Starke Brille nicht/ nur selten tragen: Was passiert?

    Hallo!


    Der Arzt hat meiner Frau einen recht extremen Sehfehler entdeckt:


    links +8 und rechts +6,5


    diese brille hat er verordnet, denn bisher hat sie nur eine vergleichsweise sehr schwache lesebrille (ca. + 1 und +2):


    R +4,5, Zylinder: +0,5, Achse 85


    L +6,0


    und jetzt das problem:


    meine frau ist ziemlich geschockt, denn bisher ging es immer irgendwie (allerdings nicht bei dunkelheit und auch nicht wenn sie länger als 20-30 minuten las). sie ist jung, das auge ist offenbar trainiert...


    und darum will sie die brille nicht tragen! höchstens, wenn sie nichts mehr lesen kann, will sie die brille aufsetzen.


    nicht (nur) aus eitelkeit, sondern weil sie weiß, dass es danach kein zurück mehr gibt. bis jetzt kann sie ohne brille leben, dann wird sie abhängig sein.


    wie kann ich ihr am besten helfen?


    die wichtigste frage ist:


    was wird passieren wenn sie die brille nicht oder nur zum lesen tragen wird?


    denn wenn sie einmal anfängt, wird bald die nächste brille folgen (denn der arzt hat ja gar nicht die genau passende verordnet - weil die augen diese umstellung gar nicht verkraften würden)


    der arzt meint, sie soll die brille auch dann nicht absetzen, wenn es in der ersten woche unangenehm sein wird und sie sogar in der ersten zeit mit brille schlechter als ohne sehen wird


    ---- aber wie vermittelt man ihr das, wenn sie die brille sowieso schon nicht tragen will?


    Ich hoffe sehr auf eure Hilfe!!


    DANKE

  • 22 Antworten

    Ich denke, wenn sie so hohe Werte hat, wird sie die Brille aufsetzen und froh sein, endlich wieder klar zu sehen. Der Unterscheid wird wahrscheinlich so gravierend sein, dass sie nach ein paar Tagen Brille gar nicht mehr ohne will..

    Ganz ehrlich: was will sie nicht sehen


    Die Welt nur aus schwammigen Bildern zu betrachten - das ist doch furchtbar!


    Außerdem - woher hat sie den Glauben, dass sich das verschlechert? Das muß doch gar nicht so sein.


    Es gibt so tolle Brillengestelle und man kann besonders dünne Gläser einschleifen lassen, wo liegt das Problem?


    Man könnte sich frei bewegen, die Welt geniessen.


    Freiwillig halb blind durch das Leben zu gehen - das ist natürlich auch eine Kunst, man macht sich jedenfalls abhängig von anderen Menschen, zwangsläufig... Irgendeinen Vorteil muiß es ja bringen - sonst würde man ja nicht so handeln....


    Allein im Straßenverkehr stellt so eine halbblinde Person ja ein enormes Risiko dar.


    Meine Tocher hat die gleichen Werte- unverändert seit Jahren, ohne Brille würde die nur Schemen sehen.


    Es gibt keine "trainierten" Augen mit den Werten. WEnn man so etwas trainieren könnte, würde sich ja eine Besserung einstellen... Was natürlich Quatsch ist.


    Vielleicht kann Deine Freundin ja mal die Augen lasern lassen, wenn sie partout keine Brille will?

    ganz ehrlich...welche werte sind es denn nun? die oberen? die unteren? oben die sind ja iwie hoeher...wie auch immer, mit solchen werten sollte man auf gar keinen fall auto fahren und kann sein leben doch gar nicht geniessen... man sieht doch gar nichts :( wie waers denn mit kontaktlinsen? ich trag meine brille auch nie, aber komm super (trotz empfindlicher augen) mit KL klar :)


    LG

    Ich dank euch für eure Antworten!!!

    @ honeypooh:

    es sind die oberen werte, aber der arzt meint er kann ihr nicht sofort so eine starke brille verschreiben, da es die augen überforden würde. sie trägt ja bis jetzt gar keine brille. und sieht quasi alles, probleme hat sie nur beim lesen und in der dunkelheit


    -> ich denk auch, sie sollte kontaktlinsen nehmen, aber ich kann sie ja nicht zwingen

    @ LordOfThe4Rings:

    sie ist 23

    @ Mayana:

    Der Augenarzt hat gesagt: Da hilft kein Laser mehr, das sind viel zu hohe Werte




    Hab inzwischen in ein paar Büchern geblättert.


