• Behindert und partnerlos – ein Schicksal?

    Hoi hoi, also ich hab da mal ein Problem, wobei mir klar ist, dass das vielleicht nicht so wirklich hier her gehört. Ich bin von Geburt an "behindert", ob ich eher sagen würde, ich hab ein Handicap. Mir fehlen an der linken Hand alle Finger und an der rechten hab ich nur 3 deformierte. Ich komme damit relativ gut klar, brauche aber immer ein klein wenig…
  • 275 Antworten
    Zitat

    Inklusion bezieht sich nicht nur auf Behinderung, sondern auf alle. Seien es nun Rentner, welche mit Migrationshintergrund, du und ich oder was weiß ich wer...


    Und dann haben wir plötzlich keine Minderheit mehr.

    schwacher Versuch ....


    mein Sohn hat so jemanden in der Klasse, der wird ganzheitlich von einem Betreuer begleitet


    1 Schüler = 1 Betreuer


    bei uns in der Gemeinde wurden dutzende Bushaltestellen mit großem Aufwand behindertengerecht umgebaut, die Busfahrer sagen das sie in 5 Jahren noch nicht einen Rollifahrer im Bus hatten


    je größer der Kreis derer wird auf den sich die Inklusion bezieht, umso größer wird auch der Aufwand dafür


    unterm Strich bleibt jede einzelne Maßnahme nur ein winzigen Minderheit vorbehalten, da helfen auch keine billigen statistischen Tricks

    Beim Lesen der ersten Seiten dachte ich an einen Wiener Oberbürgermeister auf den ein Anschlag verübt wurde und dessen Hände schwer beschädigt wurden.


    Seine Frau ließ Handschuhe nähen aus Krawattenseide – passend zu den Krawatten, die er trug.


    Vielleicht wäre es eine Idee, Handschuhe zu tragen, auffallende oder dezente Stoffe?


    Alles Gute

    Es hat aber auch was mit der Mentalität zu tun und nicht nur mit Maßnahmen.


    Man sollte alle als normal ansehen.

    Zitat

    Behindert und Partnerlos – ein Schicksal?

    Frauen mit einer vergleichbaren Behinderung kämen für Dich als Partnerin durchaus in Betracht. Dass Du eine nichtbehinderte Partnerin findest, halte ich für ziemlich aussichtslos.

    Also ich kenne einige im Rolli, welche die stark sehbehindert bis hin zu blind sind und haben alle nen Partner, der nix hat.


    Woran soll das jetzt bei denen liegen?


    Mitleid und Helfersyndrom oder n Pflegetick?

    Hilaria: Du hast es auf den Punkt gebracht! Man sollte jeden so nehmen wie er ist, denn jeder hat seine Stärken und Schwächen.


    Ansonsten nimmt dieser Faden eine Richtung, die dem TE in keinster Weise hilft und in dem viele Vorurteile aufgewärmt werden, von denen ich hoffte, dass sie langsam aus den Köpfen der Menschen verschwinden. Toleranz und Akzeptanz sollten eben allen entgegengebracht werden.


    Noch ein Wort zu den Umbaumaßnahmen. In meinem Heimatort wurden diese Maßnahmen vor vielen Jahren vorgenommen, ausgehend davon, dass es dort eine Rehaklinik für meist körperlich Behinderte gibt. Das Interessante ist, dass viele, die diese Maßnahmen wie z.B. Rampen zu öffentlichen Gebäuden für überflüssig hielten, sie heute nutzen, da sie alt geworden sind und oftmals einen Rollator benutzen. Komischerweise hat sich die Sichtweise verändert. ;-D Sie waren ja immer schon dafür.

    Ich will mal hiermit anfangen:

    Zitat

    essen in ner Kneipe. die Kellnerin war ne Frau. ...(...)....

    Ich habe ein gutes Jahrzehnt gekellnert, in 4 verschiedenen Lokalen/Kneipen/Restaurants. Wäre ich meinem Chef (bzw. meinen insgesamt 4 Chefs) so angekommen – dieser hätte eher mich rausgeschmissen als den Gast.


    Ich will Dir damit nichts unterstellen. Nur kann ich es mir schlicht und einfach nicht vorstellen, dass auf eine doch relativ normale Bitte nur wegen Deiner Behinderung derartig reagiert wird. Als Einzelfall – ok, klar gibt es solche Menschen, auch im Dienstleistungsbereich. Ist für mich dennoch nicht vorstellbar.


