• 5 minütiger Vortrag (freie Themenauswahl) – Vorstellungsgespräch

    Hallo Leute *:) ich hab da ein Anliegen welches mir große Kopfschmerzen bereitet. Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und soll einen 5 minütigen Vortrag über eine Thema, welches ich mir selbst aussuchen kann (z.B Politik, Wirtschaft, Soziales) und ich weiß nicht worüber ich da was erzählen soll. Ist die Themenauswahl wichtig oder wird…
  • 37 Antworten
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    "Ich möchte Ihnen ein Land vorstellen, in das ich mich verliebt habe – vielleicht kann ich jemanden mit meinem Enthusiasmus anstecken".

    Das würde ich auf keinen Fall machen, zumindest nicht, wenn ich mich in der freien Wirtschaft bewerbe.

    Zitat

    Politik oder Wirtschaft würde ich persönlich weglassen. Da gibt es immer so viele Standpunkte und wer weiß, ob unter den Zuhörern nicht ein Verfechter Guttenbergs o.ä. dabei ist.

    Man kann ja durchaus verschiedene Standpunkte und Ansätze erläutern.

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    Eine Satire auf das Unternehmen.

    Auf gar keinen Fall! Schließlich suchen die eine(n) Mitarbeiter(in), keinen Comedian!

    Ja, auf keinen Fall!

    Zitat

    Das ist ja ausgefallen. Habe ich noch nie gehoert. Das Thema ist beliebig? Was ist das denn fuer eine Branche buerojobmaessig?

    muss bei uns jeder bewerber machen. früher an der uni dito. thema ist im prinzip frei, aber es wird eigentlich davon ausgegangen, dass der bewerber einen fachlichen vortrag aus der ausbildung (also bei uns studium) recyclet.


    an deiner stelle würde ich daher auch eins deiner schulreferate nehmen. das mit der jugendsprache ist sicher am unterhaltsamsten, aber ist halt ein gewisses risiko dabei, dass es nicht gut ankommt... ":/

    Such dir auf jeden fall ein Thema, über das du bereits viel weisst und das dich auch persönlich interessiert. Dann bist du authentisch und kannst freier sprechen. Falls du nervös bist, wird es dir leichter fallen, bei der Sache zu bleiben und falls jemand noch Fragen zu deinem Thema stellt, wär es ja nicht schlecht, wenn du mehr wüsstest als nur das, was du dir vorbereitet hast.


    Ich glaube es ist sehr wichtig, dass du ein sicheres Auftreten hast und authentisch bist.


    Zu welcher Branche gehört denn diese Firma?

    @ Martienchen:

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    "Ich möchte Ihnen ein Land vorstellen, in das ich mich verliebt habe – vielleicht kann ich jemanden mit meinem Enthusiasmus anstecken".

    Das würde ich auf keinen Fall machen, zumindest nicht, wenn ich mich in der freien Wirtschaft bewerbe.

    Darf ich fragen warum?


    Ich (freie Wirtschaft) habe darauf ausschließlich positives Feedback (und später auch den Job) bekommen.

    Ich würde mir hier themamäßig nix vorschlagen lassen.


    Referiere über das, wo Du hinterstehst, was Dich brennend selbst interessiert – und das trage vor mit der größten Begeisterung, die in Dir steckt.


    Nix ist langweiliger als ein herangezüchtetes Thema, was ohne Begeisterung vorgetragen wird.


    Ein Mensch, der sich als Weinkellner bewerben möchte, aber sagt, er mag keinen Wein, wäre der Missgriff für ein Hotel oder ein Restaurant.


    Aber derjenige, der referieren kann, welche Weinsorte so oder so schmeckt, zu dem oder dem passt, wobei die Augen Funken sprühen – das ist der, für den sich der Personalchef entscheidet. Der wird auch den Kunden überzeugen...


    Als Beispiel.

