• Hilfe mein Vater säuft sich tot

    hallo :°( ich weiß so langsam nicht mehr weiter ich kann es nicht mehr verstehen mein vater hätte so ein schönes leben könnte haben und eine glückliche Familie aber er trinkt jeden tag tag täglich bis er hinfällt und wir ihn immer aufheben müssen und 2 minuten trinkt er gin oder rot wein in wasser Gläser wir haben im auch eine Kur angefragt er ist
  • 101 Antworten

    Jeder Mensch ist anders.

    Ich rede hier von 1-2 Flaschen Wein täglich und selten Hochprozentiges.

    Pegeltrinker halt.

    medu1 schrieb:
    Zitat

    Fiorentina2017

    Mit den besten Grüßen von wem, dessen Angehörige über zehnmal zwangseingewiesen wurde und jedesmal direkt danach wieder getrunken hat. Du unterschätzt Alkoholismus.

    Also dann ist dein Vorschlag nichts zu machen? Selbst wenn eine Chance 1:100 besteht würde ich machen. Und ich habe in weiterem Kreis meiner Familie Alkoholiker. Zwar keine so schlimme aber täglich ein wenig getrunken, vor paar Monaten in jungem Alter verstorben...

    Das beweist nochmals wie wenig du über den Alltag mit einem schwer Suchtkranken weisst. Hast du den blassesten Schimmer was sich Woche für Woche abspielt wenn wer schwer alkoholabhängig ist? Du zerrst ihn aus dem Gebüsch, damit er nicht erfriert, bekommst Anrufe ausm Delirium, manchmal hast du die Person die du eig. liebst vor deinem Haus und sie hat eine Wahnvorstellung und zehn Flaschen Wein intus und bedroht dich. Dann kannst du helfen wenn sie die Arbeit verliert, immer wieder vorbeifahren um zu sehen ob sie einen Krankenwagen braucht oder Essen in sie hineinbeten. Es ist sehr traurig, wie du abtust was im echten Leben passiert. Aber da du den Angehörigen nicht glaubst, vl. informierst du dich darüber was trockene Alkoholiker sagen. Nämlich dass ihnen niemand helfen konnte, bis sie selbst nicht genug hatten. Verlust von Wohnung, Arbeit, Essen, Gesundheit, alles ist egal bis der Süchtige selbst aufhört.

    Weisst du, was das schlimme an deinen Beiträgen ist? Dass wir Angehörigen die helfen wollten, das getan haben, bis wir selbst nicht mehr konnten. Du kennst Sorge und Machtlosigkeit nicht, wenn du jahrelang Angst um eine Person hast, die reagiert wie es Alkoholiker tun. Da sind ganze Familien rumd um die Uhr besorgt, man bekommt kryptische Anrufe nachts, man findet die Person draussen liegend oder am Marktplatz rumschreiend zum hundertesten Mal. Du holst sie zu dir nach Hause, dort wird dann wenn der Alkikopf hämmert deine Einrichtung zerschlagen. Du mein Lieber hast null Ahnung über die Menge an Liebe, Zeit, Hilfe, Geld, wir in unsere Angehörigen stecken bis wir aufgeben mussten, weil wir nicht mehr konnten und der Alkohol stärker ist als deine Liebe. Und glaub mir, wir haben besser, länger, ausdauernder gegoogelt als du und gehofft einen Weg zu finden. Wir haben Lebensjahre und so viele durchweinte Nächte in die Hoffnung investiert, dass wenn WIR etwas tun muss der andere doch endlich aufhören. Aber der Tag kam nie. Ich habe das seltene Glück jetzt eine trockene Anhehörige zu haben, noch zwanzig Jahren Alkoholismus. Und die würde dir auch sagen, dass alles egal war Kinder, Wohnung, Gesundheit, die ganzen Zwangseinweisungen hat sie vergessen, die waren aber auch wirkungslos. (Darüber hast noch nicht nachgedacht, gell? Dass Alkoholiker fast alles vergessen oder sich komplett falsch erinnern und du deshalb auch mit 'Ereignissen' nichts bewirkst, weil sie für den Trinker nicht passiert sind.
    Mein Vorschlag ist nurvzu machen was sinnvoll ist. Krankenwagen bei Delirium und sonst sich dem Alkoholismus realistisch stellen. Fiorentina2017

