Star-OP - Betäubung

    Hallo zusammen,


    mein rechtes Auge wird am 19. Juli operiert. Nun habe ich gelesen, dass die örtliche Betäubung oft mit Tropfen erfolgt. Kann mir jemand von Euch sagen, was da ins Auge getropft wird? Ich frage deshalb, weil ich nach einer Augendruckmessung mit Thilorbin innerhalb kürzester Zeit eine heftige allergische Reaktion (Quincke-Ödem und zugeschwollene Luftröhre) hatte. Das war nicht lustig.


    Die Alternative wäre eine Betäubungsspritze. Wer hat die OP mit Spritze machen lassen? Ich tendiere eigentlich zur Spritze, hoffe aber, dass das nicht derselbe Wirkstoff ist (Thilorbin = Oxybuoprocainhydrochlorid-Fluorescein-Natrium-Gemisch).


    Auf ein paar informative Antworten freut sich


    Monsti

  • 6 Antworten

    Hallo Monsti,


    ich glaube, du setzt ein wenig zu viel Hoffnung in dieses Laienforum. Wer eine Katarakt-OP hinter sich hat, ohne eine Allergie zu haben, weiß sicherlich in den allermeisten Fällen gar nicht genau, womit er getropft oder gespritzt wurde (ich wüsste es zumindest nicht, weil ich nicht zu den Patienten gehöre, denen immer und überall die richtigen Fragen einfallen). Und selbst wenn einer sagen kann, dass er nicht (oder doch) mit dem fraglichen Mittel getropft/gespritzt wurde, hast du ja keine Garantie dafür, dass es an deiner Klinik oder auch nur in deinem Fall genauso gemacht wird.


    Du kommst also nicht drumherum, das Thema beim Vorgespräch in der Klinik anzusprechen, aber das dürfte dir eh klar sein.


    Ich wünsche dir alles Gute für die OP!

    Normalerweise muss man vor OPS einen Patientenbogen ausfüllen, bei welchem auch Allergien abgefragt werden. Auch, ob es schon mal Komplikationen gab bei anderen OPs/Untersuchungen. Dieser Bogen wird dann nochmal ausführlich mit dem Anästhesisten besprochen. So ist es auf jeden Fall bei einer Vollnarkose, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei einer örtlichen Betäubung anders ist. Falls doch und du nicht direkt gefragt wirst, solltest du die Allergie unbedingt rechtzeitig von dir aus angeben!

    :)z Hallo liebe Star Freunde.


    Heute Freitag ist der 5. Tag nach meiner Grauen Star Operation, es geht gerade wieder zum schreiben. Die OP ist gut verlaufen. Vor der OP bekommt man einen Fragebogen, wo auch speziell auf die Allergien eingegangen wird. Bei jeden Eintropfen vor der OP 2-3 wird gefragt ob eine Allergie besteht.


    Bei der Aufnahme im Krankenhaus wurden beide Augen genau untersucht,die neue Linse ausgemessen, und meine Fragen beantwortet. Es besteht dort die Möglichkeit. die OP in der Tagesklinik an einen Tag zu machen.(Am Morgen Aufnahme, Untersuchung,Eintropfen, Operieren,und nach 2 Stunden wieder nach Hause zu gehen.) Oder 2 bis 3 Tage Auenthalt im Krankenhaus,am 2.Tag erfolgt die OP.


    Zur Vorbereitung bekommt man einen Venenzugang als Sicherheit falls ein Medikament gespritzt werden muß, die Narkoseärztin frägt genau nach Allergien, dann erhält der Patient eine Narkose, eine kleine Spritze unter das Auge, tut weniger weh als beim Zahnarzt. Durch diese Methode kann sich das Auge während der OP nicht bewegen. Beim Eintropfen mit einen Narkosemittel ist das nicht sicher.Die ganze Seite wird schmerzunentpfindlich. Dann gehts zur Op. Keine Angst, alles geht ganz schnell, ca. 10 min. Ich habe mich während der Op mit dem Arzt unterhalten. Gibt es dazu fragen?

    Hallo zusammen,


    mein Problem hat sich nach der Voruntersuchung erledigt: Es werden beide Augen zugleich in Vollnarkose operiert, weil die Lokalanästhetika wohl alle sehr ähnlich wie Thilorbin aufgebaut sind. Da man kein Risiko eingehen will, entschied der Primar, dass der Eingriff unter Vollnarkose stattfindet. Außerdem bleibe ich 3 Tage stationär.


    Vielen Dank für Eure Antworten! Ich melde mich nochmals, wenn ich wieder klare Sicht habe ...


    Liebe Grüße