    Ich würde bei Hobbys aber die Extrema weglassen. Wenn du kommst und erzählst, dass du meistens Abenteuerurlaub im Himalya machst, Fallschirmspringen liebst und bei Freeclimbing schon dreimal mit extremen Knochenbrüchen ins Krankenhaus musstest, werden die sich wohl ganz genau überlegen, ob sie dich einstellen, oder ob die Krankheitstage sich nicht doch häufen werden. Lieber etwas unverfängliches, mit gewissem Reiz aber keinem langem Ausfallrisiko.

    Zitat

    über die sprachgewohnheiten von jugendlichen ("ey alta, lass ma kino gehn") und auch über die geschichte von eis

    Ich kenne ja jetzt den Inhalt nicht, aber das klingt doch ganz gut. Ist beides nicht verfänglich (wie Guttenberg) und auch eher ungewöhnlich.. die Geschichte des Unternehmens (oder ähnliche Themen) kennen die Mitarbeiter eh besser und setzen sie wahrscheinlich als bekannt voraus ;-)

    Ich habe solche Aufgaben bei Bewerbungsgesprächen auch schon erlebt. Das Thema an und für sich (Ich habe über hebräisch-arabische Lehnwörter im Deutschen referiert. ;-D ) war dabei tatsächlich unwichtig. Viel entscheidender war das Auftreten der Person: Wie ist die Körpersprache? Wie zugewandt ist der Referent zum Hörer? Wie gestenreich spricht er? Vielleicht auch zu gestenreich, also fahrig – verworren? Laut genug? Moduliert?

    oh ihr seid klasse, ich liebe euch :)


    die "branche" ist eigtl sehr "allgemein"..ich will hier nicht sooo viel preisgeben, besteht ja immer die gefahr dass man doch erkannt wird und das wäre mir so kurz vor dem gespräch zu risikoreich, will mir nix kaputt machen. ich geb euch aber gern bescheid ob ich angenommen worden bin oder nicht @:)

    Körpersprache: Stehst du dauernd mit dem Rücken an die Wand gelehnt? Zeigst du deine Hände? Gehst du auch ins Publikum rein? Oder läufst du wie ein Tiger im Käfig nur auf und ab? Beziehst du die Zuhörer in dein Referat mit ein? Fragen der Zuhörer erlaubt?

    Nichts speziell aus der Branche oder zu diesem Unternehmen – die Leute dort kennen sich da besser aus, oder meinen es zumindest.


    Auch um Himmels willen nichts zu Politik. Und nichts, was nach recycletem Schulreferat klingt. Also kein typisches Jugend-Thema. Du willst ja in die Erwachsenenwelt hinein und das Schülersein hinter dir lassen.

    Zitat

    Such dir ein Thema aus, in dem du dich sicher fühlst und probier das verständlich rüberzubringen.

    Seh ich auch so. Ob das ein Land ist, ein Hobby, oder sonstwas, ist gar nicht wichtig.


    Du kannst damit demonstrieren, dass du dich mit etwas gut auskennst, dafür auch Leidenschaft entwickeln kannst – und zugleich in der Lage bist, das gegenüber anderen, die damit nicht so vertraut sind, zu kommunizieren.


    Und das ist ein Pluspunkt – denn diese Mischung aus commitment und Kommunikationsfähigkeit kann jeder Arbeitgeber gut gebrauchen.

    @ LilaLina

    Zitat

    Darf ich fragen warum?

    Tja, nur so'n Gefühl. Deine Wortwahl klingt halt für mich extrem niedlich-weiblich. "in ein Land verliebt" und "mit Enthusiasmus anstecken" würde ich selbst wahrscheinlich nicht sagen und ich bin auch weiblich. Und wenn ich mir jetzt die Gesichter meiner Vorgesetzten vorstelle, während ein Mädchen einen Vortrag mit diesen Worten einleitet...ich bin mir sicher, das wäre für die ein Ausschlusskriterium. In meiner Branche sind emotionale Frauen nicht gern gesehen. Das ist nicht geil, aber Fakt. Deshalb würde ich, wenn ich mich um meine Stelle nochmal bewerben müsste, einen Vortrag nicht mit solchen Worten einleiten.