    Und was sie hat heißt "latente Weitsichtigkeit". Die wahren Werte kann man nur bei genauer Untersuchung herausfinden. Der Arzt hat ohne Tropfen Werte von +0,75 und +2 gemessen, mit Tropfen dann +6,5 und +8 - -- und er war selber total überrascht...


    sie will die Brille nicht tragen, weil sie meint, dass es ja erstmal noch ohne geht. und ehrlich gesagt kommt sie wirklich gut zurecht. ich hab gelesen, dass das auge sowas in jungen jahren noch gut ausgleichen kann

    Mayana, bist du sicher, dass du hier nichts verwechselst?:-/ Deine Beschreibung trifft eher auf Kurzsichtigkeit zu, die Frau des TE ist aber weitsichtig.


    Polar Star, ich finde, solange sich deine Frau damit wohl fühlt und keine Probleme hat, sollte sie die Brille nur dann tragen, wenn sie sie benötigt. Bei Kurzsichtigkeit wäre das eine andere Sache, aber so stört das ja eher nur beim Lesen oder irgendwelchen Fliputzli-Arbeiten.


    Ich selber stehe derzeit vor der schweren Entscheidung, ob ich mir eine Doppelfokus-/Gleitsicht-Brille zulege. Ich bin mittelmäßig kurzsichtig (L-4,5, R-6,5) und allmählich beginnt bei mir die Altersweitsichtigkeit (grausam, dabei bin ich doch erst 44!:-() Leider habe ich öfters Fliputzli-Arbeiten zu tun und ertappe mich immer häufiger, wie ich über den Brillenrand schiele...|-o

    Danke, Centifolia


    Der Meinung ist sie auch, genau wie ihre Eltern.


    Aber warum besteht dann der Arzt darauf, dass es ohne Brille nicht mehr geht?


    Optiker wollen Brillen/Kontaktlinsen verkaufen - von denen kann man also wahrscheinlich keinen unabhängigen Ratschlag bekommen.


    Aber der Arzt? Wird wohl seine Gründe haben?


    schwierige Sache...

    Zitat

    sie will die Brille nicht tragen, weil sie meint, dass es ja erstmal noch ohne geht. und ehrlich gesagt kommt sie wirklich gut zurecht. ich hab gelesen, dass das auge sowas in jungen jahren noch gut ausgleichen kann

    Sie ist ja auch weitsichtig, dh. sie erkennt in der Nähe nichts, ich bin z.B. kurzsichtig, ich erkenne Straßenschilder in der Ferne nicht, kann allerdings problemlos Bücher ohne Brille lesen.


    So ungefähr ist das bei mir:


    http://www.dr-lackner.de/images/kurzsichtig.jpg


    Daher kann ich ein Buch, was in der Nähe ist lesen, Autofahren ist aber ohne Brille zwar noch möglich, aber unangenehm.


    Das ist deine Frau:


    http://www.visionplus.at/images/weitsichtig2.jpg


    Sie könnte rein Theoretisch Autofahren bzw. Schilder ansagen, allerdings hätte sie bei den Werten wohl Probleme den Tacho zu lesen, selbst wenn sie die Werte ungefähr sieht, wird sie spätestens bei den Kontrollleuchten Probleme bekommen.


    Geht einfach zum Optiker, besorgt ihr eine schöne Brille (Vorher evtl. im Inet. schauen was für ein Gestellt mit ihrer Gesichtsform harmoniert) und früher oder später wird sie die Brille immer mitnehmen, weil das Leben mit Brille einfach bunter und schöner ist. Ich war auch ein "Ich trage die Brille sowieso nur ab und zu" Sager und trage sie nun ständig (bzw. Kontaktlinsen)

    Zitat

    sie will die Brille nicht tragen, weil sie meint, dass es ja erstmal noch ohne geht. und ehrlich gesagt kommt sie wirklich gut zurecht. ich hab gelesen, dass das auge sowas in jungen jahren noch gut ausgleichen kann