    Fiorentina2017 schrieb:
    medu1 schrieb:
    Zitat

    Fiorentina2017

    Mit den besten Grüßen von wem, dessen Angehörige über zehnmal zwangseingewiesen wurde und jedesmal direkt danach wieder getrunken hat. Du unterschätzt Alkoholismus.

    Also dann ist dein Vorschlag nichts zu machen? Selbst wenn eine Chance 1:100 besteht würde ich machen. Und ich habe in weiterem Kreis meiner Familie Alkoholiker. Zwar keine so schlimme aber täglich ein wenig getrunken, vor paar Monaten in jungem Alter verstorben...

    Das beweist nochmals wie wenig du über den Alltag mit einem schwer Suchtkranken weisst. Hast du den blassesten Schimmer was sich Woche für Woche abspielt wenn wer schwer alkoholabhängig ist? Du zerrst ihn aus dem Gebüsch, damit er nicht erfriert, bekommst Anrufe ausm Delirium, manchmal hast du die Person die du eig. liebst vor deinem Haus und sie hat eine Wahnvorstellung und zehn Flaschen Wein intus und bedroht dich. Dann kannst du helfen wenn sie die Arbeit verliert, immer wieder vorbeifahren um zu sehen ob sie einen Krankenwagen braucht oder Essen in sie hineinbeten. Es ist sehr traurig, wie du abtust was im echten Leben passiert. Aber da du den Angehörigen nicht glaubst, vl. informierst du dich darüber was trockene Alkoholiker sagen. Nämlich dass ihnen niemand helfen konnte, bis sie selbst nicht genug hatten. Verlust von Wohnung, Arbeit, Essen, Gesundheit, alles ist egal bis der Süchtige selbst aufhört.

    Weisst du, was das schlimme an deinen Beiträgen ist? Dass wir Angehörigen die helfen wollten, das getan haben, bis wir selbst nicht mehr konnten. Du kennst Sorge und Machtlosigkeit nicht, wenn du jahrelang Angst um eine Person hast, die reagiert wie es Alkoholiker tun. Da sind ganze Familien rumd um die Uhr besorgt, man bekommt kryptische Anrufe nachts, man findet die Person draussen liegend oder am Marktplatz rumschreiend zum hundertesten Mal. Du holst sie zu dir nach Hause, dort wird dann wenn der Alkikopf hämmert deine Einrichtung zerschlagen. Du mein Lieber hast null Ahnung über die Menge an Liebe, Zeit, Hilfe, Geld, wir in unsere Angehörigen stecken bis wir aufgeben mussten, weil wir nicht mehr konnten und der Alkohol stärker ist als deine Liebe. Und glaub mir, wir haben besser, länger, ausdauernder gegoogelt als du und gehofft einen Weg zu finden. Wir haben Lebensjahre und so viele durchweinte Nächte in die Hoffnung investiert, dass wenn WIR etwas tun muss der andere doch endlich aufhören. Aber der Tag kam nie. Ich habe das seltene Glück jetzt eine trockene Anhehörige zu haben, noch zwanzig Jahren Alkoholismus. Und die würde dir auch sagen, dass alles egal war Kinder, Wohnung, Gesundheit, die ganzen Zwangseinweisungen hat sie vergessen, die waren aber auch wirkungslos. (Darüber hast noch nicht nachgedacht, gell? Dass Alkoholiker fast alles vergessen oder sich komplett falsch erinnern und du deshalb auch mit 'Ereignissen' nichts bewirkst, weil sie für den Trinker nicht passiert sind.
    Mein Vorschlag ist nurvzu machen was sinnvoll ist. Krankenwagen bei Delirium und sonst sich dem Alkoholismus realistisch stellen. Fiorentina2017

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    DAS ist die REALITÄT ! Und nicht aus dem Zusammenhang gerissene Fetzen aus dem Internet......

