• Behindert und partnerlos – ein Schicksal?

    Hoi hoi, also ich hab da mal ein Problem, wobei mir klar ist, dass das vielleicht nicht so wirklich hier her gehört. Ich bin von Geburt an "behindert", ob ich eher sagen würde, ich hab ein Handicap. Mir fehlen an der linken Hand alle Finger und an der rechten hab ich nur 3 deformierte. Ich komme damit relativ gut klar, brauche aber immer ein klein wenig…
  • 275 Antworten
    Zitat

    Von "leugnen" spricht doch gar niemand.

    Doch, der TE:

    Weil er sich mit seiner Behinderung nicht akzeptieren kann, soll seine Partnerin ihm das Gefühl geben "normal" zu sein, d.h. nichtbehindert.


    Das ist schon ein ziemlich hoher Anspruch.

    Zitat

    oder muß ich diese Menschen zu meiner nächsten Geburtstagsfeier einladen?

    ne, aber ständige oder regelmäßige Ablehnung auch von Fremden, die ich nie wieder sehe können einen psychisch zerstören.

    Zitat

    Also wenn ich "trotz" etwas geliebt werde – nee....lass' mal gut sein, dann verzichte ich.

    du weißt genau, wie ich das meine >:(


    wenn er eine Partnerin finden würde, für die die Behinderung kein Problem darstellt, dann ....


    das ist natürlich schwer zu finden, aber möglich.

    Zitat

    Das ist schon ein ziemlich hoher Anspruch.

    wo ist das ein hoher Anspruch??


    Ein Mensch will geliebt werden so wie er ist, ist irre abnormal, ja :[] *ironie off*


    Klar würde ihm das Normalität geben.

    gelb und gut

    Zitat

    ne, aber ständige oder regelmäßige Ablehnung auch von Fremden, die ich nie wieder sehe können einen psychisch zerstören.

    Sie können einen dann psychisch zerstören, wenn sie wirklich in einem Ausmaß stattfinden, dass die "netten" Menschen in der Minderzahl sind. Und sorry, das glaube ich einfach nicht.

    Ja ich weiß was Du meinst – also zumindest jetzt. Trotzdem ist es für mich ein Fall korinthenzukacken. ;-)


    Du bringst hier meiner Meinung nach etwas durcheinander.


    Eine Behinderung als kein Problem anzusehen ist für mich was ganz Anderes als mit der Einstellung herzukommen jemanden "trotzdem" zu lieben.


    Wenn ich irgendetwas mache, tue, fühle trotzdem etwas vorhanden ist – dann stellt dieses Etwas für mich sehr wohl ein Hinderniss dar. Es ist eben sehr wohl ein Problem – ich akzeptiere es lediglich.


    Wenn ich aber mit einem Umstand kein Problem habe – dann ist es auch kein Hindernis für mich. Dann gibt es kein "trotzdem".

    Wer einen Menschen liebt... der liebt ihn so wie er ist. Egal ob mit oder ohne Händen, ob mit Beinen oder ohne.... aber natürlich wünscht man jedem Menschen Unversehrtheit. Aber wie Du Isabell sagst... man möchte nicht trotzdem geliebt werden sondern einfach nur geliebt werden.

    Zitat

    dass die "netten" Menschen in der Minderzahl sind. Und sorry, das glaube ich einfach nicht.

    das kann aber sehr schnell passieren, ob du das jetzt glaubst oder nicht spielt keine Rolle :-/

    Zitat

    Eine Behinderung als kein Problem anzusehen ist für mich was ganz Anderes als mit der Einstellung herzukommen jemanden "trotzdem" zu lieben.


    Wenn ich irgendetwas mache, tue, fühle trotzdem etwas vorhanden ist – dann stellt dieses Etwas für mich sehr wohl ein Hinderniss dar. Es ist eben sehr wohl ein Problem – ich akzeptiere es lediglich.


    Wenn ich aber mit einem Umstand kein Problem habe – dann ist es auch kein Hindernis für mich. Dann gibt es kein "trotzdem".

    ach und ich kacke Korinthen oder wie ]:D


    ja wie auch immer. Du weißt was ich meine.

    gelb und gut

    Zitat

    das kann aber sehr schnell passieren, ob du das jetzt glaubst oder nicht spielt keine Rolle

    WAS kann sehr schnell passieren?


    Dass sich das gesamte Umfeld, egal wohin man geht, egal wo man sich bewegt, sich von einem abwendet? Wegen einer körperlichen Versehrtheit? Wie "passiert" so etwas? Genauso wie es "passiert", dass man(n)/frau fremdgeht?

    Zitat

    ach und ich kacke Korinthen oder wie

    Öhm....ich habe von mir gesprochen....

    du weißt nicht, wie viele ihn dumm angemacht haben..


    Ist auch egal, auf jeden Fall leidet er sehr darunter und diese haben ihm schwer zugesetzt. Reicht doch, oder? Muss man sich da jetzt um die Anzahl streiten?

    Zitat

    WAS kann sehr schnell passieren?

    dass die netten Menschen in der Minderzahl sind. Das heißt nicht, dass ALLE so sind, aber dass es so vom TE wahrgenommen wird.


    Hängt auch vom Umfeld ab, da gibt es ja auch oberflächlichere und weniger oberflächlichere..

    Zitat

    du weißt nicht, wie viele ihn dumm angemacht haben..

    Du ebenso wenig... und doch schreibst Du dauernd von "vielen". ;-)


    Negatives behält man oft besser in Erinnerung. Aber er mag nie beantworten wieviele tolle Erlebnisse er hat bzw. hatte. Ich denke, es sind mind. ebenso viele... und doch kommen immer nur die negativen zur Sprache. Beim TE gibt es für mich etwas zuviel Schwarz und Weiss und zuwenig Farbe.

    ja klar bleiben solch negative Erlebnisse stärker in Erinnerung als gute. Isr doc normal oder?


    Bin eigentlich ich die einzige die den TE einigermaßen verstehen kann?

    Zitat

    Bin eigentlich ich die einzige die den TE einigermaßen verstehen kann?

    Wie kommst Du auf die absurde Idee, dass Du als einzige den TE verstehst? Nur weil andere ihm nicht das Köpfchen streicheln sondern ihn auffordern aktiv was zu tun?