Min Sohn ist Augenarzt untersucht meine Augen auch regelmässig aber wg der Brille hat er mich auch zum Optiker geschickt, weil die Optiker von Brillen anpassen mehr verstehen. Und wenn ich ihm meine Probleme schildere kommen von ihm gleich mehrere Tipps ;-D


    Theoretisch könnt man da so vorgehen, oder auch so, oder man wartet noch ein paar Jahre und operiert dann erst..... :=o


    Ich kann schon verstehen wenn sich vor allem Kassenpatienten schnell alleingelassen fühlen.


    ....übrigens er hatte mir vor über nem Jahr auch zu einer Gleitsichtbrille geraten. Ich hab jedoch bei einer Freundin erlebt wie sie damit gestürzt ist, weil sie unsicher war. Sowas kommt mir nicht auf die Nase.


    Nun hab ich eine "Brillen-Sammlung". Zum Autofahren und Weitsicht gleich mehrere, eine zum Lesen (obwohl das ganz gut ohne Brille geht), eine Computerbrille die ich auch bei Hausarbeit und vor allem beim Kochen brauche (Schärfe auf ca 1 m eingestellt) und noch einen Sonnenbrille. Bisschen mühsam, wenn ich im Auto sitze und dann "nah" fast nichts erkenne, ausser ich halte an, setze die Arbeitsbrille auf und kann dann im Autoinneren sehen was Sache ist. Für draussen.... naja, ihr wisst schon! ;-D


    Wir sind wohl eine Nation von Seh-Krüppeln und jeder braucht spezielle Prothesen.


    Alles Gute und vor allem gute Sicht


    *:) @:)

    Zitat

    ....übrigens er hatte mir vor über nem Jahr auch zu einer Gleitsichtbrille geraten. Ich hab jedoch bei einer Freundin erlebt wie sie damit gestürzt ist, weil sie unsicher war. Sowas kommt mir nicht auf die Nase.

    Ob das aber Grund genug ist, auf den Komfort einer Gleitsichtbrille zu verzichten, ohne zu wissen, ob auch DU dich damit unsicher fühlen würdest? Ich hatte auch riesige Vorbehalte gegen Gleitsicht, weil ich zu viel Negatives in den Foren gelesen hatte, und als ich es dann doch gewagt habe: Nicht die geringsten Probleme, dafür aber der Vorteil, mich morgens für eine Brille zu entscheiden und diese dann den ganzen Tag tragen zu können, egal ob Büroarbeit, Hausarbeit, Autofahren oder was auch immer ansteht!

    Rund 95% aller Gleitsichtbrillenträger kommen nach kurzer Eingewöhnungszeit mit ihren Brillen sehr gut zurecht. Das schnelle Eingewöhnen ist natürlich auch von einigen Parametern abhängig, wie z.B. von einer guten Beratung und Erklärung bei der Abgabe der Brille über den Umgang mit dieser Art von Gläsern (z.B. Kopf tiefer beim Treppensteigen, also nicht durch das Nahteil schauen...), von der richtigen Augenglasbestimmung (gerade bei Gleitsichtgläsern SEHR wichtig), von der exakten Zentrierung der Gläser und natürlich auch von der Güte und Qualität der Gleitsichtgläser. Mit den Billigheimern aus China (59 Euro/Paar bei A.) ist das Scheitern schon vorprogrammiert.


    Und je jünger man auf Gleitsicht ein-/umsteigt, desto geringer die Addition (Nahzusatz), und je geringer die Addition, desto kürzer die Eingewöhnungszeit. Erfahrungsgemäß kommen Jungpresbyope (Addition zw. 0,75 und 1,25 dpt) innerhalb weniger Stunden wunderbar damit zurecht.


    Wer natürlich erst mit 65 Jahren (Addition 2,00-2,50) umsteigt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Umstellung ein bis zwei Wochen (oder gar länger) dauert.

    Zitat

    Ich geh nie mehr zum Augenarzt. Termin war kurz vor Weihnachten und ich brauchte den Sehtest FS ganz schnell.

    Für den FS-Sehtest warst du beim Augenoptiker ja auch genau richtig! Aber irgendwann wirst du den Sinn gewisser Vorsorgeuntersuchungen verstehen, und für eine Routinekontrolle ist es ja nicht schlimm, zwei oder drei Monate auf den Termin zu warten.

