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    Was zählt ist Eigenverantwortlichkeit und nicht immer sofort staatliche Kontrolle. Wobei die Eigenverantwortlichkeit nicht immer zu makroökonomisch optimalen Ergebnissen führen wird. So soll es eine Reihe von Polizisten geben, welche z.B. privat Motorrad fahren, obwohl bekannt ist, dass das Unfallrisiko beim Motorradfahren - unabhängig von der Schuldfrage - ein Vielfaches dessen beim Autofahren beträgt. Heisst dieses nun im Umkehrschluss auf das Motorradfahren zu verzichten?

    Spätestens wenn einem liebe Personen durch einen hirnverbrannten Autounfall weggestorben sind, befürwortet wohl jeder rigide Kontrollen!


    Ich find es unverantwortlich, wenn jemand eine Sehhilfe benötigt, sich aber irgendwie durchmogeln möchte, weil es halt nicht schick aussieht. Mit so einer Einstellung spielt man mit dem eigenen, aber was für mich noch schlimmer ist, mit dem Leben fremder Menschen. So etwas ist eine Frechheit!


    Wer eine Brille braucht, soll sie eintragen lassen und verdammt nochmal tragen. Und wer sich mit Brille hässlich findet, kann sich Kontaktlinsen holen. Wo ist da das Problem?


    Wer ist so unverfroren und stellt sein eigenes ästhetisches Empfinden über das Leben und die Sicherheit fremder Personen?


    Der Vergleich zu Motorradfahrenden Polizisten ist da auch vollkommen fehl am Platz!


    Das Unfallrisiko beträgt für den Motorraffahrenden ein ungleich Höheres, da man auf Selbigem keinerlei Pufferzone oder Knautschzone hat. Da kann man schon geköpft werden, wenn man ungünstig auf die Leitplanke draufschlittert. Das ist jedoch hauptsächlich das Problem des Fahrenden, nicht aber das Problem der anderen Verkehrsteilnehmer. Ein Motorradfahrer gefährdet ja nicht die anderen Verkehrsteilnehmer mehr, nur weil er Motorrad fährt, sondern er gefährdet hauptsächlich sich selbst mehr.


    Wer nur unter bestimmten Bedigungen Autofahren darf (z.B. mit Brille) und sich weigert dies zu tun, gefährdet sich und alle anderen.


    Und ja, ich bin für regelmäßige Kontrollen. Ich sehe nämlich auch regelmäßig Renter rumfahren, die halb blind , halb taub sind und kaum noch laufen können. Ich hab schon Unfälle mitbekommen von Leuten, denen würde man nichtmal mehr erlauben mit einem Rollator am öffentlichen Verkehr teilzunehmen, die jedoch noch lustig mehrere hundert Kilometer mit dem Auto zurücklegen!

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    Will der liebe Thomas aus München selber seinen Führerschein (sofern vorhanden) z.B. mit 60 Jahren zurückgeben nur weil dann nachweisbar seine Reaktionsgeschwindigkeit nicht mehr der eines 25jährigen entspricht? (eine Brille nützt dann auch nichts)

    In den meisten Fällen wird das durch die größere Erfahrung und umsichtigere Fahrweise des älteren Verkehrsteilnehmers aufgefangen.

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    So soll es eine Reihe von Polizisten geben, welche z.B. privat Motorrad fahren, obwohl bekannt ist, dass das Unfallrisiko beim Motorradfahren - unabhängig von der Schuldfrage - ein Vielfaches dessen beim Autofahren beträgt. Heisst dieses nun im Umkehrschluss auf das Motorradfahren zu verzichten?

    Wie schon von Kamikazi0815 geschrieben, gefährden sich Motorradfahrer damit hauptsächlich selbst, da sie die Leidtragenden bei einem Unfall sind. Viele Unfälle mit Motorradfahrern sind auf mangelnde Rücksichtnahme oder Fehleinschätzung der Leistung eines Motorrades durch Autofahrer zurückzuführen.


    Wenn nun jemand, der eine Sehhilfe benötigt, ohne diese Auto fährt, gefährdet er damit unnötigerweise sich und andere. Dem sollte man nicht Vorschub leisten.


    Ich habe generell etwas dagegen, wenn Menschen eigenes Fehlverhalten damit zu rechtfertigen versuchen, dass sie mit dem Finger auf andere zeigen, à la "Der macht aber auch was falsch!".:|N

    Kommt drauf an. Du brauchst auf beiden Augen ja mindestens diese 0,7, wenn eines darunter liegt beim Sehtest geht alles andere höchstens mit ner speziellen Bescheinigung oder so, weiß ich aber nich genau (mein fahrlerer meinte ja sogar Blinde könnten Auto fahren - nur wie wisse er nich ^^)