    Oder kann es sein, dass DU hier die Ausnahme zur Regel machst? Auch was Deine Datinggeschichten angeht? Hast Du nie eine Frau abgelehnt weil sie Dir insgesamt nicht gefallen hat? Oder kann es nicht sein, dass es auch bezüglich der Ablehnung der Frauen andere Gründe gewesen sein könnten?


    Slowgan

    Zitat

    Wenn Du die Behinderung in den Hintergrund treten lassen kannst, weil sie auch in Deinem Kopf nicht mehr alles bestimmt ....(...)...

    :)= :)^


    Mich erinnert der Faden gerade sehr an unsere berühmt-berüchtigte Fäden in denen es um die Körpergröße ging/geht, in denen ebenfalls die Männer mein(t)en, alle Frauen würden sie wegen ihrer Größe ablehnen.


    Auch hier liegt es an der Eigenkonzentration darauf. Ist doch klar, wenn man sich selber auf einen Makel fixiert (oder etwas, dass man als Makel empfindet!) – dann wirkt sich das auch auf die (Eigen)Wahrnehmung bezüglich des Umfelds aus.


    Ich habe ehrlich gesagt auch das Gefühl, dePosa, diese ganzen Aussagen von wegen "Ich könne nicht zärtlich genug sein" oder "Meine Familie würde damit nicht klarkommen"... und Co. ..hmmm ":/ , die klingen doch irgendwie sehr, sehr hausgemacht (auch hier sehe ich eher Einzelfälle).


    Wenn ich von einem Mann nichts will, es nicht gefunkt hat – dann sage ich doch nicht: "Es liegt daran, dass Du nur 3 Finger hast". Es sei denn, es ist wirklich so. Aber selbst dann hat es auch insgesamt nicht gefunkt.


    Nordic-hh

    Zitat

    Ich selbst bin blind und erlebe wirklich viele positive und auch ehrlich interessierte Reaktionen auf mich und meine Behinderung; das bezieht sich sowohl auf Interesse, als auch auf die Bereitschaft zu helfen, auch wenn ich Hilfe in den allermeisten Fällen gar nicht brauche.

    Ich bin in einer Stadt mit einer sehr bekannten Blindenstudienanstalt aufgewachsen und habe somit auch immer viel Kontakt zu Blinden gehabt, bzw. immer schon einen natürlichen Umgang mit blinden Menschen. Und ich habe mit ihnen genauso positive wie auch negative Erfahrungen gemacht wie mit nicht-Blinden. Und wenn mir ein Blinder blöd kommt, dann reagiere ich dementsprechend genauso wie bei einem sehenden Menschen – so einfach ist das.


    Ich will das jetzt dePosa nicht unterstellen – aber es ist nun mal einfach so, dass sich manche Menschen auf ihren Behinderungen (oder sonstigen, oft eingebildeten Makeln) ziemlich "ausruhen" und dabei vergessen vielleicht mal ihr Verhalten, ihre Persönlichkeit ein wenig zu hinterfragen, zu reflektieren.


    Bei manchen sehe ich das Problem darin, dass sie einerseits eben die große Konzentration auf ihre Behinderung haben und deshalb wiederum auch eine Extrawurst wollen – andererseits aber, beschweren sie sich wenn die Thematik dann zur Sprache kommt "Du siehst ja nur meine 'Behinderung'"....das läuft so nun mal nicht. Wenn sie selbst die Behinderung (den Makel) in den Vordergrund stellen, auch oder vor allem vor sich selbst – dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn auch das Umfeld das ständig thematisiert.


    Milchmann76

    Zitat

    Das Problem ist es, sein Leben lang einen Tritt in die Magengrube nach dem Anderen zu bekommen, und trotzdem eine positive, freundliche und offene Einstellung zum Leben, der Frauenwelt, Intoleranz, Überforderheit usw. zu entwickeln. Keine Wut auf all die Idioten und Arschl****r in sich zu tragen, die unvermeidlich auch die Welt bevölkern.

    Die Frage ist aber, ob man diese Tritte wirklich bekommt oder sie aus einer Eigenwahrnnehmung heraus entstehen.


    Oh, wieder mal Zeit zur Erwähnung meiner Lieblingsparabel ;-D: Die Geschichte mit dem Hammer....


