• Ärztliche Vermittlungsstelle- wisst ihr mehr?

    Ich hab erst in 2 Wochen einen Termin beim Neurologen. Ich hab 2 Überweisungen von 2 verschiedenen Ärzten mit 2 unterschiedlichen Diagnosen für Neurologen. Einmal Überforderungssyndrom. Einmal zur Abklärung von Krankheiten, die das ZNS betreffen (ich habe unabhängig davon unklare Symptome, die sowohl für eine Krankheit als auch für die Psyche…
  • 46 Antworten

    Hier ist immer die Rede vom Neurologen.

    Der Neurologie ist aber auch Psychiater.

    @ TE

    was machst du wenn Neurologie 2 ebenfalls ein Überlastungssyndrom feststellt?

    Und warum ist es für dich so schwer diese Diagnose zu akzeptieren?

    Bei mir ist da kein Code. Die Fläche ist komplett schwarz. Das sieht aus wie früher diese Lose, die es auf dem Jahrmarkt gab, wenn man eine Niete hatte. An der Stelle wo der Code sein müsste sind nur schwarze Punkte.


    Nochmal: Mir geht es hier nicht um die Nicht Akzeptanz der Diagnose. Ich habe noch vielfältige andere Symptome und möchte ausschließen, dass es nicht hirnorganisch ist (einschießende Kopfschmerzen, Taubheit im Bein, Vermutung auf epileptischen Anfall nachts, plötzliche starke Veränderung der Sehleistung). Das geht aber nur mit einem MRT/CT. Das bekomme ich aber nicht, wenn der Arzt das ausschließlich mit einem Erschöpfungssyndrom rechtfertigt. Und wenn er sieht, dass auf der Überweisung steht, vermutete Diagnose Erschöpfungssyndrom, dann macht er das nicht mehr. Daher die Meinung von 2 Ärzten. Ich habe vor 3 Jahren schon mal ein EEG machen lassen, dass damals stark auffällig war. Weil mir damals aber andere Sachen wichtiger waren und ich es in meiner Naivität einfach ignoriert habe, bin ich der Sache nicht weiter nachgegangen. Kurz darauf ist der damalige Neurologe in Rente gegangen.


    Ich habe 2 Überweisungen von 2 Ärzten. Einmal mit dem Ausschluss auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems und einmal mit der Diagnose Überforderungssyndrom

    Und ja. Wenn bei Neuro 2 hirnorganisch nichts rauskommt, dann sage ich diesem, dass ich überfordert bin. Mache ich das aber anders herum, bekomme ich einen Stempel aufgedrückt, dass es alles von der Psyche kommt.

    Das ist die Gefahr.

    isa2020 schrieb:

    Bei mir ist da kein Code.


    isa2020 schrieb:

    Ich habe 2 Überweisungen von 2 Ärzten. Einmal mit dem Ausschluss auf Erkrankungen des zentralen Nervensystems und einmal mit der Diagnose Überforderungssyndrom

    Wenn da kein Code steht, reicht die Angabe der Diagnose, bzw. die Angabe des überweisenden HA, Verdacht auf .....

    Das ist relativ neu dass das jetzt die 116117 ist.

    Musst dann eine Zahl die gesagt wird drücken.

    Ohne dringlichkritscode bekommst du keinen Termin vermittelt

    isa2020 schrieb:

    Ok danke. Verstehe ich das richtig? Ich rufe bei der Krankenkasse an oder doch direkt bei der 116117?

    Nein, den Termin kannst Du und solltest Du selbst ausmachen.


    Die KK kann man ansprechen, wenn man keinen oder erst nach Monaten einen Termin bekommt, die Dringlingkeit aber vom HA angegeben wurde. Hier kann man auch den HA darum bitten, von der Praxis aus einen Termin für dich zu vereinbaren.


    Die 116117 ist im Grunde nur als Anlaufstelle gedacht, wenn sich Probleme ergeben und alle Ärzte keine Sprechstunde mehr haben. Also Nachts, an Sonn- und Feiertagen.


    Wenn Du der Meinung bist über die 116117 einen früheren Termin zu bekommen, dann nicht ausgerechnet zu den Zeiten dort anrufen, wenn die normalen Praxen geschlossen sind. Das überlastet nur das System.


    Und dann solltest Du auch schon einen Termin bei dem Arzt bekommen haben, für eine Terminvergabe ist immer noch die jeweilige Praxis zuständig.

    Geh mal zu deinem Hausarzt und bitte ihn dein B 12 Wert zu überprüfen.

    Ich hatte Nachts Muskelzuckungen und Taubheit in diversen Gliedern ausgelöst durch einen B 12 Mangel. Dafür brauchst du aber keinen Neurologen.