    Ich weiss, wie Du Dich gefühlt hast, ich hab es so oft erlebt.... Dein Vorschlag ist genau der Richtige ! Alles versuchen, sich selbst zu schützen, nicht Co-Abhängig zu werden, versuchen, den eingenen Zusammenbruch irgendwie abzuwenden.

    Danke Fiorentina für diesen tollen Beitrag !

    Dackellove Oh danke!

    Ja, eig. ist es furchtbar wie sehr das Leid der Angehörigen gleicht. Ich habe wenige Freunde, die das Schicksal teilen und wir verstehen blind, was andere nicht kennen. Wenn man am Lachen raushört ob und wie viel der andere getrunken hat, die Wochen in denen der Trinkende nur aggresiv ist und man aufpassen muss (tatsächlich um sein Leben), das Geschick das man entwickelt um den Betrunkenem zu manövrieren und wie oft man erträgt beleidigt zu werden und jeden Winter die Angst, dass die Person draussen trinkt und erfriert. Und dann noch das Lesen aus leeren Getränkebehältnissen (Rotwein: Oh Gott, das bohrt im Kopf, das wird unangenehm. Sekt: Ah eine manische Phase heute wirds nur komisch. Schnaps: Kein Geld im Haus, extra Achtsamkeit wegen drohendem Delir, etc.).

    Es ist ein scheusliches Schicksal und ich kann das nicht als 'Nichtstun' stehen lassen. Ich hoffe inständig für jeden der das Schicksal teilt, dass er sich früher schützen kann. Ich möchte jedesmal weinen (und tu es oft genug danach), wenn ich ein Kind in der Ubahn erkenne, das auf seinen suchtkranken Elternteil aufpasst. Die geschickten Handgriffe, das viel zu erwachsene Verhalten und das überspielen der Dichtheit. Und es tut mir so verdammt leid. Und dann kommt wer google-kluges um die Ecke und erzählt einen Schwank ausm Leben. Solche Leute sind der Grund, warum wir noch mehr verschweigen was los ist.

    Fiorentina2017 schrieb:

    Und dann kommt wer google-kluges um die Ecke und erzählt einen Schwank ausm Leben. Solche Leute sind der Grund, warum wir noch mehr verschweigen was los ist.

    Und das ist auch der Grund, warum ich gesagt habe, dass Leute, die mit der Realität jahrelang gearbeitet haben wie @Sunflower72 und ich irgendwann auch nichts mehr sagen.

    Ich hab so oft Angehörige in der Klinik erlebt, verzweifelt, fix und fertig, nach dem ich-weiss-nicht-wievielten abgebrochenen Entzug, der Patient schon wieder weggelaufen, wieder eine Hoffnung zerstört. Wir hatten viele Patienten die im Winter täglich kamen weil sie draussen lagen, eh wir geschaut haben, waren sie schon wieder davon, wieviele Entzüge haben wir angeleiert ohne Sinn....... aber WENN es dann einer von vielen schafft und durchhält, dann ist es immer wieder schön. Die Arbeit ist schwer und erscheint oft sinnlos, aber wenn man wenigstens den Angehörigen helfen kann sich selbst zu helfen, dann hat sie schon einen Sinn.

    Dackellove schrieb:
    Fiorentina2017 schrieb:

    Und dann kommt wer google-kluges um die Ecke und erzählt einen Schwank ausm Leben. Solche Leute sind der Grund, warum wir noch mehr verschweigen was los ist.

    Und das ist auch der Grund, warum ich gesagt habe, dass Leute, die mit der Realität jahrelang gearbeitet haben wie @Sunflower72 und ich irgendwann auch nichts mehr sagen.

