Ringe rundherum. Tagsüber blieben mir solche Erscheinung bis jetzt erspart.

    Tagsüber hab ich das auch nicht, es sei denn ich betrete einen dunklen Raum (zB Kinosaal). Ist ja quasi wie nachts mit wenigen, künstlichen Lichtquellen.

    Zitat

    Bei Fernsehern ist dieses Problem nicht so präsent. Zumindest bei mir. Aber es gibt genügend andere Beispiele, die so etwas verursachen.

    Ich nehme es auch nur dann beim TV wahr, wenn er zB. in der Werbepause einen fast komplett weißen Hintergrund hat.

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    Wow, dieses Bild zeigt meine Wahrnehmung zu beinahe hundert Prozent. Meine Haloerscheinungen sind auf diese Distanz ähnlich groß. (Größerer Abstand von der Lichtquelle bedeutet größere Halos, und umgekehrt.) Dennoch gibt es kleine Unterschiede. Bei mir sind sie etwas satter und außerdem überlagern Starbursts den eigentlichen Halo. Vor allem bei solchen Autoscheinwerfern. Diese neuen LEDs sind ein Graus.

    Ja das Foto triffts leider. Bei mir ist es auch etwas stärker und definierter. Und umso näher ich komme desto kleiner der Lichthof umso weiter weg umso größer, gleich wie bei dir. Die Starbursts treten bei mir ebenfalls fast immer auf. Teils sehe ich bei weiter entfernten Autos sogar dann Starbursts, bevor ich überhaupt die Halos wahrnehme. (Autos haben ja generell weiß bis blauweißes Licht....LED/Halogen. Da sehe ich quasi immer dieses Phänomen)

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    Das ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Also nicht das Phänomen an sich (habe ich ständig bei grellen, weissen Flächen, aber auch bei blauem Himmel). Im Zusammenhang mit Halos konnte ich das nicht beobachten. Aber wahrscheinlich habe ich einfach nie darauf geachtet.

    Dieses starke geflimmere, was so wirkt als wäre da ebenfalls BFEP zu sehen, nur größer und schneller, sehe ich hauptsächlich bei Autoscheinwerfern und wenn das Auto zB gerade steht. Kommt aber auch darauf an wie müde ich bin. Das ist definitiv nicht immer so.


    Es gibt ja heutzutage in fast allen Läden (zumindest in Einkaufszentren hier) die gleichen Deckenspots. Da sehe ich immer den blauen Kreis (wie am Foto mit dem Auto) allerdings mit den Farbringen rundherum, ohne dass da alles flimmert. Wirkt fast wie perfekt mit Photoshop ins Bild eingefügt....ähnlich wie eine Animation in einem realen Film.

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    Nachbilder sind meines Erachtens das schlimmste Symptom. Ich sehe sowohl negative, als auch positive. Wobei letztere noch um ein Vielfaches nerviger bzw. beängstigender sind.

    Nachbilder sehe ich zum Glück nur Negative. Dafür können die aber, wenn ich zB solche Tests mache wie das Jesus foto, 2-3 Minuten anhalten. Nehme ich aber auch nicht immer wahr und wird eventuell durch Müdigkeit und längerem Sitzen vor dem PC verstärkt!?

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    Immer und immer wieder kontrolliere ich Straßenlaternen, den leicht bewölkten Himmel, mein in Dunkelheit gehülltes Zimmer, oder einfach gewisse Muster meiner Kleidung. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Und langsam aber sicher, macht es mich wahnsinnig. Aber auch depressiv sowie lethargisch. Kaum etwas bereitet mir noch Freude. Und so verbringe ich die meiste Zeit damit, mir meine grauenhafte Zukunft vorzustellen. Nämlich, dass ich wohl nie wieder ungetrübt einen Spaziergang machen kann. Weder tagsüber, noch nachts. Entweder BFEP und vibrierende Muster, oder Halos, VS und Nachbilder. Jede Tageszeit hat so ihre Schrecken, die sie für mich bereithält.