    Zitat

    Und ja. Wenn bei Neuro 2 hirnorganisch nichts rauskommt, dann sage ich diesem, dass ich überfordert bin. Mache ich das aber anders herum, bekomme ich einen Stempel aufgedrückt, dass es alles von der Psyche kommt.

    Das ist die Gefahr.

    Ist auch so angekommen. Trotzdem erschließt sich mir nicht, warum du zwei Neuros brauchst. Ist es die eine Diagnose nicht, kann ein und derselbe Neuro auf die andere Diagnose weiter behandeln.

    116117 ist schon richtig, da erreichst du die Terminservicestelle der Krankenkassen. Die vermitteln (Fach-)Arzttermine, wenn man dringend einen benötigt aber keinen findet. Heißt übersetzt: erstmal selbst versuchen und wenn kein Arzt innerhalb 4 Wochen einen Termin anbietet, hilft die TSS weiter. Den Code benötigt man nur für den e-Terminservice.


    https://www.krankenkassen.de/g…/terminservicestelle/nrw/

    In deinem Link steht aber eben auch, dass man, wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall handelt, man zur Sicherheit die 112 wählen sollte. Deswegen habe ich das mit der neuen Nummer noch nie so wirklich verstanden.

    Anruf bei 112 - es stellt sich heraus: Kein Notfall. Dann schicken die halt niemand.

    Ich als Laie würde nicht die Verantwortung übernehmen wollen, zu beurteilen, ob das jetzt ein Notfall ist oder nicht.

    Dann konnte ich früher noch aus der Tageszeitung den Bereitschaftsdienst heraus suchen, heute die einheitliche Nummer 116117. Wenn die aber einschätzen, dass das auch noch warten kann, dann schicken die auch niemand und man geht am nächstmöglichen Tag zum niedergelassenen Arzt.

    Ich als Laie kann mir doch nur subjektiv die Meinung erlauben, ob ich jetzt sofort Hilfe brauche oder mit meinen Beschwerden am nächsten Tag zum Arzt gehe. Das ich erkennen muss, ob das jetzt ein Notfall ist oder nicht, damit ich ja die richtige Nummer anrufe, finde ich viel verlangt. Das traue ich mir schlichtweg nicht zu.

    Und wenn ich dann doch die falsche Nummer erwischt habe, muss ich noch die andere anrufen. Wenn die 112 keinen Bereitschaftsarzt losschickt und die 116117 per Telefon keinen Rettungswagen schickt, muss ich zweimal mein Anliegen erklären. Und im Zweifel ist man bei so einem Anruf aufgeregt, weil man einfach nur Hilfe möchte.

    Sorry, für den Laien ist das Mist mit den zwei Nummern. Ich würde immer erst die 112 anrufen, weil ich einfach nicht beurteilen möchte, ob das ein Notfall ist oder nicht. Das soll bitte der Fachmann machen. Rufe ich erst die 116117 an, geht in einem echten Notfall wertvolle Zeit verloren.

    isa2020 schrieb:

    Ich dachte immer die 116117 ist die Nummer, bei der man einen zeitnahen Termin vermittelt bekommt, aber offenbar ist sie das nicht.

    Doch das ist sie. Erst lief es über eine andere Nummer, seit Anfang des Jahres ruft man sie 116117 an, um zur Terminvergabestelle zu gelangen.

    Ohne Code bekommst du allerdings keinen Termin. Den Code bekommst du bei deinem Hausarzt. Der wird auf die Überweisung geklebt.

    Allerdings kann es sein, das du bei der Terminvergabe einen Termin bei dem schon bekannten Neurologen bekommst.

    Also die 116117 ruft man an, wenn man erkrankt ist und einen Arzt braucht. Natürlich nur bei Beschwerden die spontan auftreten und wirklich direkt vom Arzt abgeklärt werden müssen. Also der Reizhusten der einen schon seit 10 Tagen stört, ohne das er schlimmer geworden ist, gehört zum Hausarzt und nicht zum Bereitschaftsdienst am Abend oder am Wochenende.

    Die 112 ruft man an , wenn es ein dringender Notfall ist, der stationärbehandelt werden muss. Bei Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall z.B. , oder Bewusstlosigkeit, Unfälle etc.

    Die möglichen Symptome von Schlaganfall und Herzinfarkt sollten auch Laien kennen. Das gehört meines Erachtens zum Allgemeinwissen...

    Die 112 wegen Nichtigkeiten anzurufen ist nicht richtig. Während du mit deinen harmlosen Beschwerden die Leitung blockierst, sitzt vielleicht ein anderer in der Warteschleife wo es wirklich um Leben und Tot geht da zählen wenige Minuten!