    Genau so isses. Wenn Deine Frau durch die ganze Akkommodiererei keine Kopfschmerzen oder so hat, dann scheint es ja wirklich für sie ok zu sein. Aber das alles hat irgendwann ein Ende - spätestens wenn sie dann so Anfang 40 ist und das Auge seine Fähigkeit, zu akkommodieren, langsam aber sicher verliert...:=o

    Zitat

    Sie ist ja auch weitsichtig, dh. sie erkennt in der Nähe nichts

    Falsch. Wenn sie sich nur sehr genug anstrengt hat auch eine Weitsichtige keinerlei Probleme beim Lesen - die allgemeine Definition stimmt zwar, aber sie berücksichtigt nicht die Fähigkeiten des menschlichen Auges und die sind teilweise immens! Bin ja gespannt ob und wann unsere Orthoptistin malwieder hier ist - die könnte zu dem Thema einiges sagen...Auf dem Link von LordOfThe4Ringsist übrigens Weitsichtigkeit ohne Akkomodation dargestellt - also mit der Wirklichkeit hat das nicht sehr viel zu tun (außer natürlich wenn zusätzlich die Altersweitsichtigkeit dabei ist) denn die Augen Deiner Frau fangen sofort an zu "arbeiten", sobald sie sie morgens öffnet und dann sieht, wie eben schonmal geschrieben, Ferne UND Nähe gut. Die Augen Deiner Frau leisten quasi jeden Tag Schwerstarbeit und da kann es tatsächlich nach hinten losgehen wenn in der Brille der komplett ausgemessene Wert direkt eingebaut würde. Das Auge muss quasi erstmal lernen, sich zu entspannen und "normal" (also ohne oder mit weniger Anstrengung) zu schauen. Das kann dauern denn Deine Frau hat seit Jahren und Daueranspannung der Augen gelebt...und die muss sich mit der Zeit lösen.


    Ihr könnt ja den Augenarzt fragen, ob er damit einverstanden wäre, wenn die nächste Brille R/L erstmal noch um eine anderthalbe Dioptrie abgeschwächt wird? Dann hätte sie R +3,0 mit dem oben genannten Zylinder und L +4,5 -> das wäre dann noch nicht ganz so viel aber schon ein Schritt in die richtige Richtung...und die Gläser werden noch nicht ganz so furchtbar dick und unansehnlich. Und wenn Sie diese Brille dann regelmäßig trägt, könnte man ja irgendwann wieder etwas steigern bis der Endwert erreicht ist.

    Nimmt die Elastizität der Linse - und damit die Fähigkeit zur Akkommodation - nicht kontinuierlich ab, was uns normalerweise aber erst so ab 40 auffällt, weil es dann zu funktionalen Einschränkungen führt? Wenn dem so ist, so wird das bei jemandem mit über +6 Dioptrien entsprechend früher schlagend werden. Das würde für mich heißen, dass das Nicht-Tragen der Brille zwar keine Veränderungen negativer Art hervorrufen wird, aber es wird wahrscheinlich laufend schwieriger zu akkommodieren (mit all den Konsequenzen).

    Zitat

    nicht (nur) aus eitelkeit, sondern weil sie weiß, dass es danach kein zurück mehr gibt. bis jetzt kann sie ohne brille leben, dann wird sie abhängig sein.

    Kein Zurück mehr wozu? Ich verstehe die Eitelkeitsgründe (aber da kann man ja KL mal andenken), aber sonst erscheint mir der beschriebene Zustand nicht soooo erstrebenswert. Im Gegenteil, wenn ich nur 20 Minuten lesen kann - was ja auch irgendwie heißt, dass mich diese Minuten wahrscheinlich anstrengen - dann wäre ich persönlich ziemlich eingeschränkt.

    Brillen haben schon auch andere Nachteile. Hat man sie nur zum Lesen o.ä. auf, dann muss man sie ständig mit sich herumtragen (oder suchen|-o), hat man sie ständig auf, kann das auf der Nase oder hinter den Ohren bisweilen drücken.

    Ich hoffe sie fährt dann nicht auch ohne Brille Auto, das wäre nämlich absolut unverantwortlich.


