• Behindert und partnerlos – ein Schicksal?

    Hoi hoi, also ich hab da mal ein Problem, wobei mir klar ist, dass das vielleicht nicht so wirklich hier her gehört. Ich bin von Geburt an "behindert", ob ich eher sagen würde, ich hab ein Handicap. Mir fehlen an der linken Hand alle Finger und an der rechten hab ich nur 3 deformierte. Ich komme damit relativ gut klar, brauche aber immer ein klein wenig…
  • 275 Antworten
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    Das ist doch der Knackpunkt: Eben nicht "Ja und?". Denn genau darum geht es hier in dem Thema.

    Nein, das ist schon eine Lösungsmöglichkeit für den TE – eben damit klar zu kommen, wenn er abgelehnt wird und das führt zum Thema Selbstbewusstsein und seinem Selbstwert. Inwieweit er nun Wert auf die Meinung anderer legt oder nicht, ist seine Entscheidung und das könnte er ändern.

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    Ablehnung erfährt man wegen verschiedenen Dingen, aber nicht alle davon lassen sich leicht tolerieren.

    Aus meiner Sicht geht es nicht um Toleranz (eines der Unwörter überhaupt, die es gibt), sondern um Respekt. Der TE hat z. B. geschrieben, dass er es verurteilt, wenn jemand nicht bereit ist, ihm zu helfen. Wenn er es respektiert und demjenigen zugesteht, dass es sein Recht ist zu entscheiden, dass er nicht hilft, dann wird es ihn auch nicht verletzen.

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    Würde mich jemand wegen meiner Hautfarbe ablehnen, dann wäre das auch kein Problem für mich: Diese Person würde sich als eine entlarven mit der ich gar nichts zu tun haben möchte. Würden mich jetzt aber sehr viele Personen wegen meinem Körper ablehnen, weil er auf irgendeine Art und Weise für viele Menschen abstoßend wäre...dass würde mich verletzen und stören. Denn es wäre eine Eigenschaft von mir die nur Negatives schafft (im Gegensatz zu meiner Art die auch positives bei anderen Personen schafft). Eben eine Sache die belastet.

    Schon klar und eine Lösung wäre es die eigene Einstellung zu ändern, damit jemand, der so denkt es nicht schafft, dass andere ihn verletzen. Vor allem völlig fremde Menschen.

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    Weil wir, obwohl wir uns doch so ähnlich sind doch andere Leben führen und andere Erfahrungen machen. Was in ihnen steckt, ist bei dir evtl verloren gegangen. Dafür werdet ihr evtl viele andere Meinungen gemeinsam haben. Aber das geht wieder in Richtung Einzelbeispiel und ein Einzelbeispiel ist in diesem Fall nicht geeignet um eine These zu widerlegen/bekräftigen.

    Aus meiner Sicht geht es hier nur um Einzelbeispiele. Was eine vermeintliche Mehrheit macht oder nicht, mag zwar informativ sein, aber das hat doch nichts damit zu tun, was jemand für sich selbst entscheidet - das kann ja durchaus sein, dass er eine vermeintliche Mehrheitsmeinung zu seiner eigenen macht. Das Problem sehe ich beim Te schon dort, dass er sich selbst als jemanden sieht mit Handicap.

    Ich bin also fremdgesteuert. ;-D


    Das entspricht wahrscheinlich sogar der Wahrheit. Wie Paul_Revere denke ich auch, dass viele unserer Präferenzen und Entscheidungskriterien von außen kommen, also von unserem Umfeld. Ein Teil auch von innen, von der Genen. Es ist halt kein Zufall, dass die Menschen sich bei der Beurteilung von Attraktivität so einig sind. Aber nicht Perfektion ist gefragt, sondern Normalität.


    Von manchen gesellschaftlichen Vorgaben kann man sich sicher freimachen. Aber von allen? Zu glauben, dass man selbst auf keinen Fall Schubladendenken unterliegt oder dem Schwarm folgt halte ich für eine Illusion.


    Mich erstaunt es ehrlich gesagt, dass so viele sagen diese Form der Behinderung wäre kein Problem für sie. Damit möchte ich nicht sagen, dass eine Beziehung zu einem Behinderten für mich völlig ausgeschlossen wäre. Beim Verlieben zählt immer noch die ganze Persönlichkeit. Aber ich sehe schon zu deutlich die (Alltags)Probleme, als dass ich sagen könnte: Klar, alles easy.