    Auch hier passend und interessant aus demselben Link:

    Zitat

    Selbsterfüllende Prophezeiungen


    Die Annahme, dass andere sich heimlich über einen lustig machen, führt durch verstärktes Augenmerk auf verdächtige Anzeichen mit der Zeit dazu, dass die Prophezeiung sich erfüllt ("self-fulfilling prophecy").

    Nochmal nordic-hh

    Zitat

    In welcher Stadt lebst Du? Diese Reaktionen auf Dich und Deine Hände würde ich mir gerne persönlich aussetzen wollen.....(....).....Lass uns also losziehen, ich bin gespannt.

    Ich will auch mit – ich bin nämlich dick.


    Nochmal slowgan:

    Zitat

    Es ist nur so, dass man manchmal unbewusst falsche Signale aussendet und wenn man ein negatives Feedback bekommt, es auf vielleicht fälschlicherweise seinen wunden Punkt bezieht (wie von gummibärli beschrieben, ohne irgendwelche Parallelen ziehen zu wollen) .

    :)^


    dePosa

    Zitat

    Und noch mal ganz klar: die allermeisten Frauen sind abgeschreckt durch die Tatsache und brechen den Kontakt ab. vorher war ich ihnen ja sympatisch genug ihre Nummer zu kriegen und näheren Kontakt zu haben. Die Tatsache alleine lässt sie sich sofort abwenden.

    Vielleicht aber auch davon, dass Du ewig lange mit ihnen Kontakt hattest und sie dann damit überfällst? Wenn ich mit jemandem schreibe/telefoniere, wir uns währenddessen näher kommen – ja, dann wäre ich auch mindestens irritiert, dass er mir das nicht erzählt hat. Spätestens dann, wenn wir uns eben näher kommen und man eben auch über Alltagsprobleme spricht etc. – auch eine nicht zeitnahe Erwähnung eines zwar eventuell nicht entscheidenden aber dennoch nicht unerheblichen Umstandes kann der Grund für eine Ablehnung sein. Das ist doch genauso als wenn Du eine Frau kennenlernst die Kinder hat und Dir das über einen langen Zeitraum nicht erzählt. Fühlst Du Dich dann nicht in gewisser Weise "verarscht", bzw. bekommst Zweifel am Vertrauen insgesamt?

    Zitat

    ich gestern mal zwei Freunde gefragt, die beide meinten, dass ich durchaus freundlich und höflich rüberkomme.

    Das kannst Du doch nicht vergleichen.

    Zitat

    meine Bekannten meinen auch immer, dass ich was an mir habe, was Leute anzieht. vielleicht daher soviele negative Reaktionen.

    die Aussage verstehe ich jetzt nicht wirklich.... ":/

    Zitat

    naja, sie meinte dann mal ganz offen zu mir, ob ich sie beim Sex anfassen könnte, wie und wo, und ob ich dabei eben zärtlich wäre. als ich das las, war ich erstmal irritiert und geschockt, weil sie sowas plötzlich aufs Tablett brachte. wie ich später erfuhr war diese "Offenheit" wohl auch ein Merkmal ihrer Krankheit..... naja, aber das zeigte mir schon, dass das irgendwie wohl wichtiger ist, als ich mir das eingestehen wollte oder immer noch eingestehen will.

    Ist natürlich Ansichtssache, aber ich finde ihre Anfrage nicht schlimm. Sondern ich sehe das so, dass sie eben weitergedacht hat, sich vorgestellt hat wie das ablaufen wird oder könnte. Für mich zeigt das Interesse. Denn das hat erst mal gar nichts damit zu tun ob es für sie entscheident wichtig ist oder sie stört.


    Und naja, ganz ehrlich: Wenn derartige Offenheit das Merkmal einer (psychischen) Krankheit ist – dann bin ich auch krank. Denn von mir dürftest Du solche oder ähnliche Fragen auch erwarten.


    Irgendwie....ich weiß nicht....erwartest Du, dass Du so akzeptiert wirst wie Du bist und es totgeschwiegen wird? Nur so zwischendrin mal eine Bitte das Brötchen zu schmieren, welche stillschweigend erfüllt wird?


    Eine Behinderung muß doch auch mal Thema sein, damit man weiß wie man damit umzugehen hat. Was der Andere wünscht, um einen Umgang miteinander zu finden. Ist doch bei zig alltäglichen Dingen bei Nicht-Behinderten ebenso.


