Schmerzen nach Augenmuskel- (Schiel-) OP?

    Hallo!


    In zwei Wochen wird ein leichter Schielwinkel bei mir operiert. Der Augenmuskel wird versetzt. Jetzt frag ich mich, ob es wohl starke Schmerzen sein werden? Wer hat Erfahrungen damit gemacht?


    Sally

  • 46 Antworten

    Du wirst also während der Weihnachtsfeiertage operiert? Nun ja...


    Da ich selbst voraussichtlich erst Anfang Januar operiert werde, kann ich dir keine Informationen aus erster Hand liefern, aber einiges habe ich auch so schon erfahren: Die Operation selbst findet wohl in Vollnarkose statt, davon spürt man also nichts. In den ersten Tagen ist man im Sehen noch recht stark eingeschränkt, woraus man schon so einiges schlussfolgern kann. Man bekommt zudem diverse Augentropfen (Kortison?) und ist mindestens eine Woche lang krank geschrieben.


    Andererseits kann man diese OP ja sogar ambulant durchführen lassen, was dafür spricht, dass es für gewöhnlich zu keinen allzugroßen postoperativen Beeinträchtigungen kommt.

    !!sehr schmerzhaft!!

    Hi Sally, hier mal ein paar Tipps, in Sachen Schiel-Op kenn ich mich nun langsam aus..trotz meiner 14 jungen Jahre:


    Also, als ich mit 4 operiert wurde kann ich mich net erinnern an schmerzen.


    2003 wurde ich an allen 6 Augenmuskeln an jeder Seite operiert, danach kannst dir sicher vorstellen was ich für schmerzen hatte.. Ich wurde nach 6Tagen an die Sonde angeschlossen, weil ich argen Verlust von Nährstoffen und sonstigen hatte. Vielleicht reagierst du auf Narkose net ganz so extrem wie ich. Aber alleine die OP ist schon schmerzhaft..


    Naja, jedenfalls sah ich nach der 2. Operation doppelt!!!


    Nun lauf ich 2 Jahre mit Doppelbildern rum und endlich ist es soweit das ich einen Super Arzt gefunden habe der versucht mich am 21.12. von meinen Probleme zu erlösen!


    Und nochmal zu den schmerzen, falls du so Fäden bekommst die sich Auflösen kann es sein das sie dich ganz arf jucken... zum teil brennt des auch sehr. Die Augen sind am nächsten Morgen anndauernd verklebt und wage es ja net zu arg auf eine Seite zu schauenm des ist nämlich auch mit schmerzen verbunden;-)


    Im großen und ganzen ist diese Operation nicht weiter schlimm, wenn die Ärzte nicht pfuschen....


    Also sorry, falls ich einem jetzt Angst gemacht haben sollte, aber zum Thema schmerzen sag ich nur JA!! Es tut arg weh, aber bei dir wird ja nur eine leichte OP durchgeführt!


    Also, wünsch dir viel Glück das du danach nimmer schielst und auch keine Doppelbilder oder ähnliches bekommst!!


    Greez


    Tezzi*:)

    Hey, do ne OP ist besser, ich hab meine nächste in 2 Tagen sprich am Mittwoch, und ich mach dennoch wieder, denn du hast da zwar totale schmerzen, aber danach gehts dir sichtlich besser!! Und man fühlt sich wohler wenn man mit Menschen redet und sie einem Antworten weil sie wissen das man auch genau sie ansieht*lach*


    greez


    tezzi

    Halb so wild

    Also es ist nicht so schmerzhaft wie meine Vorrednerin angibt.Hatte selbst kürzlichst eine.Die OP (lokal) selber spürst du gar nicht nur die spritze davor tut ein bisschen weh.Nach der op hat bei mir der druckverband schmerzen hervorgerufen aber sobald der herunter war (bis 6 stunden post-OP) hat es nur noch beim nach links oder rechts schauen wehgetan aber nicht schlimm man schaut dann halt nicht nach links oder rechts.Und für direkt nach der op gibt es drogen.