    Außerdem sieht man doch gar nicht mehr richtig ohne Brille... das muss man doch merken. Hat sie nicht Kopfschmerzen oder sowas?


    Man kann ja auch Kontaktlinsen nehmen, wenn man keine Brille tragen will.

    solange sie keine kopfschmerzen hat oder eben beim autofahren etc wirklich eingeschränkt ist,brauch sie die brille nicht unbedingt tragen. das auge ist offenbar bedingt durch das junge alter, noch ganz gut in der lage den sehfehler auszugleichen. irgendwann wird das nicht mehr so sein und dann kann man immernoch nachkorrigieren.

    Zitat

    Ich hoffe sie fährt dann nicht auch ohne Brille Auto, das wäre nämlich absolut unverantwortlich.


    Außerdem sieht man doch gar nicht mehr richtig ohne Brille... das muss man doch merken. Hat sie nicht Kopfschmerzen oder sowas?

    Wenn man sich alle vorangegangenen Beiträge ordentlich durchliest, ist der Sachverhalt zwar schon einige Male erklärt worden, aber zum endgültigen Verständnis eben nochmal:


    Das menschliche Auge ist durchaus in der Lage, eine relativ hohe Weitsichtigkeit ohne äußere Hilfe auszugleichen. Und das macht das Auge ganz von allein - man kann dem Auge nicht bewusst den Befehl geben "nicht akkommodieren!". Sobald ein Weitsichtiger die Augen öffnet und keine Brille trägt, geht es los und wie das hier dargestellte Beispiel zeigt, geht es sogar recht lang und teilweise ohne Probleme. Der Weitsichtige hat durch den Ausgleich seiner Augen eine sehr gute Sehleistung - aber die ist eben nur unter Anstrengung möglich. Und auch da gab es schon mehrere Male die Aussage, dass irgendwann das Auge nicht mehr fähig sein wird, den Sehfehler auszugleichen, was nach sich zieht, dass eine Brille auf jeden Fall nötig sein wird weil die Sehleistung in der Ferne auch absinkt - dann kann man auch durchaus Aussagen bringen wie die oben zitierte mit dem "unverantwortlich" usw...


    Es ist halt meistens so, dass man, wenn man sich mit den Fehlsichtigkeiten nicht richtig auskennt, gerne dazu neigt, aus den relativ hohen Pluswerten gleich abzuleiten, dass man damit niemals gut sehen kann, was man aber so pauschal gar nicht sagen kann. Außer bei Minuswerten - denn gegen Kursichtigkeit gibt es kein "körpereigenes" Hilfsmittel. Da kann man sich anstrengen wie man will, man sieht einfach unscharf. :)z

    Ich habe in dem Alter meine Brille auch nur zum lesen benutzt ,offiziell wars jedoch eine Fernbrille. Ist in dem Fall vielleicht genauso. Dann könnte sie ja zum Eingewöhnen erstmal die alte Brille für ständig aufsetzen und dann auf die neue stärkere wechseln.

    Polar Star,


    ich denke "passieren" wird nicht viel, wenn Deine Frau Ihre Brille nicht trägt - ausser, dass Sie sich unnötig selbst das Leben schwer macht.


    Ich denke, was man auch nicht unterschätzen sollte, ist die Überwindung, die es kostet eine Brille in dieser Stärke "von heute auf morgen" zu tragen, wenn man keine hatte zuvor. Besonders, wenn Sie denn mal bei den gemessenen +8 ankommen (sollte); denn eine Brille dieser Stärke verändert die Optik doch ziemlich.


    Ich kann Dir nur ans Herz legen, sie dabei zu unterstützen.


    Bei mir war es so, dass ich bis vor 1,5 keine Brille trug und nun mit 1 cm dicken Gläsern durch die Gegend laufen MUSS. Kontaktlinsen sind nicht möglich und einfach mal weglassen geht auch nicht, da innerhalb kürzester Zeit extreme Kopfschmerzen auftreten.


