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    Ja, meine Nachbarin.


    Nach ihren Stärken habe ich sie jetzt nicht gefragt. Irgendwas um die +2 dpt, Add 2,5 würde ich schätzen.


    Warum? Weil sie übersichtig und alterssichtig ist, aber beim Arbeiten keine Hand frei hat, um dauernd zwischen Fern- und Lesebrille zu wechseln. Das kommt davon, wenn man schon über siebzig Mal den eigenen Geburtstag gefeiert hat.


    Und ein früherer Mitschüler trug auch lange eine Bifokalbrille. Etwas schwächer als die von meiner Nachbarin. Konvergenzexzess oder so.

    Die Frage bezieht sich aber wahrscheinlich eher auf die Alternative Bifokal vs. Gleitsicht als auf die Bifokal vs. Monofokal.


    Warum Bifokal eher als Gleitsicht würde mich auch interessieren. Teilweise ist es wahrscheinlich eine Alters- (je älter, desto eher Bifokal) und eine Leistbarkeitsfrage, teilweise eine mit dem Zurechtkommen mit Gleitsicht (wobei mich wundert, dass man mit der ständigen Präsenz zweier markant getrennter Bereiche im Sehfeld leichter zurechtkommen sollte). Aber da man beim Optiker heute nicht vor die Option gestellt wird, sondern man nach Bifokalgläser wahrscheinlich extra fragen müsste, ist es doch seltsam, dass man trotzdem auch im öffentlichen Bereich immer wieder Leute mit solchen Brillen sieht (Richard Gere, Joschka Fischer, Bernie Sanders, seltener Frauen).


    Ich kenne zwei Männer in meinem weiteren Umfeld - jetzt in Anfang 60 bzw 70 - die am Anfang ihrer Alterssichtigkeit Bifokalbrillen trugen (bei relativ starker Kurzsichtigkeit). Ich habe aber nie mit ihnen über die Motivation gesprochen. Ich glaube aber, dass es eine unmittelbare Unverträglichkeit von Gleitsicht war. Aber seit ca. 10 Jahren tragen beide trotzdem jetzt Gleitsichtbrillen (vielleicht die Weiterentwicklung der GS-Gläser).

    Ich erwäge beim nächsten Brillenkauf eine Bifokal-Brille. Als ich bei einer bekannten Optiker-Kette mL nachgefragt hatte, würde ich ungläubig angeschaut: Was, das wollen Sie sich doch nicht antun!


    Leider kann man diese nicht ausprobieren, aber der recht große Nahteil hätte schon seine Vorteile, und ob die "Kante" zwischen Nah und Fern wirklich stört kann ich leider nicht nachprüfen.


    Ich denke es ist Gewohnheitssache. Und eine Bifokalbrille erkennt man erst beim genauen Hinschauen.

    Hallo zusammen!


    Mich würde es auch mal interessieren, wer eine Bifokalbrille trägt. Ich fände sie für zu Hause oder Bahnfahren und so, echt reizvoll!


    Auch wegen dem großen Nahteil...


    Habe nämlich rechts Add +2.25 und links +3.0.


    Würde der Strich sehr auffallen?


    Welche Optiker machen die noch?


    Kann man die sonst im Internet bestellen?


    Wäre das Glas dann komplett geteilt oder gibt es nur Fenster?


    Grüße

    Meines Wissens gibt es kaum mehr die zweigeteilte Bifokalbrille, sie wurde von der Gleitsichtbrille verdrängt. Bei der Gleitsichtbrille geht die Fern.-und Nahzone fließend - ohne Strich und Trennung - ineinander über, eine elegante Sache.


    Kann jeder Augenoptiker nach genauer Vermessung der Augen anfertigen und stimmt dann!


    Im Internet bestellen ist da keine gute Idee, denn sie wird genau angepasst!

    Hänge mich auch an die Diskussion, bin auch am überlegen ob biofical auch für mich besser ist, hab auch ne hohe Addition und obwohl ich eine gleitsichtbrille hab, ist lesen schwierig, ehrlich gesagt bin ich froh ne Bildschirmbrille zu haben.... hantiere noch mit einem zusätzlichen Nahzusatz, grundsätzlich bei mir das sehen sehr schwierig da ich mich noch mit Prismen abfinden muss (>10) geht biofikal überhaupt mit Prismen ?


    Ah

    Wie mein Optiker sagt : Das Sehen wird mit zunehmendem Alter komplizierter.


    Gleitsichtbrille mit Ferne +6/+7 und Add +2,75 ist in Ferne gut, am Computer und zum intensiven Lesen suboptimal.


    Wäre da eine Arbeitsplatzbrille angesagt? Hat jemand Erfahrung damit?


    Bei intensiven Arbeiten in Ferne und Nähe wäre eine Bifokalbrille ideal?


    Wieviele Brillen habt ihr denn?


    Ich trage auch flexible alternierende Kontaktlinsen die nach Eingewöhnung gut funktionieren. Nun ist Korrektur in die Nähe zunehmend zu schwach.


    Optiker teilt mit dass Lesestärke auf Schriftgrösse 12 ausgelegt sei und für kleinere Sachen zusätzlich eine Lesebrille angebracht sei. Entdecke immer mehr dass es mit Lesebrille +1.5 bei intensiven Büroarbeiten und Zeitunglesen angenehmer ist.


    Wie ist das bei euch?


    Wieviele Sehsysteme habt ihr?

    Ich trage eine Gleitsichtbrille incl. Prismen rechts und links. Ja, die Gläser sind sehr teuer. Allerdings erspare ich mir dadurch mind. 1 Brillengestell und zwei mal die Prismen. Denn egal, ob kurz und weitsichtig, mir bleibt das Wechseln der Brillen erspart. Bifokalbrillen fertigt ein guter Optiker heute nicht mehr an, da der Übergang nicht mehr fließend ist und das ist für die Augen auf Dauer genauso anstrengend, wie jedesmal beim Brillenwechsel. Mein Leben lang hatte ich Probleme mit der Lichtempfindlichkeit. Heute brauche ich keine Sonnenbrille mehr. Ich habe auch keine Probleme am PC, so konnte ich auch auf diese extra dafür angefertigte Brille verzichten.


    Einziger Nachteil beim Fernsehen, wenn ich mich gemütlich auf mein Sofa lege. Dann muss ich die Brille anders auf die Nase setzen bzw. diese abnehmen. Schriften kann ich mittlerweile nicht mehr ohne Brille lesen und um einen Film oder sonstiges zu gucken, reicht es noch ohne Brille.


    Und ich würde alle davon abraten, diese Gläser über das I-Net anfertigen zu lassen.

    Brauchst nur zum Optiker gehen und dir eine Bifokal- und/oder Gleitsichtbrille anfertigen lassen, Prismen nicht vergessen. Dann wirst Du schon den Unterschied merken.


    Die Augen interessiert nicht über welche Quellen Du etwas nachlesen kannst, wenn man Probleme hat.


    Mir scheint Du fühlst dich auf den Schlips getreten, wieso? Bist Du Optiker?