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    ...vor allem habe ich mir jetzt ein hausgemachtes Kopfkino beschert: Ich werde doch heute Abend da breit grinsend aufschlagen...... ;-D

    Isabell, und genau DIESE Einstellung wird genau für das passende Ergebnis sorgen ;-)

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    Naja, bei mir hat sich noch nie ein Mann oder eine Frau angewidert abgewendet. "Ablehnung" klingt in dies Kontext wie ein Eu­phe­mis­mus für Anfeidungen, die der Te ausgesetzt ist/war.

    Darf ich hier noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei dem ersten Satz bzw. des Angewidert-Seins um ein rein subjektives Erlebnis von daPosa handelt?


    Wer von uns weiß denn, was oder warum es so war?


    Fakt ist, ER hat es so empfunden. aber ER empfindet auch mich oder die anderen als Anmaßung, die ihm Prothesen, Therapien oder sonstige Lösungen anbieten.


    Ja, ich habe Vorurteile und Präferenzen. Diese haben sich auch aus meiner Lebensgeschichte ergeben. Die Frage ist aber, wie zugänglich man dennoch ist - sprich, ob man in der Lage ist, zu reflektieren und seine Meinung zu revidieren.


    Aber DAS ändert doch nichts an der Grundeinstellung. Menschen können auch Ausnahmen darstellen, in jeder Hinsicht.


    Bei daPosa geht es um Anklage, nicht um die Bitte nach Rat, das macht einen gehörigen Unterschied. Und solange er in dieser Position verharrt, wird sich bei ihm auch nichts ändern.

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    Ich denke damit drehen wir uns jetzt im Kreis. Ich habe ja bereits geschrieben dass das nicht jeder Mensch kann oder sogar nicht zum Teil nicht will und dass es darauf ankommt weswegen man abgelehnt wird.

    Ob es jemand kann, kann er nur feststellen, wenn er es probiert hat. Will – klar ist es eine subjektive Entscheidung, ob es jemand will. Wenn nicht – völlig legitim, nur kann er dann kein anderes Ergebnis erwarten.

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    Ich denke nur nicht, dass "Ja und? Akzeptier dich halt. Ich kann das, wenn du das nicht kannst..." Pech gehabt?! dem TE oder Personen in einer ähnlichen Lage wirklich weiterhilft.

    Es ist ihre Entscheidung, ob sie etwas ändern oder nicht. Es gibt Möglichkeiten mit oder ohne therapeutische Hilfe die subjektive Einstellung zu ändern. Helfen kann sich der TE nur selbst.

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    Ich hatte schon viel, viel früher mit der berühmt-berüchtigten "Ausnahme" gerechnet die solche Fäden immer wieder befällt

    ;-D ;-D

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    Von manchen gesellschaftlichen Vorgaben kann man sich sicher freimachen. Aber von allen? Zu glauben, dass man selbst auf keinen Fall Schubladendenken unterliegt oder dem Schwarm folgt halte ich für eine Illusion.

    Darum geht es doch gar nicht, sondern ob sich jemand seiner bewusst ist und bewusst entscheidet. Wenn mir jemand sagt, wie er denkt, ich darüber nachdenke und meine Meinung revidiere, dann dann ist meine Entscheidung. Fremdgesteuert heißt für mich etwas zu tun, was andere, ohne sich dessen bewusst zu sein. Eben - Erziehung. Zuerst werden einem Dinge einfach mal beigebracht und in der Pubertät fängt das selbständige Denken an, das reflektieren, etc.


    Ich habe ganz sicher ein Schubladendenken – jeder bekommt seine eigene Schublade.

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    Aber ich sehe schon zu deutlich die (Alltags)Probleme, als dass ich sagen könnte: Klar, alles easy.

    Erinnert mich an die Autodiskussion:


    http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/644552/


    Meiner Meinung nach geht es nicht immer um "easy", sondern schlichtweg von unterschiedlichen Kriterien für eine Beziehung.

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    Isabell, und genau DIESE Einstellung wird genau für das passende Ergebnis sorgen

    :)^ ]:D

    Zitat

    Naja, bei mir hat sich noch nie ein Mann oder eine Frau angewidert abgewendet. "Ablehnung" klingt in dies Kontext wie ein Eu¬phe¬mis¬mus für Anfeidungen, die der Te ausgesetzt ist/war.

    Vor ihm? Ich hatte es so verstanden, dass es die fehlenden Finger waren. Lies doch mal z. B. in irgendwelchen Fäden, in denen es um Gerüche geht - wie viele es da ekelt und was es da nicht alles gibt, wovor sich Menschen ekeln, z. B. vor Füßen. Dass viele nicht differenezieren - klar, dadurch werden Menschen doch erst ausgegrenzt.