    Bin auch in etwa in dem Alter Deiner Frau und bei mir ist die Eitelkeit immer noch extrem groß. Es gibt Tage, da möchte ich am liebsten die Brille in der Tasche lassen (speziell beim Weggehen, wenn alle sich schön machen) - es geht aber nicht. Denn leider kommen gerad Abends in Clubs oder so des Öfteren mal dumme Kommentare.


    Meine beste Freundin ist hier meine beste Unterstützung, falls ich mal wieder mein Stimmungstief habe :)^ und sie muss mich teilweise echt überreden, die Brille gerade beim Weggehen IMMER zu tragen; aber ich muss sagen ich bin Ihr dankbar dafür, den letzen Endes bestrafe ich mich selbst, wenn ich genau das nicht tue.


    Was ich damit sagen will - ich finde es sehr wichtig, dass Du sie bei diesem Weg begleitest, auch wenn jetzt einige sagen mögen "Mein Gott es ist nur eine Brille"


    Sooo, langer Beitrag, auch irgendwie vorbei an der Frage, aber lag mir am Herzen :-)


    Wünsch Deiner Frau allles Gute *:)

    Hallo, es ist zwar schon das meiste gesagt, aber vielleicht hilft dir ein Beirtrag von einer Betroffenen:


    Ich bin auch weitsichtig und jetzt 42 Jahre.


    Bis 41 habe ich gar keine Brille getragen. Hab so mit 30 mal ein paar Kurse gemacht ( Besser sehen ohnen Brille) und dann das Thema wieder völlig vergessen.


    Jetzt bin ich halt in dem Alter wo´s ohne nicht mehr ganz so gut geht. Das heißt aber nicht, daß ich schlecht sehe, ganz im Gegenteil, ich hab ohne immer noch einen Visus von 1,6! Da würde sich so mancher "Normalsichtige" die Finger dannach lecken! Aber es ist halt anstrengender.


    Die Meinungen der Optiker und Augenärzte sind zu dem Thema sehr unterschiedlich. Der eine wollte mir die Brille für immer und unentwegt andrehen , damit dann so in einem Jahr der Reflex des Scharfstellens weg geht und ich für immer in die "Blindheit" bzw Verschwommenheit versinke. Hab das 2 Monate mitgemacht, und dann ,mit einem Jähen Aufschrei beendet. Denn meine Linsen-Anpasserin hat mich sehr untzerstützt daß das nicht notwendig ist. Solange ich keine Probleme habe soll ich das machen was sich gut anfühlt.


    Ich bleibe ordentlich unterkorrigiert, trage zum Arbeiten gerne Kontaktlinsen und sonst gar nix. am Wochenende mal ne Brille zum Autofahren oder Lesen oder PC.


    Jetzt hab ich mal bei nem ganz anderen Optiker nachgefragt, wie´s denn bei mir mit der Alters-Weitsichtigkeit aussieht umnd das war dann wieder ganz kaotisch, weil ich nen Nahzusatz für ne 60-Jährige locker vertragen hätte, aber auch ohne gut sah. Der hinzugezogene Filialleiter meinte ich soll meinen Visus genießen, so lange ich ihn habe. Das tue ich jetzt auch!


    Ich möchte dir Mut machen deine Frau damit in Ruhe zu lassen. Mit ihren hohen Werten wird sie freiwillig irgendwann die Sache angehen. Aber wenn es für sie stimmt. Mehr ist nicht nötig!


    Jetzt hat sie erst mal den Schock und muß das in ihr Bewußtsein eindringen lassen.... vielleicht wird sie dann so das eine oder andere Handicapt bemerken, was auf die Augen zurückzufüren ist und mit der Brille rumprobieren... oder mit Kontaktlinsen.


    Ich mag meine Linsen inzwischen aber ich genieße auch sehr Wind und Wetter an meine bloßen Augen zu lassen und kann mir noch gar nicht vorstellen, irgendwann für immer hinter Gläsern zu verschwinden!


    Da gehts gar nicht nur um Eitelkeit. Morgens die Augen aufzumachen und zu sehen ist eine wahrer Schatz!


    Vielleicht kann man das erst so richtig wertschätzen wenn man es verlieren soll!


    Es reicht, daß deine Frau auf dem Weg ist.... Lesebrille für Sehstreß und in sich reinspüren, was gut tut!


    Liebe Grüße,