• Sex-Tabu bei Leuten mit Behinderung, stimmt das?

    Hallo erste mal ich selber habe ein Handycap und komme damit seehr gut zurecht in mein Leben Ich bin Spastikerin mit eine Hüftplasi beider seiten sind sehen verkürtzt. Ich bekomme immer zu hören ich soll nicht mit anderen Sex haben wollte mal eure meinung zu der sache hören und würde mich auch seehr gerne drüber austauschen wollen wie ihr die sache…
  • 65 Antworten

    Sex ist ein menschliches Elementarbedürfnis, genau wie trinken oder essen.


    Habt Spaß ;-D


    P.S. ... auch Ärzte haben nicht immer das beste Liebesleben und sind dann neidisch... :=o

    @ lord odin

    ja gerne @:)

    Zitat

    Sex ist ein menschliches Elementarbedürfnis, genau wie trinken oder essen.

    mein mann würde eher nicht mehr essen und trinken, als dass er auf sex verzichten würde ]:D

    Ohne Essen und Trinken ist man nach ein paar Wochen tot. Ohne Sex hält man es viel länger aus. Man überlebt zumindest.

    SEX-TABU wegen Behinderung? %-| %-| %-| Nein so was find ich schwachsinnig.Jeder sollte dass recht haben auf Sex,egal ob Behindert oder nicht.

    Viele Menschen können sich schon ein Leben mit Behinderung nicht vorstellen, mit Sex ist das noch gravierender. Oft werden Menschen mit Behinderung als geschlechtslose Wesen betrachtet. Auch die Frage nach dem "geht das denn überhaupt?" taucht nicht selten auf.


    Menschen haben oft Angst oder eine Abneigung gegen Dinge und Situationen, die ihnen fremd sind. Oft werden auch Gefahren gesehen, wo eigentlich gar keine sind.


    Behinderten menschen (egal ob männlich oder weiblich) ihre Sexualität abzusprechen ist absolut nicht in Ordnung. Auch würde ich nicht einmal ansatzweise das Thema Sexualität mit der Intelligenz verknüpfen. Auch die Aussage, daß in einer Einrichtung weibliche Bewohnerinnen Mitarbeiter angebaggert hätten, um aus der Wohneinrichtung "zu entkommen" halte ich eher für eine verdrehte Wirklichkeit. Da drängt sich für mich der Gedanke auf, daß der Mitarbeiter sich seiner Verantwortung gegenüber den Bewohnern nicht bewußt war. Es ist immer leicht, die Verantwortung abzuschieben. Vor allem auf Menschen, die dies dann nicht kommunizieren können.


    Wenn ich mich mit Bewohnerinnen von Wohnheimen oder auch Frauen mit Lernschwierigkeiten in den Werkstätten unterhalte, dann wird immer wieder deutlich, wie viele von ihnen sexualisierte Gewalt erleben, oder auch beobachten. Hier sollte man sehr behutsam mit einer derartigen Behauptung umgehen.

    Zitat

    Mein Mann hat mal als Haushandwerker in einem Heim für geistig behnderte Menschen gearbeitet. Die Frauen dort haben immer versucht, die gesunden Männer zu verführen, weil sie dann hofften, die Einrichtung verlassen zu können. Und bei manchen hat das auch geklappt.

    Die Käferin

    Wo man sieht liebt ,verschwinden Vorurteile von ganz alleine!


    Vor meiner jetzigen Beziehung hätte ich mir ein Leben mit einer Rollifahrerin nicht vorstellen können (bin ich ganz ehrlich) aber durch die Liebe zu IHR bin ich auch irgendwie ein anderer Mensch geworden!