    Also messer gewetzt und los.

    musstet ihr

    auch vorher eine brille tragen und immer wieder zur kontrolle gehen?


    ich hab am linken aug eine abduzens-parese. ich muss den kopf immer mehr nach links drehen um den doppelbildern ausweichen zu können. :-/.


    sieht man am aug nach der operation eine veränderung?


    freu mich schon auf eine antwort. *:)

    so, da bin ich wieder! Gut, dass ich vor der OP nicht mehr hier reingeschaut habe, denn bei Tezzis Aussage wäre mir doch angst und bange geworden.


    Mir hat vor der OP jemand erzählt, dass das Auge selber über keine schmerzempfindlichen Nerven verfügt und darum keine großen Schmerzen durch die Naht etc. entstehen.


    Nun aber zur OP. Sie wurde am Dienstag durchgeführt und gestern wurde ich schon entlassen.


    In Giessen wird sie unter Vollnarkose durchgeführt. Die Narkose habe ich sehr gut weggesteckt und war schnell wieder fit. Das Auge tat nicht weh, es war nur etwas unangenehm, da ich die Fäden spürte, die etwas pieksten. Ein Fremdkörpergefühl hatte ich ebenfalls. Gestern morgen wurde der Verband entfernt und ich hatte direkt die volle Beweglichkeit am Auge. Heute habe ich etwas mehr Druck auf dem Auge, aber es ist auch leicht angeschwollen. Eigentlich nervt es mehr, als dass es schmerzt. Ich merke heute auch schon nichts mehr von den Fäden. Lediglich wenn ich nach rechts schauen will hab ich etwas mehr druck. Würde das aber nicht als Schmerz bezeichnen.


    Ich brauchte übrigens auch keinerlei Schmerzmittel nach der OP. Heute hab ich leichte Kopfschmerzen, die aber auch von einer

    @ Monoxid:

    ich wusste vorher, dass ich vor Weihnachten wieder zuhause bin, darum hab ich das so gelegt. Habe eine neue Arbeitsstelle seit Oktober und wollte nicht zu lange ausfallen, darum habe ich das so gelegt.


    An Augentropfen bekomme ich welche, die Antibiotika enthalten, damit sich nichts entzünden kann. Die tropfe ich viermal täglich. 6 Wochen lang darf ich nicht schwimmen oder in die Sauna. Das waren aber auch schon alle Einschränkungen. Und ich bin eine Woche krank geschrieben worden. Nächste Woche gehts also wieder los.


    Ihr seht, ich bin sogar fit genug, um wieder am PC zu sitzen. Macht euch keine Panik, alles ist halb so schlimm.


    LG


    Sally

    Ich habe auch seit zwei Monaten wieder meine Brille regelmäßig tragen müssen. Das sollte absichern, dass die Untersuchungsergebnisse einen Tag vor der OP nicht verfälscht sind.


    Bei mir hat sich die Kopfzwangshaltung von 15° auf ca. 2° verbessert. Ich selber bilde mir ein, es auch zu merken. Aber ich kann es erst in ein paar Tagen sicher sagen, wenn alles gut verheilt ist. Am Dienstag hab ich einen Termin beim Augenarzt.

    fein sally, hab dir gerade eine private nachricht geschrieben. hat sich mit deinem schreiben erübrigt.


    musstest du auch vor der operation immer wieder zur kontrolle? ich glaube, sie haben gesagt einmal in der woche und ich muss eine extra-brille tragen, damit sie den genauen winkel erkennen können.


    geht dein aug jetzt wieder weiter zu seite oder ist das gleich geblieben?

    Hey, ich hatte gestern ja OP und ambulant war des gar nichts! Ich bin danach aufgestanden und gut gings mir*lach*


    Lag aber auch warscheonlich daran das ich bei der letzten OP Stationär war und mir an beiden Augen alle 6 Muskel abgeschnitten wurden und wieder anders vernäht..


    Aber wenns bei dir nur wenige Muskeln sind dann tut dir gar nichts weh!!


    Nur im Nachhinein ziepen die Fäden bissl, aber des lässt sich ertragen!


    Greez


    Tezzi

    @ babale:

    Also mein linkes Auge kann ich nicht weiter nach links bewegen, aber das war auch vorher klar und nicht Grund für die OP. Dass ich das nicht nach links bewegen kann, liegt daran, dass mir ein Nerv fehlt. Wäre also was neurologisches, aber das kann man eh nicht operieren, jedenfalls noch nicht. Ob ich das überhaupt machen lassen wollte... naja, das weiß ich nicht.