    Natürlich. Und es ist auch manches Mal legitim.


    In unserer Stadt gab es ein Mädchen, die einen Autounfall mit ihren Eltern hatte auf dem Weg in den Urlaub (müsste in den 70ern gewesen sein). Alle anderen waren tot, sie hat überlebt - schwer verbrannt.


    Ich sah sie mal in der Stadt, sie drehte sich um zu mir - und ich habe mich zu Tode erschreckt als Jugendliche, weil sie grauenhaft aussah. Aber was konnte ich zu diesem Zeitpunkt dafür? Sie sah entsetzlich aus ohne Nase usw.


    Und genau daher meine Anregungen bzgl. der ästhetischen Prothetik, die ja hier ins Leere liefen.


    Aber der Punkt ist, man muss einfach unterscheiden - es gibt Menschen, die wollen aktive Hilfe zur Selbsthilfe und es gibt Menschen, die wollen einfach nur ihren Seelenmüll loswerden. Sicherlich legitim, aber dann kann man sich die Energie für Ratschläge sparen, sondern eben einfach nur zuhören.

    Findet ihr nicht, ihr habt dem TE etwas wenig Zeit gegeben die Dinge sacken zu lassen, bevor ihr bereits festgestellt habt, dass er einfach nicht bereit ist Ratschläge anzunehmen?


    Wenn ich vielleicht eine kleine Kritik anbringen darf?


    Gerade die Veteranen hier im Forum sind mittlerweile so routiniert, was das erteilen von Ratschlägen betrifft, dass ich ehrlich gesagt finde, die Empathie bleibt völlig auf der Strecke. Da wird wirklich eine Lawine auf die Leute losgelassen, dann wird der ein oder andere bereits erklären, es hätte ja alles keinen Sinn und am Ende ist ein Tag rum und ach Wunder, der TE hat nicht sein komplettes Wesen geändert und lebt von jetzt an als selbstbewusster Mensch ein glückliches Leben...


    Ich übertreibe natürlich, ist mir schon klar ;-) .


    Aber für den TE ist das sein Leben und nicht nur ein Faden in einem Forum, den man wenn man nicht der Meinung ist helfen zu können, auch einfach mal schließen kann.


    Aber dieses Eingeschnappt sein, weil der TE vielleicht das ein oder andere missverstanden hat( wobei ihr auch nicht gerade freundlich formuliert, sondern vor den Latz knallt).


    Einige Dinge, die hier geschrieben wurden, haben selbst mir vor den Kopf gestoßen und ich bin nicht einmal der TE.

    Wenn dich wirklich jemand will dann genauso wie du bist. Und es ist totaler Quatsch das du dich auf die Suche nach behinderten Frauen machen sollst. Es gibt 1000 Menschen mit Behinderungen die Partner haben, die nichts haben

    @

    Mir ist die Diskussion in diesem Faden inzwischen etwas zu abstrakt und zu theoretisch geworden. Ob wir von außen gesteuert werden oder mehr von innen zum Beispiel ist ja eine spannende und sehr grundsätzliche Frage; aber ob sie Deposa tatsächlich hilft und ob sie in diesem Faden geführt werden sollte, bezweifle ich dann doch.


    Nach wie vor habe ich erhebliche Zweifel daran, daß es die behaupteten Diskriminierungen, Beleidigungen und Unverschämtheiten so wie behauptet und von Deposa dargestellt tatsächlich gegeben hat. Dies vor allem deshalb, weil ich selbst und alle mit denen ich


    über dieses Thema gesprochen habe oder die ich konkret nach solchen Erlebnissen gefragt habe, dies noch nicht ein einziges mal so erlebt haben. Ferner halte ich es schlichtweg für sehr unwahrscheinlich, daß sich jemand gerade in der Öffentlichkeit oder z.B. als Kelner in seinem Job derart angreifbar macht und sich so in die Nesseln setzt. So ein Verhalten wäre nämlich ein Grund für einen sofortigen Rausschmiß, sehr zurecht übrigens.