    Ich hab so oft Angehörige in der Klinik erlebt, verzweifelt, fix und fertig, nach dem ich-weiss-nicht-wievielten abgebrochenen Entzug, der Patient schon wieder weggelaufen, wieder eine Hoffnung zerstört. Wir hatten viele Patienten die im Winter täglich kamen weil sie draussen lagen, eh wir geschaut haben, waren sie schon wieder davon, wieviele Entzüge haben wir angeleiert ohne Sinn....... aber WENN es dann einer von vielen schafft und durchhält, dann ist es immer wieder schön. Die Arbeit ist schwer und erscheint oft sinnlos, aber wenn man wenigstens den Angehörigen helfen kann sich selbst zu helfen, dann hat sie schon einen Sinn.

    Ja, dieses immer wiederkehrende Zerstören der Hoffnung ist teuflisch. Und oft ist alles was einem hilft, wenn das Umfeld akzeptiert und versteht, dass wenn der Angehörige könnte, hätte er den Süchtigen schon tausendmal gerettet. Und wenn wir hätten 1000 m über glühende Kohlen gehen müssen, damit der andere nimmer trinkt, wir hätten es getan.

    Und ja, ich bin bis heute dankbar nochmal Zeit geschenkt bekommen zu haben mit einer trockenen Person. Aber ich weiss wie selten dieses Glück ist, denn eine andere Person hab ich verloren. Suchtkrankheit ist eine schreckliche Sache.

    Und ja, nochmal, die Akzeptanz von medizinischem Personal oder anderen Leuten hilft. Vl. wisst ihr das nicht immer, aber Menschen wie ihr helft manchmal schon sehr mit einem Satz. Ein simples 'Es ist furchtbar und leider kann man nix tun.', Anerkennen dass wir verzweifeln und machtlos sind und dennoch kämpfen, denn oft fühlt man sich selbst minderwertig, weil man es ja nicht schafft den anderen trocken zu machen.

    Fiorentina:

    Wichtig ist auch, dass das Umfeld versteht, dass der Einzige, der Rettung herbeiführen kann, der Alkoholiker selbst ist, denn irgendwelche dahergeschwurbelten Vorwürfe von Nachbarn und Freunden wie "so schwer ist das jetzt auch nicht" vor allem "ach, jeder trinkt doch gern ein Gläschen !" braucht niemand, genausowenig wie die Blicke derselben, wenn der eigene Partner hackvoll in der Hecke liegt. Gute Ratschläge haben alle, aber leben mit einem Alkoholiker muss keiner. Wir haben so viele Tränen getrocknet, so viel geredet.... es ist wie mit jeder Sucht, ERST, wenn ein Spielsüchtiger selbst ins Casino marschiert und sich bewusst dort hin stellt und sich sperren lässt, DANN wird es was, vorher nicht und denen ist auch egal ob sie Haus, Hof, Auto, den Schmuck der Frau oder die eigene Schwiegermutter verzocken.

    Ja, die Einsicht dass man wirklich machtlos ist und dass es eine ernstzunehmende Möglichkeit ist, dass der andere stirbt. Aber man muss sich abgrenzen, denn man kann nur mit verlieren. Der Tag an dem ich das erste Mal sagte 'Nein, ich tu das nicht. Ich meld mich nicht wieder auf der Arbeit krank, um dich durch die Republik zu bugsieren' ( medu1 vl. dämmert dir langsam was für sureale Situation sich bei uns allen im Alltag abspielten), war der größte Schock und die größte Befreiung. Ich bin auch ein Mensch, etwas wert, habe ein Recht auf ein Leben. Ich existiere nicht allein für den Alkoholkranken.

    Fiorentina:

    Und GENAU das ist die einzig richtige Einstellung: NEIN, ich mache das nicht, nicht schon wieder lüge ich für Dich, NEIN, ich hole Dich nicht um zwei Uhr Morgens Gott weiss wo ab weil ICH müde bin. Weil ICH ein Leben habe und es mir weder nehmen noch zerstören lasse.

    Ich habe Ausreden von Partnern gehört die ich kaum glauben konnte, Co-Abhängig bis über beide Ohren, völlig fertig, aber noch nicht genug am Boden um die NEIN-Erkenntnis zu gewinnen. Erst wenn man die hat, dann geht es für den Angehörigen selbst wieder aufwärts.