    @ Seggel

    Als ich JÜNGER war, gab es diese Gleitsichtbrillen noch nicht. Und bei Brillenwerten von +1/+6 (+2,5) kannst Du dir die Verzerrung sicher vorstellen und auch die Probleme beim Treppensteigen bei völligem Fehlen von räumlichem Sehvermögen. Ich habe es 6 Wochen probiert und dann aufgegeben. Und auch Kontaktlinsen für +-Werte waren meinem Augenarzt noch nicht soooo lange bekannt. Und zusätzlich eine Lesebrille brauchte ich dann ja trotzdem noch.

    Der Augenarzt hat keine Ahnung von Brillen, damit ab zum Optiker. AAABER:..

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    Ich hab extreme Probleme bei der Bildschirmarbeit in der Arbeit, da ich von Geburt an ein heftige Schielproblem habe und ein Schwachsichtiges Auge und und und.....

    Das ist ein Problem, was man mit einer Brille ohnehin nicht lösen kann. Wenn die Augen schielen, ist das Gehirn geneigt, ein Auge quasi abzuschalten, um nicht ständig widersprüchliche Bilder verarbeiten zu müssen. Vielleicht kommt daher das schwachsichtige Auge. In der Regel bemüht man sich, das schielen frühzeitig operativ zu korrigieren, bevor das zweite Auge abgeschaltet wird. Geh noch mal zum arzt, sag ihm, daß das mit egal welcher Brille nichts wird und frag ihn, was man da sonst noch so machen kann.


    Alternativ. Stell eins der Augen selber ab, sprich Kleb die Brille zu, probiers mal, vielleicht gehts mit einem Auge besser.

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    Das ist ein Problem, was man mit einer Brille ohnehin nicht lösen kann.

    Das ist erstmal richtig.

    Zitat

    Wenn die Augen schielen, ist das Gehirn geneigt, ein Auge quasi abzuschalten, um nicht ständig widersprüchliche Bilder verarbeiten zu müssen.

    ":/ Das schielende Auge ist "abgeschaltet", Schielstellung ist meist "Parkposition".

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    Vielleicht kommt daher das schwachsichtige Auge.

    Deswegen ja meine Frage nach einer Schielbehandlung. Sowas kann man nur verhindern, indem man rechtzeitig eingreift. Das Hirn muss lernen, 2 Bilder zu verarbeiten, wenigstens halbwegs. Oder das Führungsauge wird regelmäßig gewechselt.

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    In der Regel bemüht man sich, das schielen frühzeitig operativ zu korrigieren, bevor das zweite Auge abgeschaltet wird. Geh noch mal zum arzt, sag ihm, daß das mit egal welcher Brille nichts wird und frag ihn, was man da sonst noch so machen kann.

    Die Operationen haben aber mit der schwachsichtigkeit nicht viel zu tun. Die Augenpflaster, die es mittlerweile auch in schön gibt, werden benutzt, um einer sich entwickelnden Schwachsichtigkeit vorzubeugen. Aber das geht nur bei den Kids, wenn das Alter noch einstellig ist.

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    Alternativ. Stell eins der Augen selber ab, sprich Kleb die Brille zu, probiers mal, vielleicht gehts mit einem Auge besser.

    Hä?


    Gracey hat uns nicht verraten, ob sie kurzsichtig ist, ob sie eine Schielbehandlung hatte, etc. pp. Aber wenn sie auch nach wie vor schielt, wird sie wohl eh nur "einäugig" unterwegs sein. Mich würde interessieren, ob sie mit Brille ansatzweise binokulär sehen kann.

    Zitat

    Die Augenpflaster, die es mittlerweile auch in schön gibt, werden benutzt, um einer sich entwickelnden Schwachsichtigkeit vorzubeugen. Aber das geht nur bei den Kids, wenn das Alter noch einstellig ist.

    Das geht auch noch bei Erwachsenen. Allerdings wollen Augenärzte davon nichts wissen. :|N

    War bei mir auch mal so.


    War bei meinem normalen Augenarzt und der meinte ich hätte auf dem Auge -1 und auf dem anderen -0,75.


    Ich daraufhin zum Optiker und mir ne Brille machen lassen, dementsprechend eine etwas teurere weil ich damit rechnete die länger tragen zu müssen.


    2 Monate später war ich dann beim Sehtest für den Führerschein und was mir da gesagt wurde hat mich echt umgehauen: "Wie bitte? Sie tragen eine Brille? Wer hat ihnen das denn aufgeredet? Ihr Sichtfeld ist 1A, eines der besten die mir hier bei der Untersuchung jeh vorgekommen ist!" ??? ":/

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    Die Operationen haben aber mit der schwachsichtigkeit nicht viel zu tun. Die Augenpflaster, die es mittlerweile auch in schön gibt, werden benutzt, um einer sich entwickelnden Schwachsichtigkeit vorzubeugen. Aber das geht nur bei den Kids, wenn das Alter noch einstellig ist.