    Ich kenne das. Normalerweise schaut man ja eigentlich nicht direkt auf Lichtquellen. Ich (und vermutlich alle VSler mit Glare und Halo Problemen) tu das allerdings fast immer und überall, weil ich nachsehe, ob meine Symptome noch da sind (womit ich natürlich rechne) und ob sie stärker/anders/gleich sind. Das ist mittlerweile schon ein Zwang. Als müsste ich unbedingt in alle Lichtquellen schauen (jedes entgegenkommende Auto, jede Straßenlaterne....). Richtig krank eigentlich. Mein Leben besteht auch nur mehr VS + Begleitsymptome.


    Wenn ich tagsüber draußen bin und der Himmel ist klar, dann sind die nervenden Probleme "nur" BFEP (weniger schlimm) und Mouches Volantes. Durchsichtig und grau, Schleier, Schlieren und Punkte. Im unteren Sehbereich drehen sie sich sogar im Uhrzeigersinn mit, wenn ich von links nach rechts sehe und gegen den Uhrzeigersinn, wenn ich von rechts nach links sehe....


    Dies ist jedoch, das merkt man, an Tagen wo ich weniger geschalfen habe oder mehr im Stress bin, deutlich stärker warzunehmen als wenn ich mal ausgeschlafen undentspannt bin (was seit einiger Zeit quasi nie vorkommt....)

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    Und irgendwann erleide ich plötzlich einen epileptischen Anfall. Ich komme als Notfall ins Krankenhaus und dort werde ich untersucht. Ohne es zu wollen. Dann wache ich auf, die Ärzte stehen um mich herum und schmettern mir die Diagnose Hirntumor ins Gesicht. Die zweite Version handelt davon, dass ich plötzlich wegen eines Schlaganfalls verrecke. So oder so, beide Versionen sind nicht gerade schön.

    Denke nicht an sowas! Angeblich haben mehr als 99% der VS Patienten genau NICHTS was man finden könnte. Hattest du schon EEG, MRT oder sonstige Untersuchungen, die das Gehirn als Grund ausschliessen? (ausgenommen metabolischen Stress)


    Wenn nicht, dann bitte unbedingt deinen Hausarzt, Neurologen, am besten aber einen Neuroophthalmologen um eine Überweisung. Letztere/r weiß am ehesten, was man alles auf die Überweisung schreiben muss, damit Sehnerven etc. wirklich penibel genau untersucht werden. Mein längstes MRT (mit Angiographie) hat 45 Minuten gedauert. Die anderen nur 10-15. Ist zwar nicht schön, aber danach ist man erleichtert, vor allem, wenn dann ein Befund "ohne Befund" kommt.

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    Ja, ist bei mir genauso. Wenn ich ein Auge abdecke, beginnt es nach 2-3 Minuten wild zu rauschen. Habe da mal ganz genau darauf geachtet, während der Dämmerung (ist wohl die beste Zeit dafür). Wenn ich dieses Flimmern dann gut fokussieren kann, sehe ich kleine vibrierende Punkte und Fasern (Stäbchen). Eine kurze Internetrecherche brachte mich auf einen absurd klingenden Gedanken: Wäre es möglich, dass ich da damals meine eigenen Stäbchen und Zäpfchen gesehen habe. Es hatte jedenfalls den Anschein danach. Dieses Rauschen erschien bei längerer Fixierung zu einem Muster zu werden. Wie ein Geflecht aus Fasern (oder das kosmische Netz).

    Ich meinte wie gesagt 1/10 Sekunde, nicht 2-3 Minuten. Fasern kann ich eigentlich nicht erkennen. Es ist einfach nur ein flimmern wie beim Analogfernsehen....verpixelt und hässlich. Macht die Nachtsicht definitiv schwerer.

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    Tipp: In einer kürzlich erschienenen Studie bezüglich VS wurde bei sehr vielen Teilnehmern ein Hypermetabolismus des rechten Lingual-Lappens festgestellt. Dieser liegt im Okzipitalbereich des Gehirns, welcher wiederum für das verarbeiten der Sehsignale verantwortlich ist.

    Danke dir, habe auch schon davon gehört. Jetz braucht es nur noch einen der mit Wundermitteln helfen kann. Dabei denke ich aber nicht unbedingt an die Schulmedizin, eher an chinesische Medizin. Bin da gerade in Behandlung und nehme Tabletten die aus einigen natürlichen Bestandteilen zusammengesetzt sind, speziell auf mich abgestimmt und zubereitet. (gibt hierfür nur wenige Apotheken). Muss das insgesamt 45 Tage lang nehmen und habe noch 25 vor mir. Wirkung bei natürlichen Heilkräutern etc. tritt angeblich oft erst recht spät ein, also lebt die Hoffnung absolut. Hatte zwischendurch paar Mal das Gefühl, dass es besser ist, allerdings kurz darauf wieder genau das Gegenteil....Achterbahnfahrt.