    Angenommen aber, es gibt dieses Verhalten tatsächlich, so frage ich mich, ob so viele Mitmenschen auf die Deposa trifft respektlose intolerante menschenverachtende Trampel sind. Das scheint mir theoretisch möglich, tatsächlich aber doch einfach sehr unwahrscheinlich. Wenn es dieses Verhalten tatsächlich gibt, so spricht für mich einfach vieles dafür, daß die Ursache für solche Reaktionen bei Deposa zu suchen ist und nicht bei seinen Mitmenschen. Entweder in seiner Körperbehinderung selbst, der Art wie er damit umgeht oder allgemein wie er sich verhält, auftritt und kommuniziert. Ich meine also, daß es sich lohnt, sich vor allem damit zu beschäftigen, das zu untersuchen, durchdenken und vor allem auch jemanden von außen das beurteilen zu lassen etc. Und nicht so sehr in so abstrakte Diskussionen wie oben geschildert einzusteigen.

    ich denk schon dass dePosa nicht übertreibt. Es gab hier auch mal einen Thread von einer Dame die beinamputiert ist und sich weigert die Beine abzudecken, nur damit sich andere nicht gestört fühlen vom Anblick. Da wurde auch erläuetert, dass es oft zu krassen Anfeindungen und Angriffen kommt.


    Kann ja sein, dass man selber es nicht nachvollziehen kann, aber zwischen der eigenen Vorstellung und der Realität liegen besonders bei vielen hier im Forum Welten.


    Viele scheinen ihre eigene Welt im Kopf zu haben und raffen nicht, dass die Realität nunmal nicht ihrem Kopf entspringt und wenn dann mal jemand kommt und was von "da draußen" erzählt, fallen sie aus allen Wolken und schreien "Stimmt doch garnicht", %-|


    Ist nunmal so, dass sich Menschen vor verstümmelten Körperteilen ekeln.


    Das es solche Menschen gibt, weiß die Gastronimie nunmal, deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen, dass Kellner keinen großen Wert darauf legen jemand "enstelltes" nett zu behandeln. Da verlieren sie lieber einen Kunden als 5 von 20 anwesenden Gästen, die irritiert sind von dem Anblick. :-(


    Und man muss nur an Scary Movie denken, wo der Butler mit seinen seltsamen Fingern im Essen rumpatschte und alle angrabbelte. Kommt nicht von ungefähr, dass so etwas als Witz verarbeitet wurde, weil viele Menschen eben Mißemfindungen haben, wenn sie das sehen.


    Ist leider so.

    Zitat

    Und man muss nur an Scary Movie denken, wo der Butler mit seinen seltsamen Fingern im Essen rumpatschte und alle angrabbelte. Kommt nicht von ungefähr, dass so etwas als Witz verarbeitet wurde, weil viele Menschen eben Mißemfindungen haben, wenn sie das sehen.

    So sieht's aus.

    nordic_hh


    Ich stimme Deinem Beitrag komplett zu. :)^


    Auf all' Deinen Aussagen, bzw. der ähnlichen/selben Wahrnehmung wie Du sie hast, basieren auch meine Beiträge.


    Moyi


    Niemand hier erwartet, dass der TE sich, bzw. seine Einstellung, von heute auf Morgen ändert. Es wird auf das eingegangen was er sagt. Und es werden Fragen gestellt, Vermutungen in den Raum gestellt die er ganz klar beantworten, bzw. ausräumen könnte – wenn er denn wollte.


    Solche Fäden sind keine Einbahnstraße.


    Dem TE (einem TE generell) hilft es nicht ihm den Kopf zu tätscheln und "Alles wird gut" zu sagen. Und danach bettet man sein Köpfchen auf's Kissen und schläft mit dem Gedanken ein, was für ein guter, empathischer Mensch man doch ist. Empathie bedeutet nicht, einfach mal mit einem anderen Menschen mitzuleiden, bzw. ihn zu bemitleiden und Honig um's Mündchen zu schmieren. Sondern es geht um eine Auseinandersetzung mit ihm und somit seinem Problem. Und ja, das ist nicht immer nur Honig, sondern auch mal Salz in der Wunde.


    Es kommt im Gegenzug dann vor allem auf die Bereitschaft an, in wieweit der (ein) TE sich für andere Sichtweisen/Blickwinkel öffnet. Und da war bei dePosa nichts von zu merken.


    Hier mal zwei Beispiele:

    In beiden Beispielen hat er mich komplett mißverstanden. Deswegen bin ich ganz sicher nicht "eingeschnappt" (warum sollte ich denn auch?), sondern ich registriere für mich, dass er wohl nicht offen für das ist, was ich ihn gefragt habe (denn es sind ja Vermutungen und Fragen gewesen, keine Unterstellungen).


    Deshalb bin ich im Weiteren dann auch nur noch auf andere Schreiber eingegangen.