    Ich weiss nicht, was genau die OP macht. Wir hatten einen beim Bund, der extremst geschielt hat. Dem haben sie in einer OP quasi das Auge gerade gerückt. Ich weiss nicht, was genau rausgekommen ist, aber er sah hinterher zumindestens normal aus. ;-D


    Woher hier in diesem Fall konkret die Schwachsichtigkeit kommt, weiss ich nicht, daher hier keine Spekulation...


    Das mit dem Augenpflaster funktioniert allerdings nicht nur zur Vorbeugung sondern auch kurativ und nicht nur bei Kindern. Wenn das Hirn ein auge quasi abschaltet, wenn es schielt, is es nicht das Auge, was da nicht funktioniert. Solange das Hirn da noch etwas an Signalen verarbeitet, kann man das auch wieder trainieren, das vollständig zu tun, wenn denn die Störung behoben ist, die das abschalten verursacht hat.


    - mal ganz laienhaft ausgedrückt, ich bin kein Augenarzt...

    Bei mir wäre glaube ich mittlerweile jede Brille falsch, die erstellt werden würde, da ich jeden Tag eine andere Sehkraft habe. Ich bin seit vielen, vielen Jahren kurzsichtig und lasse da nichts mehr an Sehtests machen, eben aus diesem Grund. Den einen Tag stehe ich am Eingang des Supermarktes und sehe hinten am Ende des Ladens noch die Preisschilder und kann sie lesen, am nächsten Tag bin ich froh, wenn ich den Supermarkt sehe, mal übertrieben ausgedrückt.


    Von daher vermute ich, dass es besser ist, es zu lassen mit einem Sehtest, obwohl meine Brille schon lange nicht mehr optimal ist. ":/

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    Ich weiss nicht, was genau die OP macht. Wir hatten einen beim Bund, der extremst geschielt hat. Dem haben sie in einer OP quasi das Auge gerade gerückt. Ich weiss nicht, was genau rausgekommen ist, aber er sah hinterher zumindestens normal aus. ;-D

    Also hat die OP das Ziel erreicht. Die OP kann eigentlich nur den kosmetischen Aspekt beheben. Die äußeren Augenmuskeln werden soweit gekürzt, versetzt oder ggf. etwas verlängert, wie das nötig ist, um das Auge in Geradstellung zu bringen bzw. den Schielwinkel gründlich zu verringern.

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    Das mit dem Augenpflaster funktioniert allerdings nicht nur zur Vorbeugung sondern auch kurativ und nicht nur bei Kindern. Wenn das Hirn ein auge quasi abschaltet, wenn es schielt, is es nicht das Auge, was da nicht funktioniert. Solange das Hirn da noch etwas an Signalen verarbeitet, kann man das auch wieder trainieren, das vollständig zu tun, wenn denn die Störung behoben ist, die das abschalten verursacht hat.

    Dass man darüber streiten kann, ist ja bekannt. Aber davon abgesehen, es gibt diverse Ursachen für ein "Schielproblem". Ich habe mich nicht weiter mit Winkelfehlsichtigkeit beschäftigt, weil ich keine habe. Eine Amblyopie entwickelt sich z.B. nicht, wenn ein alternierendes Schielen besteht, d.h. das Führungsauge wechselt. Das Augenpflaster kann dazu beitragen, aus einem normalen Schielen (konstant ein Führungsauge, das andere schwächelt dann natürlich zunehmend) ein alternierendes zu machen, heißt: wechselndes Führungsauge. Ich kann seit Jahren mein sehendes Auge bewusst (!) auswählen. Je nachdem, ob mein Sehziel in der Nähe oder Ferne ist, wechselt mein Hirn das Führungsauge aber auch selbstständig. Rechts ist für die Nahsicht zuständig, links für die Fernsicht.


    Mir ist unklar, wie z.B. in meinem Fall mit 2 Dioptrien Unterschied das Hirn grundsätzlich beide Augen nutzen soll. Ich kann tatsächlich ansatzweise beidäugig sehen, aber es ist v.a. beim Lesen unglaublich anstrengend, weil die Bilder unterschiedlich groß sind. In meinem Fall ist die Ursache für den Strabismus übrigens eine Schwäche der äußeren Augenmuskulatur, die sind sozusagen labberig. Wieder Geradstellung werde ich wohl nur mit mindestens einer erneuten OP bekommen.