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    So ein regional gestörter Stoffwechsel ist jedoch nicht in einer MR-Untersuchung zu erkennen, sondern im PET. Vielleicht versuchst du es damit.

    Ich hatte ja schon ein PET. War allerdings ein PET-CT kein PET-MR. Weiß jetzt nicht ob das echt noch was bringen würde und muss nicht unbedingt erneut so viel Radioaktivität in mich spritzen lassen....


    Ich werde mir einen ERG Termin ausmachen und diesen Test durchführen lassen. Nachdem man da sowieso die Pupillen weiten muss werde ich auf einen erneuten Komplettcheck bestehen. Gibt einem (ohne Befund) zumindest für kurze Zeit etwas Ruhe....




    Ist dir schon mal aufgefallen, wenn zB die Autoscheibe oder das Brillenglas etwas beschalgen ist, dann sieht man Lichtquellen haargenau so, wie wir sie immer sehen können? Ich spreche von Glare und Halos.


    Da klingt es dann logisch, wie mein Neuroopththalmologe mal sagte, dass VS und zB. Nachbilder aufs Gehirn zurückzuführen sind, während Glare und Halos eigentlich von den Augen kommen müssten. Eine beschlagene Scheibe/Nebel über der Straße haben den selben Effekt.


    Komisch nur, dass man dann mehrmals nichts bei den Augen gefunden hat....

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    Also ich meinte mit ein Auge zu halten den Pupillenreflex. Wenn man ganz normal (zb auf den Fernseher) schaut und dann die Hand vor ein Auge hält oder nur ein Auge schliesst, dann werden die Pupillen innerhalb ca. 1/10 Sekunde größer. Sobald die Pupillen dann größer sind nehme ich den VS stärker wahr. Vielleicht nicht genau auf den Fernseher schauen sondern irgendwo hin in den Raum. Licht muss gedimmt sein. Funktioniert bei mir fast immer.

    Schon klar, aber bei mir braucht es einfach eine gewisse Zeit bis sich dieses Rauschen einstellt. Siehst du es denn wirklich sofort, wenn du das Licht ausmachst? Oder ist dann erstmal alles pechschwarz?


    Übrigens: Bei sportlicher Aktivität (zB Joggen im Dunkeln) steigert sich die Intensität. Deswegen tippe ich ja auf Durchblutungsstörungen.


    Zu den Halos: Da denke ich mir auch öfters, dass sie eher für irgendwelche Schäden an den Augen selbst sprechen. Aber, ich sehe sie auf beiden Seiten gleich stark. Und das obwohl ich links eine Hornhautverkrümmung habe, während rechts gerade mal eine Weitsichtigkeit von 0,25 dpt vorliegt. Diese Differenzen müssten auch durch die Halos selbst erkennbar sein, wenn die Augen wirklich der Ursprung dieser wären. Aber dem ist nicht so. Auf beiden Seiten gleich groß, gleich grell, gleiche Form. Was noch komisch ist: Mittlerweile blenden mich Autoscheinwerfer überhaupt nicht mehr. Ich kann da direkt hineinblicken, wenns sein muss, auch minutenlang. Früher war das anders, da bin ich mir sicher. Sogar letztes Jahr zu dieser Zeit war das noch anders. Irgendwas verursacht also eine rapide Verschlechterung meines Zustands.


    BFEP: Ich finde dieses Phänomen extrem nervig. Ich sehe es ja nicht nur am Himmel, sondern auch auf allen mehr oder weniger grellen Flächen. Häuser, helle Autos und manchmal sogar auf der grauen Straße. Überall wuselt es.