    Meine Kopfzwangshaltung hat sich super gebessert. Ich habe quasi keine mehr :)^ Das einzige, was eine Nachwirkung bei mir ist, sind Doppelbilder, wenn ich nach rechts oben schaue. Aber auch nur dann. Das sollte aber auch innerhalb weniger Monate weggehen. Sonst kann ich auch damit leben, denn es ist ein unnatürlicher Blickwinkel, bei dem ich die Doppelbilder habe.


    Ich musste zwar vor der OP regelmäßig die Brille tragen, aber keine kontrolluntersuchungen. Das war nicht notwendig. Die Untersuchung haben sie einmal gemacht, bevor ein Termin für die OP gemacht wurde und dann nochmal einen Tag vor der OP.

    @ tezzi:

    schön, dass es bei dir so super verlaufen ist! Die Fäden sind wirklich etwas nervig am Anfang. Aber das erledigt sich ja recht schnell!


    Leider hat sich die Bindehaut am Auge etwas entzündet, aber alles andere ist sehr sauber und gut gemacht worden laut Nachuntersuchung von meinem Augenarzt. Gegen die Entzündung habe ich nochmal Kortison-Tropfen bekommen, die ich noch bis morgen nehmen muss.


    Wünsch euch ein frohes neues Jahr!


    Sally

    danke sally,

    dass du wieder geschrieben hast. x:) hab immer wieder im forum nachgelesen, ob du schon geantwortet hast. bin mir halt unsicher wegen der operation im märz. ist für mich alles sehr aufwendig. eben weil mir gesagt wurde, ich muss mindestens für einige wochen vorher immer zur kontrolle kommen, damit sie den genauen winkel wissen. dann drei tage spital und das ist leider weit von meinem zuhause entfernt. weißt ich hab einen körper der auf jede veränderung extrem nachtragend reagiert.


    auf jeden fall danke @:).

    Hallo Babale!


    Die OP war genau am 2.1. Momentan bin ich wirklich supergelaunt, auch wenn ich mich noch schonen muss, da immer noch jede etwas heftigere Blickbewegung zur Seite ein wenig weh tut. Außerdem ist das Auge beeindruckend gerötet.


    Meine Meinung: Alles halb so wild, aber Lesen und Computer will ich noch möglichst vollständig vermeiden. Deswegen werde ich morgen oder übermorgen nochmal ausführlicher berichten, okay?

    fein monoxid, dass du es hinter dir hast. hast du auch eine abducens-parese auf einem aug und deshalb eine kopfzwanghaltung? war die op unter narkose? bin schon sehr gespannt auf deinen bericht. danke im vorhinein. weißt du vielleicht, ob man nach der op für einige zeit keinen sport ausüben kann? ich geh nämlich regelmäßig laufen.


    liebe grüße @:)

    Hallo Babale!


    Ich wurde wegen Winkelfehlsichtigkeit an den beiden horizontalen Augenmuskeln des rechten Auges operiert. Korrigiert wurden 36 pdpt BA, was rein rechnerisch einem Schielwinkel von etwa 19° entspricht, wenn ich mich nicht irre. Ich wurde stationär behandelt, und die OP selbst fand unter Vollnarkose statt.


    Ich denke, ich gebe einfach mal einen knappen chronologischen Überblick, falls irgendwelche speziellen Fragen haben solltest, kannst du sie natürlich stellen.


    Neujahr: Anfahrt zur Klinik, rasche Visite des Narkosearztes, guten Tag noch.


    Montag, OP-Tag: Kurze Voruntersuchung durch den Operateur. Wegen bevorstehender Vollnarkose weder essen noch trinken (6 bzw. 2 Stunden vorher), zur Mittagszeit die OP, als neunter von insgesamt zehn Patienten an diesem Tag. Ein oder zwei Stunden nach der OP wird der Wundverband vom Auge entfernt, welches noch ein wenig blutverschmiert und sensationell gerötet ist. Den Rest des Tages mit Telefonieren, Musik hören und schlafen verbracht. Fernsehen erweist sich als anstrengend.


