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    Na ja, ich hab den direkten Vergleich Abitur – Fachabitur.


    War bis zur 11. Klasse aufn Gymi, hab in der dann wegen Krankheit aber fast das ganze Jahr gefehlt. Hätte dann in die 12 gekonnt, bin aber trotzdem auf die Fachoberschule.


    Auf dem Gymi musste ich nicht so viel lernen, außerdem hatte man nicht den Stress in der 11 den kompletten Stoff von einem Jahr in einem halben Jahr durchzunehmen (Man muss hier bei uns ja in der 11 auch noch Praktikum machen)


    In der 12 ists auch verdammt stressig. Ich fands Gymnasium ehrlich gesagt leichter.. Allerdings: Willst du mal ins Büro oder irgendwas betriebswirtschaftliches machen, würde ich die Fachoberschule vorziehen.


    Genauso ist der soziale Zweig super, wenns in Richtung Soz-Päd gehen soll.


    Auch die Techniker der Fachoberschule kennen sich in den technischen Fächern logischerweise viel besser aus als Abiturienten ;-)

    Zitat

    Auch die Techniker der Fachoberschule kennen sich in den technischen Fächern logischerweise viel besser aus als Abiturienten ;-)

    jo, die studieren dann FH maschinenbau... und die abiturienten Uni maschinenbau...


    gängiger spruch aus der wirtschaft: "bachelor und FH-leute kann man für die hälfte einstellen"... viel spaß damit *:)

    @ wiseman

    bei uns hier in der Gegend werden zB für Soz-Päd oder Ingenieure komischerweise NUR FH-Leute gesucht & die Bezahlung ist sicher nicht schlecht ;-)


    Nur, weil man "richtiges" Abitur hat & an ner Uni studiert, heißt das lange nicht, dass man ne Jobgarantie + super Gehaltsaussichten hat ;-)


    Und die Ämter hier bevorzugen auch FH-Abschluss & Fachabitur. Da gehts sicher nicht um die Bezahlung, denn die ist ja im TvöD geregelt ":/

    ich denk der größe unterschied sind einfach die schwerpunkte..


    während man an der FOS zweige wählen muss (z.b. hat der soziale zweig kein/wenig mathe), bleibt am gym doch relativ viel standard... man kann zwar durch die wahl der LKs auch schwerpunkte setzen, aber man wird trotzdem immer mathe etc haben

    Ich kann jetzt nur von Bayern sprechen.


    Der Unterschied beginnt ja schon, dass man an der FOS keine Grund- & Leistungskurse hat ;-)


    Der Stoff hat auch einen ganz anderen Schwerpunkt.


    Wenn du im Wirtschaftszweig bist, hast du zum Beispiel kein Bio, kein Physik, kein Chemie, etc.


    Du hast Deutsch, Mathe, Englisch, BWR, VWL, Rechtslehre, Wirtschaftsinformatik, etc.


    Direkt vergleichen kann mans nicht, aber ich fand den Lernaufwand an der FOS heftiger als am Gymi..

    @ wiseman

    Industrie schön und gut, aber wenn man sich zum Beispiel hier bei uns umsieht: Glasindustrie ist so gut wie weg, die Autowerkstatt mit den 3 großen Buchstaben entlässt immer mehr Leute, Porzellanfabriken stellen immer mehr Leute aus.. Da wird hier bei uns in der Gegend das Amt schon bevorzugt :=o

    Fachabi hat man doch auch, wenn man (bislang) die 12. gemacht hat und dann ein Jahr PRaktikum o. Ausbildung, oder nicht?


    Und das ist einfacher als sich bis zum schluss durch die Oberstufe zu quälen.


    Ob es nun auf einem Wirtschaftsgymnasium (o.ä.) o. "normalen" Gymnasium ist....nun ja....kA.


    Wobei ich mehr Deppen auf den Fachgymnasien kenne (die's auf dem normalen Gymnasium oft nicht geschafft haben), heißt aber nicht, dass es keine Deppen auf dem Gymnasium gibt (genügend gesehen).


    Abitur ist heut zutage einfach nichts mehr.

    Zitat

    Mit einem Fachabitur darf man nur an Fachhochschule studieren.

    Das ist nicht richtig. Ein Fachabitur berechtigt an jeder Uni und FH zu studieren. Weil man hier das ganz normale Abitur ablegt, nur mit einer gewissen Spezialisierung.


    Das war ihr hier meint, ist die Fachhochschulreife, die man an einer Fachoberschule (FOS) erlangt. Diese ist niedriger angesiedelt als das Abitur.