    Ich erhebe hier keinerlei Anspruch darauf, dass ich "recht hätte" oder meine Einstellung die einzig Wahre sei usw.. Es gibt keine einzig richtige und wahre Einstellung.


    Ich versuche lediglich eine Einstellung/Sichtweise näherzubringen von der ich selbst aus Erfahrung weiß, dass man einfach besser damit fährt. Mit der sich derartige Probleme wie der TE sie hat so lösen lassen, dass er trotz seiner Behinderung ein zufriedenes und eben nicht frustriertes Leben führen kann.


    Das haben ihm sogar selbst betroffene User hier erklären wollen -slowgan und nordic_hh- hat ihn gar nicht interessiert.


    Und sogar die "richtigen" Ratschläge was er praktisch tun könnte (eben nicht Hinterfragungen ;-)) wurden von ihm ignoriert oder abgeschmettert.


    Was also meinst Du, sollte passieren? Wie und was sollte man schreiben? "Ja, dePosa, alle Frauen sind so oberflächlich und mies, die Gesellschaft sowieso..." ? oder "Ja, Du bist ein armer Kerl, ist sicher sauschwer so leben zu müssen"? Letzteres ist doch sowieso klar, keine Behinderung ist leicht zu ertragen. Muß man das extra erwähnen? Vor allem: Was bringt es ihm?


    Und, dass Beiträge unterschiedlich aufgefasst/wahrgenommen werden, ist ein naturgegebenes Problem, vor allem in einem derartigen Forum.

    lsprincess + 1abc


    Entschuldigt mal....aber genau das ist es doch worauf hier Viele hinauswollen:

    Zitat

    Und man muss nur an Scary Movie denken, wo der Butler mit seinen seltsamen Fingern im Essen rumpatschte und alle angrabbelte. Kommt nicht von ungefähr, dass so etwas als Witz verarbeitet wurde, weil viele Menschen eben Mißemfindungen haben, wenn sie das sehen.

    Bei dem Butler in dem Film geht es nicht darum, dass er diese mißgestalteten Finger hat, sondern um sein Verhalten. Sicher, geschmackloserweise wird dieses noch dadurch weiter ausgereizt, einfach, weil die Figur so skurril wie möglich rüberkommen soll.


    Aber das Mißempfinden bei den Szenen kommt doch nicht ausschließlich von der verstümmelten Hand? Sie ist nur einer von vielen Faktoren die den Typen einfach nur widerlich erscheinen lassen. So hat er sich meiner Erinnerung nach bevor er im Essen rumpantscht noch an seinem Hintern rumgefummelt oder Ähnliches – von seinem gesamten Verhalten und seinem ungepflegten Äußeren mal ganz zu schweigen.


    Also ist er in meinen Augen noch viel eher ein Beispiel dafür, dass es eben nicht seine verstümmelte Hand ist die abschreckt und anwidert, sondern seinen Umgang damit.


    Oder wollt Ihr sagen, dass es Euch nicht anwidert, wenn sich ein Mensch mit absolut gesunden (sogar "schönen") Händen im Hintern pult und dann im Essen rumpanscht?? Oder wenn generell Jemand in Eurem Essen rumpantscht?


    ":/ :(v

    Zitat

    Bei dem Butler in dem Film geht es nicht darum, dass er diese mißgestalteten Finger hat, sondern um sein Verhalten. Sicher, geschmackloserweise wird dieses noch dadurch weiter ausgereizt, einfach, weil die Figur so skurril wie möglich rüberkommen soll.

    nee, eben nicht. das ganze wird durch seine Beschaffenheit nunmal auf die Spitze getrieben. Schlimm genug wenn es jemand normales macht, aber für manche Menschen ist es eben noch schlimmer unter solchen umständen.


    Das mag dich nicht betreffen, desswegen kapierst du den Gag auch nicht ganz. Für andere aber schon.

    Weil es ihm also nichts bringt, wenn man ihm den Kopf tätschelt( hat das jemand verlangt?), kann man also wie eine Dampfwalze über das vorsichtige herantasten hinweggehen. Ich habe so den Verdacht, ich kann den Grund meiner Kritik hier nicht darlegen und verstanden werden ":/ .


    Es hat ihn vielleicht schon interessiert, aber er braucht vielleicht einfach länger als die von euch anscheinend als normal angesehenen 30 Minuten um seine Gedanken zu sortieren. Man kann nicht 50kg Ratschläge auskotzen und dann erwarten, das jeder Mensch innerhalb eines Abends alles verarbeitet und natürlich absolut nichts falsch versteht.