    Nachbilder: Also zum Glück sehe ich (noch) keine richtigen positive Nachbilder. Es ist eher so eine Art Nachziehen, wenn sich ein Objekt schnell bewegt. ZB wenn ich eine kleine LED-Lampe im dunklen Raum hin und her wachle, folgt dieser immer eine Lichtspur. Bewege ich die Lampe kreisförmig entsteht daraus ein Lichtkreis. Das Gleiche passiert abends bei Laternen. Schaue ich schnell hin und her, erzeugt das bei mir einen Blitz (Strahl), der von der eigentlichen Lichtquelle ausgeht. Bis zu dem Punkt, an dem meine Augen stoppen. Zwar nur ca. 3/10 sec. lang, aber dennoch länger als normal.

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    Denke nicht an sowas! Angeblich haben mehr als 99% der VS Patienten genau NICHTS was man finden könnte. Hattest du schon EEG, MRT oder sonstige Untersuchungen, die das Gehirn als Grund ausschliessen? (ausgenommen metabolischen Stress)


    Wenn nicht, dann bitte unbedingt deinen Hausarzt, Neurologen, am besten aber einen Neuroophthalmologen um eine Überweisung. Letztere/r weiß am ehesten, was man alles auf die Überweisung schreiben muss, damit Sehnerven etc. wirklich penibel genau untersucht werden. Mein längstes MRT (mit Angiographie) hat 45 Minuten gedauert. Die anderen nur 10-15. Ist zwar nicht schön, aber danach ist man erleichtert, vor allem, wenn dann ein Befund "ohne Befund" kommt.

    Nun ja, ich denke mal, ich bin nicht der "übliche" VS-Patient. Denn abseits der unzähligen Sehstörungen hat sich auch noch ein pulssynchrones Ohrgeräusch bemerkbar gemacht. Dieses ist, wie könnte es denn auch anders sein, ebenfalls 24/7 vorhanden. Tagsüber, wird es zwar meistens (noch) vom Umgebungslärm übertönt. Dennoch ist es da, ich brauche nur einen ruhigen Ort aufsuchen, schon rauscht es wieder. Dieses Symptom hat mir die Augen ein Stück weit geöffnet. Ich bin nun sicher, an Durchblutungsstörungen zu leiden. Wodurch sie ausgelöst werden ist zwar noch nicht bekannt, aber die Richtung stimmt. Meine Theorie: Vor einiger Zeit begann ein Tumor im Sehzentrum zu wachsen. Da solche Gebilde sehr viel Energie benötigen, lösen sie einen Hypermetabolismus aus, der sich bei mir anfangs nur durch VS geäußert hat. Mit Fortdauer kamen andere Sehstörungen hinzu. Er wuchs und wuchs und plötzlich war er so groß, dass er entweder ein wichtiges Gefäß einengte, oder den Bereich des rechten Innenohres selbst erreichte. Das war dann der Moment, an dem dieses pulssynchrone Ohrgeräusch einsetzte. Ich weiß, ich weiß, alles Spekulation. Aber mal ehrlich, das klingt doch wirklich ziemlich logisch. Ich wüsste keine andere Krankheit, die alles so gut erklären würde, wie ein Tumor. Möglich wäre noch ein sich langsam ankündigender Schlaganfall.


    Man braucht nur den Begriff "pulssynchrones Ohrgeräusch" googeln und schon hat man unzählige negative Links. Zum Teil auch Studien. Häufigste Ursachen: Intrakranielle Hypertension, Gefäßerkrankungen und Tumore. Es gab zwar auch ein paar ungeklärte Fälle, aber mit 70%-iger Wahrscheinlichkeit wird eine Ursache gefunden. Laut manchen Studien sogar zu 90%. Und die meisten davon sind schlimm. Also ich habe, ehrlich gesagt, null Hoffnung auf einen halbwegs guten Ausgang.


    Achja, MRT habe ich noch nicht anfertigen lassen. EEG wurde im März 2014 erstellt. Ohne Auffälligkeiten. Der heutige Termin für die Doppler-Sono fiel leider ins Wasser. Hatte keine Überweisung dabei und wurde deswegen beinhart abgewiesen. War wirklich extrem sauer. Habe dann auch meine Hausärztin angerufen und gefragt, ob sie mir denn nicht schnell eine schreiben könnte. Antwort: "Nein, da müssen sie vorher persönlich vorbeikommen." Super!!!


    Jetzt kann ich weitere zwei Wochen warten. Spitze! Vielen Dank auch! %-|