schärfer sehen ohne Weizen

    Seit ca. 1 Monat lasse ich auf Anraten meines HNO-Arztes den Weizen komplett weg (und auch das meiste andere Getreide, nur ab und an Roggenbrot).


    Was die Nase angeht bemerke ich nichts, aber mir fällt auf, dass ich etwas schärfer sehen kann. Augen sind eher nicht so gut, Hornhautverkrümmung, Astigamtismus, aber ohne Weizen hat es sich wieder etwas verbessert.


    Das finde ich bemerkenswert, fällt jemanden etwas dazu ein?

  • 11 Antworten

    Ähm. Schärfer sehen durch Weizen weglassen? Werde ich morgen 1 m größer, wenn ich heute nur Apfelschorle trinke? :-/


    Klingt ehrlich gesagt nach einer Aluhütchen-Erklärung für etwas, was medizinisch gesehen an den Haaren herbei gezogen ist.


    Du weißt, wodurch Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit tatsächlich bedingt ist? Und Hornhautverkrümmung? Inwieweit sollte das Weglassen eines Nahrungsmittels die Länge deines Augapfels korrigieren und deine Hornhaut entkrümmen?


    Zitat

    Das finde ich bemerkenswert, fällt jemanden etwas dazu ein?

    Ja, fällt mir: Magie. :_DOder Hokuspokus.

    just_looking? schrieb:

    Oder Einbildungskraft. Ich hab auch Tage da meine ich meine Augen sind besser... Zumindest bis ich die Brille aufsetze.

    Kann auch sein. Ich habe -4,5 Dioptrien und ebenfalls eine Hornhautverkrümmung und auch bei mir gibt's Tage, an denen ich besser sehe und solche, an denen ich unschärfer sehe. Der Mensch ist halt keine Maschine, das ist natürlichen Schwankungen unterworfen.

    Vielleicht hattest du gerade eine Phase mit scharfem Sehen, als zu zufällig den Weizen weggelassen hast.


    Weißt du, im Sommer essen die Leute viel Eis und zur selben Zeit haben viele einen Sonnenbrand. Schon auffällig, oder? Dumm ist nicht, das zu bemerken, dumm wäre, zu schlussfolgern, dass man vom Eis essen einen Sonnenbrand bekommt.

    Denke man muss mal sehen wie sich das auf Dauer entwickelt. Aber einen Unterschied nehme ich schon deutlich wahr, und es ist nicht so, dass ich da besonders starke Schwankungen habe. Es war eigentlich durchgehend mieser als es jetzt durchgehend wieder ist.


    Und nur weil man Zusammenhänge bisher noch nicht kennt, heisst das ja nicht, dass es sie nicht geben kann.. wenn Weizen wirklich Entzündungsprozesse im Körper begünstigt, kann das grundsätzlich natürlich auch die Augen mit einschließen.

    Ich bin ja selbst Schreibtisch-Täter mit mehr als 10 Stunden täglich am Bildschirm und dazu seit Kindesbeinen stark kurzsichtig. Wenn ich davon mal Pause mache, rausgehe, in die Weite und vor allem ins Grüne schaue, bemerke ich durchaus eine Sehverbesserung. Wahrschinlich ist das so etwas wie "Augengymnastik". ebenso spielt die ausreichende Benetzung des Augapfels bei mir eine Rolle.

    Na, im Alter wird einfach eine Kurzsichtigkeit bei vielen Menschen rückläufig. Das ist hinlänglich bekannt (oder eben auch nicht)..... Und klar, sieht man dann schon mal leicht besser....


    Ich habe eine degenerative Augenerkrankung, unheilbar, eine sich verabschiedende Netzhaut, dazu die Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmmung, Winkelfehlsichtigkeit, tränende Augen.


    Ich esse seit Jahren kein Getreide, meine Augen haben da keine Veränderung erfahren.


    Die gibt es trotzdem, weil ich mehrmals im Jahr wegen der Netzhaut Akupunktur machen lasse, die die Netzhaut stabil hält. Die Kurzsichtigkeit ist dann so gering, dass ich ohne Brille laufen könnte, was aber wegen der Winkelfehlsichtigkeit nicht geht, mir fehlt dann die 3 D Sicht.

    Es gibt aber, zumindest was mich betrifft, durchaus noch mehr Zusammenhänge. Die Augenärztin meinte, vermutlich Keratokonus, und wenn man da bei Wikipedia liest, stellt man fest, dsas offenbar ein statistischer Zusammenhang zwischen dieser Augenkrankheit und so Sachen wie Allergien, Neurodermitis, atopischen Exzemen etc. besteht.


    Dies habe ich ja nun auch alles (mal mehr, mal weniger). Nun stehen allerdings einigen Theorien zufolge auch vermeintliche Darmprobleme (Leaky Gut Syndrom) ursächlich damit in Verbindung, und diese wiederum werden vermeintlich von Weizen ausgelöst oder zumindest ungünstig verstärkt.


    Insofern halte ich es durchaus für möglich, dass es im Körper irgendeinen gemeinsamen Faktor gibt, irgendwelche destruktiven, mit dem Immunsystem zusammenhängenden Prozesse gibt, die bei Weglassen des Weizens abgeschwächt werden und zu einer Besserung all dieser Symptome führen.

    rr2017 schrieb:

    Insofern halte ich es durchaus für möglich, dass es im Körper irgendeinen gemeinsamen Faktor gibt, irgendwelche destruktiven, mit dem Immunsystem zusammenhängenden Prozesse gibt, die bei Weglassen des Weizens abgeschwächt werden und zu einer Besserung all dieser Symptome führen.

    Das ruft irgendwie nach einer ganzheitlichen Betrachtung Deines Status. Gibt es in Deiner Region Ärzte, die das anbieten? (Ich meine damit nicht unbedingt Heilpraktiker und Homöopathen, aber auch nicht ausschließen).

    Naja, Ärzte die sagen "Weizen ist an allem schuld, lassen sie den weg" sind da ja schon irgendwie ganzheitlich.


    Ansonsten kann ich das nicht beantworten. Mein HNO-Arzt ist ja so ein Anhänger der Weizen-These.


    Aber ich denk, ich mach das nun mal ein paar Monate, dann bin ich ja schlauer.