    Also da muß ich Dir ehrlich sagen: Ich muß so eine Offenheit an den Tag legen können/dürfen wenn man sich näher kommt. Und das hat nichts damit zu tun, dass es mich stören würde. Das gehört für mich unbedingt zum kennenlernen, zum zusammenkommen auch auf der emotionalen Ebene. So definiere ich Nähe. Sobald da einer (Du) irritiert und sogar geschockt reagiert – ist bei mir der Ofen schon ziemlich aus.

    Zitat

    aber irgendwie halten die jemanden mit 28, der noch studiert, eben für nicht bodenständig oder zu jung. da hört man schon vorher irgendwelches wirres Zeug.

    Aha.....öhm...hast Du nicht gesagt, Du wirst zu 100prozent wegen Deiner Behinderung abgelehnt? Und jetzt kommt dann doch noch ein anderer Aspekt, aber der ist ja "wirres Zeug"?

    Zitat

    für Frauen kostenlos und für Männer mit Gebühren schon das alleine würde mich abschrecken.

    Das ist in vielen Singlebörsen so.

    DieKruemi

    Zitat

    Diese Geschichte hat mich in vielerlei Hinsicht beeindruckt:


    http://www.youtube.com/watch?v=s3QezBvN1BE

    Ich wußte sofort wen Du meinst, ich habe schon vor einiger Zeit Videos von ihm gesehen und verschlungen – er ist sehr beeindruckend und zeigt eben: Es geht. Es geht immer. ;-)


    AlexandraT


    :)^


    Paul_Revere

    Zitat

    Wer sich nach oben hin orientiert muss mehr Ablehnung erfahren, weil sich kein Mensch bei der Partnerwahl gerne nach unten hin orientiert.

    Die Beurteilung nach "oben" oder "unten" ist aber eine subjektive. Sogar sehr subjektiv. Es gibt keine allgemeingültige Ordnung/"Hirarchie" die auf alle zutrifft.


    Für mich ist ein Mensch mit 3 Fingern (oder sonstiger Behinderung) kein Mensch der "unter" mir steht.

    Zitat

    Ich sehe hier keinerlei Selbstmitleid, finde aber klasse wie realistisch und dennoch Selbstbewusst dePosa hier ist.

    Aha? ":/

    Zitat

    Man muss auch bedenken, dass dem TE über die Jahre hinweg schon einiges an falscher Kritik an den Kopf geworfen wurde. D.h.: Wenn ein Mensch den TE aufgrund seiner Behinderung nicht annehmen möchte wird es oft passieren, dass stattdessen ein anderer Grund für die Ablehnung gesucht wird (Denn niemand gesteht sich selbst ein einen Menschen wegen seiner Behinderung abstoßend zu finden).

    Er sagt doch genau das Gegenteil: Er würde ständig wegen seiner Behinderung abgelehnt werden und zwar eindeutig.

    Zitat

    Die Beurteilung nach "oben" oder "unten" ist aber eine subjektive. Sogar sehr subjektiv. Es gibt keine allgemeingültige Ordnung/"Hirarchie" die auf alle zutrifft.


    Für mich ist ein Mensch mit 3 Fingern (oder sonstiger Behinderung) kein Mensch der "unter" mir steht.

    Wenn die Mehrheit der Menschen subjektiv findet, dass eine Person unter ihnen steht spielt es für den Alltag dieser Person kaum eine Rolle ob es subjektiv oder objektiv ist.


    Wir Menschen sind uns in unserer Beurteilung eines Menschen dann doch zu ähnlich als dass sie so willkürlich subjektiv wäre dass sie keine Rolle spielt.


    Ich finde auch nicht, dass die Person als Gesamtes unter mir steht wenn sie eine Behinderung hat.


    Eine behinderte Person steht aber unter einer gesunden Person wenn man sich auf den körperlichen Aspekt konzentriert. Und der Körper ist einer der Hauptkriterien bei der Partnerwahl, für jeden Menschen ("Blablabla "ein Charakter, blablabla oberflächlich" incoming ;-D ). Wäre dem nicht so würde es die Menschheit schon längst nicht mehr geben :P


    Und deswegen stehen manche Menschen bei der Partnerwahl einfach unter anderen, weil die Mehrheit es so sieht. Die Minderheit die es nicht so sieht ist dabei so klein, dass es knifflig wird einen geeigneten Partner dort zu finden.