    Dienstag: Beim Erwachen ist das Auge stark vertränt und verschleimt, was in den nächsten Tagen auch so bleiben wird. Morgens 5-Minuten Nachkontrolle beim Operateur, danach aus der Klinik entlassen. Lesen ist anstrengend und lasse ich also nach einiger Zeit lieber sein, überdies halte ich die Augen am liebsten geschlossen oder blicke geradeaus. Auch einfaches Durch-die-Gegend-laufen schmerzt in den Augen, sofern ich den Blick nicht starr auf den Boden richte.


    Mittwoch: ähnlich.


    Donnerstag: Schon viel besser, bereits wieder vollständig auf eigenen Füßen in meiner Studentenbude, merke, dass ich beim Fernsehen trockene Augen bekomme.


    [...] Heute: Immer noch ein fabelhaft rotes Auge, permantes Fremdkörpergefühl, leichte Einschränkungen in der Beweglichkeit der Augen, inzwischen kann ich aber wieder lesen, wobei ich auf regelmäßige Pausen achte. Nehme 5-mal täglich spezielle Augentropfen.


    So, dieser Bericht ist nicht gerade nobelpreisverdächtig, aber vielleicht nützt er dir ja etwas. Ob du nach der OP Sport treiben kannst/darfst, fragst du am besten deinen Arzt, mir wurde nur aufgetragen, in den nächsten Wochen nicht schwimmen zu gehen. Aber wahrscheinlich wirst du während der ersten Woche nach der OP ohnehin gar nicht das Bedürfnis verspüren, dich schnell zu bewegen. So erging es mir jedenfalls.

    Ich wurde auch am 5.1. wegen einem Schielwinkel operiert! Ich habe es ambulant gemacht, musste daher immer in die Klinik fahren. Mittwochs hatte ich Voruntersuchungen-hat sich alles hingezogen.


    Donnerstags um 7 musste ich dann da sein und dann wurde ich auch schon um halb 9 operiert unter voll narkose! Später bin ich dann auf meinem Zimmer aufgewacht-hing aber am Tropf. Gegen Nachmittag wurde ich entlassen, fühlte mich eigentlich gut (zwar müde, aber gut)....dieses gute Gefühl sollte dann nachlassen ;-)


    Ich hatte nämlich richtige Hammer-Kopfschmerzen, wirklich, das war kaum zu ertragen. Und Licht, egal was für Licht, ob Handy, Tv, Lampe...-alles tat richtig weh. Also immer gleich ein Stich im Kopf. Am nächsten Tag nach der Op bin ich wieder in die Klinik-alles sei bestens. Im Moment bin ich dann jetzt hier in meiner Heimatstadt in Behandlung, alles soweit aber super. Aber ich muss zugeben, dass ich doch nicht erwartet hatte, dass sich das alles so hinzieht. Habe jetzt keine Schmerzen mehr, aber lesen geht nicht gut und auch nach rechts schauen ist nicht angenehm. Muss am Tag 7 mal tropfen. Aber das Auge steht jetzt gerade-das ist natürlich erfreulich!


    Sonstiges: Auge ist rot. Sport werde ich noch mindestens eine Woche nicht machen. Am angenehmsten ist es auf jeden Fall wenn man das Auge zu hat, da man da das Gefühl des "Fremdkörpers" nicht so mitbekommt!


    Abschließend lässt sich sagen, hätte ich wieder gemacht, aber bin froh, wenn ich alles entgültig überstanden habe!


    Liebe Grüße, Anna

    lieber monoxid, liebe anna

    danke für eure genauen bericht. so weiß ich wirklich was mich erwartet. hab im märz wieder mal einen kontrolltermin und hääte dann anfang april op-termin. ich werd sehen, ob ich es wirklich machen wertde. hab die op ja schon vor zwei jahren abgesagt. im endeffekt ist es ja doch meine entscheidung. nur muss ich meinen kopf immer mehr nach links drehen, damit ich den doppelbildern ausweichen kann und das führt halt zu starken verspannung links. auf alle fälle habt ihr euch echt zeit für mich genommen. DANKE *:) @:)