    Dackellove , @ Fiorentina

    Man kann vor Euch nur den Hut ziehen!


    Was (ALKOHOL-) SUCHT an Leid bedeutet, kennen nur diejenigen wirklich, die es mit dem Partner, Elternteil, Kind, im Eigenen Haus erlebt haben, erleben müssen.

    Und wenn der Suchtkranke nicht Selbst den Schalter findet, sich in Therapie zu begeben, hilft das NICHTS.

    Und dann bedeutet das LEBENSLANG NICHTS zu Trinken!

    Ja, irgendwann muss man einsehn, dass wenn man nicht sich selbst raus nimmt, man mit untergeht und das hilft dem Suchtkranken auch nichts. Man lebt so lange in der Vorstellung, dass die Welt untergeht, wenn man 'Nein' sagt. Aber sie tut es nicht. Ich habe NEIN gesagt und entgegen meiner Erwartungen tat sich kein Graben unter mir auf und verschluckte mich, noch hat sich der Suchtverlauf verändert. Die selben Dinge sind passiert, die ich nie hätte verhindern können. Und es ging weiter mit Zwangseinweisungen, Delirien, Notarztbesuchen, Flucht aus der Psychatrir, mit dem einen Unterschied dass ich nicht mehr danebenstehen, mich beleidigen und bedrohen lassen musste und nicht mehr immer und immer wieder hin bin um die selbe Erfahrung/Enttäuschung wieder zu erleben.

    Jeder der Suchtkrankheit erfahren muss, soll verstehen dass er genauso ein Recht hat respektvoll behandelt zu werden und dass man nicht die Sucht ändern kann, aber den eigenen Umgang damit. Wenn wir uns selbst nur 10% der Geduld und Liebe zugestehen würden, die wir dem Suchtkranken geben, ist schon vieles geschafft. Und vorallem: Du bist nicht schuld, dass der andere trinkt.

    Fiorentina2017 schrieb:

    Ja, irgendwann muss man einsehn, dass wenn man nicht sich selbst raus nimmt, man mit untergeht und das hilft dem Suchtkranken auch nichts. Man lebt so lange in der Vorstellung, dass die Welt untergeht, wenn man 'Nein' sagt. Aber sie tut es nicht. Ich habe NEIN gesagt und entgegen meiner Erwartungen tat sich kein Graben unter mir auf und verschluckte mich, noch hat sich der Suchtverlauf verändert. Die selben Dinge sind passiert, die ich nie hätte verhindern können. Und es ging weiter mit Zwangseinweisungen, Delirien, Notarztbesuchen, Flucht aus der Psychatrir, mit dem einen Unterschied dass ich nicht mehr danebenstehen, mich beleidigen und bedrohen lassen musste und nicht mehr immer und immer wieder hin bin um die selbe Erfahrung/Enttäuschung wieder zu erleben.

    Jeder der Suchtkrankheit erfahren muss, soll verstehen dass er genauso ein Recht hat respektvoll behandelt zu werden und dass man nicht die Sucht ändern kann, aber den eigenen Umgang damit. Wenn wir uns selbst nur 10% der Geduld und Liebe zugestehen würden, die wir dem Suchtkranken geben, ist schon vieles geschafft. Und vorallem: Du bist nicht schuld, dass der andere trinkt.

    AMEN !! :)=:)=:)=:)=

    Erst, wenn man als Angehöriger aus dem Sumpf auftaucht, dann beginnt, zumindest für diesen einen, das Leben wieder.

    Schlimm ist es, wie Du schon sagst, wenn Kinder, 3,4,5 Jahre alt weinend an ihrem Papa klammern und betteln, dass er doch nicht mehr trinken soll.... und er tut es am selben Tag noch wieder. Diese Kinder müssen so schlimme Szenen beobachten das kann man nicht beschreiben. Und auch diese Kinder versuchen so lange die Fassade aufrecht zu halten bis ein Elternteil gelernt hat, NEIN zu sagen.