    Zitat

    Man muss auch bedenken, dass dem TE über die Jahre hinweg schon einiges an falscher Kritik an den Kopf geworfen wurde. D.h.: Wenn ein Mensch den TE aufgrund seiner Behinderung nicht annehmen möchte wird es oft passieren, dass stattdessen ein anderer Grund für die Ablehnung gesucht wird (Denn niemand gesteht sich selbst ein einen Menschen wegen seiner Behinderung abstoßend zu finden).

    Zitat

    Er sagt doch genau das Gegenteil: Er würde ständig wegen seiner Behinderung abgelehnt werden und zwar eindeutig.

    Er schreibt dass er schon mehrfach den Verdacht hatte dass da vorgeschobene Gründe genannt werden.


    Außerdem kann man auch davon ausgehen, dass Kritik die an ihm/seiner Persönlichkeit geäußert wurde zum Teil nur durch seine Behinderung verursacht wurde. Das meinte ich mit meinem Beitrag.

    Zitat

    Wenn die Mehrheit der Menschen subjektiv findet, dass eine Person unter ihnen steht spielt es für den Alltag dieser Person kaum eine Rolle ob es subjektiv oder objektiv ist.

    Zum Glück findet die PartnerWAHL ja nicht in der demokratischen Abstimmung ab, an dem die gesamte Bevölkerung teilnimmt. ;-D Es reicht ja einen Menschen zu finden, der einen genauso liebt, wie man ist. Wenn meine Freundin mich sexy findet, dann ist es mir doch ziemlich egal, ob es soundsoviel Prozent der Frauen meine Behinderung als Ausschlusskriterium sehen würden. ;-)

    Zitat

    Zum Glück findet die PartnerWAHL ja nicht in der demokratischen Abstimmung ab, an dem die gesamte Bevölkerung teilnimmt. ;-D Es reicht ja einen Menschen zu finden, der einen genauso liebt, wie man ist. Wenn meine Freundin mich sexy findet, dann ist es mir doch ziemlich egal, ob es soundsoviel Prozent der Frauen meine Behinderung als Ausschlusskriterium sehen würden. ;-)

    Tja genau, dann find mal die eine. Genau das ist doch das Problem hier und bei allen Menschen die Probleme haben einen Partner zu finden. Die Anzahl der Personen die sie als Partner haben wollen (und umgekehrt) ist einfach so gering dass es höchst unwahrscheinlich ist sie überhaupt zu finden ;-)


    Und dann wühlt man sich durch die riesengroße Anzahl von Leuten die nichts mit einem zu tun haben wollen, erfährt nur Ablehnung und findet keine Person aus der Minderheit.


    Es gibt keinen Menschen für den es keinen Partner gibt. Es gibt dennoch unzählige Menschen die keinen Partner trotz intensiver Suche finden. Weil sie einfach für zu wenige attraktiv sind.

    Zitat

    Ich will Dir damit nichts unterstellen. Nur kann ich es mir schlicht und einfach nicht vorstellen, dass auf eine doch relativ normale Bitte nur wegen Deiner Behinderung derartig reagiert wird. Als Einzelfall – ok, klar gibt es solche Menschen, auch im Dienstleistungsbereich. Ist für mich dennoch nicht vorstellbar.

    Es gibt ja auch die Geschichte mit der Angestellten einer Bank.


    Wie muss sich eigentlich der TE verhalten, damit er solche Reaktionen bekommt? Selbst wenn er mit seinen Händen in den Gesichtern anderer rumfuchteln und im Kreis springen würde, wären solche Reaktionen nicht angebracht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass er das nicht tut.

    Zitat

    Vielleicht aber auch davon, dass Du ewig lange mit ihnen Kontakt hattest und sie dann damit überfällst?

    Er schrieb aber auch davon, dass er mit verschiedenen Zeitpunkten (zu Beginn, mittendrin, beim Treffen) variiert habe, ohne dass sich was an der Anblehnung geändert habe.




    Kennt hier jemand den Film Scary Movie 2? Welche Funktion hat die missgebildete Hand des Butlers?

    Zitat

    Es gibt keinen Menschen für den es keinen Partner gibt. Es gibt dennoch unzählige Menschen die keinen Partner trotz intensiver Suche finden. Weil sie einfach für zu wenige attraktiv sind.

    :)^ Erinnert mich daran